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Schlagwort: Förderung

Finanzierung und weitere Förderangebote von Photovoltaik-Anlagen

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Installation von Solarmodulen, Quelle: BSW-Solar
Installation von Solarmodulen, Quelle: BSW-Solar

Wenn es um die Förderung von Photovoltaik-Anlagen geht, dann spricht man meistens nur über die Einspeisevergütung nach dem EEG. Dieses Instrument ist auch der wichtigste Faktor in der Frage der Förderung, aber mit Sicherheit nicht der einzige. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Photovoltaik-Anlage einbauen zu lassen, der muss sich in den meisten Fällen auch überlegen wie diese Anlagen finanziert werden soll. Für die meisten wird die Finanzierung die erste Hürde sein auf dem Weg zu einer eigenen Stromerzeugung mit Photovoltaik.

Erster Ansprechpartner ist die Hausbank, die einen besonders günstigen Kredit der KfW anbieten kann. Hierzu hat die KfW das Programm „Erneuerbare Energien“ eingerichtet. Das Programm bietet günstige Konditionen mit einem geringen Zinssatz, einer tilgungsfreien Anlaufzeit, Finanzierung über zehn Jahre mit einem festen Zinssatz und kann von  Privatperson, Freiberufler, Landwirten oder gemeinnützigen Organisation in Anspruch genommen werden. Ebenfalls gefördert werden privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen mit kommunaler, kirchlicher oder karitativer Beteiligung. Bis zu 100% der Nettoinvestitionskosten können damit finanziert werden, maximal jedoch eine Summe von 25 Millionen Euro.

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Möge die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Frieden ruhen

Modernisierungsbeispiel mit Solarwärme, Quelle: erdgas.info
Modernisierungsbeispiel mit Solarwärme, Quelle: erdgas.info

Man hat es fast vergessen, zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung sollte ein steuerlicher Anreiz geschaffen werden. Viele Interessengruppen haben sich auf diese Unterstützung gefreut, damit sollte die Sanierungsrate endlich einen Aufschwung erleben und in Richtung der gewünschten zwei Prozent des Gebäudebestandes sich bewegen. Doch die Bundesregierung konnte sich auch in mehren Anläufen mit den Ländern nicht auf eine Finanzierung einigen – jeder hat wieder einmal die Schuld auf den jeweils anderen geschoben – aber stören tut diese Blockade wohl keinen der beiden Parteien.

Nun ist die steuerliche Förderung wohl von uns gegangen, bevor sie jemals das Licht der Welt erblicken konnte, und in aller Ruhe beigesetzt worden. Der Steuerbonus ist endgültig vom vom Tisch, so berichten das Energie-Fachberater-Portal und das Blog Lexegese.

Damit man nicht allzu lange trauern muss, gibt es auch eine Alternative zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Beide berichten, dass geplant ist ab 2014 für einen Zeitraum von 8 Jahren jährlich 300 Millionen Euro als Zuschuss zur Verfügung zu stellen. Die Mittel dazu wird der Bund aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) zur Verfügung stellen.  Vielleicht besser als nichts, aber um die Sanierungsquote auf die angestrebten zwei Prozent des Gebäudebestandes zu heben, wird es nicht ausreichen. Daher spricht auch Michael Hölker von der Wohnungsbau-Initiative bei Baulinks.de von einem Windhundverfahren, bei dem nur die schnellsten Bauherren gewinnen können. Die Verunsicherung werde dem Markt damit nicht genommen, zumal die Zuschüsse erst ab 2014 ausgezahlt werden sollen und damit wieder ein Jahr verschenkt wird.

Während das Thema Strompreise immer wieder diskutiert wird, scheinen die Kosten für die Heizung noch nicht angekommen zu sein in der Diskussion, auch wenn die Heizkosten deutlich ansteigen werden in den nächsten Jahren. Die soziale Dimension interessiert hier nicht mehr, man kann sie ja nicht mehr für seine Zwecke gebrauchen. In diesem Zusammenhang hat das Magazin energie-experten.org von der Landesregierung Schleswig-Holsteins berichtet, die in einer Studie festgestellt hat, dass Kosten für die Wärmeversorgung mit fossilem Heizöl fünf Mal so stark gestiegen sind wie die Stromkosten. Besonders betroffen sind dabei Geringverdiener ohne Transferleistungen.

Eine Lösung der Problematik scheint mir noch lange nicht in Sicht, auch wenn sich immer mehr Akteure in die Diskussion einbringen. Der einzige weitere Ansatz, den die Bundesregierung hatte in diesem Jahr, war die Änderung des Mietrechtes

Einer der neuen Akteure, der mehr Engagement für die Gebäudesanierung fordert, ist der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Laut dem Magazin energie-experten.org fordert dieser eine Aufstockung des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms und ein weiteres „Kommunalprogramm“ zur Sanierung des kommunalen Immobilienbestandes. Natürlich ist diese Forderung nicht ganz uneigennützig, denn mit dem Handwerk und lokalen Gewerbe profitieren die Städte und Gemeinden von diesen Programm und mit einer Sanierung kommunaler Immobilien können die arg gebeutelten kommunalen Finanzen nachhaltig entlastet werden.

Der Fokus der Energiewende muss in der nächsten Zeit deutlich in Richtung der Themen Wärme und Effizienz verschoben werden. Der reine Blick auf die Stromwende reicht nicht mehr aus.

Faktencheck des WWF zur Energiewende klärt über Falschinformationen zur Energiewende auf

In der Diskussion um die Förderung der erneuerbaren Energien habe ich mich in den letzten Wochen schon oft zu Wort gemeldet. Hier werden viele Fakten verdreht oder aufgebauscht, um andere Argumente für Preiserhöhungen zu verstecken. Hier klärt der Faktencheck des WWF auf und informiert über weitere Gründe zur Erhöhung der Strompreise, zeigt wer von den erneuerbaren Energien profitiert und wer die Rechnung bezahlt. Diese Zusammenstellung und Argumentationshilfe möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten.

Energiewende-Mythen haben kurze Beine

„Es ist an der Zeit mit den Gruselgeschichten aufzuräumen, die die Gegner der Energiewende in immer neuen Varianten streuen, um deren Erfolg zu sabotieren. Wir können zeigen, dass die Mär eines deindustrialisierten, von Stromausfällen geplagten Landes, dessen Bürger in Energiearmut leben werden, weil die Energieversorgung von Kohle und Atom auf erneuerbaren Energien umgestellt wird, mit der Realität nichts zu tun hat“, sagte Eberhard Brandes, Vorstand der Umweltschutzorganisation WWF. … den ganzen Artikel lesen »

Hindernisse und Lösungen für die Energieeffizienz in der Industrie

Fachforum zur Finanzierung von Energieeffizienz auf der Woche der Umwelt 2012
Fachforum zur Finanzierung von Energieeffizienz auf der Woche der Umwelt 2012

Von meinem gestrigen Besuch bei der Woche der Umwelt im Park des Schloss Bellevue konnte ich viele Eindrücke mitnehmen. Am interessantesten waren, neben den unterschiedlichsten Ausstellern und netten Kontakten, die Fachforen zur Energieeffizienz. Noch ist ja unklar, ob die Politik mehr als nur Lippenbekenntnisse zur Energieeffizienz abgibt.

In keinem anderen Bereich in der Energiewende ist die Rendite so hoch, machen sich Investitionen so schnell bezahlt wie in der Energieeffizienz. Dennoch spielt die effiziente Energienutzung nur eine untergeordnete Rolle, nicht nur in der Politik. Wo die Hindernisse liegen, wie die Industrie die Energieeffizienz sieht und wie man den Problemen begegnen kann, hat das Fachforum zur Finanzierung von Energieeffizienz gezeigt.

Durch die Kurzatmigkeit der Berichte von Aktiengesellschaften sind die eigentlich kurzen Amortisationszeiten von 2 bis 3 Jahren noch viel zu lang. Maßnahmen mit einer Rendite von 15% und mehr werden nicht umgesetzt, auch wenn die Produkte selbst 5% oder weniger erwirtschaften, da dieser Kostenvorteil immer noch zu gering ist. Auch ein Verweis auf künftige Einsparungen in den Energiebeschaffungskosten scheinen nicht zu helfen.

Brauchen wir doch einen Ordnungsrahmen und Vorgaben, wie in der Energieeffizienzrichtlinie der EU? Freiwilligkeit gibt es ja schon, das muss nicht in ein Gesetz zementiert werden, bringt auch so nichts. Oder brauchen wir interessante Finanzierungslösungen?

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Zukunft der Solarvergütung liegt im Vermittlungsausschuss

Die millionste Solarstrom-Anlage, Quelle: BSW-Solar
Die millionste Solarstrom-Anlage, Quelle: BSW-Solar

Heute hat der Bundesrat die Änderungen im EEG zur Vergütung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen, die bereits vom Bundestag beschlossen wurde und zum 01. April in Kraft trat, mit großer Mehrheit abgelehnt und damit in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der Bundesrat verlangt im Vermittlungsausschuss eine grundlegende Überarbeitung.

Der bisherige Beschluss des Bundestages stelle nicht nur die nationalen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Frage, sondern beeinträchtige die Investitionssicherheit der gesamten Branche und gefährde eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, so der Bundesrat. Zudem gefährdeten die vorgesehenen Übergangsfristen den Vertrauensschutz in das EEG.

Damit besteht die Chance einen Kompromiss zu finden, welcher der deutschen Solarindustrie und auch dem Handwerk eine Chance gibt wieder eine Zukunft zu haben. Es muss jetzt schnell ein Kompromiss gefunden werden, der verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten schafft. Die Kürzungen der Vergütungen müssen den Marktpreisen und dem Zubau angepasst sein, wobei der Zeitraum so kurz bemessen sein muss, dass es keine Zubau-Rally kurz vor der Absenkung mehr geben kann. Die Überarbeitung muss auch erkennen lassen, wo es hingehen soll mit dem EEG. Wie soll eine funktionierende Marktintegration aussehen?

Für die Solarbranche hoffe ich, dass sie mit einem blauen Auge davon kommen wird und diesen Warnschuss ernst nimmt. Die öffentliche Diskussion zeigt doch deutlich, dass man mehr für sein Bild in der Öffentlichkeit tun muss. Photovoltaik ist kein Selbstläufer.

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Emissionshandel und Klimaschutz hängen stark voneinander ab

Quelle: Michael Staudinger / pixelio.de
Quelle: Michael Staudinger / http://www.pixelio.de

Zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen wie z.B. die energetische Gebäudesanierung oder die Förderung der Elektromobilität hat die Bundesregierung den „Energie- und Klimafonds“ eingerichtet. Dieser wird aus den Einnahmen von der Steuer auf Kernbrennstoffe und aus den Erlöses aus dem Emissionshandel gespeist. Nun gibt es in diesen Förderprogrammen aber erhebliche Finanzierungsprobleme (ich berichtete schon Anfang Februar), da die Einnahmen für den Fonds deutlich geringer ausfallen als geplant.

Laut Zeit-Online stehen fast vier Milliarden Euro weniger zur Verfügung für Gebäudesanierung, Elektromobilität und andere  Maßnahmen für den Klimaschutz, da die Einnahmen aus dem Emissionshandel deutlich geringer ausfallen. Schuld ist ein Preisverfall bei den CO2-Zertifikaten. Eigentlich sollte der Emissionshandel zum Klimaschutz beitragen, mit dieser Ausgestaltung sind aber viele Klimaschutz-Maßnahmen gefährdet. Denn es ist schon so weit gekommen, dass die KfW mittlerweile keine Zuschüsse zur energetischen Gebäudesanierung mehr auszahlt. Sie hat dafür keine Freigabe vom Haushaltsausschuss des Bundestages, wie das Magazin enbausa.de berichtet.

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