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Welche Vorschriften und Regeln gibt es für die Wohnungslüftung?

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Neben den Gründen für Wohnungslüftung, die ich in einem anderen Artikel bereits beschrieben habe, sind die rechtlichen Anforderungen häufig unklar. Diese Missverständnisse möchte ich gerne beseitigen und die Anforderungen und Vorschriften bezüglich der Lüftung von Wohngebäuden darstellen. Dabei geht es mir nur um die baurechtlichen Fragen.

EnEV2009
Die Energieeinsparverordnung lässt noch immer alle Varianten der Wohnungslüftung, auch der Fensterlüftung, offen. Gefordert wird lediglich die Sicherstellung eines Mindestluftwechsels. Andererseits wird auch eine dichte Gebäudehülle gefordert. Wie aber der Mindestluftwechsel sichergestellt wird, bleibt dem Bauherrn überlassen. Es wird im Referenzgebäude allerdings ein Standard vorgegeben, der – wenn er nicht erfüllt wird – an anderer Stelle ausgeglichen werden muss. Das Referenzgebäude beinhaltet eine bedarfsgeführte zentrale Abluftanlage mit einem DC-Ventilator.

Zur EnEV 2012 ist noch nicht bekannt, wie sich die erhöhten Anforderungen auf die Wohnungslüftung auswirken werden. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass eine mechanische Wohnungslüftung oder eine gar Wärmerückgewinnung zur Pflicht wird – die Verbände der Wohnungsunternehmen werde sicher dagegen Sturm laufen. … den ganzen Artikel lesen »

Arbeitshilfen für Aussteller von Energieausweisen

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Die Leitfadenreihe „Energieausweis“ für Fachleute ist ab sofort in einer aktualisierten Auflage bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) erhältlich. Die dreiteilige Publikation wurde an die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 angepasst und erläutert die richtige Vorgehensweise bei der Ausstellung von Energieausweisen für Wohn- und Nichtwohngebäude. Ob für die Aufnahme von Gebäudedaten oder die Erstellung von Modernisierungsempfehlungen, Fachleute erhalten darin nützliche Tipps und Hinweise. Die aktualisierte Leitfadenreihe „Energieausweis“ ist ab sofort bei der dena im Paket mit der Broschüre „EnEV kompakt“ unter www.zukunft-haus.info/publikationen zum Vorzugspreis von 85 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich.

Der erste Teil der Leitfadenreihe zeigt anschaulich und praxisnah, wie die Gebäudedaten für die Erstellung eines bedarfsbasierten Energieausweises für Wohngebäude aufgenommen werden, welche technischen Regeln dabei zu beachten sind und welche Kennwerte für die Bilanzierung nach Normen (z.B. DIN 18599) zu ermitteln sind. Die Aufnahme der Gebäudedaten liefert die Basis für die Berechnungen im Energieausweis und hat deshalb Auswirkungen auf die Richtigkeit und Qualität des Energieausweises. Die dena empfiehlt eine Vor-Ort-Begehung vor der Erstellung eines Energieausweises. So können der bauliche Zustand eines Gebäudes präzise erfasst und energetische Schwachstellen besser identifiziert werden.

Zu jedem Energieausweis gehören Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen, mit denen man die Energiebilanz eines Gebäudes verbessern kann. Wie man die möglichen Modernisierungsmaßnahmen für Wohngebäude ermittelt, beschreibt der zweite Teil der Reihe. In einem umfangreichen Maßnahmenkatalog werden darin alle wesentlichen Bestandteile eines Gebäudes mit möglichen Modernisierungsmaßnahmen und den Kriterien für ihre Auswahl vorgestellt.

Der dritte Teil der Leitfadenreihe behandelt die Erstellung von Verbrauchsausweisen für Wohn- und Nichtwohngebäude und ihre Besonderheiten. Auch bei den Verbrauchsausweisen ist die Begutachtung des Gebäudes vor Ort wichtig. So können die Modernisierungsempfehlungen auf das konkrete Gebäude abgestimmt werden.

Welche gesetzlichen Anforderungen bei der Ausstellung von Energieausweisen gelten und welche Regelungen in der Vergangenheit Bestand hatten, können Fachleute in einem Nachschlagewerk der dena für Gesetzestexte nachlesen: „EnEV kompakt. Textsammlung zur Energieeinsparverordnung 2009 und den Wärmeschutzverordnungen“.

Fachleute, die Fragen zu den Themen Energieausweis, Bilanzierungsnorm für Gebäude DIN V 18599 sowie EnEV 2009 haben, können diese im Informationsportal „Energetische Gebäudebilanzierung“ der dena unter www.zukunft-haus.info/bilanzierung stellen. Antworten geben Experten der dena sowie aus den Normungskreisen.

Broschüre der Gaswirtschaft informiert über die EnEV 2009

Am 1. Oktober 2009 trat die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft und ist somit gesetzlich bindend. Sie erhöht das Anforderungsniveau an die energetische Qualität von Neu- und Altbauten. Nach Informationen der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. muss jetzt bei Neubauten der Jahresprimärenergiebedarf im Vergleich zur EnEV 2007 um 30 Prozent niedriger sein. Außerdem hat die Wärmedämmung des Gebäudes jetzt eine im Durchschnitt um 15 Prozent höhere Effektivität als bisher aufzuweisen. Die neue Verordnung, die einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Gebäudebereich leistet, betrifft sowohl die Gebäudehülle als auch die Haustechnik. Zu den neuen Anforderungen und Rahmenbedingungen der EnEV hat die ASUE jetzt eine neue Broschüre mit dem Titel „Die EnergieEinsparVerordnung EnEV 2009“ herausgegeben.

Bei Altbauten gilt: Werden mehr als zehn Prozent der Bauteilfläche des gesamten Gebäudes im Zuge von Sanierungs-, Um- oder Ausbaumaßnahmen verändert oder erweitert, müssen die Anforderungen der EnEV-Novelle erfüllt werden. Das bedeutet: Beim Dämmen von Wänden oder dem Austausch von Fenstern müssen die modernisierten oder neuen Bauteile einen um 30 Prozent besseren energetischen Wert aufweisen als bisher gefordert. Alternativ kann der Hauseigentümer auch dafür sorgen, dass der Jahresprimärenergiebedarf des gesamten Gebäudes um 30 Prozent sinkt. Das lässt sich in der Praxis meist nur durch den Einbau einer modernen Heizungsanlage realisieren. Die Novelle der Verordnung schreibt weiterhin umfangreiche Nachrüstpflichte vor. So wurde die Pflicht zur Dämmung der obersten Geschossdecke verschärft und ausgeweitet. Die Verpflichtung, dass Heizungs- und Warmwasserrohre in unbeheizten Räumen zu dämmen sind, besteht weiter fort und elektrische Nachtspeicherheizungen müssen in Wohngebäuden ab sechs Wohneinheiten in bestimmten Fristen ausgetauscht werden.

Die ASUE rät zur Nutzung von Gas-PLUS-Technologien wie beispielsweise einer Gas-Brennwertheizung in Kombination mit einem Solarsystem. Mit dieser Lösung ist der Bauherr auf der sicheren Seite, dass die Anforderungen der EnEV 2009 erfüllt sind. Modulierende Gas-Brennwertkessel passen sich zudem automatisch dem tatsächlichen Wärmebedarf an und sind somit äußerst energieeffizient, umweltschonend und zukunftssicher.

Weitere Informationen zu den Anforderungen an Neubau und Modernisierung finden energiebewusste Bauherren, Installateure, Energieberater, Architekten und Planer in der neuen ASUE-Broschüre „Die EnergieEinsparVerordnung EnEV 2009“.

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Neue Energieeinspar-Verordnung und jede Menge neue Missverständnisse

Die Praxis zeigt, dass jede neue Fassung der Energieeinsparverordnung zu neuen Fragen führt. Eigentümer, Verwalter, potenzielle Käufer und Neumieter von bestehenden Wohnhäusern, Büro- und sonstigen Immobilen sind im Regel-Dschungel überfordert. Viele Fragen können selbst Fachleute oft nur schwer beantworten. Kein Wunder, dass es dabei zu Missverständnissen kommt. Die sieben häufigsten Irrtümer zur geänderten EnEV seit 1. Oktober 2009 erklärt Melita Tuschinski, Herausgeberin der Infoportals www.EnEV-online.de zur praktischen Anwendung der Energieeinsparverordnung.

1. Missverständnis: Wer mehr als ein Zehntel seiner Fensterfläche erneuert, muss alle Fenster nach der neuen EnEV sanieren.
Nein, nur die erneuerten Fenster müssen den Wärmeschutz-Anforderungen der neuen EnEV 2009 entsprechen. Das gilt allerdings nicht für Besitzer, die höchstens ein Zehntel der gesamten Fensterfläche ihres Gebäudes erneuern. Diese müssen nur darauf achten, dass sie die geltende Norm für den Mindestwärmeschutz in Gebäuden einhalten und dass die erneuerten Fenster energetisch nicht schlechter sind als die alten.

2. Missverständnis: Wer mehr als ein Zehntel seiner Außenwände verändert, muss die Anforderungen der neuen EnEV 2009 erfüllen.
Nein, wer seine Außenwand teilweise nur neu streicht, muss die EnEV nicht einhalten. Maßgeblich ist nicht nur die Fläche, sondern auch die Art und Weise wie der Eigentümer die Außenwand verändert. Wenn er sie beispielsweise ersetzt, erstmals einbaut, zusätzlich dämmt, mit Platten oder Mauerwerksvorsatzschalen bekleidet, muss er die neue EnEV einhalten. Die EnEV bestimmt für jedes Bauteil der Gebäudehülle – Außenwand, Dach, Fenster und Decke – welche Veränderungen dazu führen, dass die Verordnung greift.

3. Missverständnis: Wer einen Anbau oder Ausbau größer als 50 Quadratmeter plant, muss das gesamte Gebäude auf Neubau-Standard bringen.
Nein, nur der neue oder ausgebaute Gebäudeteil muss den Wärmeschutzanforderungen der EnEV 2009 für Neubauten genügen. Wenn der Anbau oder Ausbau zwischen 15 und 50 Quadratmeter groß ist, müssen die neuen oder sanierten Bauteile der Gebäudehülle – Außenwand, Fenster, Dach und Decken – nur den Wärmeschutzanforderungen der EnEV 2009 für Altbausanierung entsprechen.

4. Missverständnis: Wer in seinem Haus oder Gebäude elektrische Speicherheizungen nutzt, muss diese unverzüglich ersetzen.
Nein, die EnEV 2009 verbietet nur den Eigentümern von großen Häusern, mit mindestens sechs Wohnungen, ihre elektrischen Speicherheizungen zu betreiben, allerdings nach dem großzügigen EnEV-Zeitplan. Besitzer von Nichtwohnbauten betrifft diese Pflicht nur wenn die elektrische Speicherheizung über 500 Quadratmeter der Nutzfläche ihres Gebäudes beheizt. Wer trotz staatlicher Fördergelder seine Heizung nicht wirtschaftlich vertretbar ersetzen kann, muss dieser Pflicht nicht nachkommen.

5. Missverständnis: Alle Fachleute – wie Techniker, Handwerker und Schornsteinfeger – die nach der EnEV 2009 Energieausweise im Wohnbestand bei Verkauf und Neuvermietung ausstellen, dürfen auch EnEV-Nachweise bei Modernisierung ausstellen.
Nein, wer bei Neubau und Modernisierung die Energieausweise und EnEV-Nachweise ausstellt, bestimmt nicht die EnEV 2009, sondern allein das jeweilige Landesbaurecht. Es gibt also durchaus Fachleute, die zwar nach der EnEV 2009 im Bestand Energieausweise für Verkauf, Neuvermietung oder öffentlichem Aushang ausstellen, jedoch nach dem Landesbaurecht nicht berechtigt sind, bei Neubau und Modernisierung die EnEV-Nachweise auszustellen.

6. Missverständnis: Wer seine Wohnung, Haus oder sonstiges Gebäude verkaufen oder neu vermieten will, kann frei wählen zwischen den Energieausweis aufgrund des berechneten Energiebedarfs (Bedarfsausweis) oder aufgrund des gemessenen, tatsächlichen Energieverbrauchs (Verbrauchausweis).
Nein, seit dem 1. Oktober 2008 dürfen Besitzer von kleinen alten Wohnhäusern, mit höchstens vier Wohnungen, keinen Verbrauchausweis mehr ausstellen lassen, wenn das Haus die Anforderungen der ersten Wärmeschutz-Verordnung (WschVO 1977) nicht erfüllt. Sie müssen einen Bedarfsausweis ausstellen lassen. Alle anderen Eigentümer von bestehenden Gebäuden dürfen auch weiterhin zwischen dem Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen.

7. Missverständnis: Wer seine Wohnung, Haus oder sonstiges Gebäude verkauft oder neu vermietet muss potenziellen Kunden einen gültigen Energieausweis vorlegen.
Nein, der Verkäufer oder Vermieter muss von sich aus nicht aktiv werden. Er muss nur dann seinen Kunden einen gültigen Energieausweis zeigen, wenn diese ihn fordern. Nach der EnEV 2009 haben potenzielle Käufer und Neumieter das Recht den Energieausweis zu verlangen und der Verkäufer oder Vermieter muss ihnen einen gültigen Ausweis „unverzüglich zugänglich machen“. Er könnte ihn beispielsweise im Flur oder Treppenhaus bei der Besichtigung aushängen.

Energieberatung ist der Schlüssel zur Umsetzung der EnEV

260 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die 2. EffizienzTagung Bauen und Modernisieren zum fachlichen Austausch. Vom 13. bis 14. November 2009 informierten sich die Fachleute im Hannover Congress Centrum über intelligente Lösungen für Alt- und Neubauten. Im Rahmen der begleitenden Messe EnergieSparTage präsentierten rund 90 Aussteller ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen.

Wie unterschiedlich die Rolle der Energieeinsparverordnung (EnEV) von Experten eingeschätzt wird, veranschaulichte die EffizienzTagung gleich zu Beginn mit der Podiumsdiskussion „EnEV 2009 – 2012 – 2015: Chancen und Stolpersteine“. So zeigte sich Roswitha Peters, stellvertretende Vorsitzende des GIH Bundesverbandes, zufrieden mit der EnEV 2009, da hierdurch eine verstärkte Baubegleitung nötig werde. „Die EnEV greift zu kurz“, stellte dagegen Harald Halfpaap, Geschäftsführer des enercity-Fonds proKlima heraus und forderte, strengere Standards in die Praxis umzusetzen. Heinz Wensing, Ausschussvorsitzender für Planung und Technik vom Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen und Bremen e. V., hat vor allem die Wirtschaftlichkeit im Blick. „Da sind Grenzen erreicht“, meinte er hinsichtlich der für das Jahr 2012 geplanten EnEV-Verschärfung. Zudem wünscht sich Wensing, dass die Förderung zum energieeffizienten Bauen und Modernisieren ausgeweitet wird. Dr. Alexander Renner vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) betonte: „Die EnEV möchte nur den Regelfall darstellen.“ Eine zu starke Verschärfung der EnEV lehnte er ab. Dann könne der Bund nicht mehr über Förderprogramme finanzielle Mittel bereitstellen. Aktuell liefen die Programme gut, die Fördermittel flössen hervorragend ab. Jan Habermann, Vorstand des Verbandes Wohnen im Eigentum e. V., sieht Probleme bei der praktischen Umsetzung der EnEV. „Betroffen ist vor allem der Bestand“, so Habermann. Hausbesitzer würden Lücken suchen, um weniger investieren zu müssen. … den ganzen Artikel lesen »

EnEV 2009: Neue Regeln für Hausbesitzer und Bauherren

EnEV-BeispielAm 1. Oktober 2009 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Dann werden die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und an die Modernisierung von Altbauten verschärft. Im Vergleich zu der noch gültigen EnEV 2007 soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 Prozent sinken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert über die wichtigsten Änderungen.

Für Bauherren und Eigentümer, die ihre Gebäude komplett oder teilweise sanieren oder neu bauen, gilt ab dem 1. Oktober 2009 (Bedingung ist Bauantragstellung nach dem 1. Oktober 2009):

Neubauten: Wird ein Haus neu gebaut, muss sein gesamter Jahresprimärenergiebedarf um 30 Prozent niedriger liegen als noch nach EnEV 2007 erforderlich. Dabei muss die Wärmedämmung der Gebäudehülle im Durchschnitt 15 Prozent effizienter sein als bisher.

Altbauten: Werden größere bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle durchgeführt – wie das Dämmen der Wände oder der Austausch von Fenstern – müssen die neuen Bauteile einen 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert. Alternativ kann der Haussanierer dafür sorgen, dass der Jahresprimärenergiebedarf des gesamten Gebäudes um 30 Prozent sinkt. Dafür müsste neben einer energieeffizienten Gebäudehülle eine moderne Heizungsanlage eingebaut werden.

Folgende Neuregelungen und Übergangsfristen gelten für alle Eigentümer ab dem 1. Oktober 2009:

Nachtstromspeicherheizungen: In Wohngebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten müssen Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre sind, bis 2019 durch effizientere Geräte ersetzt werden. Ausnahme: Geräte, die nach 1990 eingebaut wurden, müssen erst 30 Jahre nach Einbau ausgetauscht werden.

Dachdämmung: Bis Ende 2011 muss die oberste begehbare Geschossdecke oder das Dach darüber eine Wärmedämmung erhalten.

Auch Eigentümer von älteren Gebäuden, die keine Modernisierung planen, müssen also teilweise ihre Gebäude energetisch aufbessern. „Diese energieeffizienten Maßnahmen sind wirtschaftlich und rechnen sich oft bereits nach kurzer Zeit“, so dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. „Wer energieeffizient saniert oder neu baut, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und attraktiven staatlichen Förderungen.“

Ausführende Fachbetriebe müssen zukünftig nach Abschluss der Arbeiten eine schriftliche Unternehmererklärung an den Gebäudeeigentümer abgeben und damit nachweisen, dass sie die neue EnEV bei der Sanierung eingehalten haben. Ein Fachbetrieb, der die Erklärung nicht oder falsch abgibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen.