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Verschiebung der EnEV 2017 bis nach der nächsten Bundestagswahl

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EnEV 2017
Verschiebung der EnEV 2017 in die nächste Legislaturperiode, Foto: Pexels.com

Eigentlich sollte die neue Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) noch vor 2017 verabschiedet werden. Doch am Mittwoch abend auf dem Parlamentarischen Abend „Energieeffizienz der Immobilienwirtschaft“, des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, wurde bekannt, dass das BMWi plant diese auf die nächste Legislaturperiode zu verschieben. Dies betrifft jedoch nur Gebäude im Privatbesitz. Für öffentliche Gebäude soll es noch in dieser Legislaturperiode verschärfte Anforderungen geben. Die höheren Anforderungen werden notwendig durch die EU-Gebäuderichtlinie, die ab 2019 für öffentliche Gebäude und ab 2021 für alle anderen Gebäude einen Niedrigstenergie-Standard vorschreibt. … den ganzen Artikel lesen »

Wege zum Fast-Nullenergie- oder Niedrigstenergiegebäude

Niedrigstenergiegebäude
Passivhaus in Wien als Wegweiser zum Niedrigstenergiegebäude, Foto: Passivhaus Austria

Wie geht es weiter mit der Energieeffizienz im Neubau und was kennzeichnet ein Niedrigstenergiegebäude? Kaum ist die zweite Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 zu Jahresbeginn in Kraft getreten, richtet sich der Blick wieder in die Zukunft. Wie wird es weiter gehen mit den energetischen Baustandards? Ob die EnEV weiter in der Form Bestand haben wird, ist noch nicht sicher. Was wir aber sicher sagen können, ist dass der Energiebedarf von Neubauten noch weiter nach unten gehen wird – und zwar gegen Null, denn die EU Gebäuderichtlinie gibt das Niedrigstenergiegebäude als Ziel für die nahe Zukunft bereits vor. Spannend wird es, wie wir dieses Ziel erreichen wollen.

Die Diskussionen um die EnEV werden kontrovers geführt und bei der Weiterentwicklung sollten die Argumente durchaus einbezogen werden. Dann ist es auch möglich die bestehenden Zielkonflikte zu lösen. Ein weiter so mit den bestehenden Instrumenten und schärferen Anforderungen erscheint nach den bisherigen Diskussionen nicht vorstellbar. … den ganzen Artikel lesen »

Mit Mieterstrom im Neubau Anforderungen der EnEV erfüllen

Dieser Artikel ist Teil 10 von 17 über Mieterstrom
Mieterstrom im Neubau
Solarstrom auf dem Mehrfamilienhaus, Foto: Pixabay/ cverkest

Es gibt sehr viele Möglichkeiten die energetischen Anforderung im Neubau nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. Nicht alle dieser Wege zum energieeffizienten Neubau sind zu teuer und haben lange Amortisationszeiten. Gerade in größeren Gebäuden bietet sich auch die lokale Stromerzeugung mit Photovoltaik als Mieterstrom an, um energetische Anforderungen zu erfüllen. Mieterstrom im Neubau kann die wirtschaftlich attraktive Lösung für Eigentümer und für Mieter sein, die Photovoltaik-Anlage auf dem  Dach zu finanzieren.

Photovoltaik im Nachweis der EnEV

Die Einbindung der Photovoltaik-Anlage in den Nachweis der EnEV ist möglich durch die Anrechnung des Solarstroms auf die Energiebilanz des Gebäudes. Dies wird in §5 „Anrechnung des Stroms aus erneuerbaren Energien“ geregelt. Der vor Ort erzeugte Strom kann vom Endenergiebedarf in der Monatsbilanz abgezogen werden, unter den Anforderungen, dass … den ganzen Artikel lesen »

Größte Auswertung von Energieausweisen zeigt schlechte energetischen Stand der Gebäude

Energieausweis_Oldenburg_Fam.Wiegand_Quelle_dena
Energieausweis, Foto: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Seit der Einführung des Energieausweises lassen sich einfacher Aussagen machen über die energetische Qualität von Gebäuden. Auch wenn es unterschiedliche Wege gibt den Energieausweis auszustellen, mit jeweils eigenen Problemen (Abhängigkeit vom Nutzer beim verbrauchsabhängigen Energieausweis und theoretische Normbedingungen beim bedarfsgerechten Energieausweis), hat man zumindest einen Anhaltswert. In einer Untersuchung von über 10.000 Energiebedarfsausweisen für Wohngebäude wurde nun ein Bild erstellt von der energetischen Qualität des Wohngebäudebestands in Deutschland.

Für diese Untersuchung hatten TNS Infratest und der Dienstleister Energieausweis48 10.354 zwischen dem 1. Mai 2014 und dem 30. April 2015 erstellte Energiebedarfsausweise für Wohngebäude herangezogen. Seit dem Inkrafttreten der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 01. Mai 2014 werden die wesentlichen Gebäudedaten für die Erstellung des Energieausweises zentral beim Deutschen Institut für Bautechnik elektronisch gespeichert. Neu ist auch in der aktuellen Fassung die Einteilung der Gebäude in Energieeffizienzklassen, wie wir sie von Haushaltsgeräten her kennen. … den ganzen Artikel lesen »

Energielabel für Heizungen sorgt für Transparenz und hoffentlich höheren Anteil erneuerbare Wärme

Katze auf Heizung
Mit Katze mehr Aufmerksamkeit für Heizungen?, Foto: pixabay.com/ Eliens

Bei der kommenden Heizungsmesse ISH in Frankfurt am Main, 10. bis 14. März 2015, werden bei der Heizungstechnik nicht nur die Heizungstechnologien im Mittelpunkt stehen. Neben der Digitalisierung der Heizung, die ich bereits ausführlich besprochen habe, wird es sicher auch um das neue Energielabel für Heizungen gehen. Ab 26.09.2015 müssen alle neuen Heizungen und Warmwasserbereiter mit einem Energielabel gekennzeichnet werden.

Das Energielabel ist sowohl für Einzelanlagen, als auch für Verbundanlagen vorgeschrieben. Das heißt, dass bei kombinierten System von unterschiedlichen Heizungssystemen jeweils ein eigenes Energielabel erstellt werden muss. Damit wird dem Handwerk und dem Großhandel eine große Verantwortung zukommen, sowie einiges an Mehraufwand. … den ganzen Artikel lesen »

Energieausweis braucht mehr Transparenz für mehr Akzeptanz

Energieausweis_Oldenburg_Fam.Wiegand_Quelle_dena
Energieausweis, Foto: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Seit der Einführung des Energieausweises für Gebäude in 2002 muss dieser um Akzeptanz auf dem Markt kämpfen. Mit der neuen, seit 01. Mai 2014 gültigen, Energieeinsparverordnung gibt es neue Anforderungen zur Vorlage des Energieausweises bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung von Wohnungen oder Häuser. Spä­tes­tens bei der Besich­ti­gung muss ein Ener­gieaus­weis ohne Aufforderung vor­ge­legt oder wäh­rend der Besich­ti­gung deut­lich sicht­bar aus­ge­legt wer­den. Ansons­ten dro­hen Bußgelder bis zu 15.000 Euro. Doch hilft dieser Vorlage-Zwang für die Durchsetzung des Energieausweises?

Dazu hat das Bündnis Energieausweis hat unter Federführung des Deutschen Mieterbundes (DMB) eine Stichprobe zur Vorlagepflicht für Energieausweise bei Wohnungsbesichtigungen in sechs deutschen Städten durchgeführt.

Stichproben von Vorlage des Energieausweis bei Wohnungssuche enttäuschend

Mit dem Ergebnis kann man nicht zufrieden sein, die verschärften Anforderungen haben bislang nicht zu einer weiteren Verbreitung des Energieausweis gesorgt. Nur acht Ausweise (10,4%) wurden den Testern ohne Nachfrage vorgelegt. Insgesamt gab es bei 54 Wohnungen auch auf Nachfrage keinen Energieausweis zu sehen. Besonders bedenklich scheint dieses Ergebnis, da 72% der besichtigten Wohnungen von Maklern angeboten wurden. … den ganzen Artikel lesen »