Tag: energiewende

Interview-Serie zum Heizungsmarkt: Teil 4 mit Carsten Körnig, BSW-Solar

Es sind keine zwei Wochen mehr, am 10.03.2015 öffnet die größte Messe für Heizungstechnik, die ISH 2015 in Frankfurt am Main, ihre Tore. Dem Fachpublikum werden wieder spannende Innovationen präsentiert. Doch was kommt davon an auf dem Markt und werden die Austauschraten für alte Heizungen wieder steigen? Oder warten die Besitzer eher auf politische Entscheidungen? Kann auch die Heizungsbranche einen Beitrag leisten zur Energiewende? 3 Fragen an Experten zum Heizungsmarkt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) Diesen Fragen gehe ich im Vorfeld der ISH nach. Dazu habe ich eine Reihe von Experten aus der Heizungs-Branche um ihre Aussagen gebeten und ihnen drei Fragen gestellt. Im dritten Interview beantwortet Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) meine Fragen kurz und knapp. Damit geht es heute um den Stellenwert der erneuerbaren Energien auf dem Heizungsmarkt. Für die kommende Woche habe ich weitere Interviews vorbereitet. Wer möchte kann mir selbst Antworten zu den unten stehenden Fragen zusenden. Zum Abschluss, evtl. auch erst nach der ISH, werde ich ein Fazit ziehen und die Fragen für mich beantworten. Was ist die derzeit spannendste Technologie in der Heizungsbranche? Die effizienteste, klimafreundlichste und kostengünstigste Heizung ist heutzutage meist eine Kombination sich ergänzender Technologien. Solarthermische Anlagen sind oft Bestandteil solcher Hybridsysteme, da sie sehr gut mit anderen Wärmeerzeugern wie etwa Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen kombiniert werden können. Auch bei konventionellen Heizsystemen kann die Integration einer solarthermischen Anlage zur Kostenreduktion beitragen und die Klimabilanz verbessern. weiterlesen ›

Serie Smart Country: Eigenes Know-how zur Energiewende wird unverzichtbar

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden. Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor. Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet). Energiewende: Eigenes Know-how wird unverzichtbar Rathaus, Foto: pixabay/ erge Um die technischen und marktlichen Klippen in der modernen Energieversorgung zu umschiffen und von den Möglichkeiten zu profitieren, müssen Entscheider vor Ort auf solides energiewirtschaftliches und -technisches Know-how  zurückgreifen können und die verschiedenen Aspekte der lokalen Energieversorgung gut koordinieren. Das geht weit über technische Fragen hinaus – im Mittelpunkt steht vielmehr, lokale Ressourcen, Kompetenzen und Akteure optimal zusammenzubringen. Unverzichtbar ist daher eine feste, anerkannte Anlaufperson, die die lokale und regionale Energielandschaft im Blick hat, sich in die Themen einarbeitet und fortbildet. Nur so ist es möglich, die disparaten Elemente zusammenzuführen und als etwas Ganzheitliches zu steuern. Mit entsprechender Kapazität lassen sich so beispielsweise Energiekataster anlegen, Infrastrukturmaßnahmen auf ihre Reserven für die Energiezukunft abklopfen und lokale Strom- und Wärmeprodukte schnüren. weiterlesen ›

Serie Smart Country: Die Bürger aufklären und beteiligen – auch unternehmerisch

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden. Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor. Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet). Die Bürger aufklären und beteiligen – auch unternehmerisch Gemeinsam vor Ort an der Energiewende arbeiten, Foto: pixabay.com/ StartupStockPhotos Die Energiewende beschäftigt die Gemüter – und erhitzt sie. Exzellente lokale Lösungen gehen oft aus einem intensiven Austausch der Bürger, Unternehmer und Politiker vor Ort hervor – zugleich ist der gesellschaftlicher Widerstand ein häufiger Grund für die Verzögerung oder das Scheitern von Energie-Projekten. Die Bürgerinnen und Bürger wollen in die kommunale Energiezukunft einbezogen werden und sich aktiv beteiligen – immer häufiger auch in unternehmerischer Hinsicht. Lokale Engagierte frühzeitig einbinden Bereits beim Erstellen lokaler Energiekonzepte und erst Recht im Vorfeld konkreter Planungen sollte nicht nur frühestmöglich Transparenz geschaffen und informiert, sondern auch der Dialog gesucht werden – nicht nur in Form einzelner Veranstaltungen, sondern auch kontinuierlich, zum Beispiel in Form eines runden Tisches. In vielen Orten gibt es auch bereits Energietische, Bürgergenossenschaften und engagierte Einzelne, die selbst Initiative ergreifen und über gutes Know-how verfügen – zum Beispiel beim Ausbau von Aufdach-Solaranlagen und Haus-Batteriespeichern. Sie sollten frühzeitig und umfassend in die kommunale Planung einbezogen werden, um die Kräfte vor Ort zu bündeln und gemeinsam ein Konzept aus einem Guss anzustreben. weiterlesen ›

Serie Smart Country: Pragmatische Lösungen für nachhaltige Mobilität

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden.

Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor.

Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet).

Pragmatische Lösungen für nachhaltige Mobilität

Elektrofahrzeuge,, Foto: pixabay/ atimedia

Elektrofahrzeuge,, Foto: pixabay/ atimedia

Die heutige Mobilität basiert überwiegend auf Rohstoffen, die nicht aus der Region stammen und den Anforderungen an ihre Verfügbarkeit, ihren Preis, ihre Auswirkungen auf die Umwelt und ihre Effizienz, nicht mehr genügen. Die Emissionen des Verkehrs sind höher als die der Stromgewinnung – und sinken seit Jahrzehnten praktisch nicht, während die Mobilitätskosten ansteigen.

Alternative Treibstoffe aus der Region können einen Ausstieg aus der Preisspirale bedeuten und die lokale Wirtschaft stärken. Doch welche Antriebe sind unter welchen Bedingungen real einsetzbar? weiterlesen ›

Hybridstrommarkt – erstes Crowdfunding für ein Strommarktdesign

Warum soll man nicht den Stromverbraucb entsprechend des Marktpreises steuern können? Grafik: hybrdistrommarkt.de

Warum soll man nicht den Stromverbraucb entsprechend des Marktpreises steuern können? Grafik: hybridstrommarkt.de

In der aktuellen Debatte um die Energiewende geht es in diesem Jahr vor allem um die künftige Gestaltung des Strommarktes. Bleibt es bei einem Strommarkt, bei dem der Preis durch die Brennstoffkosten bestimmt wird – so wie es heute ist? Oder wird künftig das Vorhalten von Kraftwerkskapazitäten – vermutlich konventionelle Kraftwerke mit fossilen Energien – in einem Kapazitätsmarkt belohnt? Das scheinen, nach den Medienberichten, die einzigen Alternativen zu sein.

Alternativen in Diskussion um Strommarkt

Ok, jetzt wird ein weiterer Vorschlag mit einer besonders flexiblen Preisgestaltung diskutiert. Doch zum Grünbuch “Ein Strommarkt für die Energiewende”, das vom Bundeswirtschaftsministerium im Oktober 2014 als Diskussiongrundlage vorgelegt wurde und in diesem Jahr ausführlich diskutiert wird, gibt es noch weitere Kommentare und Vorschläge für die künftige Gestaltung der Stromversorgung.

Während die üblichen Verbände und Institute meist den Strommarkt aus der Sicht der Anbieter betrachten, wird bei dem ehrenamtlichen Strommarkt-Designer und Energieblogger Thorsten Zoerner im Hybridstrommarkt der Verbraucher zu einem mündigen Partner auf dem Strommarkt. weiterlesen ›

Serie Smart Country: Profitable Abnehmerstruktur für Anlagen und Netze

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden.

Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor.

Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet).

Eine profitable Abnehmerstruktur für Anlagen und Netze

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl

Strom ist zum emotionalen Produkt geworden. Zwar kommt er unwahrnehmbar aus der Steckdose, doch beschäftigen Herkunft, der Preis und die Versorgungssicherheit immer stärker die Gemüter – bei den Verbrauchern wie in der Presse.

Hier liegt für Kommunen eine große Chance: Ist vor Ort bereits ein guter Mix an Erzeugungsanlagen vorhanden, kann die Gemeinde auch in den Vertrieb der lokalen Energie einsteigen, in dem sie ein eigenes Stromprodukt anbietet. Dies kann durch den Aufbau eigener Kompetenz geschehen oder unter der Zuhilfenahme eines Dienstleisters – so oder so bleibt ein höherer Anteil der Wertschöpfung in der Kommune, als wenn der Strom lediglich gegen Vergütung eingespeist oder an der Börse vermarktet wird. weiterlesen ›