Schlüsselwort: energiewende

Mordernisierung des Heizungsmarktes braucht neue Impulse und Integration in Energiewende

Heizungsmarkt
Modernisierung des Heizunsmarktes braucht neue Ideen, z.B. mit Integration in Energiewende, Foto: pixabay/ 849356
Die Trägheit des Heizungsmarktes und die geringe Austauschrate von alten Heizungen sind schon seit vielen Jahren bekannt. Es werden einfach zu wenig Heizungen erneuert, als dass dieser Bereich einen nennenswerten Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten kann. Es bringt aber nichts immer wieder darauf hinzuweisen und mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. So kommt keine Energiewende in den Wärmemarkt. Die aktuelle Meldung des BDEW zum Heizungsmarkt ist hinsichtlich der statistischen Daten interessant, aber die Aussagen zur Entwicklung des Heizungsmarktes und möglichen Lösungen hätten auch schon vor zehn Jahren gemacht werden können.

Zahlen aus der Statistik zum Heizungsmarkt

Zuerst zu den interessanten Inhalten der Meldung über die aktuelle Heizungsmarkt-Studie des BDEW. Die Studie "Wie heizt Deutschland?" wurde vom Marktforschungsinstitut GfK, Nürnberg, im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) durchgeführt. Dazu sind über 5.000 Haushalte im gesamten Bundesgebiet befragt worden. weiterlesen

Erneuerbare Energien in Bürgerhand gibt es in ganz Europa

Don´t camp renewables!
Don´t camp renewables!
Auch wenn wir in Deutschland relativ weit voran geschritten sind mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und eine riesige Anzahl von Bürger-Energiegenossenschaften haben, sind wir nicht die einzigen in Europa. In vielen anderen europäischen Ländern gibt es ebenfalls ein großes Engagement von Bürgern für den Ausbau der erneuerbaren Energien, für einen lokalen Bezug von Ökostrom, für die Reduzierung des Heizenergieverbrauchs oder für eine CO2-arme oder -neutrale Energieversorgung. Es war in Brüssel bei der EU Sustainable Energy Week schön zu sehen was es alles an Projekten gibt in den anderen Mitgliedsstaaten. Ich war erstaunt welch großen Raum der Faktor dezentrale Energieversorgung in den Gemeinden, Städten oder Regionen einnimmt und, dass die Rolle die Bürger so betont wird. Es ist immerhin eine Veranstaltung der zentralen europäischen Einrichtung, der EU-Kommission. Ich konnte selbst nur eine Session zum Thema Bürgerenergie verfolgen, "Cities and Citizens in the Energy Union" - "Städte und Einwohner in der Energie Union". Dort kamen neben Vertretern von den großen Städten Barcelona, Göteburg und London auch engagierte Energiebürger wie Dirk Vansintjan von der belgischen Energiegenossenschaft Ecopower und der ebenso engagierte Abgeordnete des Europaparlamentes Claude Turmes zu Wort. weiterlesen

Eine Perspektive für die Bürgerenergie-Bewegung: Die Bürgerwerke eG

Gastbeitrag von Christopher Holzem, Bürgerwerke eG, Teil 1: "Energiewende am Scheideweg: Wem gehört die Energieversorgung der Zukunft?"
Team Bürgerwerke eG
Das Team der Bürgerwerke in Heidelberg, Foto: Bürgerwerke eG
Viele Bürger sind mit der Energiewende selbst zu Energieerzeugern geworden – oft zusammen mit anderen in einer Energiegenossenschaft. Die alte Energiewirtschaft will die Energiewende nun für sich beanspruchen und zahlreiche gesetzliche Regelungen erschweren den Bau neuer Bürgeranlagen. Deshalb haben sich 29 Energiegenossenschaften der wachsenden Gemeinschaft der Bürgerwerke angeschlossen, um eine unabhängige Stromvermarktung aufzubauen. Es sind die Bürger, die die Energiewende in den letzten Jahren entscheidend vorangebracht haben – ob als Hauseigentümer mit einer Solaranlage oder als Mitglied einer Energiegenossenschaft. Doch die aktuellen Entwicklungen in der Energiepolitik erschweren dringend benötigte Bürgerbeteiligung: Solaranlagenbetreiber müssen auf den selbst erzeugten und direkt verbrauchten Strom eine Umlage zahlen, Energiegenossenschaften müssen in Ausschreibungswettbewerbe mit großen Energiekonzernen gehen. Eine Folge daraus ist, dass 2014 nur noch vereinzelt neue Energiegenossenschaften gegründet wurden. weiterlesen

Energiewende am Scheideweg: Wem gehört die Energieversorgung der Zukunft?

Gastbeitrag von Christopher Holzem, Bürgerwerke eG, Teil 2: "Eine Perspektive für die Bürgerenergie-Bewegung: Die Bürgerwerke eG
Bürgersolaranlage Neuler
Bürgersolaranlage Neuler auf einer Reithalle von Energiegenossenschaft Virngrund, Foto: Bürgerwerke eG
Viele Bürger sind mit der Energiewende selbst zu Energieerzeugern geworden – oft zusammen mit anderen in einer Energiegenossenschaft. Die alte Energiewirtschaft will die Energiewende nun für sich beanspruchen und zahlreiche gesetzliche Regelungen erschweren den Bau neuer Bürgeranlagen. Was sind die aktuellen Herausforderungen und warum sollten sich die Energiebürger trotzdem nicht entmutigen lassen?

Der Erfolg der Energiewende in Bürgerhand

Viele Menschen in Deutschland erzeugen inzwischen ihre Energie selbst: als Hauseigentümer mit einer Solaranlage auf dem Dach, als Landwirt mit einer Biogasanlage auf dem Hof oder als Mitglied einer Energiegenossenschaft, die zum Beispiel ein Windrad betreibt. Die Genossenschaften ermöglichen es einer großen Zahl von Bürgern, auch ohne eigenes Dach an der Energiewende teilzunehmen. weiterlesen

Breite Unterstützung für Grünstrom-Markt Modell zur Direktvermarktung von Ökostrom

PK Grünstrom-Markt-Modell
Pressekonferenz zur Vorstellung des Grünstrom-Markt-Modells
Die Energiewende ist in einer Sackgasse angekommen. Der jährliche Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien steigt an auf mittlerweile ca. 27%. Es kommt immer mehr Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie hinzu - bei PV inzwischen mit nur geringem Wachstum. Doch was kommt davon beim Kunden an? Das wird in der Regel  nicht mehr als derDurchschnitt im deutschen Stromnetz sein. Und was bieten Ökostromversorger an oder welchen Strom liefern diese? Der Strom von Anbietern von Ökostrom stammt heute zum überwiegenden Teil von Laufwasserkraftwerken und/ oder aus Skandinavien. Aber was passiert denn mit dem Strom aus den vielen Wind- und Solaranlagen? Strom aus Anlagen, die Vergütung nach EEG erhalten,  wird fast ausschließlich an der Strombörse verkauft. Damit verliert der Strom seine nachvollziehbare Herkunft und geht im allgemeinen Strommixes unter. Man bezeichnet den Strom dann als Graustrom, was vorher noch Grünstrom war. weiterlesen

Interview-Serie zum Heizungsmarkt: Teil 5 mit Karl-Heinz Stawiarski vom Bundesverband Wärmepumpe e.V.

In sechs Tagen öffnet die größte Messe für Heizungstechnik, die ISH 2015 in Frankfurt am Main ihre Tore. Dem Fachpublikum werden wieder spannende Innovationen und neue Entwicklungen präsentiert. Doch was kommt davon an auf dem Markt und werden die Austauschraten für alte Heizungen wieder steigen? Oder warten die Besitzer eher auf politische Entscheidungen? Kann auch die Heizungsbranche einen Beitrag leisten zur Energiewende?

3 Fragen an Experten zum Heizungsmarkt

Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Diesen Fragen gehe ich im Vorfeld der ISH schon seit zwei Wochen nach. Dazu habe ich eine Reihe von Experten aus der Heizungs-Branche um ihre Aussagen gebeten und ihnen drei Fragen gestellt. Im fünften Interview beantwortet Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. meine Fragen. Damit geht es heute vorrangig um den Markt für Wärmepumpen. Zum Abschluss, vermutlich erst nach der ISH, werde ich ein Fazit ziehen und die Fragen für mich beantworten. Auf der Messe selbst möchte ich einigen Akteuren auch Fragen stellen. Welche Fragen würden Euch interessieren? weiterlesen