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Schlagwort: energiespeicher

Interessenverband für Energiespeicher soll beim Marktaufbau helfen

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Mitglieder des Bundesverband Energiespeicher, Grafik: BVES
Mitglieder des Bundesverband Energiespeicher, Grafik: BVES

Eines meiner zentralen Themen sind die Energiespeicher in allen Varianten und Formen. Zwei Veranstaltungen werden von mir bisher präsentiert. Jetzt gibt es in Deutschland einen Bundesverband Energiespeicher, der den Weg ebnen soll für einen Energiespeicher-Markt in Deutschland. Noch gibt es kaum Akteure, geschweige denn Geschäftsmodelle für Energiespeicher und alle Technologien sind noch weit entfernt von einer Wirtschaftlichkeit.

Die derzeitige Energiewende erfordert neben dem Ausbau der Netze den gezielten Einsatz von Energiespeichern um die Versorgungssicherheit zu garantieren und die Kosten für die Industrieunternehmen und Verbraucher in Deutschland möglichst gering zu halten. Um die wachsende Branche der Energiespeicherunternehmen kompetent zu vertreten, hat sich Ende September der Bundesverband Energiespeicher (BVES) mit Sitz in der Bundeshauptstadt Berlin gegründet. Ziel ist es, die relevanten Entscheidungsträger der Branche unter einem Dach zu vereinen und durch ein starkes Kontaktnetzwerk die Marktentwicklung zu beschleunigen.

Prof. Dr. Eicke R. Weber, Sprecher der Fraunhofer-Allianz Energie und Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg, hat das Amt des Gründungspräsidenten des BVES übernommen. „Unser Verband sieht seine Mission darin, die Energiespeicherung als Energieressource neben der konventionellen und erneuerbaren Erzeugung zu etablieren, um eine effizientere, verlässlichere, preisgünstigere und sicherere Energieversorgung zu fördern. Um diese Vision zu erfüllen, wollen wir den Aufbau eines stabilen Energiespeichermarkts in Deutschland fördern, der dann auch als Modell für weitere Märkte in Europa und anderen Länder weltweit dienen wird.“, so Prof. Dr. Weber.

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Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung in der nächsten Projektphase

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Adiabatischer Druckluftspeicher
Das Projekt zur Entwicklung eines adiabatischen Druckluftspeichers ADELE-ING startet im Januar 2013. Projektpartner sind: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), RWE Power, General Electric (GE) und Züblin. Quelle: DLR, RWE Power

Noch ein Beitrag über ein weiteres Energiespeicher-Forschungsprojekt. Druckluftspeicher wurden in den letzten Monaten kaum erwähnt, sind aber nach wie vor eine Alternative für die Stromspeicherung über mehrere Tage. Allerdings werden hier große Speicher benötigt, um mal in den Bereich der Wirtschaftlichkeit zu kommen.

Wie kann die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarstrom technisch sicher und bezahlbar ausgeglichen werden? Im Projekt ADELE (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) entwickelt RWE Power zusammen mit General Electric (GE), Züblin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Technik, mit der Strom sicher, effizient und über mehrere Tage gespeichert werden soll. 2010 haben die Arbeiten für ADELE begonnen. Jetzt startet das Anschlussprojekt: ADELE-ING.

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Forschungsprojekte für zukünftige Stromversorgungs- und Speicher-Infrastruktur

green2store
Große Batteriespeicher werden das Verteilnetz der Zukunft stützen. Im
Projekt „green2store“ untersucht NEXT ENERGY, welche Anforderungen sie im Detail erfüllen müssen, um effizient eingesetzt werden zu können.

Am EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY haben zu Jahresbeginn die Arbeiten zu den im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ von der Bundesregierung unterstützten Forschungsprojekten „RESTORE 2050“ und „green2store“ begonnen. Damit ist das Oldenburger Institut an gleich zwei Projekten dieses Programms beteiligt, das bundesweit bis zu 200 Millionen Euro an Fördergeldern bereitstellt.

Die gemeinsame Initiative der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie Bildung und Forschung (BMBF) hat das Ziel, bis zum Jahr 2050 eine gleichbleibend hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, selbst wenn der Strombedarf zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien gedeckt wird. Dazu sollen notwendige technologische Durchbrüche und Kostensenkungen unterstützt sowie ein Beitrag zur schnellen Markteinführung neuer Energiespeicher geleistet werden.

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Neue Forschungsprojekte für neue Power-to-Gas Technologien

Enertrag 2 MW Elektrolyse-Stack
Enertrag 2 MW Elektrolyse-Stack

In diesem Jahr wird die Bedeutung von Speichertechnologien weiter zunehmen. Mit steigendem Anteil an erneuerbaren Energien im Stromnetz werden auch immer mehr Speicher gebraucht. Alleine an der zunehmenden Präsenz des Themas in den Medien kann man dies gut erkennen, auch wenn das nicht unbedingt ein Beweis sein muss.

Die Meldung von RWE mit dem Test neuer Elektrolyse-Technik passt gut dazu. Ein innovatives Elektrolyse-System von Siemens mit einer sogenannten Protonenaustauschmembran (PEM) wird am Kraftwerksstandort Niederaußem im Innovationszentrum Kohle getestet. Allerdings sind sonst keine interessanten Angaben in der Meldung enthalten und einen PEM-Elektrolyseur hat das Lübecker Unternehmen H-Tec Systems im letztem Jahr bereits auf der Hannover Messe vorgestellt. Wie sich die beiden Technologien unterscheiden, abgesehen von der Größe, kann ich aber nicht beurteilen.

Ausführlicher und damit interessanter ist für mich die Meldung des ZSW, das zusammen mit Solar-Fuel und Enertrag ein neues Forschungsprojekt für die kommende Power-to-Gas(P2G)-Anlagen-Generation gestartet hat.

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Sonder-Newsletter zum Thema Energiespeicher Nr 2

Energy Storage 2013 in Nice, FranceHeute ging die zweite Ausgabe des Sonder-Newsletters raus, wieder mit dem Schwerpunktthema Energiespeicher. Es sind auch wieder fünf interessante Beiträge von energynet.de enthalten, sowie Informationen und Beiträge von weiteren Seiten.

Zu dem bereits vorgestellten Energy Storage World Forum in der letzten Sonder-Ausgabe, erfahren die Leser jetzt mehr über diese Konferenz in einem Fragenkatalog an die Referenten und Sponsoren. Daneben stelle ich eine weitere Konferenz zum Thema Energiespeicherung vor, diese findet Ende Februar in Nizza, Frankreich, statt.

Der Sonder-Newsletter kann hier direkt oder im Archiv eingesehen werden. Auf der Newsletter-Seite ist auch ein Anmeldeformular zu finden. Die nächste Sonderausgabe für Energiespeicher wird am 24.01.2013 verschickt, die reguläre Ausgabe geht wieder in der kommenden Woche mit den üblichen Inhalten am 17.01.2013 raus.

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DLR testet neuen thermochemischen Speicher zur Aufnahme großer Energiemenge

In den verschiedensten Formen werden Energiespeicher benötigt, vor allem um lange Zeit Energie speichern zu können werden neue Technologien benötigt. Die Speicherung für kurze Zeit wird vermutlich künftig hauptsächlich von Batterien übernommen werden, aber das Rennen der Technologien ist noch völlig offen und wir werden hier noch viele Innovationen erleben in den nächsten Monaten und Jahren.

CWS-Testanlage für Thermochemische Speicher, Foto: DLR
CWS-Testanlage für Thermochemische Speicher, Foto: DLR

Energiespeicher spielen eine Schlüsselrolle für die Energieversorgung der Zukunft. Auch in der Industrie können Speicher Prozesswärme aufnehmen, so dass anfallende Wärmeenergie bei Bedarf wieder eingesetzt werden kann. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 29. November 2012 in Köln eine Testanlage zur Untersuchung neuartiger Thermochemischer Speicher eingeweiht. Diese Speicher sind in der Lage, große Mengen an Wärmeenergie in Form von chemischer Energie aufzunehmen. Aus dem Alltag ist eine solche Reaktion zum Beispiel beim Ablöschen von Kalk bekannt.

Thermochemische Wärmespeicher nehmen Wärme über endotherme Reaktionen auf und geben sie durch exotherme Reaktionen wieder ab. In der nun am DLR in Betrieb genommenen Testanlage wird erstmals ein Speicher im größeren Maßstab getestet. Dabei strömt auf bis zu 600 Grad Celsius erhitzte Luft an Calciumhydroxid vorbei. Bei dieser Reaktion entsteht Calciumoxid, im Alltag auch als gebrannter Kalk bezeichnet, zudem wird Wasserdampf freigesetzt. Fügt man dem gebrannten Kalk wieder Wasserdampf hinzu, reagiert das Material zu Calciumhydroxid und setzt bei dieser stark exothermen Reaktion große Mengen an Energie in Form von Wärme wieder frei. Da es sich um eine beliebig oft wiederholbare Reaktion handelt, kann das Calciumoxid/Calciumhydroxid-System als Thermochemischer Speicher eingesetzt werden.

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