Schlüsselwort: Energieeffizienz

Gewerbepark envopark bietet Standort mit großer Energiekosteneinsparung

Halle envopark
Halle des energieeffizienten envopark am Standort Dahlewitz, Foto: econeers
In der gestrigen Meldung vom 4. Energieeffizienz-Index zur Energieeffizienz in der deutschen Industrie zeigte sich wieder einmal, dass gerade kleine und kleinste Unternehmen mehr Unterstützung benötigen für einen effizienteren Energieeinsatz. Normalerweise fehlt in diesen Unternehmen die Zeit sich mit diesem Thema zu beschäftigen, es geht im Arbeitsalltag unter und so wichtig sind die Energiekosten dann auch wieder nicht. Es braucht zusätzliche Anreize von außen, damit man sich selbst nicht darum kümmern muss und alles von anderen erledigt wird. Ein möglicher Weg dazu ist es gleich Betriebsgebäude anzubieten, die von vornherein mit einer effizienten Energieversorgung ausgestattet sind. Als Unternehmer weiß man, dass im Vergleich zu anderen Standorten mit geringeren Energiekosten zu rechnen ist, man kann den Standort auch zu eigenen Marketingzwecken nutzen und hat, wenn auch noch die Lage optimal ist, vielleicht sogar einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern. weiterlesen

Ist schon die Spitze der Energieeffizienz Bemühungen der Industrie erreicht?

Anteil Energieeffizienz-Investitionen
Anteil an Investitionen in Energieeffizienz in den Unternehmen laut 4. Energieeffizienz-Index, Grafik: EEP/ Uni Stuttgart
Nach der 4. Erhebung des Energieeffizienz-Index des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion der Universität Stuttgart ist künftig nicht mehr mit einem weiteren Anstieg der Anstrengungen für Energieeffizienz zu rechnen. Der Index ist gegenüber der letzten Ermittlung von vor einem halben Jahr um über ein Drittel gesunken. Die deutschen Unternehmen planen im Laufe der nächsten 12 Monate den Anteil der Investitionen in Energieeffizienz zu reduzieren. Auch wenn die Bedeutung des Themas und der Anteil der Investitionen in Effizienzmaßnahmen an den Gesamtinvestitionen deutlich gestiegen ist, liegen erstmals die Erwartungen der Unternehmen unter ihrer Einschätzung der aktuellen Lage. Das Stuttgarter Universitätsinstitut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) veröffentlichte zum 21. Juni 2015 den 4. Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie. Er ermittelt seit 2013 halbjährlich die Einstellung sowie aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zum Thema Energieeffizienz und wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland erstellt. weiterlesen

Energieeffizienz-Netwerk für Verarbeiter von Nichteisen-Metalle gestartet

Metallbearbeitung, Foto: pixabay.com/ shotput
Metallbearbeitung, Foto: pixabay.com/ shotput
Durch meine Reise nach Brüssel konnte ich nicht an der Auftaktveranstaltung des ersten Energieeffizienz-Netzwerks der Wirtschaftsvereinigung Metalle WVM teilnehmen. Diese fand gestern in Berlin statt mit der Anwesenheit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und mit Stefan Besser vom BMWi. Im Gegensatz zu anderen Netzwerken sind in diesem Netzwerk nur Unternehmen aus der Branche vertreten, dafür ist es überregional organisiert. Als eine der ersten Verbände startete man nun mit einem Netzwerk im Rahmen der Verbände-Initiative für 500 Energieeffizienz-Netzwerke in Deutschland bis 2020. Für Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle ist dieser frühe Start ein logischer Schritt, denn die Branche setzt schon seit Jahren auf mehr Energieeffizienz. Durch den Austausch der Unternehmen untereinander kann man nun Erfahrung austsauschen und sich gegenseitig unterstützen auf diesem Weg. Es wird sich nun zeigen, wie groß das verbleibende Potential für mehr Energieeffizienz ist und welche Wege in den nächsten drei Jahren für mehr Energieeffizienz im Netzwerk aufgedeckt werden. weiterlesen

Einblick in die Eröffnung der EU Sustainable Energy Week 2015

EUSEW 2015
EU Sustaimable Energy Week 2015 in Brüssel, Foto: Andreas Kühl
Als ich vor etwas mehr als einer Woche erzählt hatte, dass ich nach Brüssel fahren werde zur Sustainable Energy Week, hieß es, das kann ich mir vorstellen wie die Berliner Energietage - nur größer und internationaler. So ähnlich ist auch mein erster Eindruck nach dem ersten Vormittag. Auch in den Pausen war es ähnlich eng.

Europa wird das Ziel für 20% Erneuerbare Energiebn bis 2020 erreichen

Inhaltlich gab es bis jetzt nur die Eröffnungs-Veranstaltungen im großen Konferenzsaal. Als Gastgeber hatte der EU-Kommissar für Energie und Klima Miguel Arias Canete die Gelegenheit genutzt die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Europa als Erfolg zu verkaufen. Europa ist auf dem richtigen Weg, um das Ziel 20% Erneuerbare Energien bis 2020 zu erreichen und es gibt kein Weg mehr zurück, betonte Canete. Weiter ging es mit dem schön klingenden Satz, erneuerbare Energien sind gut für Europa und Europa ist gut für Erneuerbare Energien. weiterlesen

Mehr Transparenz beim Energieverbrauch durch den Enervee-Score

Vergleich der Enervee-Score von Kühlschränken, Grafik: Enervee
Vergleich der Enervee-Score von Kühlschränken, Grafik: Enervee
Eigentlich bin ich ein Fan des EU-Energielabels. Doch die Aussagekraft der Energieeffizienzklasse ist begrenzt, alleine reicht die eigentlich plastische Darstellung nicht aus. Die Angabe des Jahresstromverbrauchs der betreffenden Geräte muss zusätzlich beachtet werden, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Hinzu kommt, dass durch die technischen Innovationen die Geräte immer effizienter werden und damit das System nach oben hin erweitert werden muss. Mittlerweile muss erklärt werden, dass Energieeffizienzklasse A oder A+ bei vielen Geräten weit hinter dem Stand der Technik ist. Muss das Energielabel weiter entwickelt werden oder hat es gar ausgedient? Ein Top-Runner-Programm, bei dem sich alle an dem jeweils effizientesten Gerät orientieren müssen, ist derzeit noch nicht in Sicht. weiterlesen

16 gute Gründe für die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk

Energieeffizienz-Netzwerke lohnen sich, Grafik: pixabay/ geralt
Energieeffizienz-Netzwerke lohnen sich, Grafik: pixabay/ geralt
Zur Erreichung der Energieeffizienz-Ziele muss auch die Industrie ihren Beitrag leisten. Dabei setzen Bundesregierung und eine große Anzahl an Verbänden auf die Eigenverantwortlichkeit der Unternehmen. Durch die freiwillige Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken soll ein nicht unerheblicher Anteil an Einsparungen erzielt werden, die im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) vorgesehen sind. Das sind immerhin 74,5 PJ, was 5 Millionen Tonnen CO2 entspricht, und 20% der angestrebten Einsparung im NAPE. Erreicht werden soll diese Einsparung in insgesamt 500 Energieeffizienz-Netzwerken bis 2020 - mit 10 bis 12 Unternehmen je Netzwerk. Warum sollen Unternehmen aber Unternehmen sich in Energieeffizienz-Netzwerken engagieren? Was haben sie davon? weiterlesen