Energieeffizienz für 3 Tage im Mittelpunkt des Interesses

Berliner Energietage 2012Wer über die Energiewende redet, spricht meist nur von dem Ausbau erneuerbarer Energien als Ersatz für fossile und atomare Kraftwerke. Eine wesentliche Säule der Energiewende kommt in öffentlichen Diskussionen viel zu kurz – die effiziente Energienutzung. Die heute gestarteten Berliner Energietage drehen den Spieß rum und stellen unter dem Motto “Energieeffizienz in Deutschland” die Energieeffizienz in den Mittelpunkt.

Auf der größten Tagung in Deutschland zum Thema Energie sind 7.800 Menschen zusammen gekommen, um in 45 Einzelveranstaltungen sich über Projekte und Technologien zu informieren und auszutauschen. Es war bisher schon immer eng im Berliner Ludwig-Erhard-Haus in Charlottenburg, aber so langsam kommt man an diesem Veranstaltungsort an die Grenzen. Zur Eröffnung musste man im Atrium die Sonnenbrille aufsetzen, um etwas sehen zu können und die Ausstellungsfläche scheint auf den letzten Meter ausgebucht zu sein.

In der Eröffnung verwies der Organisator Jürgen Pöschk darauf, dass Energieeffizienz kein reines Technikthema sei und , dass die Energiewende in den Mühlen des Alltags sich in der Diskussion von Partikularinteressen verliere. Der Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, betonte die Berliner Ziele im Klimaschutz. Als Modellstadt für KWK möchte Berlin weiter eine Vorreiterrolle übernehmen und bis 2050 eine klimaneutrale Stadt werden. Diese Maßnahmen, um die angestrebten Ziele zu erreichen, müssen aber auch soziale Aspekte berücksichtigen und die Energiewende gerecht gestaltet werden.

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Stromverbrauch von Rechenzentren und Servern sinkt

Blick ins Rechenzentrum, Quelle: Paul-Georg Meister  / pixelio.de

Blick ins Rechenzentrum, Quelle: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Rechenzentren und Server werden immer energieeffizienter. Die Zahl der Server ist zwischen 2008 und 2011 um 7 Prozent auf gut 2,3 Millionen gestiegen – gleichzeitig sank der gesamte Stromverbrauch in diesem Zeitraum um 4 Prozent auf 9,7 Terawattstunden (TWh). Das entspricht der Stromproduktion von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken und einem Anteil von rund 1,8 Prozent am gesamten Stromverbrauch hierzulande.

Der Anteil ist konstant geblieben, da insbesondere wegen der Wirtschaftskrise der Stromverbrauch insgesamt zurückgegangen ist. Dies ergab eine aktuelle Studie des Borderstep-Instituts im Auftrag des BITKOM. “Anwendern und Anbietern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, den Trend des steigenden Stromverbrauchs der Server und Rechenzentren in Deutschland zu stoppen und umzukehren”, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid.

Durch die Steigerung der Energieeffizienz konnten allein im vergangenen Jahr insgesamt 1,4 TWh eingespart werden. Zum einen ist die Informationstechnik selbst effizienter geworden. Insbesondere konnte der Stromverbrauch von Servern gesenkt werden, wenn sie nicht voll ausgelastet sind. Außerdem ist weniger Energie für die Klimatisierung der Rechenzentren sowie deren Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) nötig. Eine USV schützt die Rechenzentren beispielsweise vor Stromausfall und Spannungsschwankungen. “In einem durchschnittlichen Rechenzentrum verbrauchen Klimatisierung und USV ca. 40 Prozent des gesamten Stroms”, so Smid. Durch konsequente Nutzung von Green IT solle der Stromverbrauch in Zukunft um rund ein weiteres Viertel gesenkt werden.

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Neue Vorschriften für Energieeffizienzlabel von Haushaltsgeräten

Gruenspar.de

Neues EU-Label für Geschirrspüler (Quelle: Europäische Kommission)

Neues EU-Label für Geschirrspüler (Quelle: Europäische Kommission)

Das im März 2012 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz zur Neuordnung des Energieverbrauchskennzeichnungsrechts ist am Dienstag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und damit seit heute in Kraft. Mit dem Gesetz werden das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG) neu gefasst und die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) novelliert.

Das Gesetz dient der Umsetzung von Vorgaben des europäischen Rechts und ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Steigerung der Energieeffizienz im Produktbereich. Ziel ist es, die aus dem Haushaltsgerätebereich bekannte und erfolgreiche farbige Effizienzskala auf weitere, sogenannte energieverbrauchsrelevante Produkte auszudehnen. Neben Haushaltsgeräten und Konsumgütern gehören künftig etwa auch gewerbliche Produkte dazu. Daneben bildet die Verbesserung der Marktüberwachung durch erweiterte Vollzugspflichten und -befugnisse für die Bundesländer (u. a. Stichprobenkontrollen) einen zweiten wichtigen Schwerpunkt dieses Gesetzes.

Für welche konkreten Produktgruppen das EU-Effizienzlabel gilt, ergibt sich auch weiterhin aus den produktspezifischen Rechtsakten der EU-Kommission. Hier ist auch festgelegt, ab wann für die einzelnen Produktgruppen die Pflichten für Lieferanten, Hersteller und Händler greifen und welche Übergangsbestimmungen gelten.

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Fraunhofer-Institute überblicken alle Aspekte der Energiewende

Fraunhofer Energietage 2012, Foto: Andreas KühlErfrischend mal eine ganz andere Sicht auf die Energiewende zu erleben. Alleine dafür hat sich der Besuch der Fraunhofer Energietage gelohnt. Der Blick der Fraunhofer-Forscher auf die Energiewende ist anders, nicht nur durch die Klimaschutz-Brille, eher pragmatisch und damit auch realistischer. Mir gefällt auch, dass die Fraunhofer-Allianz Energie das gesamte Spektrum der Energiewende erfasst, von den Erneuerbaren Energien über neue, intelligente Stromnetze hin zur Energieeffizienz. Ich glaube nicht, dass es einen anderen Akteur in der Energiewende gibt, der die ganze Bandbreite fachlich abdecken kann.

Die Fraunhofer-Institute sind Forschungseinrichtungen, die nahe an der Praxis sind, ihre Forschungsaufträge kommen überwiegend aus der Industrie. Daher glaube ich, dass sie die Energiewende recht realistisch einschätzen können.

Als Beispiel passt das Thema der Energieeffizienz in der Industrie sehr gut, das ich gestern besonders intensiv verfolgt habe. Gemeinsam mit VW wurde z.B. ermittelt, dass 30% der Energiekosten in der Auomobil-Produktion eingespart werden könnten. Eine Mitarbeiterin von Audi stellte dem Forum vor, wie sie in der Praxis den Energieverbrauch analysieren, inzwischen für alle Gewerke und Arbeitsschritte, um dann die Einsparmöglichkeiten zu finden. Künftig sollen dort auch mehr die Lebenszykluskosten betrachtet werden, denn diese beinhalten die gesamten Kosten einer Investition, die Investitionskosten machen nur ein Sechstel der gesamten Kosten aus.

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Sparsame Haushaltsgeräte leichter online finden

Label Kühl-/Gefriergeräte mit 10 Klassen, Quelle: ZVEI

Label Kühl-/Gefriergeräte mit 10 Klassen, Quelle: ZVEI

Es ist ein bewährter Service der EnergieAgentur.NRW: das Online-Tool „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Es ermöglicht mit nur wenigen Eingaben und Mausklicks einen aussagekräftigen Vergleich der technischen Angaben und Energieverbrauchswerte so gut wie aller gängigen Neugeräte.

Das hilft ganz konkret, wenn eine Neuanschaffung ansteht. Denn beim Kauf eines Haushaltsgeräts sollte nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die langfristigen Strom- und gegebenenfalls auch Wasserkosten berücksichtigt werden können. Wer darauf achtet, kann unnötigen Stromverbrauch im Haushalt vermeiden und die Stromrechnung entlasten.

Jetzt hat das nützliche Online-Tool zum Thema Haushaltsgeräte ein Upgrade erhalten, denn es ist maßgeblich erweitert worden. Ergänzt worden sind die Daten von zahlreichen Altgeräten. Damit ist nun auch eine schnelle und unkomplizierte Altgeräte-Recherche möglich. Mit dieser können Interessenten ermitteln, wie viel Strom und eventuell Wasser ihr vorhandenes Altgerät verbraucht. Anhand dieser Angabe können sie die Ersparnis abschätzen, die ihnen im Vergleich dazu der Kauf eines Neugeräts einbringen kann.

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EU-Energieeffizienzrichtlinie droht an der Haltung Deutschlands zu scheitern

Strom sparen, Quelle: Petra Bork  / pixelio.de

Strom sparen, Quelle: Petra Bork / pixelio.de

Ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden, Unternehmen und Gewerkschaften macht Druck für mehr Energieeffizienz. In einem Offenen Brief appellieren die Verbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die europäischen Energiesparziele endlich umzusetzen. Vor wenigen Tagen hatte der ZVEI erst eine größere Rolle der Energieeffizienz im Rahmen der Energiewende gefordert.

„Erst treibt die Bundesregierung ehrgeizige Klimaschutz- und Energiesparziele voran, dann aber, wenn es um die Umsetzung dieser Ziele geht, werden wirkungsvolle Maßnahmen und Gesetze verhindert“, heißt es in dem Brief, der unter anderem vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz DENEFF, dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der IG Bauen-Agrar-Umwelt unterzeichnet wurde.

Anlass für den Offenen Brief ist der Streit über die EU-Energieeffizienzrichtlinie, über die morgen in Brüssel zwischen der EU-Kommission, der dänischen Ratspräsidentschaft und Vertretern des EU-Parlaments verhandelt wird.

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie ist eines der zentralen Vorhaben, um die europäischen Klimaziele zu erreichen – und gleichzeitig das umstrittenste. Die von Deutschland und den Mitgliedsstaaten im EU-Rat eingebrachten Änderungsvorschläge lassen die europäischen Energiesparziele in unerreichbare Ferne rücken. Erst kürzlich warnten die EU-Kommission und die dänische Ratspräsidentschaft vor einem Scheitern der Richtlinie.

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Japan kann auch ohne Atomkraftwerke Stromversorgung sicherstellen

Quelle: Volker Wiedemann  / pixelio.de

Quelle: Volker Wiedemann / pixelio.de

Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen. Am Samstag wurde das letzte der vormals 54 japanischen Atomkraftwerke, AKW Tomari auf Hokkaido, zur Revision vom Netz  genommen- damit ist Japan komplett atomkraftfrei. Japanische AKWs müssen alle 13 Monate zur Revision abgeschaltet werden. Seit den vier Fukushima-Katastrophen wurde noch keine Bewilligung zum Neustart eines AKWs erteilt.

Die japanische Regierung versucht seit Fukushima mit Alibi-Stresstests und Panikmache vor Stromausfällen die Bevölkerung dazu zu bewegen, das Hochfahren von Atomkraftwerken zu erlauben”, berichtet Reinhard Uhrig, Atomexperte von der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000. “Die Japanerinnen und Japaner allerdings durchschauen das falsche Spiel der Regierung und wehren sich massiv gegen das Wiederanfahren der ersten Reaktoren im Atomkraftwerk Oi, wo ernsthafte Mängel erst in einigen Jahren behoben werden sollen.”

Energieeffizienz und Stromeinsparungen ersetzen Atomkraftwerke Bereits 2011 konnten mithilfe von gezielten Stromeinsparungen und abwechselnden Abschaltungen großer Energieverbraucher Stromausfälle (“Blackouts”) verhindert werden. “Die japanischen Energieversorger mussten dabei ihre fossilen Kraftwerke auf maximaler Kapazität fahren, um die Leistung der 54 zerstörten oder abgeschalteten Atomkraftwerke zu ersetzen. Jetzt geht es darum, den Ausbau von erneuerbaren Energieträgern zu forcieren”, sagt Uhrig. “Bereits im Sommer 2011 leisteten Stromeinsparungsmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag, um das Netz auch in Zeiten von höchstem Bedarf stabil zu halten.”

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Energieeffizienz muss bei der Energiewende nach vorne gestellt werden

Strom sparen,  Quelle: Petra Bork  / pixelio.de

Strom sparen, Quelle: Petra Bork / pixelio.de

Bei eingespartem Strom müssen wir uns nicht über die Art der Erzeugung streiten, daher gehört der Energieeffizienz eine größere Bedeutung im Rahmen der Energiewende. Energie sollte möglichst eingespart und effizienter genutzt werden, dann kann die fossile Energie durch erneuerbare Energien ersetzt werden. So heißt es in der lockeren Beschreibung der Energieeffizienz im Polarstern-Blog.

Anlässlich des gestrigen Energiegipfels im Bundeskanzleramt hat der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik-und Elektronikindustrie seine Forderung bekräftigt, den effizienteren Umgang mit Energie zum erstrangigen Ziel der Energiewende zu machen. Zudem spricht sich der ZVEI dafür aus, die Umsetzung der Energiewende auf Ebene der Bundesregierung besser zu koordinieren.

Es sei zu begrüßen, dass die Bundeskanzlerin die Energiewende zur Chefsache mache. Dies könne, in Ergänzung zum erst kürzlich initiierten „Steuerungskreis Energiewende” auf Staatssekretärsebene, künftig eine Energiepolitik aus einem Guss bringen.

Aus Sicht des ZVEI ist für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende eine Gesamtbetrachtung erforderlich, die sich auf sämtliche Bereiche des industriellen Wertschöpfungskreislaufes bezieht. Mit Teillösungen wird die Energiewende nicht zu stemmen sein. So ist es natürlich wichtig, derzeit besonders virulente Fragen wie den künftigen Kraftwerkspark und die Marktordnung zu diskutieren. Nicht minder wichtig sind aber die Aspekte der Synchronisierung des Netzausbaus mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, Aspekte der Netzmodernisierung zu intelligenten Netzen (Smart Grids) sowie Aspekte der Steigerung der Energieeffizienz.

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Umfangreiche Studie zeigt Wege zu mehr Energieeffizienz auf

Warstein Belecke Factory A, Quelle: AEG Power Solutions

Warstein Belecke Factory A, Quelle: AEG Power Solutions

Im Handelsblatt war in der vergangenen Woche von einer Studie zu lesen, wonach verbindliche Energiesparziele nicht geeignet seien, um die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Diese Aussage liegt vor allem im Interesse des Bundeswirtschaftsministeriums, das sich gegen die verpflichtenden Einsparziele der EU wehrt. Die offizielle Stellungnahme des Öko-Instituts zeigt, dass die Studie auch anders interpretiert werden kann und die vorhandenen Energieeinsparpotenziale mit einer Einsparquote wirtschaftliche erschlossen werden können. Dazu ist allerdings eine differenzierte Betrachtung notwendig.

Zum Erreichen ambitionierter Energieeinsparziele, wie sie sich Deutschland mit dem Energiekonzept der Bundesregierung im September 2010 gesetzt hat, ist eine weitere Erhöhung der Energieeffizienz in allen Sektoren des Energieverbrauchs erforderlich. Um bestehende Potenziale stärker auszuschöpfen, wird neben einer Erweiterung und Verbesserung der bestehenden politischen Instrumente zunehmend auch für Deutschland der Einsatz neuer Instrumente wie eines Energieeffizienz-Fonds oder eines Einsparquotensystems – auch Energieeffizienzverpflichtungssystem oder „Weiße Zertifikate“ genannt – diskutiert.

In einem wissenschaftlichen Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie haben das Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung ISI gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. und Ecofys Germany GmbH eine Kosten-Nutzen-Analyse der möglichen Einführung eines Energieeinsparquotensystems und eines Energieeffizienz-Fonds in Deutschland durchgeführt und zusätzlich untersucht, wie demgegenüber die Erweiterung und Verbesserung des bereits bestehenden Instrumentariums der Energieeffizienzpolitik zu bewerten ist.

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Energiekosten als Belastung sind eine Chance für mehr Energieeffizienz in Unternehmen

 Einsparpotenziale bei branchenübergreifenden Querschnittstechnologien, Quelle: dena

Einsparpotenziale bei branchenübergreifenden Querschnittstechnologien, Quelle: dena

Nach dem Besuch der Hannover Messe hatte ich mich noch gefragt, ob es wirklich einen Markt für Energieeffizienz in der Industrie gibt. Oder ist alles noch Marketing und die Energiekosten spielen für Unternehmen noch keine große Rolle.

Heute erhalte ich eine Antwort der dena in Form einer Pressemitteilung, die besagt, dass die Energiekosten eine Belastung sind für Unternehmen und die Investitionsbereitschaft für energiesparende Maßnahmen steigt. Die deutsche Wirtschaft kann und möchte, wie die Hannover Messe zeigt, mit Energieeffizienz neue Märkte gewinnen.

Die Energiekosten sind für Unternehmen in Deutschland deutlich gestiegen. Deshalb hat auch die Bedeutung des Themas Energieeffizienz aus Sicht der Unternehmen zugenommen. Immer mehr Betriebe planen, in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Das ist das Ergebnis einer Unternehmensumfrage im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).*

„Unternehmen erkennen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Das ist auch auf der Hannover Messe zu spüren. Wir müssen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die deutsche Wirtschaft als Ganzes in diesem Feld ihre Vorreiterstellung weiter ausbauen kann. So kann sie auch die bevorstehenden Herausforderungen der Energiewende meistern und gestärkt daraus hervorgehen.“ weiterlesen ›

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