Schlüsselwort: Energieeffizienz

Kein Grund sich auszuruhen bei Energieeffizienz in Deutschland

Steve Nadal präsentiert die ACEEE Energy Efficiency Scorecard, Foto: Andreas Kühl

Steve Nadal präsentiert die ACEEE Energy Efficiency Scorecard, Foto: Andreas Kühl

Deutschland sieht sich selbst als Vorreiter in Sachen Energieeffizienz. Da gab es ja im letzten Jahr die Bestätigung durch den amerikanischen Think-Tank für Energieeffizienz ACEEE, der Deutschland wenige Tage nach der Fußball-Weltmeisterschaft als Energieeffizienz-Weltmeister kürte. Unter den 16 führenden Nationen in der Weltwirtschaft belegte Deutschland den ersten Rang in der Auswertung der Energieeffizienz - vor allem durch die führende Position im Bereich der Industrie. Ist das heute so nachvollziehbar und wie sieht ein europaweiter Vergleich der Energieeffizienz aus? Weitere Kriterien, neben Gebäuden, Industrie und Transport, wären die Entwicklung der Effizienzfortschritte und die aktuelle Effizienzpolitik. Deutschland wird da auch gut abschneiden, aber in der Führungsposition? weiterlesen

Energieeffizienz braucht Vorbilder und gute Beispiele

Mobile Überwachung des Energieverbrauchs von Laptop und Smartphone

Mobile Überwachung des Energieverbrauchs von Laptop und Smartphone

Energieeffizienz braucht gute Beispiele aus der Praxis. Beispiele, die zeigen was alles machbar ist und was Energieeffizienz leisten kann. Das gilt für den privaten Bereich im Haushalt und am Gebäude, genauso wie in der Industrie. Solche Beispiele regen eher zu eigenen Handlungen und Investitionen an, als beispielsweise Bilder von Produkten. Genauso wichtig als beispielgebendes Vorbild sind Unternehmer, die mit großem Engagement hinter den Effizienz-Aktivitäten im Unternehmen stehen. Für diesen Beitrag zeige ich die Firma Weidmüller aus Detmold als engagiertes Unternehmen im Bereich Energieeffizienz.

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Attraktivere Förderungen für Energieeffizienz in Produktionsanlagen von Unternehmen

Foto: pixabay.com/ PublicDomainPictures

Foto: pixabay.com/ PublicDomainPictures

In diesem Jahr müssten wir eigentlich viele neue Initiativen sehen, die Energieeffizienz voran bringen. Die Bundesregierung hat mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) zumindest einen großen Plan vorgelegt, wie die Effizienz-Ziele noch erreicht werden können. Auch zum Klimaschutz kann Energieeffizienz noch einiges beitragen und es macht uns unabhängiger von den Energiepreisen.

KfW erweitert und verbessert ihr Förderangebot für Energieeffizienz in Unternehmen

Für Unternehmen, egal ob es um eine Produktion, ein Handwerk oder ein Handel geht, kann Energieeffizienz Vorteile im Wettbewerb mit sich bringen. Als ein Teil der Umsetzung des NAPE verbessert die KfW ab dem 01.07.2015 ihr Förderangebot für Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und -prozesse durch besonders zinsgünstige Darlehen aus dem "KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse". weiterlesen

Stand der Energieeffizenz-Netzwerke in den Verbänden

Staatssekretär Rainer Baake (6. v. l.) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (9. v. l.) zusammen mit Mitgliedern der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, Foto: BMWi/  Susanne Eriksson

Staatssekretär Rainer Baake (6. v. l.) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (9. v. l.) zusammen mit Mitgliedern der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, Foto: BMWi/ Susanne Eriksson

Zum Rückblick auf die ersten 100 Tage Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) sollten wir auch mal einen Blick werfen auf die groß angekündigten Energieeffizienz-Netzwerke. Mit großem Interesse haben am 03.12.2014 gemeinsam mit der Bundesregierung 18 Verbände aus Industrie, Gewerbe, Handwerk und Handel eine Vereinbarung zur Verbreitung von Effizienz-Netzwerken bei den Mitglieds-Unternehmen unterschrieben. Es handelt sich nur um eine freiwillige Vereinbarung, dennoch sollte man schauen, was wirklich umgesetzt wird. Bis zum Jahr 2020 sollen 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke initiiert und durchgeführt werden, heißt es in der Vereinbarung. Ein jährliches Monitoring soll den Erfolg der Netzwerke dokumentieren. Im NAPE rechnet die Bundesregierung durch die Energieeffizienz-Netzwerke mit einer Einsparung von bis zu 75 PJ Primärenergie bzw. 5 Mio. t THG-Emissionen bis zum Jahr 2020. weiterlesen

Zeit für eine Bilanz nach 100 Tagen NAPE

Foto: pixabay/ LoboStudioHamburg

Foto: pixabay/ LoboStudioHamburg

Anfang Dezember 2014 schien es so, als entdecke die Bundesregierung das Thema Energieeffizienz. Mit dem relativ ambitionierten Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) sollten die Einsparziele, die man sich selbst gesetzt hatte und die Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie erreicht werden. Der Primärenergieverbrauch soll bis 2020 gegenüber 2008 um 20 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent reduziert werden, heißt es im NAPE. Energieeffizienz sollte mit dem NAPE zur zweiten Säule der Energiewende werden. Ein großes Ziel, das entsprechend hohe Erwartungen geweckt hat. weiterlesen

Wo sehen Verbraucher Potenziale und Anreize zum Energiesparen?

Infografik

Infografik

Wenn ich andere auf das Thema Energieeffizienz anspreche, gibt es immer positive Reaktionen. Jeder findet Energieeffizienz wichtig und toll. Schließlich gibt es den schönen Satz, dass die günstigste Energie die ist, die gar nicht erst gebraucht wird. Aber, wenn es darum geht den berühmten schlafenden Riesen Energieeffizienz zum Leben zu erwecken, gibt es immer einige Hindernisse oder Ausreden.

Potenzial zum Energiesparen im Haushalt

Hinzu kommen falsche Annahmen, wo die größten Einsparpotenziale liegen. Die größten Potentiale sind auch nicht da, wo man am leichtesten und schnellsten handeln kann. Umfragen zur Energieeinsparung im Haushalt gibt es ja immer wieder. Sie zeigen immer wieder eine erstaunliche Dominanz der Beleuchtung, so auch in der neuen repräsentativen Umfrage von forsa, im Auftrag von NaturEnergiePlus (Tochter von EnBW).  Dort sieht knapp die Hälfte der Befragten Einsparpotenziale bei der Beleuchtung (46 Prozent) und bei ElektroHaushaltgeräten wie dem Kühlschrank oder der Waschmaschine (45 Prozent). Weiter folgen die Bereiche Heizen (37 Prozent), Multimedia (34 Prozent) und Mobilität (33 Prozent). weiterlesen