Schlagwort: eigenverbrauch

Photovoltaik-Eigenverbrauch und Direktverbrauch im Gewerbe – so geht Energiewende

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Dieser Artikel ist Teil 4 von 19 über Mieterstrom

Photovoltaik auf GewerbedachWas mich reizt sind neue innovative Geschäftsmodelle, die gleichzeitig die Energiewende voran bringen. Ich bin davon überzeugt, dass wir jetzt immer mehr solcher Modelle sehen werden. Findige Unternehmer sind schneller als die Regulierung des Staates. Daher hatte ich mich gefreut über das positive Ende im Podcast zum EEG 2016. Mein Ziel ist es hier mehr solcher innovativen Ideen und Unternehmen vorzustellen und sie damit zu unterstützen, wie die Beiträge zum Mieterstrom und zum Photovoltaik-Eigenverbrauch.

Bislang noch nicht erwähnt hatte ich das Unternehmen Wirsol aus dem badischen Waghäusl bei Mannheim. Wirsol ist ein Projektentwickler und Dienstleister für erneuerbare Energien. Spannend finde ich die Kreativität der Projekte, denn Wirsol setzt schon einige Zeit auf Mieterstrom und Photovoltaik-Lösungen für Gewerbe. Von zwei aktuellen Beispiele möchte ich hier zwei Projekte zeigen. … den ganzen Artikel lesen »

Mit Eigenstrom kann man sich mehr leisten (Sponsored Post)

Dieser Beitrag ist Sponsored Post im Auftrag der SolarWorld AG

Mit Eigenstrom kann man sich mehr leisten - SolarWorld AG
Solarworld: Mit Eigenstrom kann man sich mehr leisten, Foto: SolarWorld AG

Für den Einbau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kann man unterschiedlich argumentieren. Mit Klimaschutz, Beitrag zur Energiewende, Nachhaltigkeit und anderen wichtigen Gründen. Aber bei vielen Menschen sind es ganz andere Beweggründe, die sie ansprechen ihre Entscheidungen zu fällen. Die Werbung im Fernsehen zeigt es uns immer wieder – da wird nicht mit nüchternen Fakten argumentiert. Emotionen werden dort transportiert.

Aus der Photovoltaikbranche kennen wir solch emotionale Werbung kaum bis gar nicht. Heute ist meistens das Budget für Werbung nur sehr begrenzt durch den deutlichen Rückgang in der Installation von Photovoltaik-Anlagen. Videos sind dabei erst recht selten zu sehen. … den ganzen Artikel lesen »

Neue Discounter-Filiale mit Photovoltaik-Anlage als Passivhaus zertifiziert

Netto-Filiale
Dies ist nicht die Passivhaus-Filiale, Foto: pixabay/ wikilmages

Wer sich mit Energieeffizienz in Unternehmen befasst, der muss auch den Handel einbeziehen. Gerade im Einzelhandel ist noch ein großes Einsparpotential vorhanden wie die Studie „Energieeffizienz im Einzelhandel“ der dena aufzeigt. Eine neue Filiale des Lebensmittel-Disocunters Netto hat nun das Potential genutzt und ist als weltweit erster Passivhaus-Disocunter zertifiziert worden. Die Filiale in Hannover wurde jetzt offiziell vom Passivhaus-Institut als Passivhaus zertifiziert.

An der Planung der energieeffizienten und nachhaltigen Filiale waren Fachexperten der Netto-Expansionsabteilung, der Landeshauptstadt Hannover, vom enercity Fonds proKlima sowie vom Passivhaus Institut, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der CEV Immobilien GmbH im engen Austausch beteiligt. Investor, Entwickler und Errichter der Immobilie ist Ratisbona. … den ganzen Artikel lesen »

Zukunft der Photovoltaik mit Solarstrom für Mieter und mit Direktvermarktung

PV-Anlage Hattingen, Quelle: BSS Solarsysteme
PV-System mit 550 kWp, Logistikunternehmen, Hattingen. Quelle: BSS Solarsysteme

Der Zubau an Photovoltaikanlagen rutscht immer weiter nach unten. Ob die 107 MW vom Dezember der traurige Tiefpunkt sind oder diese noch weiter unterboten werden, kann man noch nicht sagen. Spätestens mit dem EEG 2014 sind neue Projekte mit Photovoltaik schwieriger geworden, so dass der negative Trend sich fortsetzen wird.

Dabei ist Solarstrom heute günstiger als der Bezug von Strom aus dem Netz und damit der Eigenverbrauch besonders interessant. Viele Genossenschaften und andere Betreiber wie Stadtwerke sowie Gebäudeeigentümer interessieren sich dafür den vor Ort erzeugten Solarstrom direkt an die Verbraucher im Gebäude zu liefern, auf dem eine Solaranlage installiert wird.

Praxisworkshop Verkauf von Solarstrom an Mieter

Für die vielen auftretenden rechtlichen, technischen und energiewirtschaftlichen Fragen bieten das Netzwerk Energiewende jetzt und die Heidelberger Energiegenossenschaft eG (HEG) ein Praxisworkshop „Solarstrom an Mieter liefern“ an. Dieser findet am 14. März 2015 in Wiesloch bei Heidelberg statt. … den ganzen Artikel lesen »

Gelungenes Beispiel für Energiewende-Projekt in der Produktion

Produktion Green Factory Allgäu
Greenfactory Allgäu, die energieautarke Produktion. Einblick in Produktionsablauf, Foto: Müller Produktions GmbH

Erfolgreiche Energieeffizienz-Maßnahmen sieht man nicht von außen, sie müssen kommuniziert werden. Hier ist noch viel zu tun, denn ohne Kommunikation sieht man kaum was Effizienz leisten kann. Wir brauchen mehr Berichte von guten und vorbildlichen Projekten, egal ob in der Industrie, im  Gewerbe oder an Gebäuden. Ein solches Beispiel erreichte mich diese Woche und ein weiteres schönes Beispiel habe ich aus meiner Umgebung in der Planung.

Industrielles Leuchtturmprojekt der Energiewende Green Factory im Allgäu

Dieses Beispiel ist die weltweit erste energieautarke Produktions- und Ausbildungshalle der Müller Produktions GmbH in Ungerhausen, die so genannte Green Factory Allgäu.

Die Müller Produktions GmbH produziert in Ungerhausen in erster Linie versorgungstechnische Komponenten, wie zum Beispiel PE-Bauteile für Geothermie wie Erdsondenanlagen oder Erdkollektoren, Rohrleitungssysteme aus Stahl und Edelstahl oder Gehäusekomponenten für Windkraftanlagen und Wärmepumpen. Im Bereich der Lüftungstechnik stellt Alois Müller unter anderem Lüftungskanäle, Luftauslasssysteme und Sonderkomponenten für Lüftungsanlagen her. Auch für die Kühlung von Werkzeugmaschinen bietet das Unternehmen aus Memmingen innovative Systeme an. Außerdem dient die Green Factory in Ungerhausen als Ausbildungshalle für den Nachwuchs der Unternehmen der Müller-Gruppe. … den ganzen Artikel lesen »

Energie-Wendezeit

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. … den ganzen Artikel lesen »