Tag: eeg

SolarContact-Index: PV-Ausbau braucht verlässliche Rahmenbedingungen

Bereits seit 2012 erfasst die Deutsche Auftrags-Agentur DAA die Anfrageintensität nach PV-Anlagen im kleinen und mittleren Leistungsbereich. Der SolarContact-Index gibt Einblicke in das aktuelle Interesse an PV-Anlagen und lässt Rückschlüsse auf den kurzfristig zu erwartenden Auftragsbestand zu. Im Rückblick der letzten 2 Jahre lässt sich feststellen, dass die Nachfrage nach PV-Anlagen vor allem von verlässlichen Rahmenbedingungen abhängt. weiterlesen ›

Podcast 39 über die Reform des EEG und ein Crowdfunding für PV-Anlagen

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Die aktuelle Reform des EEG beschäftigt uns alle, die sich für die Energiewende interessieren und engagieren. Wer hat etwas von dieser Reform? Sind so viele unterschiedliche Interessen mit der Energiewende vereinbar? Kann die Energiewende unter den neuen Bedingungen weitergehen? Alle diese Fragen und noch einige weitere habe ich in der neuen Podcast-Ausgabe mit den Gründern und Geschäftsführern des Unternehmens DZ-4, Florian Berghausen und Tobias Schütt, besprochen. Diese Gesprächspartner habe ich ausgewählt, um auch ihr aktuelles Crowdfunding vorzustellen. Bei der Plattform econeers kann man sich an 28 Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern über ein partiarisches Darlehen an der DZ-4 Betriebsgesellschaft I mbH, eine Tochtergesellschaft der DZ-4 GmbH, beteiligen. weiterlesen ›

Presseeinladung der Energieblogger auf der Intersolar zum Thema Eigenverbauchsabgabe

Heute begann die wichtigste Messe für die Solarindustrie, die Intersolar Europe in München. Auch die Energieblogger sind dank Top50-Solar Experts mit einem eigenen Stand dabei (B1.456). Gleich am ersten Tag besuchten auch Hans-Josef Fell und Claudia Kemfert den Stand. Ein wichtiges Thema der Diskussion mit den beiden Energieexperten war die Eigenverbrauchsabgabe. Eigenverbrauchsabgabe ja oder nein? Die Frage wird In den Medien derzeit heiß diskutiert, da der Bundestag entscheiden muss, ob selbst erzeugter und selbst verbrauchter Strom mit einer Abgabe belegt werden soll oder kann. Laut Meinung der Energieblogger und vieler Experten auf experts.top50-solar.de ist dies ein Verbrechen gegen die dezentrale Energiewende. Betroffen sind vor allem mittelgroße Gewerbeanlagen, welche ohne Förderung gebaut werden könnten. weiterlesen ›

Bundesrat stimmt gegen Belastung von selbst erzeugtem Ökostrom

Meldung des Bundesverband Solarwirtschaft e.V.:

Drei Viertel der Bürger lehnen „Sonnen-Steuer“ ab, Quelle: BSW-Solar

Drei Viertel der Bürger lehnen „Sonnen-Steuer“ ab, Quelle: BSW-Solar

Der Bundesrat hat sich heute mehrheitlich für deutliche Nachbesserungen am Kabinettsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ausgesprochen. Insbesondere die Pläne der Bundesregierung, Solarstrom zur Selbstversorgung größerer Privathaushalte und Unternehmen ab August 2014 finanziell zu belasten, stießen in der Länderkammer parteiübergreifend auf Widerstand.

Um den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien nicht zu gefährden, sprachen sich die Bundesländer in ihrer heutigen Sitzung dafür aus, Öko-Energie weitgehend von der EEG-Umlage befreit zu halten, wenn diese für den Eigenverbrauch genutzt wird.

Konkret fasste die Länderkammer den Beschluss, die Gebühr bei Selbstverbrauchern aus Erneuerbaren Energien generell auf 15 Prozent der EEG-Umlage zu beschränken (entspricht derzeit rd. 1 Cent je Kilowattstunde). Die Bundesregierung sieht im derzeitigen EEG-Entwurf hingegen vor, solare Selbstversorger in den meisten Fällen mit 50 Prozent der EEG-Umlage zu belasten (derzeit rd. 3 Cent/kWh). weiterlesen ›

Chance für Beteiligung von Mietern an der Energiewende vertan mit der EEG-Novelle

Solaranlage Gelbes Viertel in Berlin, Foto: STADT UND LAND

Solaranlage Gelbes Viertel in Berlin, Foto: STADT UND LAND

Mir liegt es fern hier alle verpassten Chancen der EEG-Novelle aufzuführen. Wenn es wirklich um den Strompreis der “kleinen Leute” ginge, könnten viele Maßnahmen helfen, um den Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen, oder vielleicht sogar die Umlage zu reduzieren, und gleichzeitig den Ausbau der erneuerbaren Energien fortführen. Dazu hatte ich mich kürzlich erst im Blog Dialog-Energie-Zukunft äußern dürfen und gefragt wo  die Bundesregierung eigentlich hin möchte. Wo die EEG-Novellierung hinführen soll, wissen wir jetzt besser, mehr Vorteile und mehr Ausnahmen für die bestehende Energiestruktur und für die Industrie.

Was hat das noch mit Energiewende zu tun?

Die gerade erst begonnene Entwicklung zum lokalen Verbrauch des Stroms aus erneuerbaren Energien oder energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung wird mit der EEG-Novelle abgewürgt. Dabei wäre dies eine hervorragende Möglichkeit Mieter von der Energiewende mit günstigeren Strompreisen profitieren zu lassen, ohne (oder zumindest deutlich weniger) Förderung in Anspruch zu nehmen und ohne die Netze zu belasten.

So gibt es völlig unterschiedliche Verbände, die sich einsetzen für den Erhalt der Möglichkeit lokal erzeugten Strom direkt zu beziehen, bzw. zu vermarkten. weiterlesen ›

Modell für Direktvermarktung von Ökostrom vom Erzeuger bis zum Verbraucher

Funktion des Ökostrom-Markt-Modells, Grafik: naturstrom.de

Funktion des Ökostrom-Markt-Modells, Grafik: naturstrom.de

Die Verhandlungen und Beratungen für das sogenannte EEG 2.0 laufen zur Zeit. Nach den zur Zeit bekannten Plänen der Bundesregierung wird es vor allem für kleine Akteure schwerer neue Anlagen zu bauen. Vor allem wird es für Anbieter von Ökostrom dann kaum noch möglich sein die eigenen Kunden mit Ökostrom zu versorgen und dies auch glaubhaft nachzuweisen. Graustrom, der an der Börse aus allen Kraftwerken gemischt wird, soll der Strom der Zukunft sein.

Ist die Zukunft des Stroms jetzt grau?

Der Wunsch vieler Kunden nach einem klar definierten Strom-Produkt wird dann schwerer zu erfüllen sein, wenn es nur noch anonymen und grauen Strom aus der Steckdose geben soll. Alle Betreiber von Stromerzeugungs-Anlagen mit erneuerbaren Energien sollen ihren Strom selbst oder über einen Dienstleister an der Strombörse verkaufen. Es lässt sich dann noch weniger als heute sagen woher der Strom einzelner Anbieter kommt, es gibt nur Graustrom unbekannter Herkunft. weiterlesen ›