Schlüsselwort: eeg

Biogas-Anlagenbetreiber verzeichnen Verluste in Millionenhöhe durch EEG Reform 2014

Eine Pressemeldung der WEMAG AG, Sponsor von energynet.de

Biogas, eine lokale Ressource, Foto: pixabay, ADMC
Biogas, eine lokale Ressource, Foto: pixabay, ADMC

Der Bestandsschutz von Biogasanlagen wird durch das am 1. August 2014 in Kraft getretene EEG 2014 und der Erhebung einer Höchstbemessungsleistung erheblich verletzt. Die gesetzlich garantierte Vergütung des erzeugten Stroms wurde dadurch drastisch gekürzt. Mit der vom Verein Nachhaltige Energien e.V. eingereichten verfassungsrechtlichen Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe soll der Gesetzgeber daran erinnert werden, dass er für die Investitionssicherheit in den Vorgängergesetzen des EEG 2014 ein Versprechen abgegeben hat. Die Klagegemeinschaft wird durch die Anwaltskanzlei Paluka Sobola Loibl & Partner aus Regensburg vertreten.

Die Begrenzung der sogenannten Höchstbemessungsleistung auf 95 Prozent der bisherigen Anlagenleistung führt zu einem drastischen Einbruch der Umsätze der Betreiber. …mehr »

SolarContact-Index: PV-Ausbau braucht verlässliche Rahmenbedingungen

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Bereits seit 2012 erfasst die Deutsche Auftrags-Agentur DAA die Anfrageintensität nach PV-Anlagen im kleinen und mittleren Leistungsbereich. Der SolarContact-Index gibt Einblicke in das aktuelle Interesse an PV-Anlagen und lässt Rückschlüsse auf den kurzfristig zu erwartenden Auftragsbestand zu. Im Rückblick der letzten 2 Jahre lässt sich feststellen, dass die Nachfrage nach PV-Anlagen vor allem von verlässlichen Rahmenbedingungen abhängt.

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Podcast 39 über die Reform des EEG und ein Crowdfunding für PV-Anlagen

energynet-podcastDie aktuelle Reform des EEG beschäftigt uns alle, die sich für die Energiewende interessieren und engagieren. Wer hat etwas von dieser Reform? Sind so viele unterschiedliche Interessen mit der Energiewende vereinbar? Kann die Energiewende unter den neuen Bedingungen weitergehen?

Alle diese Fragen und noch einige weitere habe ich in der neuen Podcast-Ausgabe mit den Gründern und Geschäftsführern des Unternehmens DZ-4, Florian Berghausen und Tobias Schütt, besprochen.

Diese Gesprächspartner habe ich ausgewählt, um auch ihr aktuelles Crowdfunding vorzustellen. Bei der Plattform econeers kann man sich an 28 Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern über ein partiarisches Darlehen an der DZ-4 Betriebsgesellschaft I mbH, eine Tochtergesellschaft der DZ-4 GmbH, beteiligen. …mehr »

Bundesrat stimmt gegen Belastung von selbst erzeugtem Ökostrom

Meldung des Bundesverband Solarwirtschaft e.V.:

Drei Viertel der Bürger lehnen „Sonnen-Steuer“ ab, Quelle: BSW-Solar
Drei Viertel der Bürger lehnen „Sonnen-Steuer“ ab, Quelle: BSW-Solar

Der Bundesrat hat sich heute mehrheitlich für deutliche Nachbesserungen am Kabinettsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ausgesprochen. Insbesondere die Pläne der Bundesregierung, Solarstrom zur Selbstversorgung größerer Privathaushalte und Unternehmen ab August 2014 finanziell zu belasten, stießen in der Länderkammer parteiübergreifend auf Widerstand.

Um den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien nicht zu gefährden, sprachen sich die Bundesländer in ihrer heutigen Sitzung dafür aus, Öko-Energie weitgehend von der EEG-Umlage befreit zu halten, wenn diese für den Eigenverbrauch genutzt wird.

Konkret fasste die Länderkammer den Beschluss, die Gebühr bei Selbstverbrauchern aus Erneuerbaren Energien generell auf 15 Prozent der EEG-Umlage zu beschränken (entspricht derzeit rd. 1 Cent je Kilowattstunde). Die Bundesregierung sieht im derzeitigen EEG-Entwurf hingegen vor, solare Selbstversorger in den meisten Fällen mit 50 Prozent der EEG-Umlage zu belasten (derzeit rd. 3 Cent/kWh). …mehr »

Chance für Beteiligung von Mietern an der Energiewende vertan mit der EEG-Novelle

Solaranlage Gelbes Viertel in Berlin, Foto: STADT UND LAND
Solaranlage Gelbes Viertel in Berlin, Foto: STADT UND LAND

Mir liegt es fern hier alle verpassten Chancen der EEG-Novelle aufzuführen. Wenn es wirklich um den Strompreis der „kleinen Leute“ ginge, könnten viele Maßnahmen helfen, um den Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen, oder vielleicht sogar die Umlage zu reduzieren, und gleichzeitig den Ausbau der erneuerbaren Energien fortführen. Dazu hatte ich mich kürzlich erst im Blog Dialog-Energie-Zukunft äußern dürfen und gefragt wo  die Bundesregierung eigentlich hin möchte. Wo die EEG-Novellierung hinführen soll, wissen wir jetzt besser, mehr Vorteile und mehr Ausnahmen für die bestehende Energiestruktur und für die Industrie.

Was hat das noch mit Energiewende zu tun?

Die gerade erst begonnene Entwicklung zum lokalen Verbrauch des Stroms aus erneuerbaren Energien oder energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung wird mit der EEG-Novelle abgewürgt. Dabei wäre dies eine hervorragende Möglichkeit Mieter von der Energiewende mit günstigeren Strompreisen profitieren zu lassen, ohne (oder zumindest deutlich weniger) Förderung in Anspruch zu nehmen und ohne die Netze zu belasten.

So gibt es völlig unterschiedliche Verbände, die sich einsetzen für den Erhalt der Möglichkeit lokal erzeugten Strom direkt zu beziehen, bzw. zu vermarkten. …mehr »

Modell für Direktvermarktung von Ökostrom vom Erzeuger bis zum Verbraucher

Funktion des Ökostrom-Markt-Modells, Grafik: naturstrom.de
Funktion des Ökostrom-Markt-Modells, Grafik: naturstrom.de

Die Verhandlungen und Beratungen für das sogenannte EEG 2.0 laufen zur Zeit. Nach den zur Zeit bekannten Plänen der Bundesregierung wird es vor allem für kleine Akteure schwerer neue Anlagen zu bauen. Vor allem wird es für Anbieter von Ökostrom dann kaum noch möglich sein die eigenen Kunden mit Ökostrom zu versorgen und dies auch glaubhaft nachzuweisen. Graustrom, der an der Börse aus allen Kraftwerken gemischt wird, soll der Strom der Zukunft sein.

Ist die Zukunft des Stroms jetzt grau?

Der Wunsch vieler Kunden nach einem klar definierten Strom-Produkt wird dann schwerer zu erfüllen sein, wenn es nur noch anonymen und grauen Strom aus der Steckdose geben soll. Alle Betreiber von Stromerzeugungs-Anlagen mit erneuerbaren Energien sollen ihren Strom selbst oder über einen Dienstleister an der Strombörse verkaufen. Es lässt sich dann noch weniger als heute sagen woher der Strom einzelner Anbieter kommt, es gibt nur Graustrom unbekannter Herkunft. …mehr »