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Schlagwort: eeg-umlage

Hoher Photovoltaik-Zubau hat immer weniger Auswirkung auf den Strompreis

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Während im Jahre 2004 jedes weitere Gigawatt an installierter Photovoltaik-Leistung eine Erhöhung der EEG-Umlage um 0,12 Cent/ kWh zur Folge hatte, sind das im Jahr 2012 nur  noch 0,035 Cent/ kWh. Damit verringert sich der Einfluss der neuinstallierten Photovoltaik-Anlagen auf  die EEG-Umlage und auf den Strompreis. Dies war die Hauptaussage der Pressekonferenz des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. heute vormittag.

Der Industrieverband möchte damit eingreifen und Stellung beziehen in der öffentlichen Diskussion über die Photovoltaik als Kostentreiber durch die Erhöhung der Umlage. Von vielen Stromversorgern wird auch in diesem Jahr die Erhöhung der EEG-Umlage als Grund für die Steigerung der Strompreise angegeben. Dabei sind es nicht die 0,062 Cent/kWh mehr für die EEG-Umlage, sondern erhöhte Netznutzungsentgelte, die die Strompreise für Verbraucher ansteigen lassen.

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Einspeisung Erneuerbarer Energien ins Stromnetz wirkt preisdämpfend

Die zunehmende Einspeisung Erneuerbarer Energien ins Stromnetz wirkt sich auf dem Markt preisdämpfend aus. Das macht sich heute schon am Strompreis an der Börse bemerkbar. „Fakt ist, dass seit der Energiewende im Frühjahr die Börsenpreise für Strom stabil sind. Die Tendenz bei den Industriestrompreisen zeigt sogar nach unten“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, anlässlich der Veröffentlichung neuer Marktdaten. Im europäischen Vergleich bewegen sich die deutschen Industriestrompreise im Mittelfeld.

Der Strompreisindex des Verbandes der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) ist in diesem Monat erneut gefallen und liegt erstmals seit dem Atommoratorium im Frühjahr 2011 wieder auf einem Wert von unter 170 Punkten. Gleichzeitig sind aus der Industrie aber immer wieder Klagen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu hören, das den vorrangigen Marktzugang für regenerativen Strom und dessen Vergütungssätze regelt.

„Solche Klagen sind wenig nachvollziehbar. Schließlich kommen mit der ab Januar geltenden EEG-Novelle viele weitere Industriebetriebe in den Genuss von EEG-Vergünstigungen“, stellt Vohrer klar. Statt der für Privathaushalte geltenden knapp 3,6 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) wird die Umlage ab dem kommenden Jahr für noch mehr Großabnehmer auf bis zu 0,05 ct/kWh reduziert. … den ganzen Artikel lesen »

BMU korrigiert Prognose für EEG-Umlage

Die EEG-Umlage wird in den nächsten beiden Jahren relativ stabil bleiben und höchstens geringfügig ansteigen. Die von den Übertragungsnetzbetreibern gestern vorgelegte Prognose eines möglichen Anstiegs zwischen 3,66 und 4,74 ct/kWh liegt an der obersten Grenze der zugrunde gelegten Berechnungen und rechnet bestimmte unklare Sonderfaktoren, wie eine Liquiditätsreserve, ein.

Im Ergebnis ergibt sich ein schiefes Bild. Dies wird auch durch einen Rückblick auf das Vorjahr bestätigt: 2010 hatten die ÜNB für das Jahr 2012 eine Umlage zwischen 3,4 und 4,4 ct/kWh prognostiziert. Die tatsächliche Entwicklung – 3,59 ct/kWh – lag dann am unteren Rand der Prognose.

Die oberen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber legen außerdem einen Anstieg der EEG-Strommenge auf 144 TWh in 2013 zugrunde – rund 80 Prozent mehr als 2010. Ein solches Szenario ist aus Sicht des BMU äußerst unwahrscheinlich. Ein anderes realistisches Szenario geht dagegen von einem Anstieg von rund 100 TWh in 2011 auf ca. 125 TWh bis 2013 aus.

Außerdem ist unklar, ob weiterhin eine Liquiditätsreserve nötig ist. Nach Einschätzung des BMU dürfte der EEG-Kontoverlauf deutlich positiver verlaufen als jetzt prognostiziert. … den ganzen Artikel lesen »

Trägt die Regierungskoalition Hauptschuld an hoher EEG-Umlageprognose?

Die heute veröffentlichte EEG-Umlageprognose der Übertragungsnetzbetreiber ist auch das Ergebnis falscher politischer Weichenstellungen der Bundesregierung zugunsten der großen industriellen Stromverbraucher. Sie tauge jedoch nicht zur Panikmache über angeblich unkalkulierbare Kosten der Energiewende. Das erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in einer ersten Reaktion auf die heute veröffentlichte Vorausschau auf die EEG-Umlage für das Jahr 2013 und darüber hinaus.

Die Übertragungsnetzbetreiber haben heute bekannt gegeben, dass die prognostizierte Bandbreite für die EEG-Umlage im Jahr 2013 zwischen 3,66 und 4,74 ct/kWh liegen wird. Der untere Wert fällt nur unwesentlich höher als die für 2012 festgelegte EEG-Umlage (3,59 ct/kWh) aus.

„Ein Blick in das Zahlenwerk zeigt, dass der obere Prognosewert vor allem das Ergebnis einer breiten Begünstigung der Wirtschaft, großzügiger Liquiditätsreserve sowie von Mitnahmeeffekten durch die von der Koalition neu eingeführte Marktprämie ist“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. … den ganzen Artikel lesen »

Windenergieverband fordert Beseitigung von Mängel bei der Weitergabe und Berechnung der EEG-Umlage

Dass die Übertragungsnetzbetreiber eine nur geringe Steigerung der EEG-Umlage für das nächste Jahr veranschlagen, ist eine gute Nachricht. Dass es jedoch nicht zu einer Absenkung der EEG-Umlage gekommen ist, offenbart auch Mängel bei der Weitergabe und Berechnung der Umlage. So werden immer größere Teile der Industrie von der EEG Umlage ganz oder teilweise befreit (wie bereits berichtet). Dabei ist es gerade die Industrie, die schon jetzt von den Erneuerbaren massiv profitiert. Denn bei erhöhter Einspeisung durch Erneuerbare sinkt der Preis an der Strombörse und damit vor allem der Industriestrompreis.

In Folge dessen steigt die EEG-Umlage für die übrigen Verbraucher, weil ein niedrigerer Börsenstrompreis höhere Differenzkosten nach sich zieht. „Über dieses Paradoxon müssen wir offen reden und zu einer gerechten Lösung kommen. Klar ist: Die Energiewende kann nicht nur von den Privathaushalten und Kleinstunternehmen finanziert werden. Denn kurz-, mittel- und langfristig profitiert die gesamte deutsche Industrie vom Umbau unserer Energieversorgung,“ erklärt die Vizepräsidentin des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Sylvia Pilarsky-Grosch. … den ganzen Artikel lesen »

Zusätzliche Entlastungen für die Industrie lassen EEG-Umlage steigen

Nach Ansicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) werden die Stromverbraucher in Deutschland durch den Anstieg der so genannten EEG-Umlage von 3,53 auf 3,59 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom im kommenden Jahr unnötig belastet. „Für diesen Anstieg ist einzig und allein die Politik verantwortlich. Sie hat Ausnahmeregelungen für die Industrie erweitert, eine teure Marktprämie eingeführt und den Netzbetreibern zusätzliche finanzielle Rücklagen zugestanden. Die Kosten für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren werden auf immer weniger Schultern verteilt“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz den erneuten Kostenanstieg für die Stromkunden.

Über die EEG-Umlage finanzieren die Stromverbraucher den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor. Für rund 650 Unternehmen mit einem jährlichen Mindeststromverbrauch von 100 Gigawattstunden (GWh) ist die EEG-Umlage jedoch „gedeckelt“. Sie zahlen im niedrigsten Fall lediglich 0,05 Cent pro Kilowattstunde Strom. Die Strommenge, die dieser Regelung unterliegt, wird von den Übertragungsnetzbetreibern in diesem Jahr auf 74 Terawattstunden (TWh) beziffert. Für das kommende Jahr gehen die Netzbetreiber sogar von 84 TWh aus, die weitgehend von der Umlage befreit sind. Allein diese zusätzlichen 10 TWh erhöhen die EEG-Umlage für alle anderen um 0,1 Cent pro Kilowattstunde. … den ganzen Artikel lesen »