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Energieversorger Entega sorgt für klimaneutrale Dienstreisen der Bundeskanzlerin

Es ist wieder Klimagipfel und die Aussicht auf eine Einigung oder gar auf ein Kyoto-Nachfolgeabkommen ist so gering wie  noch nie. Dabei wird der Druck durch die bevorstehenden Klimaänderungen immer größer. Wer es immer noch nicht glaubt, dem werden alle Argumente auf der Seite Klimafakten.de widerlegt.   Viral video by ebuzzing (Werbung)   Von unserer einstigen Klima-Kanzlerin ist heute nicht mehr viel übrig, als Vorreiterin wird Angela Merkel nicht mehr auftreten. Vermutlich wird sie, wie die Politik der Bundesregierung der letzten Wochen gezeigt hat, eher noch als Bremserin auftreten. Dabei hat sie gar kein Grund dazu, der Energieversorger Entega (Ökostrom = www.entega.de
(Werbung)) sorgt dafür, dass unsere Bundeskanzlerin auf ihren Dienstreisen klimaneutral reist. Das wird ihr Auftreten zwar nicht verändern oder sie unter Druck setzen, aber sorgt vielleicht etwas für Aufmerksamkeit. Dem Klimaschutz ist eine Aufforstung vielleicht etwas hilfreich, aber wirklich hilfreich wäre ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung, der die Bundeskanzlerin wirklich zur Klimakanzlerin werden lässt. Was denkt ihr darüber?

30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger sind möglich

Gruenspar.de

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat aus Anlass des Weltklimagipfels von Durban (28.11. bis 9.12.2011) eine neue Kampagne zum Stromsparen gestartet. Unter dem Motto “Gib mir Zehn!” soll erreicht werden, dass der Stromverbrauch in Deutschland um zehn Prozent verringert wird. Derzeit sei der Stromverbrauch hierzulande für fast die Hälfte der CO2-Emissionen verantwortlich. Wenn im Jahr 2020 im Vergleich zu 2008 ein Zehntel weniger Strom benötigt werde, ließen sich jährlich rund 30 Millionen Tonnen des Klimagases CO2 vermeiden, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in Berlin. Weiger forderte die Bundesregierung auf, das Stromsparen stärker als bisher auf der politischen Ebene zu fördern. Der BUND fordert unter anderem die schnelle Einführung eines sogenannten “Top-Runner-Programms”, das nach japanischem Vorbild Strom sparende Elektrogeräte zum Standard erhebt und damit Strom fressende Geräte vom Markt verdrängt. Um das nationale Klimaziel einer CO2-Minderung von 40 Prozent im Vergleich zu 1990 bis 2020 erreichen zu können, seien weitere gesetzliche Maßnahmen zum Stromsparen erforderlich. Dazu gehöre die Umsetzung der von EU-Energiekommissar Günther Oettinger vorgeschlagenen Effizienzrichtlinie. Vorgaben im öffentlichen Beschaffungswesen zum Einsatz sparsamster Techniken und der Auftrag an Energieunternehmen, Verbrauchern Anreize zum Stromsparen zu bieten, könnten die Ziele des “Top-Runner-Programms” entscheidend unterstützen, sagte der BUND-Vorsitzende. Bislang stelle sich die Bundesregierung jedoch gegen entsprechende Vorschläge aus Brüssel. weiterlesen ›