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Schlagwort: direktvermarktung

Breite Unterstützung für Grünstrom-Markt Modell zur Direktvermarktung von Ökostrom

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PK Grünstrom-Markt-Modell
Pressekonferenz zur Vorstellung des Grünstrom-Markt-Modells

Die Energiewende ist in einer Sackgasse angekommen. Der jährliche Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien steigt an auf mittlerweile ca. 27%. Es kommt immer mehr Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie hinzu – bei PV inzwischen mit nur geringem Wachstum. Doch was kommt davon beim Kunden an? Das wird in der Regel  nicht mehr als derDurchschnitt im deutschen Stromnetz sein.

Und was bieten Ökostromversorger an oder welchen Strom liefern diese? Der Strom von Anbietern von Ökostrom stammt heute zum überwiegenden Teil von Laufwasserkraftwerken und/ oder aus Skandinavien.

Aber was passiert denn mit dem Strom aus den vielen Wind- und Solaranlagen? Strom aus Anlagen, die Vergütung nach EEG erhalten,  wird fast ausschließlich an der Strombörse verkauft. Damit verliert der Strom seine nachvollziehbare Herkunft und geht im allgemeinen Strommixes unter. Man bezeichnet den Strom dann als Graustrom, was vorher noch Grünstrom war. … den ganzen Artikel lesen »

Zukunft der Photovoltaik mit Solarstrom für Mieter und mit Direktvermarktung

PV-Anlage Hattingen, Quelle: BSS Solarsysteme
PV-System mit 550 kWp, Logistikunternehmen, Hattingen. Quelle: BSS Solarsysteme

Der Zubau an Photovoltaikanlagen rutscht immer weiter nach unten. Ob die 107 MW vom Dezember der traurige Tiefpunkt sind oder diese noch weiter unterboten werden, kann man noch nicht sagen. Spätestens mit dem EEG 2014 sind neue Projekte mit Photovoltaik schwieriger geworden, so dass der negative Trend sich fortsetzen wird.

Dabei ist Solarstrom heute günstiger als der Bezug von Strom aus dem Netz und damit der Eigenverbrauch besonders interessant. Viele Genossenschaften und andere Betreiber wie Stadtwerke sowie Gebäudeeigentümer interessieren sich dafür den vor Ort erzeugten Solarstrom direkt an die Verbraucher im Gebäude zu liefern, auf dem eine Solaranlage installiert wird.

Praxisworkshop Verkauf von Solarstrom an Mieter

Für die vielen auftretenden rechtlichen, technischen und energiewirtschaftlichen Fragen bieten das Netzwerk Energiewende jetzt und die Heidelberger Energiegenossenschaft eG (HEG) ein Praxisworkshop „Solarstrom an Mieter liefern“ an. Dieser findet am 14. März 2015 in Wiesloch bei Heidelberg statt. … den ganzen Artikel lesen »

Verschärfte Anforderung für Ökostrom-Gütesiegel als Antwort auf Politik

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Enspire-Energie.

Soalranlage Scheunendach
Solaranlage auf einem Scheunendach, Foto: pixabay/ PublicDomainPictures

Wer echten Ökostrom beziehen möchte und damit auch den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen möchte, muss sich auf die Zertifizierung und das Engagement des Energieversorgers verlassen können. Besonders vertrauenswürdig gelten Anbieter, die mit dem Grüner Strom Label ausgezeichnet werden. Dieser hat jetzt seine Anforderungen an die politischen Rahmenbedingungen angepasst und um wichtige Bereiche wie Bürgerenergieprojekte und Grünstrom-Direktversorgung erweitert.

Das Gütesiegel des Grüner Strom Label e.V. (GSL) sorgt für Vertrauen bei den Kunden:

Sie erhalten einhundert Prozent echten Ökostrom und bewirken garantierte Investitionen in neue Anlagen und innovative Energieprojekte“, erklärt Rosa Hemmers, Vorsitzende des GSL.

Verschärfte Anforderungen für Gütesiegel des Grüner Strom Label e.V.

Die neuen Kriterien, die seit dem 01.01.2015 gültig sind, sollen neue Impulse setzen und haben ihren Schwerpunkt in Bereichen, die neben dem Zubau von neuen Anlagen besonders wichtig sind. Für mich ist das besonders wichtig, denn Energiewende sollte heute mehr sein als nur der Blick auf die, oftmals traurigen, Zahlen im Zubau von neuen Anlagen. … den ganzen Artikel lesen »

Podcast 43 über das Grünstrom-Marktmodell

Podcast energynet.deWäre es nicht schön, wenn der Stromlieferant angeben könnte wie viel Strom aus erneuerbaren Energien geliefert wird? Oder wenn der Versorger angeben kann, er liefert Strom von diesen Wind- und Solarparks?

Heute geht das nicht, denn der Strom aus Anlagen mit erneuerbaren Energien, die über das EEG eine Einspeisevergütung erhalten, wird am Spotmarkt der Strombörse verkauft. Damit wird dem Strom praktisch das grüne Etikett des Ökostroms genommen und er ist farblos oder Graustrom.

Transparentes Modell für Direktvermarktung von Ökostrom

Das muss nicht so bleiben, denn eine Gruppe von engagierten Ökomstromversorgern hat sich mit einem Anbieter für Direktvermarktung und dem Bündnis für Bürgerenergie zusammen getan. Sie haben gemeinsam ein Vorschlag für eine faire und ökologische Direktvermarktung entwickelt – das Grünstrom-Marktmodell.

Dieser Vorschlag für einen neuen transparenten Weg der Direktvermarktung ist das Thema der neuen Podcast-Ausgabe. Dazu habe ich mit Daniel Hölder, Leiter Energiepolitik bei dem Direktvermarkter Clean Energy Sourcing GmbH und einer der Initiatoren des Modells, gesprochen. … den ganzen Artikel lesen »

Die 5 spannendsten Startups beim Ecosummit 2014 aus dem Energie-Sektor

Pitch von Dr. Felix Grolman für die Grundgrün GmbH beim Ecosummit 2014, Foto: Andreas Kühl
Pitch von Dr. Felix Grolman für die Grundgrün GmbH beim Ecosummit 2014, Foto: Andreas Kühl

Die große Veranstaltung für die grünen Startups aus ganz Europa, der Ecosumit Berlin 2014, ist schon über einen Monat her und ich habe noch nicht von den vielen interessanten jungen und höchst engagierten Unternehmern berichtet, die sich dort präsentiert haben. Mit dem Beginn des neuen Programms im Startupbootcamp Berlin mit Schwerpunkt  nachhaltige Energie, intelligente Mobilitätsservices oder Datendienste, von dem gestern die Gründerszene berichtet hat, bin ich wieder daran erinnert worden.

So möchte ich den Lesern nach einer kompletten Übersicht im vergangenen Jahr über die Startups aus dem Energiebereich in diesem Jahr meine Auswahl der interessantesten Startups aus dem Energie-Sektor vorstellen. Wer hat ein Geschäftsmodell, das die Energiebranche umkrempeln könnte, wer kann über die Startup-Szene hinaus auf sich aufmerksam machen und wer hat wirklich gute Ideen? … den ganzen Artikel lesen »

Mieterstrom direkt vom Vermieter aus dem BHKW beziehen

Dieser Artikel ist Teil 5 von 19 über Mieterstrom
Blick in ein Mini-BHKW als Beispiel, Foto: Berliner Energieagentur
Blick in ein Mini-BHKW als Beispiel, Foto: Berliner Energieagentur

Ein Bereich, der in der Energieversorgung erst seit Ende des Jahres existiert, scheint langsam weiter zu wachsen und könnte zu einer echten Zukunft werden in der Energiewende. Mieter hatten bisher keine Möglichkeit von der Energiewende zu profitieren, sie wurden dafür mit immer weiter steigenden Strompreisen belastet. Jetzt gibt es auch glückliche Mieter, die Strom vom Dach oder aus dem Keller beziehen können.

Wachsende Zahl an Projekten und Initiativen für Mieterstrom

Den Anfang hatte Lichtblick gemacht in Berlin-Hellersdorf mit Solarstrom für 3.000 Wohnungen, der inzwischen auch gut nachgefragt wird. Die Heidelberger Energiegenossenschaft eG hat in Nußloch ein weiteres Projekt für Mieter gestartet und bleibt weiter an diesem Thema dran.

Als Vorreiter haben sie zudem eine Umsetzungshilfe für solche Projekte erarbeitet und auch ein Whitepaper für die Integration der direkten Vermarktung an Mieter in das EEG. Für eine genauere Betrachtung dieses Dokuments hatte ich leider noch keine Zeit, vielleicht möchte mich jemand dabei unterstützen. Auch einige Verbände, wie der Mieterbund, die Wohnungswirtschaft in Form des GdW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen vzbv unterstützen die dezentrale Stromerzeugung in Mietwohnungen – unabhängig von der Art der Erzeugung. … den ganzen Artikel lesen »