Tag: dena

Steigende Investitionen in Energieeffizienz bei Unternehmen aus Sorge vor höheren Energiepreisen

Zum aktuellen Schwerpunktthema der Energieeffizienz in der Industrie im Vorfeld der Hannover Messe 2013 passt die neue Meldung der dena. Es geht um die gestiegenen Investitionen von Unternehmen in Energieeffizienz. Aus Sorge vor steigenden Energiepreisen sind die Ausgaben von Industrie und Gewerbe in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Dennoch verwundert mich der sinkende Anteil an Unternehmen, die ein betriebliches Energiemanagement haben. Ist die dauerhafte Reduktion der Kosten dann doch nicht so wichtig?
Hier der Wortlaut der Pressemeldung:
Industrie und Gewerbe befürchten weiterhin steigende Strompreise Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) durchgeführte Umfrage unter Betrieben aus Industrie und produzierendem Gewerbe. So haben die Unternehmen nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren durchschnittlich 50.000 Euro für Energieeffizienzmaßnahmen ausgegeben. 2011 lag dieser Wert noch bei 30.000 Euro. Auch in Zukunft planen die Betriebe Investitionen in Energieeffizienz, 65 Prozent wollen weitere Maßnahmen realisieren.
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Vorbildliche Energieeffizienz Projekte von Einrichtungen der öffentlichen Hand gesucht

Für ihren Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen – Gute Beispiele 2013“ sucht die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) innovative und vorbildliche Projekte, die möglichst viel Endenergie eingespart haben. Bewerben können sich unter anderem: Gemeinden, Städte, Landkreise, Landes- und Bundesbehörden, aber auch kommunale, landes- und bundeseigene Unternehmen. Teilnahmeschluss ist der 14. August 2013. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben.
Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Er findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund statt und steht, nach dem großen Erfolg in den letzten Jahren, 2013 erstmalig allen öffentlichen Einrichtungen offen.
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Neue Ausschreibung für Auszeichnung von Energieeffizienz in Produktion und Gewerbe

Nach den Beispielen zur Energieeffizienz im Supermarkt, in der Produktion und in Clubs bzw. Diskotheken mache ich gerne auf eine Ausschreibung für eine Auszeichnung zur Energieeffizienz in der Produktion und im Gewerbe aufmerksam.
Ab sofort sind Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe wieder dazu aufgerufen, sich mit vorbildlichen Energieeffizienzprojekten um den Energy Efficiency Award der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2013. Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis vergibt die dena im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz mit freundlicher Unterstützung der Premium-Partner DZ BANK AG, Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und Siemens AG. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Alle Informationen zur Teilnahme finden interessierte Unternehmen unter www.EnergyEfficiencyAward.de.
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Energieeffizienz aus Verpflichtung bringt uns nicht weiter

Moderne energieeffiziente Haushaltsgeräte sparen Strom und Geld.

Vergleich der jährlichen Strom- und Wasserkosten mit typischen Haushaltsgeräten von 2000 und energieeffizienten Geräten von heute. (Strompreis 24 ct./kWh), Quelle: dena

Dass sich die Verbesserung der Energieeffizienz in Deutschland seit 2009 abschwächt hatte ich in der vergangenen Woche erst berichtet. Generell spielt die Energieeffizienz immer noch die Rolle des Mauerblümchens hinter den erneuerbaren Energien. Es fehlt ja auch ein Markt für Energieeffizienz und vielleicht auch die Chance viel Geld mit Effizienzverbesserungen zu verdienen.

Es ist aber auch keine Überraschung was die dena jetzt in einer  Studie festgestellt hat. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsberatungsunternehmen frontier economics hat man ermittelt, dass der bisherige marktorientierte Ansatz für Deutschland effizienter ist als ein neues Verpflichtungssystem. Solch ein Verpflichtungssystem wird von der EU empfohlen zur Erreichung der europäischen Energieeinsparziele. Mit dem bisherigen Weg wird Deutschland aber nicht das Ziel erreichen, das die neue EU-Energieeffizienzrichtlinie vorgibt, den  Endenergieverbrauch pro Jahr um 1,5 Prozent bis 2020 zu senken.

Größere Anstrengungen für Energieeffizienz notwendig

Bisher haben wir einen marktorientierten Ansatz mit einer Kombination aus Ordnungsrecht, Informations- und Beratungsangeboten, Energiedienstleistungen und Förderprogrammen, um die Energieeffizienz zu steigern. Der Studie nach hat man durch diesen Weg eine höhere Effektivität, insbesondere wegen der höheren Flexibilität und schnellen Anpassbarkeit des Instrumentenmixes, der deutlich höheren Passgenauigkeit der individuellen Energieeffizienzmaßnahmen und wegen seiner Dauerhaftigkeit, da die Energieverbraucher Investitionen in Energieeffizienz aus eigenem Interesse umsetzen und nicht von Dritten verordnet bekommen.

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dena startet Marktplatz für energieeffiziente Produkte

Kosten sparen im Buero durch effiziente Beleuchtung, Quelle: Initiative Enrgieeffizienz, dena

Kosten sparen im Buero durch effiziente Beleuchtung, Quelle: Initiative Enrgieeffizienz, dena

Der neue „Marktplatz Energieeffiziente Produkte“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unterstützt Einkäufer und Beschaffer bei der Suche nach energieeffizienten Produkten. Auf diesem Marktplatz gibt die kostenlose Online-Datenbank einen Überblick über besonders energiesparende Lampen, Nassläuferpumpen und Elektromotoren; weitere Produktgruppen wie zum Beispiel Ventilatoren werden folgen. Zusätzlich sind auch Datenbanken der dena für Büro-, Haushalts- und TV-Geräte eingebunden.

Anhand des Anwendungsbereichs und zahlreicher weiterer Merkmale können Nutzer nach passenden Produkten suchen. Mit seiner Modellvielfalt und umfangreichen Zusatzinformationen richtet sich der Marktplatz vor allem an Einkäufer und Beschaffer aus Industrie und Gewerbe sowie öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungsunternehmen.

Um in die Datenbank aufgenommen zu werden, müssen die Produkte klar definierte Anforderungen erfüllen, zum Beispiel an die Lichtausbeute bei Lampen oder an die Nenn-Mindesteffizienz bei Elektromotoren. Diese basieren zum Beispiel auf der EU-Ökodesign-Richtlinie. Zudem müssen die Produkte – soweit vorhanden – eine besonders hohe Energieeffizienzklasse erreichen. Die Datenbank liefert neben Angaben zur Energieeffizienz weitere Produktinformationen, etwa zum Anwendungsbereich bei allen Produktgruppen, zur Schaltfestigkeit von Leuchtmitteln oder zur Drehzahlregelung bei Elektromotoren. Damit bietet sie auch interessierten Privatverbrauchern Hilfe bei Detailfragen.

Hersteller können sich kostenfrei für den Marktplatz registrieren und energieeffiziente Produkte melden. Diese durchlaufen dann den Prüfprozess. Die Datenbasis des Onlinetools wird fortlaufend erweitert.

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Vier ausgezeichnete Beispiele für Energieeffizienz in Kommunen

Nach der Prämierung der Unternehmen für ihre Maßnahmen für einen effizienten Energieeinsatz, gab es beim dena-Energiekongress auch noch die Auszeichnung der herausragenden kommunalen Energieeffizienzprojekte von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen des Wettbewerbs “Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2012″. Auch diese Preisträger werde ich wieder ausführlich und mit Video der dena vorstellen.

Die Preisträger der kommunalen Energieeffizienzprojekte

Den ersten Preis erhielt das vorbildliche Energieeffizienzkonzept der Stadt Aachen. Den zweiten Preis teilen sich die Stadtwerke Bamberg für ein Niedrigenergie-Hallenbad, die Stadt Memmingen für ein Energieeinspar-Contracting-Projekt und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz für ein Bildungszentrum in Passivhausbauweise.

Stadtwerke entwickeln Effizienzkonzept

Die Stadtwerke Aachen AG hat das Energieeffizienzkonzept gemeinsam mit der Stadtverwaltung entwickelt. Die Bandbreite der umgesetzten Projekte erstreckt sich von speziellen Fördermaßnahmen für Haushalte und Unternehmen über Qualifizierungsmaßnahmen, die Entwicklung von Qualitätsstandards und eine Vielzahl an Beratungsangeboten bis hin zu öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten wie der Auslobung des Aachener Energiepreises. Im Bereich öffentlicher Einrichtungen wurde unter anderem ein internes Vorschlagswesen für Energieeffizienzmaßnahmen aufgebaut. Durch die über 30 umgesetzten Projekte wurde in Aachen zwischen 2006 und 2010 eine Endenergieeinsparung von rund zwei Prozent erreicht.

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