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Schlagwort: co2

Mit willpower-energy wird CO2 als Energieträger im Haushalt nutzbar

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willpower-energy Pilotanlage
Blick auf die willpower-energy Pilotanlage in Essen am Baldeneysee, Foto: Gensoric GmbH

Wie wäre es CO2 aus der Umgebungsluft zu nutzen und mit Methanol einen speicherbaren Energieträger zu erzeugen? Das Methanol könnten wir dann für Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. Das geht wirklich, die Gensoric GmbH aus Rostock hat, mit willpower-energy, eine Technologie entwickelt mit der wir im Haus unseren eigenen Brennstoff erzeugen können. Diesen können wir speichern und bei Bedarf das Haus heizen, das Wasser erwärmen und Strom erzeugen. Neben einer großen Förderung durch die EU bietet das Unternehmen nun über ein Nachrangdarlehen die Möglichkeit zur Beteiligung an. Insgesamt 950.000 Euro sollen von der Crowd auf der Plattform Deutsche Mikroinvest eingesammelt werden. … den ganzen Artikel lesen »

Einfache CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums

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Es gibt viele interessante Neugründungen im Bereich grüner Technologien. Die internationale Konferenz für Smart Green BusinessEcosummit 2012, vom 22. – 23. März 2012 in Berlin, prämiert mit dem Ecosummit Award die besten intelligenten grünen Unternehmen in Europa. Die Veranstaltung lockt 400 Topmanager von Investoren, Startups, Konzernen und Energieversorgern in die Hauptstadt.

In einer losen Serie stelle ich die nominierten Unternehmen und ihre Technologien vor. Auch im dritten Teil geht es wieder nicht um ein Technologie-Unternehmen, sondern um die einfache CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums.

Get-Neutral ist ein junges Unternehmen von der schwäbischen Alb, das einen herstellerunabhängigen Dienst zur CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums anbietet. Im Web-Browser oder in einer Smartphone-App kann der Einkauf registriert werden, der CO2-Fußabdruck aus der Datenbank wird angezeigt und Sponsoren, die sich im Klimaschutz engagieren wollen, sorgen für einen entsprechenden Ausgleich der CO2-Emissionen des Produktes. Dieser Ausgleich erfolgt über Investitionen in Klimaschutzprojekte.

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KfW Bankengruppe senkt ihren CO2-Ausstoß um mehr als 50 Prozent

Die KfW Bankengruppe hat ihren CO2-Ausstoß in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt: Zwischen 2006 und 2010 hat sie ihre Emissionen an Kohlendioxid, insbesondere aus Dienstreisen und dem Energieverbrauch der Gebäude, von etwa 29.000 Tonnen auf rund 13.000 Tonnen mehr als halbiert.

Das gelang vor allem durch konsequentes Energiesparen, durch den Einsatz zertifizierten Ökostroms, durch modernste Gebäudetechnik, aber auch durch den verstärkten Einsatz von Videokonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Den unvermeidbaren Rest ihrer Emissionen kompensiert die KfW Bankengruppe mit Klimaschutzzertifikaten aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Die KfW Bankengruppe war die erste Bank in Deutschland, die sich im Jahr 2006 klimaneutral gestellt hat.

„Wir schützen Umwelt und Klima nicht nur über die von uns mitfinanzierten Projekte im In- und Ausland, sondern fordern umweltgerechtes Verhalten auch von uns selbst“, sagt der Umweltvorstand der KfW, Dr. Axel Nawrath. Um dem Prinzip Nachhaltigkeit auch im eigenen Haus gerecht zu werden, folgt die KfW Bankengruppe dem Leitsatz „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren.“

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energynet.de ist jetzt klimaneutral

Dank der Initiative #w3co2 ist energynet.de jetzt klimaneutral. Das heißt nicht, dass ich einen Server mit regenerativen Energien habe. Es ist vielmehr so, dass ich für die Nutzung von energynet.de Ausgleichszahlungen an die Initiative co2neutralwebsite.com zahle. Darüber hinaus wird zugleich den Start eines Kleinstunternehmens in wirtschaftlich armen Regionen Afrikas und Asiens unterstützt. Damit zeige ich, dass ich nicht nur über Klimaschutz schreibe, ich handel auch in diesem Sinne. Und vielleicht gewinne ich noch ein kleines Windrad, siehe „Start-up Weihnachten“

Wie kann eine Website CO2-neutral sein?
Wir sind intensive Internetnutzer. Wir kommunizieren über Blogs, Twitter und Facebook, vertreiben unsere Dienstleistungen und Waren über das Internet, wir informieren uns, kaufen oder spielen im Internet. Was dabei leicht vergessen wird: Mit jeder Suchanfrage, mit jedem Klick und jedem Stream tragen wir massiv zum CO2-Ausstoß bei.

Die dänische Initiative co2neutralwebsite setzt hier an. Sie wurde im Mai 2009 gegründet, um CO2-Emissionen, die durch die Benutzung von Internet und IT entstehen, auf freiwilliger Basis zu neutralisieren. Dabei verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz: In die Berechnung des CO2-Ausstoßes werden nicht nur der Energieverbrauch der eigenen Webseite mit einbezogen, sondern auch der Verbrauch der Besucher für die Dauer ihres Besuchs. Zum Ausgleich werden CO2-Emissionsberechtigungen im Rahmen des EU-Emissionshandels erworben. Die Initiative wird von der dänischen Regierung im Rahmen des Klimagipfels in Kopenhagen gefördert. Nähere Informationen gibt es hier: http://www.co2neutralwebsite.com.

Photovoltaik spart 8,5 Mio. Tonnen CO2

Kumulierte installierte Leistung in 2008Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.650 MWp neu installiert. Der bundesweite PV-Zubau eines Jahres entspricht damit in etwa der Leistung zweier konventioneller Kohlekraftwerke. Angesichts dieser Zahlen und einem Branchenumsatz von zuletzt 9,5 Milliarden Euro markiert das Jahr 2008 das bislang erfolgreichste Jahr der deutschen Photovoltaikbranche. Dabei profitiert der Standort Deutschland auch von einer starken Exportwirtschaft und den weltweit wachsenden Märkten für alternative Energietechnik, so die Autoren des Standortgutachten „Photovoltaik in Deutschland 2009“ des Markt- und Meinungsforscher EuPD Research.

Dabei legt eine detaillierte Betrachtung des weltweit wichtigsten Absatzmarktes für PV-Anlagen durchaus deutliche, regionale Unterschiede offen. Zum ersten Mal veröffentlicht EuPD Research nun im Rahmen seines Standortgutachtens eine landkreisgenaue Absatzmarktanalyse. Spitzenreiter beim PV-Zubau in Deutschland sind demnach der Freistaat Bayern und Baden-Württemberg.

„Die Top 5“ – Höchste Anlagendichte in Bayern und Baden-Württemberg
Die kumulierte PV-Leistung in Bayern ist mit 2.114 MWp rund doppelt so hoch wie beim Zweitplazierten Baden-Württemberg und entspricht etwa der Leistung von zwei herkömmlichen Atomkraftwerken. Zusammen dominieren die beiden süddeutschen Bundesländer den heimischen PV-Markt sehr deutlich. Rund 60 Prozent aller PV-Anlagen sind in Süddeutschland installiert. Mit 529 MWp kommt Nordrhein-Westfalen auf einen dritten Platz, gefolgt von  Niedersachsen mit 335 MWp und Hessen mit 308 MWp. Insgesamt wurden mit dem Einsatz von Photovoltaikanlagen bereits bis 2008 bundesweit 8.530.671 Tonnen CO2 eingespart.

installierte Leistung nach Bundesland in 2008Die Untersuchung auf Landkreisebene zeigt, dass Ende 2008 deutschlandweit in 20 Landkreisen jeweils über 50 MWp PV-Leistung installiert war. Mit 90 MWp ist die Photovoltaikdichte im Landkreis Passau am höchsten. Mit den Landkreisen Schwäbisch-Hall, Ravensburg und dem Alb-Donau-Kreis sind auch drei Kreise aus Baden-Württemberg unter den Regionen mit den höchsten Installationswerten zu finden. Besondere Potentiale für die Zukunft ermitteln die Analysten von EuPD Research in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Neues Entsorgungsproblem CO2

Um CO2, das nicht vermieden wird, der Atmosphäre zu entziehen, ist geplant es nach dem Entstehen von den Verbrennungs-Abgasen zu trennen und  unterirdisch zu speichern. Damit soll verhindert  werden, dass das CO2 in  die Atmosphäre gelangt und als Treibhausgas wirkt. Das Verfahren wird als CO2-Abscheidung und Speicherung bei Wikipedia ausführlich beschrieben.

Der Vorteil von diesem Verfahren ist, dass – wo man nicht um die CO2-erzeugende Stromerzeugung herumkommt oder meint nicht darum zu kommen – man verhindern kann, dass das CO2 in die Atmosphäre gelangt.

Allerdings schafft man sich damit ein neues Endlagerproblem. Denn genauso wie beim Atommüll ist die unterirdische Lagerung von CO2 für viele Jahre nicht unbedingt sicher und es kommt hinzu, dass der ohnehin geringe Wirkungsgrad der Kohlekraftwerke weiter sinkt, wie die Klimaretter berichten. Im Zuge der aktuellen Energie-Diskussion, die mittlerweile zum Wahlkampfthema geworden ist, dient die CO2-Abscheidung und Speicherung als Legitimation für den Bau neuer Kohlekraftwerke. Die Technologie wird damit aber wieder auf dem Rücken einiger weniger ausgetragen, wie bei der Atommüll Endlager-Diskussion – betroffen sind hauptsächlich Bauern, unter deren Äcker das CO2 gelagert werden soll. Diese haben sich bereits zu verschiedenen Bürgerinitiativen zusammen geschlossen, um dagegen zu kämpfen, wie die Bürgerinitiative CO2 Endlager Stoppen  e.V..

So viel als Einführung zu dem Thema. Auch wenn das CCS-Gesetz noch nicht verabschiedet wurde, so wird es nach der Bundestagswahl wieder zum Thema. Was meint ihr dazu? Reicht das aus, um Kohlekraftwerke wieder als Option  zu haben?