Schlagwort: co2-gebäudesanierung

Energie-Wendezeit

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Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. … den ganzen Artikel lesen »

Möge die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Frieden ruhen

Modernisierungsbeispiel mit Solarwärme, Quelle: erdgas.info
Modernisierungsbeispiel mit Solarwärme, Quelle: erdgas.info

Man hat es fast vergessen, zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung sollte ein steuerlicher Anreiz geschaffen werden. Viele Interessengruppen haben sich auf diese Unterstützung gefreut, damit sollte die Sanierungsrate endlich einen Aufschwung erleben und in Richtung der gewünschten zwei Prozent des Gebäudebestandes sich bewegen. Doch die Bundesregierung konnte sich auch in mehren Anläufen mit den Ländern nicht auf eine Finanzierung einigen – jeder hat wieder einmal die Schuld auf den jeweils anderen geschoben – aber stören tut diese Blockade wohl keinen der beiden Parteien.

Nun ist die steuerliche Förderung wohl von uns gegangen, bevor sie jemals das Licht der Welt erblicken konnte, und in aller Ruhe beigesetzt worden. Der Steuerbonus ist endgültig vom vom Tisch, so berichten das Energie-Fachberater-Portal und das Blog Lexegese.

Damit man nicht allzu lange trauern muss, gibt es auch eine Alternative zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Beide berichten, dass geplant ist ab 2014 für einen Zeitraum von 8 Jahren jährlich 300 Millionen Euro als Zuschuss zur Verfügung zu stellen. Die Mittel dazu wird der Bund aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) zur Verfügung stellen.  Vielleicht besser als nichts, aber um die Sanierungsquote auf die angestrebten zwei Prozent des Gebäudebestandes zu heben, wird es nicht ausreichen. Daher spricht auch Michael Hölker von der Wohnungsbau-Initiative bei Baulinks.de von einem Windhundverfahren, bei dem nur die schnellsten Bauherren gewinnen können. Die Verunsicherung werde dem Markt damit nicht genommen, zumal die Zuschüsse erst ab 2014 ausgezahlt werden sollen und damit wieder ein Jahr verschenkt wird.

Während das Thema Strompreise immer wieder diskutiert wird, scheinen die Kosten für die Heizung noch nicht angekommen zu sein in der Diskussion, auch wenn die Heizkosten deutlich ansteigen werden in den nächsten Jahren. Die soziale Dimension interessiert hier nicht mehr, man kann sie ja nicht mehr für seine Zwecke gebrauchen. In diesem Zusammenhang hat das Magazin energie-experten.org von der Landesregierung Schleswig-Holsteins berichtet, die in einer Studie festgestellt hat, dass Kosten für die Wärmeversorgung mit fossilem Heizöl fünf Mal so stark gestiegen sind wie die Stromkosten. Besonders betroffen sind dabei Geringverdiener ohne Transferleistungen.

Eine Lösung der Problematik scheint mir noch lange nicht in Sicht, auch wenn sich immer mehr Akteure in die Diskussion einbringen. Der einzige weitere Ansatz, den die Bundesregierung hatte in diesem Jahr, war die Änderung des Mietrechtes

Einer der neuen Akteure, der mehr Engagement für die Gebäudesanierung fordert, ist der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Laut dem Magazin energie-experten.org fordert dieser eine Aufstockung des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms und ein weiteres „Kommunalprogramm“ zur Sanierung des kommunalen Immobilienbestandes. Natürlich ist diese Forderung nicht ganz uneigennützig, denn mit dem Handwerk und lokalen Gewerbe profitieren die Städte und Gemeinden von diesen Programm und mit einer Sanierung kommunaler Immobilien können die arg gebeutelten kommunalen Finanzen nachhaltig entlastet werden.

Der Fokus der Energiewende muss in der nächsten Zeit deutlich in Richtung der Themen Wärme und Effizienz verschoben werden. Der reine Blick auf die Stromwende reicht nicht mehr aus.

Warten auf die steuerliche Förderung von energetischen Gebäudesanierungen

Bei dem Stichwort „Energiewende“ reden alle meistens nur vom Strom und Erneuerbare Energien. Dabei gehört Energieeffizienz und besonders die Energieeffizienz von Gebäuden dazu, denn 40 Prozent der CO2-Emissionen stammen aus der Beheizung von Wohngebäuden. Und das Einsparpotential in deutschen Altbauten ist riesig, ca. 70 Prozent der Heizenergie könnte nach einer Sanierung eingespart werden.

Wie bekommt man aber so einen positiven Effekt, wie beim EEG, in den Sanierungsmarkt bei Gebäuden?

Momentan sieht es eher schlecht aus, trotz guter Förderkonditionen im CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist die Rate der sanierten Gebäude rückläufig, obwohl es das Ziel der Bundesregierung ist die Sanierungsrate auf zwei Prozent zu verdoppeln. Im Jahr 2011 waren es nur 0,8 bis 0,9 Prozent der Gebäude (Quelle: „Bund knausert bei der Energieeffizenz“, Welt). Ursache hierfür ist vermutlich der Streit zwischen Bundestag und Bundesrat um die Finanzierung einer steuerlichen Förderung. Mittlerweile wird die Verunsicherung des Markte weiter erhöht durch die Reduzierung der Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, ausgelöst ausgerechnet durch Verluste bei den Emissionszertifikaten.

Wie die Effizienzziele der Bundesregierung und damit die Reduzierung der CO2-Emissionen erreicht werden sollen, weiß sie scheinbar selbst nicht, wie eine kleine Anfrage der grünen Bundestagabgeordnete Daniela Wagner gezeigt hat.

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KfW-Förderung für Gebäudesanierungen droht Kürzung

Welche Ziele hat diese Bundesregierung eigentlich?

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordern eine verlässliche Förderung des KfW-Programms zur energetischen Gebäudesanierung. „Die Bundesregierung muss ihre Zusagen für die Bereitstellung der Mittel einhalten. Sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel.

Die Bundesregierung hatte Zuschüsse für das KfW-Programm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro jährlich bis zum Jahr 2014 zugesagt. Diese Mittel sollen aus dem „Energie- und Klimafonds“ finanziert werden. Der Fonds speist sich aus den Einnahmen für CO2-Zertifikate. Weil der Fonds aufgrund der gefallenen Preise dieser Zertifikate geringere Einnahmen erzielt, will die Regierung nun erst einmal nur die Hälfte der ursprünglich zugesagten Fördermittel für das KfW-Programm auszahlen.

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Jeder KfW-Fördereuro bringt dem Staat bis zu 5 Euro

Für jeden Euro, der 2010 in die Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens geflossen ist, nahmen die öffentlichen Haushalte zwischen vier und fünf Euro ein. Diese Zahlen hat das Forschungszentrum Jülich in einem jetzt veröffentlichten Gutachten berechnet. Die Studie hat die Ausgaben für die KfW-Förderung den damit zusammenhängenden Einnahmen und verringerten Kosten der öffentlichen Haushalte in verschiedenen Szenarien gegenüber gestellt.

„Die Studie des Forschungszentrums Jülich belegt: Die Förderung energieeffizienter Baumaßnahmen lohnt sich nicht nur für Umwelt und Klima. Sie stärkt auch die Konjunktur und den Arbeitsmarkt. Davon profitiert der Staat durch zusätzliche Einnahmen an Steuern und Sozialabgaben und verringerten Kosten der Arbeitslosigkeit“, sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Der Bund stellt der KfW über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Haushaltsmittel aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm zur Verfügung (2010: 1,4 Mrd. Euro). Im Rahmen des damit aufgelegten KfW-Programms erhalten Bauherren zinsverbilligte Kredite oder Investitionszuschüsse, um ihre Häuser und Wohnungen energieeffizient zu bauen oder zu sanieren. … den ganzen Artikel lesen »

Energieeffizienz an Gebäuden wird eingespart

In diesen stürmischen Zeiten der Energiepolitik kann man sich auf keine politische Aussage lange verlassen. Vor ein paar Tagen habe ich noch bei Twitter gelesen, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Volker Kauder, mehr Förderung von Energieeffizienz von Gebäuden fordert statt weiterer Subventionierung von Photovoltaik. Die Quelle dieser Aussage ist leider unbekannt. Beides, Energieeffizienz von Gebäuden und Photovoltaik, lässt sich eigentlich gar nicht vergleichen, schlielich geht es einmal um Heizenergie von Gebäuden und einmal um Stromerzeugung aus Sonnenenergie.

Positiv an dieser Aussage wäre immerhin, dass Energie, die nicht benötigt wird, auch nicht erzeugt werden muss – wie auch immer. Und hervorzuheben ist auch, dass in der  Beheizung von Gebäuden ein enormes Einsparpotential liegt. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sieht dies eigentlich ähnlich auf seiner Seite zur CO2-Gebäudesanierung. Immerhin ist das CO2-Gebäudesanierungsprogramm erfolgreich und sichert Arbeitsplätze. … den ganzen Artikel lesen »