Tag: bmu

Neue Stromsparinitiativen sollen helfen den Stromverbrauch und die Stromkosten zu verringern

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de

Stromkosten, Quelle: Thorben Wengert / pixelio.de Der letzte Artikel klang vielleicht sehr negativ, aber beim Thema Energieeffizienz spielen persönliche Einstellungen und das Verhalten eine große Rolle, daher geht die Veränderung nur langsam voran. Aber ich denke dennoch, dass sich etwas bewegt. Heute freue ich mich über zwei neue Initiativen zur Information über das Verbrauchsverhalten und zur Unterstützung beim sparsameren Stromverbrauch. Die neue Stromsparinitiative Das Bundesumweltministerium hat heute anläßlich des zweiten runden Tisches der Stromsparinitiative eine neue Internetplattform mit dem gleichen Titel gestartet. Auf dieser können  sich alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos zum Thema Stromsparen informieren. Das Angebot wird fortlaufend erweitert. Im Mittelpunkt steht dabei der StromCheck. Mit dem Online-Ratgeber finden Verbraucher schnell und kostenlos heraus, welche individuellen Einsparpotenziale in ihrem Haushalt vorhanden sind. Für die konkrete Umsetzung sind anschließend die Kontaktdaten von verschiedenen Experten vor Ort abrufbar. Beim StromCheck bin ich erstaunt, dass mein unterdurchschnittlicher Verbrauch von 3.000 kWh in einem 4-Personen-Haushalt noch zu hoch ist, aber ich weiss, dass ich ich noch Spielraum habe. weiterlesen ›

Wie ein energieintensives Edelstahlwerk in Sachsen die Energieeffizienz erhöht

Um dem Thema Energieeffizienz wieder mehr Bedeutung zu verleihen, möchte ich mehr positive Beispiele vorstellen.  Edelstahlwerke Schmees, Quelle: BMU Die Edelstahlwerke Schmees GmbH aus Pirna in Sachsen erhalten über 130.000 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums. Das Gießereiunternehmen wird erstmalig einen neuartigen Ofen für die Erwärmung von Gussteilen einsetzen. Das Pilotprojekt zeigt Energieeinsparpotenziale für die gesamte Branche auf. Bei der Edelstahlproduktion müssen die Gussteile einer möglichst gleichmäßigen, stabilen Temperatur ausgesetzt werden, um spezifische Materialeigenschaften zu erhalten. Dazu werden spezielle Öfen mit fahrbarem Untersatz, sogenannte Herdwagenöfen, eingesetzt. Die Öfen werden bisher mit Gasbrennern ungleichmäßig erhitzt, wodurch viel Energie verloren geht. Mit dem Pilotprojekt wird ein besonders energieeffizienter Herdwagenofen errichtet. Kernstück des Ofens ist ein flammenloser Porenbrenner. Bei dem Porenbrenner findet die Verbrennung innerhalb einer schaumartigen Keramikstruktur statt, die in den Seitenflächen des Ofens angeordnet wird. Dabei wird ein Teil der Energie in Form von Festkörperstrahlung direkt an das Gut abgegeben und zugleich wird der Ofenraum homogen vom heißen Abgas durchströmt. Selbst unregelmäßig geformte Gussteile können so gleichmäßig erwärmt und Energieverluste vermieden werden. weiterlesen ›

Förderung von Mini-KWK-Anlagen durch das Bundesumweltministerium

Das Bundesumweltministerium hat die neuen Richtlinien für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 kW veröffentlicht. Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert. Ab 1. April 2012 können dort Anträge eingereicht werden.

Neue Mini-Blockheizkraftwerke bis 20 kW in Bestandsbauten können nach dem Programm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten z.B. sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kW 1.500 €, große Anlagen mit 19 kW hingegen 3.450 €.

Voraussetzung für eine Förderung ist das Erfüllen anspruchsvoller Effizienzanforderungen der Anlagen: Die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanlagen müssen deutlich übertroffen werden. Die Primärenergieeinsparung muss für Anlagen kleiner 10 kW mindestens 15 % und für Anlagen von 10 kW bis einschließlich 20 kW mindestens 20 % betragen.

Außerdem ist ein Gesamtjahresnutzungsgrad von mindestens 85 % einzuhalten.

weiterlesen ›

Wettbewerb Bundespreis Ecodesign gestartet

Bereits im Designprozess werden die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen festgelegt. Um das Potential von Ecodesign für den Umweltschutz verstärkt in den öffentlichen Fokus zu rücken und Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, loben Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) im Jahr 2012 zum ersten Mal den „Bundespreis Ecodesign“ aus. Unternehmen sowie Designerinnen und Designern wird mit diesem Wettbewerb eine Plattform geboten, um ihre Produkte und Ideen von herausragender ökologischer und gestalterischer Qualität zu präsentieren.

Ecodesign bietet mehr als sparsame Kühlschränke oder Taschen aus Recyclingmaterial. Auch wie Menschen Gegenstände im Alltag nutzen und ob sich ein Produkt beispielsweise leicht reparieren lässt, wird im Designprozess entschieden. Genau diesen Kriterien will der Bundespreis Ecodesign gerecht werden. Verliehen wird er in den Kategorien „Produkt“, „Konzept“ und „Nachwuchs“.

weiterlesen ›

Energieeffiziente Straßenbeleuchtung lohnt sich

Über energieeffiziente Straßenbeleuchtung habe ich schon lange nicht mehr geschrieben, schön, dass es wieder dazu eine Meldung gibt, denn das Einsparpotential für kommunale Haushalte ist beträchtlich.

In der Straßenbeleuchtung steckt ein enormes Energieeinsparpotential, das erfolgreich erschlossen werden kann. Dieses Resümee zogen das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die KfW Bankengruppe zum Abschluss des Bundeswettbewerbs “Energieeffiziente Stadtbeleuchtung”. Der Wettbewerb richtete sich an Kommunen, die Interesse daran hatten, ihre Straßenbeleuchtung energetisch zu sanieren. Das Bundesumweltministerium hat dafür 4,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Bei dem vom Bundesumweltministerium initiierten Bundeswettbewerb konnten sich Kommunen mit innovativen Beleuchtungskonzepten für eine Förderung aus dem Umweltinnovationsprogramm bewerben. 18 Städte und Gemeinden haben sich daran beteiligt.

weiterlesen ›

BMU wirbt für kostensenkende Wirkung des EEG

Das Bundesumweltministerium setzt sich immer mehr für die Förderung Erneuerbarer Energien ein und verteidigt das EEG, wie schon vor zwei Tagen mit der Korrektur der Prognose für die EEG-Umlage, jetzt mit der kostensenkenden Wirkung des EEG (via Windkraft-Journal):

Anlässlich der erneuten Diskussion um weitere Absenkungen der Photovoltaikförderung weist das Bundesumweltministerium auf folgende Fakten hin:

  1. Die EEG-Vergütungssätze von Anfang 2008 bis Anfang 2012

    • Die Bundesregierung hat mit den drei EEG-Novellen in 2010, 2011 und 2012 die PV-Vergütungssätze erheblich reduziert. Eine kleine Dachanlage erhielt Anfang 2008 noch 46,75 ct/ kWh EEG-Vergütung, während sie für eine Anlage Anfang 2012 nur noch bei 24,43 ct/ kWh liegt. Eine Freiflächenanlage erhielt Anfang 2008 noch 35,49 ct/ kWh EEG-Vergütung. Die Vergütung liegt Anfang 2012 nur noch bei 17,94 ct/ kWh. Das bedeutete eine enorme Kraftanstrengung und zeigt aber auch das Innovations- und Kostensenkungspotential der Photovoltaik.
    • In keiner anderen Industriebranche wurden bislang derartig große Subventionskürzungen umgesetzt.
  2. Bestehende Regelungen im EEG begrenzen den PV-Zubau deutlich

    • Die Reglung zum “atmenden Deckel” greift. Von Anfang Januar bis Ende September 2011 betrug die Neuinstallation rd. 3.400 MW. Im Vergleich zum Zubau des Vorjahres 2010 mit 7.400 MW bedeutet das eine deutliche Reduktion.
      weiterlesen ›