Tag: bhkw

Mieterstrom direkt vom Vermieter aus dem BHKW beziehen

Blick in ein Mini-BHKW als Beispiel, Foto: Berliner Energieagentur Ein Bereich, der in der Energieversorgung erst seit Ende des Jahres existiert, scheint langsam weiter zu wachsen und könnte zu einer echten Zukunft werden in der Energiewende. Mieter hatten bisher keine Möglichkeit von der Energiewende zu profitieren, sie wurden dafür mit immer weiter steigenden Strompreisen belastet. Jetzt gibt es auch glückliche Mieter, die Strom vom Dach oder aus dem Keller beziehen können. Wachsende Zahl an Projekten und Initiativen für Mieterstrom Den Anfang hatte Lichtblick gemacht in Berlin-Hellersdorf mit Solarstrom für 3.000 Wohnungen, der inzwischen auch gut nachgefragt wird. Die Heidelberger Energiegenossenschaft eG hat in Nußloch ein weiteres Projekt für Mieter gestartet und bleibt weiter an diesem Thema dran. Als Vorreiter haben sie zudem eine Umsetzungshilfe für solche Projekte erarbeitet und auch ein Whitepaper für die Integration der direkten Vermarktung an Mieter in das EEG. Für eine genauere Betrachtung dieses Dokuments hatte ich leider noch keine Zeit, vielleicht möchte mich jemand dabei unterstützen. Auch einige Verbände, wie der Mieterbund, die Wohnungswirtschaft in Form des GdW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen vzbv unterstützen die dezentrale Stromerzeugung in Mietwohnungen - unabhängig von der Art der Erzeugung. weiterlesen ›

Kraft-Wärme-Kopplung sorgt für Strom und Wärme aus dem Heizungskeller

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Strom- und Wärmeproduktion mit Kraft-Wärme-Kopplungstechnik, Grafik: Berliner Energieagentur Das Angebot hat Heizungen hat sich in den letzten Jahren stark verändert, viele neue Technologien sind hinzu gekommen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Besonders effizient ist dabei die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom mit Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken (BHKW) und Mini-Blockheizkraftwerken (Mini-BHKW). Gerade wenn sowohl Wärme als auch Strom abgenommen werden können, ist der Einsatz Technologie interessant. Es spricht viel für die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom vor Ort: Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) verwenden den eingesetzten Brennstoff „doppelt“. Dadurch sind sie besonders effizient. Zu 90 Prozent wird der eingesetzte Brennstoff in einer dezentralen KWK-Anlage genutzt. Diese hohe Effizienz bedeutet rund 40 Prozent weniger Energieverbrauch und entsprechend niedrige Energiekosten im Vergleich zur konventionellen Strom- und Wärmegewinnung. Zudem leisten KWK-Anlagen einen erheblichen Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen. Ein weiterer Pluspunkt: Strom und Wärme werden dort erzeugt, wo sie gebraucht werden. Leitungsverluste werden vermieden. KWK-Anlagen können mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden, mit Erdgas, Erdöl sowie erneuerbaren Energien. Wie funktioniert Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)? Das technische Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung basiert auf der gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und mechanischer Energie, also „Kraft“. Ein motorgetriebener Generator wandelt diese Kraft in Strom um. Bei den dezentralen, kleinen Anlagen entkoppelt ein Wärmespeicher die Produktion von Strom und Wärme. weiterlesen ›

Altenheim in Oberhausen setzt auf effizienten Energieeinsatz

Eigentlich wollte ich mehr positive Beispiele veröffentlichen. Heute habe ich wenig Zeit, daher passt diese Pressemitteilung der Energieagentur NRW mit dem aktuellen Projekt des Monats gut: Das Viessmann Vitobloc 200, Modul EM-401/549, ist eine anschlussfertige Einheit für die effiziente Strom- und Wärmeversorgung im Leistungsbereich bis 401 kWel und 549 kWth. Quelle: Viessmann Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Oberhausen-Holten eröffnete vor wenigen Monaten eine neue Altenpflegeeinrichtung mit 64 Betten. Neben der allgemeinen Altenpflege im Hauptgebäude ist in dem gesamten Komplex auch ein Zentrum untergebracht, das speziell auf die Versorgung an Demenz erkrankter Menschen eingestellt ist. Dafür bietet der Standort Plätze für dreimal zehn Bewohner, die jeweils in Wohngemeinschaften betreut werden. Zwölf Tagespflegeplätze ergänzen zudem das Angebot des ASB. In der neuen Einrichtung setzt der ASB auf Energieeffizienz. Ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW), ein Spitzenlastbrennwertkessel sowie eine 42 Quadratmeter solarthermische Anlage erbringen eine hocheffiziente und umweltschonende Energieversorgung. Aufgrund seiner Brennwertnutzung erzielt das BHKW vom Typ Vitobloc 200 einen Gesamtwirkungsgrad von 96 Prozent. Im Vergleich zu einer konventionellen Brennwertanlage werden durch die innovative Anlagen-Kombination jährlich 25 Tonnen CO2 eingespart. Insgesamt erfüllt der Gebäudekomplex den Effizienzhaus-Standard 70, das heißt, der Primärenergiebedarf liegt 30 Prozent unter den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009. weiterlesen ›

KWK-Förderung wird in einigen Bundesländern wieder reduziert

Aufgrund des Mini-KWK-Impulsprogramms passen einige Bundesländer ihre Förderbedingungen für KWK-Anlagen an. (N-Media-Images / Fotolia)

Aufgrund des Mini-KWK-Impulsprogramms passen einige Bundesländer ihre Förderbedingungen für KWK-Anlagen an. (N-Media-Images / Fotolia)

Seit dem 01. April 2012 erhalten Mini-BHKW-Betreiber für BHKW-Anlagen bis zu einer elektrischen Leistung von 20 KW eine Investitionsförderung vom Bundesministerium für Umwelt. Die ersten Bundesländer haben nun auf dieses neue Mini-KWK-Impulsprogramm reagiert.

“Bedauerlicherweise kommt es in diesen Fällen jeweils zu Einschränkungen der Landesförderungen”, so Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum. So wurde in Baden-Württemberg das neue Klimaschutz-Plus-Programm auf eine BHKW-Anlagengröße ab 20 kW eingeschränkt. Im Vorjahr lag die Mindestgröße noch bei 15 kW. Auch in Sachsen können nur noch KWK-Anlagen ab 20 kW durch das Landesprogramm gefördert werden.

Dies ergab eine aktuelle Auswertung der Förderprogramme für BHKW-Betreiber in Deutschland, die vom BHKW-Infozentrum anlässlich der Workshopreihe „Neue rechtliche Rahmenbedingungen für BHKW-Anlagen“ realisiert wurde.

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Mit einer neuen Heizung im eigenen Haus Wärme und Strom erzeugen

Mini-BHKW: Intelligenter Kraftprotz, Quelle: BHW Bausparkasse /Senertec

Mini-BHKW: Intelligenter Kraftprotz, Quelle: BHW Bausparkasse /Senertec

Energieeffizienz ist das Schlagwort der Energiewende. Seit diese im letzten Jahr von der Bundesregierung beschlossenen wurde, macht sich jeder zweite deutsche Hausbesitzer (51 Prozent) mehr Gedanken darüber, wie er seinen Energieverbrauch, und damit die Heizkosten, aktiv durch mehr Energieeffizienz senken kann.1 Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung kann beim modernen Heizen maßgeblich zu Klimaschutz und Ressourcenschonung beitragen. Genutzt wird die Effizienztechnik zum Beispiel durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKWs). Sie arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, indem sie aus einem Primärenergieträger gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen.

Die Mikro-KWK-Technik ist nun auch für den Einbau in Ein- und Zweifamilienhäusern erhältlich. Mikro-KWK-Anlagen – gekoppelt mit einem modernen Brennwertkessel oder Zusatzbrenner – können den Wärmebedarf und einen Großteil des Strombedarfs des Gebäudes abdecken. Die Effizienz einer solchen Mikro-KWK-Anlage hängt wesentlich von der Dimensionierung sowie dem Wärme- und Stromverbrauch des Gebäudes ab. Deshalb sollte im Vorfeld ein Fachhandwerker zu Rate gezogen werden.

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Energie-Kommune in Rheinland-Pfalz nutzt die Dächer der US-Armee für Sonnenstrom

Photovoltaikdachanlage im Herzen von Dardesheim, Agentur für Erneuerbare Energien

Photovoltaikdachanlage im Herzen von Dardesheim, Agentur für Erneuerbare Energien

Bruchmühlbach-Miesau setzt sich aktiv für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ein. Die Verbandsgemeinde erreichte eine Sondergenehmigung aus Washington zur regenerativen Energieversorgung auf den Dächern der US-Militäreinrichtung im Ortsteil Miesau. Für dieses Engagement ist die Gemeinde als „Energie-Kommune“ des Monats April 2012 ausgezeichnet worden. Mit dem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie ausführlich vor.

Die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau errichtet auf dem Gelände des örtlichen US-Armeedepots eine große Photovoltaik-Dachanlage. Alle zuständigen Stellen der US-Armee in Europa hatten schon zugestimmt. „Dann stellte sich plötzlich heraus, dass auch noch das amerikanische Verteidigungsministerium sein Einverständnis geben musste“, erinnert sich Bürgermeister Werner Holz. Die Gemeinde hielt jedoch an dem Vorhaben fest – mit Erfolg: Im März 2012 kam die Erlaubnis aus Washington. „Damit stimmt die US-Armee zum weltweit ersten Mal zu, dass zur Energieversorgung kommunale Solar-Anlagen auf ihrem Gelände errichtet werden“, erklärt Holz.

Der Vorteil des gemeinsam mit der Garnisonsleitung entwickelten Projekts liegt auf der Hand. „In Miesau steht das größte Versorgungslager der US-Armee außerhalb der USA. Das sind riesige Wartungshallen auf mehr als 600 Hektar Fläche. Gebäude von vergleichbarer Größe gibt es in unserer Kommune nicht“, berichtet Bürgermeister Holz. In Kaiserslautern entsteht parallel eine zweite Anlage. „Ich kümmere mich um die vertragliche Seite, während die Stadtwerke Kaiserslautern für die technische Umsetzung zuständig sind“, fasst Holz die Arbeitsteilung zusammen. So können die jeweils vorhandenen Kompetenzen optimal genutzt werden.

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