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So interessieren wir uns für Energie sparen

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Grafik: pixabay.com Das Interesse am Energiesparen ist in Deutschland scheinbar recht groß und, laut dena, spart jeder siebte Bundesbürger bewusst Energie um zum Gelingen der Energiewende beizutragen. Wie genau sieht das Interesse aus, wo möchten wir Energie einsparen und wie verändert sich dieses Interesse? Dieses Ziel hat der neue Trendreport Energiesparen des Onlineshops für grüne und sparsame Produkte, gruenspar.de, der diese Woche zum ersten Mal veröffentlicht wurde und künftig jedes Jahr die Entwicklung aufzeigen soll. Nach der bereits erwähnten Meldung der dena ist das Bewusstsein für Energiesparen als Bestandteil der Energiewende groß. Immerhin haben auch 57% der Befragten angegeben, dass sie bereits selbst Maßnahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs ergriffen haben. Hier wird das erste Mal zwischen Energie sparen und Strom sparen gewechselt. Bei den Gründen für die Einsparung von Energie  spielen vor allem die Reduzierung der Kosten eine Rolle. Erst danach geht es um den Aspekt der Reduzierung der CO2-Emissionen, oder um Technik, bzw. Komfort. weiterlesen ›

LED-Lampen im Test die besten Spotlampen

Testsieger LED-Leuchten (Quelle: Stiftung Warentest) LED-Lampen liegen wieder vorn: Den Vergleich mit Halogenglühlampen und Kompaktleuchtstofflampen konnten die LEDs schon im letzten Test für sich entscheiden. Jetzt haben erstmals auch LED-Spots Testsiege errungen, so die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 20 energiesparenden Spotlampen. Die Ergebnisse reichten von „gut“ bis „mangelhaft“ und sind in der März-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht. Im Test waren Spotlampen mit Schraub-, Steck- und Stiftsockel. In jeder Gruppe liegt LED-Technik vorn. Pluspunkte sind ihre Langlebigkeit und guten Umwelteigenschaften: Keine anderen Lampen leuchten mit so wenig Energie so hell und ausdauernd wie „gute“ LED-Lampen. Leider finden Käufer nur auf zwei von 20 Spotlampen im Test vernünftige Hinweise zu Helligkeit, Schaltfestigkeit und anderen wichtigen Eigenschaften. LED-Spots sind zwar beim Kauf teurer, doch über die Stromersparnis amortisiert sich die Investition im Laufe ihres langen Lebens. Die Tester raten, die Lampen vor allem dort einzusetzen, wo sie täglich mehrere Stunden lang eingeschaltet sind. Auch bei Helligkeit und Größe des Lichtkegels – wichtig für den gewünschten Einsatzort – haben die Tester große Unterschiede gemessen. Die Halogenspots erzielten zwar gute Noten, wenn es um die Farbwiedergabe geht, zum Beispiel darum, unterschiedliche Rottöne zu erkennen. Doch je länger die Halogenspots täglich leuchten, umso eher lohnt sich der Austausch gegen „gute“ LEDs. weiterlesen ›

Auswärtiges Amt spart dauerhaft Energiekosten durch Contracting

Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen spart das Außenministerium in Berlin Mitte ab sofort mehr als ein Viertel seiner Energiekosten. Im Rahmen eines Contracting-Verfahrens wurde unter anderem eine neue Kältetechnik, moderne LED-Leuchten sowie eine Anlage zur solaren Lufterwärmung installiert. Damit spart das Ministerium pro Jahr mehr als 600.000 Euro an Energiekosten und fast 1.800 Tonnen CO2 ein. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat die Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2008 angestoßen und das Ministerium bei der Umsetzung fachlich begleitet.

“Das Auswärtige Amt ist stolz, gemeinsam mit der dena dieses herausragende Projekt mit Leuchtturmcharakter initiiert zu haben”, erklärte Staatsministerin Cornelia Pieper für das Auswärtige Amt. “Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung. Eine Ausweitung des erfolgreichen Energiecontracting-Konzepts an unsere Auslandsvertretungen ist wünschenswert und kann auch über die Grenzen Deutschlands hinweg unsere Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz unterstützen.” weiterlesen ›

Beleuchtung in Unternehmen richtig planen und Stromkosten sparen

Wie der Firma Gerstel beim Thema Beleuchtung ein Licht aufging, zeigt ein aktueller Beitrag von EA.TV, dem Video-Podcast der EnergieAgentur.NRW. Das 3-Minuten-Video stellt das Unternehmen und sein energieeffizientes Beleuchtungssystem vor. weiterlesen ›

Mit LED-Strips die optimale Beleuchtung finden

Bezahlter Beitrag der LED Leisten UG, Berlin:

Dank der unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Größe der einzelnen LEDs haben die Hersteller nun auch eine besonders flache Möglichkeit der Beleuchtung gefunden, welche sich LED Strips nennt. Diese ultraflache und zugleich auch sehr schmale Art der Beleuchtung ist mit einem doppelseitigen Klebeband versehen und kann praktisch überall angebracht werden. Die besondere gewerbliche Benutzung liegt vorwiegend in der Autoindustrie als Hintergrundbeleuchtung für die einzelnen Instrumente und zugleich auch für die Ausleuchtung der verschiedenen Schalter. Eine andere weitere gewerbliche Möglichkeit findet in der Multimediatechnik Verwendung, so beispielsweise in den PCs und auch in den Laptops für die Beleuchtung.

Im privaten Bereich können die LED Streifen auch vor allem im Modellbau eingesetzt werden, da diese Strips eine so geringe Abmessung und den doppelseitig klebenden Rücken haben. Gerade hier bietet sich den Modellbauern sowohl im Bereich Modelleisenbahn als auch bei den einzelnen Auto- und Flugmodellen die ideale Möglichkeit, bestimmte Bereiche auszuleuchten und dem Modell somit einen besonderen Effekt geben. Diese besonders flachen LED Strips sind obendrein extrem flexibel, sodass den Einsatzmöglichkeiten schon fast keine Grenzen gesetzt sind.

Diese flachen flexiblen LED Leisten können von den Herstellern mit verschiedenen Lichtstärken und Bestückungen ausgerüstet werden, sodass auch hier den unterschiedlichen Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt sind. Die derzeit größtmögliche Lichtstärke dieser Strips liegt bei bis zu 850 Lumen pro Meter, an einer Erhöhung dieser Kapazität wird derzeit noch gearbeitet. Wird nur eine ganz schwache Beleuchtung gewünscht, so kann der Kunde auch die Strips in der geringen Lichtstärke von 20 Lumen pro Meter erhalten, was einer sehr starken Dimmung bei den herkömmlichen Leuchtmitteln gleichkommt. Da aber die LED-Technik noch nicht vollends erschöpft ist, darf man auf weitere Möglichkeiten gefasst sein.

Mustersanierung an Universität in Mexiko-City erzielt 60 bis 95 Prozent Stromeinsparung

Wie wirtschaftlich Klimaschutz sein kann, hat das Konsortium Büro Ö-Quadrat, Freiburg, UNEP/Wuppertal Institut-Center für nachhaltigen Konsum und Produktion (CSCP), Wuppertal, und Genertek, Mexico City, mit Förderung durch die Initiative „WISIONS“ ermittelt.  Mustersanierungen an der Universität Mexiko-City (UNAM) ergaben eine Stromeinsparung durch effiziente Beleuchtung von 60-95 Prozent.

Würde die gesamte Beleuchtung an der UNAM im gleichen Stile saniert, ließen sich rund 68 Mio. US Dollar Stromkosten sparen und dies mit einer Anfangsinvestition von nur 3 Mio. US Dollar. Das Projektkonsortium führte Mustersanierungen in mehreren, für die UNAM typische Räume durch. Dabei stand der Ersatz alter Leuchten und Fluoreszenz-Lampen durch hocheffiziente Beleuchtungssysteme mit Tageslichtsteuerung im Vordergrund. Die Investitionskosten und die erzielten Energieeinsparungen wurden systematisch erfasst.

Die Auswertung der Daten zeigt, dass sich je nach Raum und Nutzung eine Stromeinsparung zwischen 60 und 95% erzielen lässt. Die Investitionskosten werden sich durch die eingesparten Strom- und Wartungskosten in weniger als drei Jahren amortisieren.

Enormes Kosteneinsparpotenzial
Aufbauend auf den Ergebnissen der Mustersanierungen wurde ein Masterplan für effizienteres Licht an der gesamten UNAM erstellt. Dieser zeigt auf,wie die gesamte Beleuchtung der UNAM mit einem geringen Anfangskapital und systematischer Re-Investition der Energiekosteneinsparung saniert werden kann. Die Ergebnisse sind wegweisend: Mit einer Anfangsinvestition von 3 Mio. US-Dollar (rund 2 Mio. Euro) und den Re-Investitionen der in den sieben Folgejahren erzielten Stromkosteneinsparungen ließen sich über die Nutzungsdauer der neuen Beleuchtung 68 Mio. US-Dollar Kosten einsparen.„Eine bessere Verzinsung auf das eingesetzte Kapital findet sich bei keiner seriösen Anlageform“, so Dieter Seifried vom Büro Ö-Quadrat, der das Projekt als Ingenieur und Ökonom leitete.

Beleuchtungssanierung als effizienter Klimaschutz
UNAM könnte zum Leuchtturmprojekt für alle Universitäten werden, nicht zuletzt weil die Bedeutung des Themas Beleuchtung für den Klimaschutz häufig unterschätzt wird. „Beleuchtung ist mit rund 20 Prozent Anteil am weltweiten Stromverbrauch einer der größten Emissionsquellen für Kohlendioxid,“ so Carmen Dienst, Projektleiterin bei „WISIONS“.

Die vor zehn, 15 oder mehr Jahren installierten Beleuchtungssysteme sind jedoch zumeist ineffizient und verursachen insgesamt Kohlendioxid-Emissionen von rund 2.000 Mio. Tonnen CO2, was in etwa 70% aller Kohlendioxid-Emissionen des weltweiten PKW-Verkehrs entspricht.

Gutes Licht für besseres Lernen
Effiziente Beleuchtung schützt das Klima und erzielt eine hohe Rendite. Darüber hinaus verbessert eine gute Beleuchtung die Lernbedingungen an Schulen und Universitäten – ein nicht zu beziffernder Vorteil, der in seiner Dimension die Investitionskosten bei weitem übersteigt.