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Startups pitchen beim Neujahrsempfang der Erneuerbaren-Energien Branche

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Startups beim Neujahrsempfang
Energie Startups pitchen beim Neujahrsempfang des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., Foto: startupstockphotos.com

Der Neujahrsempfang des Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. ist immer wieder einer der Höhepunkte des Jahresanfangs. Vom letzten Jahr kann ich mich noch gut erinnern viele Tweets zu den Reden gelesen zu haben. In diesem Jahr wird es einen besonderen Programmpunkt geben. Erstmals erhalten ausgewählte Startups der Erneuerbare-Energien-Branche die Gelegenheit, sich dem Publikum in einem Speed-Pitch zu präsentieren. Interessierte Startups können sich noch bis zum 29. Januar 2016 bewerben.

Startups gesucht, die die Energiewelt verändern

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der Bundesverband Erneuerbare Energie die Interessen von 30 Verbänden aus allen Sparten und Technologien mit über 5.000 Unternehmensmitgliedern. Das gemeinsame Ziel lautet 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität. …mehr »

Der GlobalWindDay findet in Deutschland nicht statt

Windenergie Uckermark
Windenergieanlagen in einem Rapsfeld in der Uckermark, Foto: Andreas Kühl

Heute morgen wollte ich mal schauen, was in Deutschland geboten wird zum #GlobalWindDay. Dieser Tag wird jedes Jahr am 15. Juni begangen und soll dazu beitragen die Kraft des Windes zu entdecken. Der Tag soll aufzeigen welche Möglichkeiten die Windenergie hat um unsere Stromversorgung neu aufzustellen und von fossilen Energien zu lösen. Doch das Ergebnis meiner Online-Suche ist ernüchternd, fast alles stammt aus den letzten Jahren und in der aktuellen Event-Liste des europäischen Windenergie-Verbandes EWEA findet sich nur eine allgemeine Veranstaltung für Deutschland.

Tatort aus Bremen einziger Beitrag zum #GlobalWindday?

Ist der Tatort aus Bremen, der im Bereich der Offshore-Windenergie gespielt hat und am Abend vorher ausgestrahlt wurde, heute etwa das einzige Thema der Windenergie heute in Deutschland? Scheinbar befassen sich alle Akteure der Energiewende noch mit der Nachbearbeitung der Intersolar oder mit der Woche der Sonne. …mehr »

Interview-Serie zum Heizungsmarkt: Teil 3 mit Dr. Hermann Falk, BEE

In knapp zwei Wochen, am 10.03.2015 öffnet die größte Messe für Heizungstechnik, die ISH 2015 in Frankfurt am Main, ihre Tore. Dem Fachpublikum werden wieder spannende Innovationen präsentiert. Doch was kommt davon an auf dem Markt und werden die Austauschraten für alte Heizungen wieder steigen? Oder warten die Besitzer eher auf politische Entscheidungen? Kann auch die Heizungsbranche einen Beitrag leisten zur Energiewende?

3 Fragen an Experten zum Heizungsmarkt

BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk, Foto: Marc Darchinger www.darchinger.com
BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk, Foto: Marc Darchinger www.darchinger.com

Diesen Fragen gehe ich im Vorfeld der ISH nach. Dazu habe ich eine Reihe von Experten aus der Heizungs-Branche um ihre Aussagen gebeten und ihnen drei Fragen gestellt.

Im dritten Interview beantwortet Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) meine Fragen kurz und knapp. Damit geht es heute um den Stellenwert der erneuerbaren Energien auf dem Heizungsmarkt.

Weitere Interviews werden in den kommenden Tagen bis zur Messe folgen. Wer möchte kann mir selbst Antworten zu den unten stehenden Fragen zusenden.

Was ist die derzeit spannendste Technologie in der Heizungsbranche?

Logo BEESpannend sind die Erneuerbaren Heizungstechnologien wie Solarthermieanlagen, Wärmepumpen, Holzhackschnitzelanlagen, Pelletkessel und -öfen, Scheitholzvergaserkessel oder andere Bioenergieanlagen in ihrer gesamten Breite. Sie bieten für jeden Anwendungsfall die passende Lösung. …mehr »

Energieeinsparverordnung 2014 wird im Frühsommer 2014 in Kraft treten

Wer verbraucht in Deutschland die meiste Energie?
Der Energieverbrauch der Heizung wird oft unterschätzt: Denn mit 87 Prozent verbrauchen die deutschen Haushalte die meiste Energie für die Erzeugung von Wärme. Wer also dauerhaft sparen will, muss seine Heizkosten konsequent senken., Grafik: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Nach dem ich am Montag noch spekuliert hatte welche Bundesregierung wohl die novellierte Energieeinsparverordnung beschließen wird, ging es ganz schnell und heute hat die amtierende Bundesregierung schon die Novelle der Energieeinsparverordnung mit den Änderungen des Bundesrates beschlossen. Die geänderte Fassung wird voraussichtlich sechs Monate nach der Verkündigung in im Frühsommer in Kraft treten.

Damit wird der Stand der energetischen Anforderungen für Neubauten aus dem Jahr 2009 bis zum Jahr 2016 festgeschrieben – sieben Jahre Stillstand. Erst ab dem ab 1. Januar 2016 kommt ein großer Sprung, dann steigt die Anforderung für den Primärenergiebedarf einmalig um 25 Prozent. Wenn wirklich heute bereits 50 Prozent der Gebäude in Deutschland energetisch deutlich besser gebaut werden als die derzeit gültige EnEV fordert, wie Stepahn Kohler von der dena in der Pressemitteilung sagt, dann verwundert die Verschiebung der höheren Anforderungen an Neubauten.

Austausch von alten Heizungen bleiben einzige Anforderung an Altbauten

An den energetischen Zustand von Altbauten werden keine weiteren Anforderungen gestellt, lediglich so genannte Konstanttemperatur-Heizkessel (Standard-Heizkessel, die ihre Temperatur nicht, wie modernere, der gefragten Heizleistung entsprechend anpassen) sollen ab 2015 nach 30 Betriebsjahren stillgelegt werden. Ausgenommen hiervon sind selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser.  …mehr »

Erneuerbare Energien tragen zur Unabhängigkeit von Brennstoff-Importen bei

Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) haben regenerative Energien im Jahr 2011 Brennstoffimporte in Höhe von 11 Milliarden Euro ersetzt und mehr als 9 Milliarden Euro externe Kosten vermieden. Insgesamt stieg der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch im letzten Jahr in Deutschland auf 11,9 Prozent – was einer Einsparung von 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid entspricht.

„Diese beeindruckenden Zahlen belegen einmal mehr die Bedeutung Erneuerbarer Energien für den Klimaschutz und die zunehmende Unabhängigkeit von Energieimporten“, stellt BEE-Präsident Dietmar Schütz zusammenfassend fest.

Im Strombereich stieg der Anteil der Erneuerbaren im letzten Jahr um rund 4 Prozent auf 20,1 Prozent und fiel im Wärmesektor auf 9,4 Prozent (2010: 9,6 Prozent). Ebenso sank der Anteil Erneuerbarer Energien am Kraftstoffverbrauch im vergangenen Jahr auf 5,5 Prozent (2010: 5,8 Prozent).

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Steigt die EEG-Umlage wieder oder müsste sie nicht eher sinken?

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) geht davon aus, dass im kommenden Jahr unterm Strich keine höheren Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Verbraucher entstehen. Sollte die EEG-Umlage dennoch angehoben werden (wie die FAZ vermutet), wäre das lediglich die Folge der mangelhaften gesetzlichen Berechungsgrundlage.
Zu viel gezahlte Beträge würden den Verbrauchern dann gut geschrieben und durch Korrekturen bei der Berechnung im Folgejahr ausgeglichen. Dieser Ausgleich kommt allerdings erst mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung bei den Verbrauchern an. Der BEE fordert daher, die Bestimmungen zu ändern und insbesondere das letzte Quartal eines laufenden Jahres in die Prognose für die neue EEG-Umlage einzubeziehen.
„Die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien wird von den Übertragungsnetzbetreibern jeweils Mitte Oktober für das Folgejahr festgelegt. Bei dieser Prognose fließen nur die Ausgaben und Einnahmen der ersten neun Monate des laufenden Jahres ein. Das letzte Quartal hingegen bleibt unberücksichtigt. Dieses Quartal bringt aber für die Kostenbilanz der Erneuerbaren-Förderung eines Jahres erfahrungsgemäß noch erhebliche Veränderungen mit sich“, erläutert Björn Klusmann, BEE-Geschäftsführer.  …mehr »