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Schlagwort: bdew

Was bedeutet Sektorkopplung für die Wärmewende?

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Sektorkopplung braucht Flexibilität
Wärmespeicher und Wärmenetze als zentrale Bausteine einer flexiblen Strom- und Wärmeversorgung, Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien

Bei Diskussionen über die Energiewende im Wärmesektor ist viel von der Sektorkopplung die Rede. Grob gesagt, bedeutet es, dass künftig mehr Strom aus erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung genutzt werden soll. Es gibt dann die Schlagworte Wärmepumpe, Power to Gas oder Power to Heat. Diese kommen künftig aus zwei Gründen mehr zum Einsatz. Zum einen muss der Beitrag des Wärmesektors zum Klimaschutz  mit einem höheren Anteil an erneuerbaren Energien deutlich steigen. Und dann braucht die zunehmende Einspeisung von Strom aus Solar- und Windenergie neue Anwendungen des Stroms in anderen Bereichen, wie Wärme und Verkehr. An der Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr wird künftig also kein Weg vorbei führen. Was bedeutet diese Sektorkopplung? Ich habe mir einige Definitionen und Betrachtungen des Themas angesehen. … den ganzen Artikel lesen »

Sind Start-ups wichtig für die Energiewirtschaft oder nur ein Hype?

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Smart Renewables Start-ups Energiewirtschaft Diskussion
Diskussion über Start-ups in der Energiewirtschaft bei Smart Renewables Konferenz des BDEW

Start-ups in der Energiebranche sind zu einem großen Trend geworden. Kaum ein Energieversorger der sich nicht mit der Arbeitsweise und den frischen Ideen der Gründerinnen und Gründer beschäftigt. Auch immer mehr Stadtwerke wollen vom Gründergeist profitieren, um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.  Der Blick auf die Gründer der Energiewirtschaft ist schon fast zu einem Hype geworden. Ist das noch sinnvoll, helfen die Start-ups Probleme zu lösen oder ist es nur ein Hype der wieder vorüber geht? Um diese Fragen drehte sich eine interessante Diskussion bei der BDEW Konferenz Smart Renewables am 22.02.2017 in Berlin. … den ganzen Artikel lesen »

Interview mit Verbänden der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke – Teil 2: BDEW

Dieser Artikel ist Teil 3 von 28 über Energieeffizienz-Netzwerke
Jan Witt, BDEW
Dr. Jan Witt, Bereichsleiter Energieeffizienz im BDEW, (Foto: Peter Himsel)

Vor etwas mehr als zwei Jahren haben zwanzig Verbände der deutschen Wirtschaft eine Vereinbarung unterschrieben zur Gründung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken bis Ende 2020. Damit möchte die Wirtschaft ihren Beitrag leisten zur Erreichung der Ziele zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz. Die Unternehmen sollen sich freiwillig an den Netzwerken beteiligen ohne zu Einsparungen verpflichtet zu werden. Inzwischen sind bereits über 100 Netzwerke aktiv. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt ein paar Fragen an die Verbände zu stellen. Was sind die Erfahrungen und wie sind die Reaktionen aus den Unternehmen? Teil 2 der Interview-Reihe mit einigen Verbänden aus der Initiative.

Durch die Unterstützung der Geschäftsstelle der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke habe ich auf meine fünf Fragen Antworten von fünf Verbänden erhalten. Mit dem Leiter der Geschäftsstelle der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, Herrn Steffen Joest, habe ich bereits ein Interview geführt und veröffentlicht. Als zweites Interview in dieser Reihe folgt die Antwort des BDEW auf meine Fragen zur Initiative Energieeffizienz-Netzwerke. … den ganzen Artikel lesen »

Mordernisierung des Heizungsmarktes braucht neue Impulse und Integration in Energiewende

Heizungsmarkt
Modernisierung des Heizunsmarktes braucht neue Ideen, z.B. mit Integration in Energiewende, Foto: pixabay/ 849356

Die Trägheit des Heizungsmarktes und die geringe Austauschrate von alten Heizungen sind schon seit vielen Jahren bekannt. Es werden einfach zu wenig Heizungen erneuert, als dass dieser Bereich einen nennenswerten Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten kann. Es bringt aber nichts immer wieder darauf hinzuweisen und mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. So kommt keine Energiewende in den Wärmemarkt. Die aktuelle Meldung des BDEW zum Heizungsmarkt ist hinsichtlich der statistischen Daten interessant, aber die Aussagen zur Entwicklung des Heizungsmarktes und möglichen Lösungen hätten auch schon vor zehn Jahren gemacht werden können.

Zahlen aus der Statistik zum Heizungsmarkt

Zuerst zu den interessanten Inhalten der Meldung über die aktuelle Heizungsmarkt-Studie des BDEW. Die Studie „Wie heizt Deutschland?“ wurde vom Marktforschungsinstitut GfK, Nürnberg, im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) durchgeführt. Dazu sind über 5.000 Haushalte im gesamten Bundesgebiet befragt worden. … den ganzen Artikel lesen »

Interview-Serie zum Heizungsmarkt: Teil 2 mit Jan Witt, HEA

Anfang März öffnet die größte Messe für Heizungstechnik, die ISH 2015 in Frankfurt am Main, ihre Tore. Dem Fachpublikum werden wieder spannende Innovationen präsentiert. Doch was kommt davon an auf dem Markt und werden die Austauschraten für alte Heizungen wieder steigen? Oder warten die Besitzer eher auf politische Entscheidungen? Kann auch die Heizungsbranche einen Beitrag leisten zur Energiewende?

3 Fragen an Experten zum Heizungsmarkt

Diesen Fragen möchte ich in den nächsten Wochen nachgehen. Dazu habe ich eine Reihe von Experten aus der Heizungs-Branche um ihre Aussagen gebeten und ihnen drei Fragen gestellt.

Im zweiten Interview beantwortet Jan Witt, Geschäftsführer der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. meine Fragen. Getragen wird die HEA von mehreren Verbänden der Energie- und Elektrowirtschaft. Energieversorger  und Unternehmen der Elektroindustrie sind die Mitglieder der HEA.

Weitere Interviews werden in den kommenden Tagen bis zur Messe folgen. Wer möchte kann mir selbst Antworten zu den unten stehenden Fragen zusenden.

Was ist die derzeit spannendste Technologie in der Heizungsbranche?

Jan Witt, Geschäftsführer der HEA
Jan Witt, Geschäftsführer der HEA

Ein deutlicher Trend ist derzeit die Gebäudeautomation, sind Smart-Home-Funktionen unter Einbindung von Heizungs- und Lüftungstechnik. Gebäudesystemtechnik sorgt für Komfort, Sicherheit und Energieeinsparung. Gestützt wird diese Entwicklung durch ausgereifte Visualisierungen und Bedienfreundlichkeit sowie mobile Anwendungen. Wir stellen fest, dass Bauherren sich zunehmend für solche Systeme interessieren. … den ganzen Artikel lesen »

Erneuerbare Energien im Strommix auf dem Vormarsch

Zu den heute veröffentlichten Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft über den Strommix 2011 erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers:

„Die Strommixzahlen für 2011 belegen die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Innerhalb weniger Jahre konnten sich die Erneuerbaren aus einer Nische heraus zum zweitwichtigsten Energieträger im deutschen Strommix entwickleln. Die Windenergie konnte ihren Anteil am Strommix trotz eines durchschnittlichen Windjahres und eines nur moderaten Zubaus von im Vorjahr 6 Prozent auf 7,6 Prozent in diesem Jahr steigern. Sie hat dabei mit Abstand den größten Anteil unter den Erneuerbaren Energien am deutschen Strommix.

Die Zahlen belegen außerdem, dass wir auf einem guten Weg in Richtung der Umstellung unserer Energieversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien sind. Entscheidend ist jetzt aber, dass wir weiter den Boden für diesen Weg bereiten. Dazu gehört, dass wir zum einen den dringend erforderlichen Netzausbau vorantreiben. Zum anderen ist entscheidend, dass wir eine andere Struktur für den Strommarkt entwickeln, die den Erneuerbaren Energien gerecht wird. Der jetzige Strommarkt ist auf konventionelle Versorgung ausgelegt. Die positiven Effekte der Erneuerbaren Energien für Umwelt und Gesellschaft müssen jedoch bei einem künftigen Strommarkt berücksichtigt werden.“

Laut Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix im Jahr 2011 bei 19,9 Prozent. Der Anteil der Windenergie macht dabei 7,6 Prozent aus.