Schlagwort: Bauen

8 Wege zu mehr Klimaschutz bei Gebäuden

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BEeindruckender Vortrag beim Wärmeschutztag 2016 von Prof. Schellnhuber, PIK
BEeindruckender Vortrag beim Wärmeschutztag 2016 von Prof. Schellnhuber, PIK

Der Sprung von den großen Herausforderungen des Klimaschutzes zu praktischen Maßnahmen im Bauen und Sanieren ist ein riesiger Sprung. Das war gestern zu erleben beim Wärmeschutztag des Forschungsinstirut für Wärmeschutz (FIW). Nach dem beeindruckenden Vortrag von Prof. Schellnhuber, der zeigte, wie dringend eine Reduzierung der CO2-Emissionen ist, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, war man schnell wieder bei der Aussage energiesparendes Bauen ist nicht bezahlbar. Doch wirksame Reduktionen der CO2-Emissionen wollen sie alle, nur über den Weg dahin ist man sich nicht einig. Wird sich der Weg zum energieeffizienten Gebäude in Zukunft verändern? … den ganzen Artikel lesen »

Effiziente Gebäude: Kein statistischer Zusammenhang mit Baukosten

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Weiterbildung Energie

Energieeffizientes Bauen und bezahlbarer Wohnraum müssen kein Widerspruch sein. Eine Untersuchung im Auftrag der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie hat ergeben, dass energieeffizientes Bauen nicht mehr kostet als „normales“ Bauen. In der empirischen Untersuchung hat das Büro „F + B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt“ die Baukosten von 4.780 Wohneinheiten im öffentlich geförderten Wohnungsbau in Hamburg aus vier Jahren verglichen. Die Studie wurde im Vorfeld der Tagung „Effiziente Gebäude 2016“ in Kiel veröffentlicht, die am 29. September in Kiel stattfindet. Energynet.de ist Medienpartner der Tagung. … den ganzen Artikel lesen »

Verschiebung der EnEV 2017 bis nach der nächsten Bundestagswahl

EnEV 2017
Verschiebung der EnEV 2017 in die nächste Legislaturperiode, Foto: Pexels.com

Eigentlich sollte die neue Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) noch vor 2017 verabschiedet werden. Doch am Mittwoch abend auf dem Parlamentarischen Abend „Energieeffizienz der Immobilienwirtschaft“, des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, wurde bekannt, dass das BMWi plant diese auf die nächste Legislaturperiode zu verschieben. Dies betrifft jedoch nur Gebäude im Privatbesitz. Für öffentliche Gebäude soll es noch in dieser Legislaturperiode verschärfte Anforderungen geben. Die höheren Anforderungen werden notwendig durch die EU-Gebäuderichtlinie, die ab 2019 für öffentliche Gebäude und ab 2021 für alle anderen Gebäude einen Niedrigstenergie-Standard vorschreibt. … den ganzen Artikel lesen »

Neue Discounter-Filiale mit Photovoltaik-Anlage als Passivhaus zertifiziert

Netto-Filiale
Dies ist nicht die Passivhaus-Filiale, Foto: pixabay/ wikilmages

Wer sich mit Energieeffizienz in Unternehmen befasst, der muss auch den Handel einbeziehen. Gerade im Einzelhandel ist noch ein großes Einsparpotential vorhanden wie die Studie „Energieeffizienz im Einzelhandel“ der dena aufzeigt. Eine neue Filiale des Lebensmittel-Disocunters Netto hat nun das Potential genutzt und ist als weltweit erster Passivhaus-Disocunter zertifiziert worden. Die Filiale in Hannover wurde jetzt offiziell vom Passivhaus-Institut als Passivhaus zertifiziert.

An der Planung der energieeffizienten und nachhaltigen Filiale waren Fachexperten der Netto-Expansionsabteilung, der Landeshauptstadt Hannover, vom enercity Fonds proKlima sowie vom Passivhaus Institut, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der CEV Immobilien GmbH im engen Austausch beteiligt. Investor, Entwickler und Errichter der Immobilie ist Ratisbona. … den ganzen Artikel lesen »

Interessiert sich denn keiner für die explodierenden Heizkosten?

Heizkosten
Entwicklung der Heizkosten in Deutschland, Quelle: CO2online/ DMB

Eigentlich wollte ich meinen Beitrag zur Blogparade über die Wärmewende ganz anders beginnen, aber der gestrige Tag war wieder typisch. Zahlreiche Medien stürzten sich auf die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes und berichteten von der Verdoppelung der Strompreise für private Haushalte seit dem Jahr 2000.

Dass dagegen im gleichen Zeitraum die Preise für Heizöl und Erdgas um fast das Dreifache angestiegen sind, wie die „Daten zur Energiepreisentwicklung“ des Statistischen Bundesamtes zeigen, hat hingegen kaum jemand bemerkt. Eine typische Situation für die Wärme in der Energiewende.

Energiewende ist mehr als der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie

Dass es Zeit wird, sich mit dem Thema Wärme in der Energiewende intensiver zu befassen, habe ich hier schon häufig betont. Energiewende ist viel mehr als der Umstieg von Atom- und Kohlekraftwerken auf Steom aus erneuerbaren Energien. Diese Betrachtung, die leider fast der Normalfall ist, greift zu kurz. Unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes müssen auch die Wärmeversorgung und der Verkehr in die Energiewende einbezogen werden. … den ganzen Artikel lesen »

Energieeinsparverordnung 2014 wird im Frühsommer 2014 in Kraft treten

Wer verbraucht in Deutschland die meiste Energie?
Der Energieverbrauch der Heizung wird oft unterschätzt: Denn mit 87 Prozent verbrauchen die deutschen Haushalte die meiste Energie für die Erzeugung von Wärme. Wer also dauerhaft sparen will, muss seine Heizkosten konsequent senken., Grafik: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Nach dem ich am Montag noch spekuliert hatte welche Bundesregierung wohl die novellierte Energieeinsparverordnung beschließen wird, ging es ganz schnell und heute hat die amtierende Bundesregierung schon die Novelle der Energieeinsparverordnung mit den Änderungen des Bundesrates beschlossen. Die geänderte Fassung wird voraussichtlich sechs Monate nach der Verkündigung in im Frühsommer in Kraft treten.

Damit wird der Stand der energetischen Anforderungen für Neubauten aus dem Jahr 2009 bis zum Jahr 2016 festgeschrieben – sieben Jahre Stillstand. Erst ab dem ab 1. Januar 2016 kommt ein großer Sprung, dann steigt die Anforderung für den Primärenergiebedarf einmalig um 25 Prozent. Wenn wirklich heute bereits 50 Prozent der Gebäude in Deutschland energetisch deutlich besser gebaut werden als die derzeit gültige EnEV fordert, wie Stepahn Kohler von der dena in der Pressemitteilung sagt, dann verwundert die Verschiebung der höheren Anforderungen an Neubauten.

Austausch von alten Heizungen bleiben einzige Anforderung an Altbauten

An den energetischen Zustand von Altbauten werden keine weiteren Anforderungen gestellt, lediglich so genannte Konstanttemperatur-Heizkessel (Standard-Heizkessel, die ihre Temperatur nicht, wie modernere, der gefragten Heizleistung entsprechend anpassen) sollen ab 2015 nach 30 Betriebsjahren stillgelegt werden. Ausgenommen hiervon sind selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser.  … den ganzen Artikel lesen »