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Höhere Zuschüsse für Vor-Ort-Energieberatungen

Energieberatung für energetische Gebäudesanierunge, Quelle: Thorben Wengert / pixelio.de Die Bundesregierung hat zum 01.07.2012 die Grundförderung für eine Vor-Ort-Energieberatung erhöht. Für eine Beratung bei Einfamilienhäusern gibt es künftig 400 Euro, bei Mehrfamilienhäusern 500 Euro Zuschuss. Die Beratungen sind Teil des Förderprogramms „Vor-Ort-Beratung“, das Eigentümern, Mietern und Pächtern von Wohngebäuden und Wohnungen dabei hilft, Energieeinsparpotenziale zu identifizieren. Wer sein Haus fit machen möchte für die Zukunft, sollte sich jetzt die Zuschüsse sichern. Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut und ist landläufig auch als BAFA-Beratung bekannt. Eine Vor-Ort-Beratung erfolgt dabei in mehreren Schritten: Zunächst erfasst der/die Energieberater/in den Ist-Zustand des Gebäudes bzw. der Wohnung, insbesondere den bautechnischen Zustand und die Heizungstechnik. Danach wird ein umfassender schriftlicher Beratungsbericht erstellt, der Maßnahmen vorschlägt und diese energetisch und wirtschaftlich bewertet. Die Ergebnisse werden dem Kunden schließlich in einem persönlichen Gespräch konkret erläutert. Die Berater geben darüber hinaus wertvolle Hinweise auf Förderprogramme und Zuschussmöglichkeiten. „Mit einer Vor-Ort-Beratung“, so Rainer Schüle, Geschäftsführer der Energieagentur Regio Freiburg, „verschafft man sich eine fundierte Grundlage für alle Schritte einer ganzheitlichen Sanierung – sei es zur Umsetzung als Ganzes oder mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen. Man erhält eine schnelle Übersicht über das Kosten-Nutzen-Verhältnis der möglichen Einsparmaßnahmen. So können überhöhte Umsetzungskosten und Investitionen an falscher Stelle vermieden werden.“ weiterlesen ›

Was bringt die neue BHKW-Förderrichtlinie?

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Am 18. Januar 2012 wurden die „Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kW“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit veröffentlicht. Gemäß dieser Richtlinien erhalten Mikro-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 20 kW eine einmalige Investitionsförderung, die ab dem 1. April 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden kann. Diese Förderung beträgt für eine Mikro-KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 1 KW, wie dies zum Beispiel in einem Einfamilienhaus eingesetzt werden kann, 1.500,- Euro. Eine 20 kW-Anlage erhält eine Förderung in Höhe von 3.500,- Euro. Indes – nicht alle Mikro-KWK-Anlagen erhalten eine Investitionsförderung. Eine längere Liste von Bedingungen muss hierfür erfüllt werden. Wichtigste Einschränkung ist der Wegfall der Förderung für alle Mikro-KWK-Anlagen in Neubauten sowie in Gebieten, in denen ein Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme vorliegt. Insbesondere für BHKW-Hersteller im Leistungsbereich bis 20 kW dürften die nächsten Monate zur wirtschaftlichen Herausforderung werden. Aufgrund der nun in Aussicht gestellten Förderung werden die meisten Kunden die Realisierung einer Mikro-KWK-Anlage auf einen Termin nach dem 01.04.2012 verschieben. Dies wird voraussichtlich zu einem Einbruch der Umsätze sowie angesichts der laufenden Kosten bei einigen BHKW-Herstellern ggf. auch zu Liquiditätsengpässen führen. weiterlesen ›

Förderung von Mini-KWK-Anlagen durch das Bundesumweltministerium

Das Bundesumweltministerium hat die neuen Richtlinien für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 kW veröffentlicht. Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert. Ab 1. April 2012 können dort Anträge eingereicht werden. Neue Mini-Blockheizkraftwerke bis 20 kW in Bestandsbauten können nach dem Programm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten z.B. sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kW 1.500 €, große Anlagen mit 19 kW hingegen 3.450 €. Voraussetzung für eine Förderung ist das Erfüllen anspruchsvoller Effizienzanforderungen der Anlagen: Die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanlagen müssen deutlich übertroffen werden. Die Primärenergieeinsparung muss für Anlagen kleiner 10 kW mindestens 15 % und für Anlagen von 10 kW bis einschließlich 20 kW mindestens 20 % betragen. Außerdem ist ein Gesamtjahresnutzungsgrad von mindestens 85 % einzuhalten. weiterlesen ›

Umstrittene neue Energieberaterliste ist online

Wer ein Gebäude energieeffizient bauen oder sanieren möchte, benötigt eine fachliche Beratung z.B. durch einen Energieberater. Der Beruf des Energieberaters ist jedoch nicht geschützt, im Prinzip kann ihn jeder benutzen. Um eine Förderung, z.B. von der KfW, in Anspruch zu nehmen, musste der Energieberater in der BAFA-Liste eingetragen sein, das waren zeichnungsberechtigte Architekten oder Bauingenieure mit Zusatzqualifikation.

Jetzt gibt es eine neue Expertenliste als Anforderung – aufgestellt gemeinsam von der dena, der BAFA, der KfW-Bankengruppe und den Bundesministerien für Bau und für Wirtschaft. Diese Liste soll neue Standards setzen und die Qualität von Energieberatungen und Energieausweisen sichern.

Um sich als Effizienzhaus-Experte in die dena-Expertendatenbank einzutragen, müssen Fachleute neben der Grundqualifikation (Ausstellung von Energieausweisen laut §21 oder §29 EnEV) auch über eine Zusatzqualifikation verfügen. Die Zusatzqualifikation ist eine vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anerkannte Weiterbildung zum Energieberater oder zum Passivhaus-Planer. Es ist außerdem möglich, eine von der dena anerkannte Zusatzqualifikation einzureichen, durch die – in Kombination mit der Grundqualifikation – das Qualifikationsniveau der BAFA-Anforderungen erreicht wird. Ebenfalls akzeptiert wird eine Mitgliedschaft in qualifizierten Expertennetzwerken, deren Qualifikationsniveau mit den BAFA-Anforderungen an Energieberater vergleichbar ist wie z. B. das energie- und umweltzentrum allgäu (eza) oder die Bremer EnergieExperten.

Die eingetragenenen Experten sind besonders für die Bundesförderprogramme Vor-Ort-Beratung (BAFA) sowie für die Planung und Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern 40 und 55 (Neubau und Sanierung) qualifiziert.

Doch diese Liste ist sehr umstritten unter Energieberatern. Denn der Eintrag in die Liste ist kostenpflichtig und verlangt regelmäßige Weiterbildungen. Das ist ein Aufwand, den nicht alle Energieberater eingehen wollen und sich vermutlich auch nicht leisten können.  weiterlesen ›

Noch bis Ende des Jahres von Förderung für neue Heizung profitieren

Die Energiepreise sind in diesem Jahr stark gestiegen. Das bekommen nun auch die Verbraucher zu spüren. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes können sich viele Menschen eine warme Wohnung mit 22 Grad nicht mehr leisten. Doch gerade in Zeiten stetig steigender Heizkosten sind Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer modernen, energieeffizienten Heizung mittlerweile eine zukunftssichere Geldanlage.

Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. hat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden, berechnet, dass für Hausbesitzer je nach Gebäudezustand und Alter der Heizungsanlage Energiekosteneinsparungen von bis zu 1.600 Euro pro Jahr möglich sind. Neben dem geringeren Energieverbrauch werden zusätzlich der Wert und damit die Attraktivität einer Immobilie gesteigert. Noch bis 30.12.2011 können Hausbesitzer von erhöhten staatlichen Fördermitteln für eine Heizungsmodernisierung profitieren.

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Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Heizungen nur noch bis zum Jahresende

Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt noch bis zum Jahresende höhere Fördersätze.

Private Haushalte sollten daher schnell handeln und die neue Heizungsanlage noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Privatpersonen können eine Förderung nämlich erst dann beantragen, wenn die neue Anlage in Betrieb genommen wurde. Zu beachten ist, dass der Förderantrag bis zum 30. Dezember 2011 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen muss, damit die verbesserten Fördersätze anwendbar sind.

Beispielsweise können private Haushalte, die bis zum Jahresende einen neuen Brennwertkessel auf Öl- oder Gasbasis zusammen mit einer thermischen Solaranlage mit zwölf Quadratmeter Kollektorfläche in Betrieb nehmen, eine Förderung in Höhe von 2.040 Euro erhalten. Wird die Heizungsanlage erst im kommenden Jahr in Betrieb genommen, kann für die gleiche Anlage nur eine Zuwendung von 1.580 Euro ausgezahlt werden. weiterlesen ›