Werbung

Schlagwort: agentur für erneuerbare energien

Podcast 58 im Gespräch mit Philipp Vohrer über die Wärmewende

Anzeige

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de
Solarthermie und Holzhaclschnitzelanlage
Holzhackschnitzelanlage und Solarthermie liefern erneuerbare Wärme für Büsingen, Foto: solarcomplex AG/ Agentur für Erneuerbare Energien

Heute geht es endlich wieder weiter mit der Podcast-Serie zur Wärmewende – mit einem Gespräch mit Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Im März waren so viele Veranstaltungen und andere Aufgaben, dass ich nicht dazu gekommen bin, das bereits aufgenommene Gespräch fertig zu bearbeiten. Im Gespräch geht es um die Arbeit der Agentur für Erneuerbare Energien und die Schwierigkeiten der Erneuerbaren Energien auf dem Heizungsmarkt. Es ging aber auch um die Chancen der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor und die vielen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Weitere Themen sind die Sektorenkopplung und die Digitalisierung als Helfer für die Wärmewende. … den ganzen Artikel lesen »

Erneuerbare Energien für die Heizung sparen Kosten und verbessern die Klimabilanz

Werbung

Entwicklung der Energiekosten in einem Musterhaushalt, Quelle: AEE
Entwicklung der Energiekosten in einem Musterhaushalt, Quelle: AEE

Als zu Beginn des Jahres ein Anstieg der CO2-Emissionen in Deutschland verkündet wurde, war der Aufschrei groß und die gesamte Energiewende wurde in Frage gestellt. Bei der Energiewende blicken wir jedoch zumeist nur auf die Stromerzeugung, die Wärmeerzeugung für unsere Heizungen wird  jedoch immer noch vernachlässigt, auch wenn die Ausgaben im Haushalt dafür deutlich höher sind als für Strom. Zudem hat der immer noch überwiegende Einsatz fossiler Energien in Heizungsanlagen negative Auswirkungen auf die Klimabilanz.

Die Agentur für erneuerbare Energien berichtet, dass nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) im ersten Halbjahr 2013 vor allem die Wärmeerzeugung den Energieverbrauch hat ansteigen lassen. Allein der Erdgasverbrauch nahm um mehr als zehn Prozent zu. Auch der Mineralölverbrauch stieg um knapp drei Prozent, wobei der Verbrauch an Kraftstoffen sogar rückläufig war.

„Der Anstieg des Energieverbrauchs durch den harten Winter macht ein Problem umso deutlicher: Der Heizungsbestand in Deutschland ist veraltet und noch stark auf fossile Energieträger ausgelegt. Je schneller der Umstieg auf Erneuerbare-Energien-Wärmeanlagen gelingt, umso besser für das Klima“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Das heißt, dass bei steigendem Marktanteil von Heizungsanlagen auf Basis Erneuerbare Energien, sich die Klimabilanz des Wärmesektors verbessert – selbst bei klirrender Kälte. Schon 2012 sparten die Erneuerbaren mit ihrem Anteil von mehr als zehn Prozent am Wärmemarkt rund 40 Millionen Tonnen Treibhausgase ein.  … den ganzen Artikel lesen »

Alternative Heizsysteme mit erneuerbaren Energien schützen vor steigenden Wärmekosten

AEE Erneuerbare und fossile Waerme 2011
Vergleich fossile und erneuerbare Energie in der Raumwärme, Quelle: Agentur für erneuerbare Energien

Mein Fokus geht wieder in den Wärmebereich, während sich viele Menschen Gedanken machen über die Stromversorgung der Zukunft. Über Wärme spricht aber immer noch kaum jemand, dabei sind wir auch hier in einem Umbruch, hier spürt man die Auswirkungen des Preisanstiegs fossiler Energien noch viel direkter als im Strombereich. Alle großen Heizungs-Hersteller haben mittlerweile auch Heizsysteme mit Energieträger der erneuerbaren Energien im Angebot. Diese stehen in der kommenden Woche auf der Weltleitmesse für die Sanitär- und Heizungstechnik ISH auch im Fokus.

Natürlich steht die Messepräsenz der Agentur für Erneuerbare Energien während der ISH vom 12. bis 16 März 2013 ganz im Zeichen energieeffizienter Heiztechnologien auf Basis Erneuerbarer Energien. „Es ist im Hinblick auf die deutschen Klimaschutzverpflichtungen unverzichtbar, den regenerativen Anteil an der Wärmeenergie in Deutschland rasch und deutlich zu steigern“, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Gleichzeitig können sich die Bürger durch diese Strategie vor steigenden Heizöl- und Erdgaspreisen schützen.“

… den ganzen Artikel lesen »

Steigende Verbraucherpreise für Energie zwingen zum Sparen und Einsatz Erneuerbarer Energien für Raumwärme

Passend zum Beitrag vom Montag über die steigenden Heizölpreise ist dieser Beitrag. Auch die Strompreise  erhöhen den Druck zum Stromsparen, wie heute der Lichtblickblog verkündet hat. So wollen 76 Prozent der Bundesbürger mit bewussten Verhaltensänderungen den gestiegenen Stromkosten begegnen.

Rückläufige Zahlen beim Energieverbrauch 

Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen
Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen, Quelle: Agentur für erneuerbare Energien

Die Verbraucherpreise für Haushaltsenergie (Wärmerzeugung und Strom) haben sich im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent erhöht. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) heute im Rahmen seiner Veröffentlichung des Verbraucherpreisindexes mitgeteilt. Auf diese Verteuerung reagieren die Bundesbürger zunehmend, indem sie Energie im Haushalt einsparen. Neben den Kraftstoffen entfällt der größte Posten der privaten Energierechnung auf das Heizen. Hier lohnt es sich, statt fossiler Ressourcen Erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung einzusetzen.

In Wohngebäuden entfallen etwa 82 Prozent der benötigten Energie auf Raumheizung und Warmwasserbereitung. Da Erdöl und Erdgas weiterhin den Wärmemarkt dominieren, schlagen sich besonders die seit Jahrzehnten steigenden Preise dieser Brennstoffe in den privaten Energierechnungen nieder. Musste ein Privathaushalt im Jahr 1991 für 100 Liter leichtes Heizöl noch rund 26 Euro zahlen, waren es im Jahr 2012 fast 88 Euro. Auch die Endverbraucherpreise für Erdgas und Fernwärme sind erheblich gestiegen. Weiterhin hat sich der Anteil der Ausgaben für Energien an den gesamten Konsumausgaben eines Privathaushaltes zwischen 2000 und 2011 von 6,4 auf 7,3 Prozent erhöht. „Der Löwenanteil geht auf die Wärmebereitstellung zurück“, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

… den ganzen Artikel lesen »

Kostenentwicklung der Energiewende muss auch Preisentwicklung fossiler Energieträger einbeziehen

Jährliche Ausgaben Deutschlands für den Import fossiler Energieträger
Jährliche Ausgaben Deutschlands für den Import fossiler Energieträger

Die aktuelle energiepolitische Diskussion kreist immer wieder um die Frage, wie teuer die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen wird. Im Umlauf sind sehr unterschiedliche Einschätzungen, ob der Ausbau der Erneuerbaren Energien ein volkswirtschaftlicher Gewinn oder eine Belastung wird. Die Bewertung hängt insbesondere davon ab, wie die Kostenentwicklung der fossilen Energieversorgung prognostiziert wird. „Nur wer die zukünftigen Preise von Öl, Gas und Kohle nicht unterschätzt, kann den ökonomischen Nutzen der Erneuerbaren Energien richtig beurteilen“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Die heutige Energieversorgung basiert zum Großteil auf dem Einsatz der fossilen Rohstoffe Kohle, Öl und Erdgas. Die Bundesregierung hat das Ziel, das Versorgungssystem bis 2050 zu mindestens 60 Prozent auf regenerative Quellen umzustellen. Um diesen grundlegenden Umbau ökonomisch zu bewerten, ist ein Vergleich der Kosten Erneuerbarer Energien mit den Kosten einer fossilen Energieversorgung erforderlich. Denn die Preise fossiler Brennstoffe bestimmen die aktuellen Ausgaben unserer Volkswirtschaft für Energieimporte und sind eine wesentliche Größe für die Stromgestehungskosten fossiler Kraftwerke.

Große Bandbreite der Preisprognosen

Die Annahmen verschiedener energiewirtschaftlicher Studien zur Preisentwicklung fossiler Energieträger gehen stark auseinander. Ein Vergleich von Studien, die in den vergangenen drei Jahren veröffentlicht wurden, zeigt, dass die Annahmen für das Jahr 2030 teilweise um 150 Prozent voneinander abweichen. Beispielsweise schätzt die „Energieprognose 2009“ der Institute IER/RWI/ZEW den Importpreis für eine Tonne Steinkohle im Jahr 2030 auf 76 Euro, wohingegen die Leitstudie 2010 des Bundesumweltministeriums von über 200 Euro  pro Tonne ausgeht. Zum Vergleich: 2011 lag der Importpreis für eine Tonne Steinkohle bei 104,7 Euro2010. Beispiele für solch stark voneinander abweichende Preisannahmen gibt es auch bei Gas- und Ölimporten.

… den ganzen Artikel lesen »

Wie der Industriestandort Deutschland doppelt von den Erneuerbaren Energien profitiert

Die Argumente sind oft genug ausgetauscht und erwähnt, aber die Hannover Messe zeigt, dass die Industrie sich auf die Energiewende und die Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz einstellt.

Vergleich von strompreisdämpfenden Effekte und EEG-Umlage bei stromintensiven Unternehmen, Quelle: AEE
Vergleich von strompreisdämpfenden Effekte und EEG-Umlage bei stromintensiven Unternehmen, Quelle: AEE

Deutschland ist bei den Erneuerbaren Energien gut aufgestellt – das beweist die Branche selbstbewusst auf der diesjährigen Hannover Messe. Noch bis zum 27. April zeigen die Aussteller ihr Know-how, mit dem sie die Energiewende voranbringen und Deutschland zum Vorreiter einer Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien machen. Die weltweit größte Industriemesse macht deutlich, welche positive Entwicklung sich am Standort Deutschland vollzieht. „Hier in Hannover zeigt sich, dass das Industrieland Deutschland nicht trotz, sondern gerade wegen der Erneuerbaren Energien international überaus erfolgreich ist“, kommentiert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer.

„Dabei profitieren die deutschen Industrieunternehmen gleich doppelt: Denn die Erneuerbaren Energien sorgen nicht nur für volle Auftragsbücher, etwa in der Grundstoff- und Zulieferindustrie, sondern sie senken auch messbar den Strompreis an der Leipziger Strombörse“, betont Vohrer. Wegen niedriger Grenzkosten verdrängt der Strom aus Wind, Sonne & Co. an der Strombörse zunehmend den teuer erzeugten konventionellen Strom („Merit-Order-Effekt“). Dadurch verbilligt sich der Strompreis im Großhandel um etwa 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Die deutsche Industrie wurde allein durch diesen Effekt 2010 um rund 1.175 Millionen Euro pro Jahr entlastet.

… den ganzen Artikel lesen »