2. Forum Bioenergie: Chancen und Perspektiven des Multitalents Bioenergie

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Die globale Nachfrage nach Bioenergie erfährt derzeit einen starken Boom. Aus diesem Grund stehen auf dem 2. Forum Bioenergie Chancen, Perspektiven und Exportstrategien des Multitalents im Mittelpunkt. Im Rahmen des Kongresses, der von der Solarpraxis AG veranstaltet wird, diskutieren Experten am 14. und 15. Dezember 2006 in Berlin vor allem über nicht-technische Bioenergie-Themen wie Politik, Markt, Finanzen, Marketing und Vertrieb. Das 2. Forum Bioenergie vermittelt Wissen, das Unternehmen bei der Etablierung und Festigung eigener Marktpositionen hilft.

Eröffnet wird der Kongress durch Dr. Peter Paziorek, Parlamentarischer Staatsekretär des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Er stellt die politischen Maßnahmen für eine verstärkte Nutzung von Bioenergie vor. Dr. Karin Freier vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) berichtet über die aktuellen Erfahrungen der Bioenergieförderung im Marktanreizprogramm und liefert einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Torsten Hinsche von der Commerzbank AG, Dr. Bernd Hartmann von der Allianzgruppe und andere Experten diskutieren über den Bioenergie-Markt aus Finanz- und Versicherungssicht. Mit weiteren Bioenergie-Themen setzen sich Dr. Matthias Hansch von der E.ON Ruhrgas AG, Dr. Steffi Ober vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) sowie Dr. Simone Peter von der Informationskampagne für Erneuerbare Energien (IKEE) auseinander. Am Freitag Nachmittag veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) im Rahmen des 2. Forum Bioenergie einen eigenen Themenblock, in dem die „Potenziale in der Entwicklungszusammenarbeit“ vorgestellt und diskutiert werden.

Unter den 200 erwarteten Teilnehmern befinden sich Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter aus dem Controlling, Marketing/Vertrieb und Großhändler der Bioenergie-Branche sowie Berater, Analysten, Geldgeber und Vertreter der Fachpresse und Politik.
Quelle: Solarpraxis AG
Vielleicht kann einer der Teilnehmer hier einen kurzen Bericht schreiben.

Bioenergie in Schweden auf dem Vormarsch

Die Schweizerischen Agro-News vermelden den Vormarsch der Bioenergie in Schweden. Durch die verstärkte Biomassenutzung (und Windenergie) kommen die Schweden auf einen Anteil von 28% der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion – der Rest wird vermutlich überwiegend Wasserkraft sein. Mehr als 62 Prozent der Fernwärme-Brennstoffe sind bereits Biomasse, wobei 40% der Wärmeversorgung durch Fernwärme abgedeckt wird.
Interessant ist, dass der Verbrauch von Erdöl von 70% der gesamten Energieversorgung in den siebziger Jahren auf mittlerweile 30% Prozent gesunken ist.

Anhaltendes Interesse am energiesparenden Bauen zum 3. bundesweiten Tag des Passivhauses 2006

Quelle: IG Passivhaus

Der dritte bundesweite Tag des Passivhauses am 10. bis 12. November war wieder ein voller Erfolg; das Interesse am energiesparenden Bauen ist ungebrochen. Die Resonanz bei herausragenden Objekten war riesig, so zählte der Sophienhof in Frankfurt a.M. 700 Besucher, die Veranstaltung des Passivhauskreises in der Fachhochschule Rosenheim meldete 400 Interessierte. Die Organisatoren der in Darmstadt ansässigen IG Passivhaus sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Informationstages.

Am Tag des Passivhauses können Bauwillige, Investoren und Eigentümer erfahren, wie sie nachhaltig den Energiebedarf eines Hauses um bis zu 90 Prozent senken und den Wohnkomfort verbessern. Mit einer Besichtigung können Fragen ganz einfach durch „Erleben“ und Austauschen mit Bewohnern geklärt werden. Dr. Wolfgang Feist, Entwickler des Passivhaus-Standards und Leiter des Darmstädter Passivhaus Instituts, der selbst 63 Personen durch sein Passivhaus führte, bestätigt: „Als ich 1991 mit Familie in das erste Passivhaus einzog, wussten wir zwar von vorausgehenden Berechnungen, dass alles funktionieren müsste – aber wie sich ein solches Haus in der alltäglichen Wohnpraxis bewährt – das konnten wir damals nicht wissen. 15 Jahre später ist die Aussage der vier Familien, die einschließlich uns in der ersten Passivhaus-Reihenhauszeile leben, ganz einheitlich: Es lebt sich sehr behaglich in diesem „Energiesparwunder“. Es gibt weder feuchte Bauteile noch kalte Oberflächen, weder Zugerscheinungen noch Kaltluftschichtungen. Und auch in den extremen Jahrhundertsommern war das Haus ohne Klimaanlage angenehm kühl. Und die tatsächlichen Energieverbräuche? Sie waren sogar etwas geringer als vorausberechnet. Mit 1 m³ Erdgas je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr für die Heizung handelt es sich um das erste 1-Liter-Haus – entsprechend niedrig sind die Heizkosten und selbst die heute gestiegenen Energiepreise lassen uns ungerührt.“

Der Tag des Passivhauses fand in diesem Jahr wieder unter internationaler Beteiligung statt. Neben Österreich luden auch weitere europäische Nachbarn wie Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Schweiz, Südtirol, die Tschechische Republik und die USA in ihre Passivhäuser ein. In Österreich allein konnten 5000 Besucher 110 geöffnete Häuser erleben.

Über den Passivhaus-Standard
Der Begriff Passivhaus leitet sich ab aus der möglichst passiven Beheizung eines Gebäudes durch Sonne, innere Wärmequellen und zurückgewonnene Wärme. Dadurch benötigt das Passivhaus im Vergleich zu bestehenden Wohngebäuden nur ein Zehntel an Heizenergie. Der Heizwärmebedarf eines Hauses nach Passivhaus-Standard liegt unter 15 kWh/(m²a) und damit weit unter dem eines Niedrigenergiehauses. Dieser Wert wird durch eine intelligente Lüftungstechnik in Verbindung mit energieeffizienten Bauteilen erreicht.

Der Passivhaus-Standard wurde 1990 in deutsch-schwedischer Kooperation entwickelt und ist einer der am genauesten überprüften Baustandards. Dieser stellt nicht nur den extrem niedrigen Energiebedarf von Passivhäusern sicher, sondern sorgt vor allem dafür, dass sich die Bewohner im Sommer wie im Winter behaglich fühlen. In Deutschland werden bereits über 6.000 Passivhäuser bewohnt.

Weitere Informationen zum Passivhaus und zu gebauten Passivhausprojekten unter www.ig-passivhaus.de.

Windräder der Zukunft

Nach einigen Versuchen haben sich heute die Windräder mit drei Flügeln durchgesetzt. Das muss aber in Zukunft nicht so bleiben, Wissenschaftler arbeiten schon an völlig neuen Geräten. Diese können in Gebäude integriert werden und sind sogar nicht mehr hörbar in einer Version für das Dach des Eigenheimbesitzers.
Mal abwarten was aus diesen Visionen, die heute in Bayern2 Radio vorgestellt werden, in Zukunft werden wird.

Energiesparmeister gesucht

Ich möchte immer gerne Artikel schreiben, die andere Seiten nicht haben, oder die neu sind. Daher auch mal ein TV-Tipp:

ZDF.umwelt am Sonntag, den 3.12. um 13.15 Uhr
Mit der Sendung startet offiziell der Wettbewerb „Energiesparmeister 2007“ von ZDF.umwelt und co2online. Zum dritten Mal sind die vorbildlichsten Energiesparer gesucht. Geldpreise von insgesamt 25.000 Euro erwarten die zehn Besten, die nachweislich Energie und Kohlendioxid in den Bereichen Gebäude, Strom, Verkehr und Alltag einsparen. Zusätzlich gibt es eine komplette Dachgeschossdämmung zu gewinnen. Details zum Wettbewerb sowie die Anmeldeformulare stehen im Internet unter www.klima-sucht-schutz.de/energiesparmeister.html.

ZDF.umwelt begleitet den Wettbewerb in fünf Sendungen und regt mit Praxisbeispielen und Tipps zum Mitmachen an. Zum Start des Energiesparmeister-Wettbewerbs 2007 am Sonntag berichtet ein ehemaliger Preisträger, wie er erfolgreich Energie spart und mit einem einzigen Holzpellet-Ofen im Wohnzimmer ein ganzes Haus beheizt.