Serie Energieberater (III): Muster-Beratungsberichte von Energieberatungen

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Eine Vielzahl von unterschiedlichen Anbietern für Energieberatern macht es Verbrauchern nicht leicht einen passenden Energieberater zu finden. Einzig die Listen der dena und der BAFA geben eine qualitative Abgrenzung. Zu den Unterschieden werde ich in einem späteren Beitrag mehr schreiben.
Eine praktische Vorab-Information bietet die Agentur-Energieberatung mit Muster-Beratungsberichten an, die den Verbraucher vorher informieren, wie das Ergebnis der Energieberatung aussehen kann. Diese Beratungsberichte zeigen welcher Aufwand hinter der Beratung steckt, und alle für den Energieverbrauch relevanten Parameter werden inklusive der Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Eine gelungene Idee um den Kunden vorab zu zeigen wie umfassend der Bericht des Energieberaters ist. Die Agentur-Energieberatung vermittelt von der dena zertifizierte Energieberater im Rheinland von Wesel bis Bonn.

Stichtag 31.12.2006, Nachrüstverpflichtungen aus der EnEV

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Quelle: ea-nrw

Mit dem Stichtag 31. Dezember 2006 müssen die Nachrüstverpflichtungen der Energieeinsparverordnung für Gebäude umgesetzt werden. Diese reichen von der Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen in nicht beheizten Räumen über die Dämmung der obersten Geschossdecke bis hin zum Austausch alter Heizungsanlagen.

Wer muss was machen? In welcher Stärke muss gedämmt werden? Was ist bei der Dämmung zu beachten? Welche Möglichkeiten ergeben sich durch einen Heizungsaustausch? Gibt es eine Förderung?

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Neues von den Farbstoffsolarzellen

Letzte Woche hatte ich von den Farbstoffsolarzellen des ISE berichtet. Heute habe ich entdeckt, dass es dazu noch mehr Forschungen, z.B. an der Uni in Hannover, gibt und einen Eintrag bei Wikipedia, aus dem hervorgeht, dass diese Technik schon viel älter ist und ursprünglich Grätzel-Zelle hieß.

Serie Energieberater (II): Erste Gebäudeenergieberater mit GIH-Gütesiegel

Bei der Auswahl eines Energieberaters ist natürlich die Qualifizierung wichtig, und damit evtl. verbundene Gütesiegel. Dazu eine aktuelle Meldung in der Serie Energieberater.

Der GIH-Bundesverband Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker hat die ersten Energieberater mit dem neu geschaffenen GIH-Gütesiegel zertifiziert. Auf dem 4. Süddeutschen Energieberaterforum am 24./25. November in Feuchtwangen haben sechs Berater der Mitgliedsverbände Hessen, Bayern und Unterfranken sowie des Saarlandes das Siegel mit dem dazugehörigen Ausweis in Empfang genommen. Damit erfüllen sie nun nachweislich die vom GIH definierten Qualitätskriterien und verpflichten sich auf eine neutrale und unabhängige Energieberatung.

Das GIH-Gütesiegel mit der dazu gehörigen Siegelordnung für Gebäudeenergieberater wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres vom Arbeitskreis Technik des GIH ins Leben gerufen. Die Siegelordnung beschreibt Mindestanforderungen an die Aus- und Fortbildung von Energieberatern und verpflichtet die Fachleute auf eine objektive Beratung im Sinne des Immobilienbesitzers, Vermieters oder Verwalters. Außerdem schreibt sie eine Haftpflichtversicherung vor. Neben der beruflichen Ausbildung, die zum Beispiel durch den Energieberater-Lehrgang an einer Handwerkskammer nachgewiesen werden kann, verpflichten sich Siegelträger zu regelmäßigen Fortbildungen. Ihre Kompetenz weisen sie durch Projektberichte und Referenzlisten nach.

Das Gütesiegel wird zunächst für drei Jahre verliehen. Bei Nachweis der entsprechenden Fortbildungen und ausgeübten Tätigkeit wird es für jeweils zwei Jahre verlängert. Die Berichte werden durch Stichproben überprüft. „Das GIH-Gütesiegel ist ein wichtiger Schritt hin zu einem umfassenden Qualitätsmanagement bei Energieberatungen“, betonte Bundesvorsitzender Fred Weigl bei der Siegelverleihung vor rund 100 Energieberatern. „Hausbesitzer und Endverbraucher müssen die Gewähr haben, dass sie eine qualitativ hochwertige, neutrale Beratung erhalten, bei der ihre Interessen im Mittelpunkt stehen.“

Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und die Schaffung eines Qualitätssicherungssystems zur unabhängigen und neutralen Energieberatung zählen zu den wesentlichen Aufgaben des GIH-Bundesverbandes. Mit der Zertifizierung treibt der Dachverband mit rund 1.900 Mitgliedern diese Ziele voran. Mehrere Landesverbände haben sich zum Siegelverbund Süd zusammengeschlossen. Ihre Zertifizierungskommission ist beim Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt. Weitere Kommissionen wurden bereits in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen etabliert.

Die Kosten für die Zertifizierung betragen rund 300 Euro. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.gih-bv.de.

Serie Energieberater (I): Wie wird man Energieberater?

Mittlerweile sieht man überalle Energieberater, die ihre Dienstleistungen anbieten. Was kommt ein Energieberater zu dieser Berufsbezeichnung? Welche Ausbildung gibt es dafür? In einer kleinen Serie möchte ich einige Informationen zu diesem Thema zusammmen tragen. Teil 1 beschäftigt sich mit der Ausbildung zum Energieberater (Quelle: www.sonnenseite.com).

Wichtig für die Auswahl einer entsprechenden Ausbildung sind Dauer, Kosten, erforderliche Vorkenntnisse und der Ort. Doch wie findet man den geeigneten Kurs? Um Interessierten die Suche zu erleichtern, hat die Redaktion der Fachzeitschrift Gebäude-Energieberater zum zweiten Mal eine Übersicht über Ausbildungseinrichtungen erstellt, die im Heft 11-12/06 veröffentlicht ist und für Abonnenten ab sofort auf www.geb-info.de unter Infomaterialien zur Verfügung steht.

Der Höhenflug der Energiepreise, attraktive Förderangebote für energetische Modernisierungen und der angekündigte Energieausweis wecken immer mehr das Interesse für Energieberatungen. Deshalb ist auch die Weiterbildung zum Energieberater gefragter denn je. Die Redaktion der Fachzeitschrift Gebäude-Energieberater hat Ausbildungsstätten nach Kursgebühren, Terminen, Ansprechpartnern, Zielgruppen und Zulassungsvoraussetzungen gefragt. Über 80 Anbieter haben detaillierte Informationen über Angebote gesendet. Unter den Institutionen sind Handwerkskammern und Anbieter, deren Kurse beim BAFA anerkannt sind. Einige Ergebnisse daraus:

Wie lange dauert die Weiterbildung?

Die Kurse werden ab 100 Unterrichtseinheiten angeboten. Ist der Energieberaterkurs ein integriertes Modul, liegt der Zeitfaktor auch mal deutlich über 1000 Stunden. Die Dauer des Kurses ist abhängig davon, ob die Teilnahme daran in Vollzeit oder berufsbegleitend erfolgt. Die meisten Lehrgänge erstrecken sich etwa über ein halbes Jahr. Einige Weiterbildungen setzen sich aus Vor-Ort- und Internetunterricht zusammen.

Was kostet die Weiterbildung?
Hier lohnt sich genaues Hinsehen. Die Kursgebühren bewegen sich häufig zwischen 1000 und 2000 Euro. Kurse mit höheren Gebühren haben in der Regel einen Lehrinhalt, der deutlich über die Ausbildung zum Energieberater hinausgeht. Zusätzlich zur Kursgebühr fallen meistens noch weitere Kosten an, z.B. die Prüfungsgebühr oder Exkursionsgebühren.

Wer darf Energieausweise ausstellen?
Noch werden Energieausweise für Bestandsgebäude ausschließlich auf freiwilliger Basis erstellt. Die zukünftige Energieeinsparverordnung (EnEV) wird voraussichtlich ab 2008 die Energieausweis-Pflicht auch für zahlreiche bestehende Gebäude vorschreiben. Allerdings wird dann nicht automatisch jeder Energieberater zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigt sein. Umgekehrt wird auch nicht jeder Ausstellungsberechtigte damit zum Energieberater. Wer entsprechend der EnEV-Novelle Energieausweise in bestehenden Gebäuden ausstellen darf, wird die Verordnung in einem Zwei-Säulen-Modell regeln.

Die erste Säule bilden Architekten und Ingenieure aus dem Bauwesen, die für den Energieausweis in Nichtwohngebäuden zugelassen sind. In der zweiten Säule sind für bestehende Wohngebäude zusätzlich Berufsgruppen wie Handwerksmeister und Techniker ausstellungsberechtigt.

Wichtig: Alle Aussteller müssen eine Zusatzqualifikation mitbringen, die zur Grundausbildung passt. Wer eine Weiterbildung zum Energieberater wählt, sollte deshalb unbedingt prüfen, welcher Ausbildungsumfang erforderlich ist. Ansonsten kann schon der erste Energieausweis zur Haftungsfalle werden.

Marktübersicht Solarspeicher

Vor der Winterpause des Solid-Newsletters wurde heute noch die neue Marktübersicht Solarspeicher auf DVD angekündigt.

Die neue Marktübersicht Solarspeicher 2007 zeigt, wo die Unterschiede bei Solarspeichern liegen und hilft, den jeweils richtigen Solarspeicher auszuwählen. Sie enthält die wichtigsten Daten der erhältlichen Speichermodelle und bietet zudem die Möglichkeit, alle wichtigen Eigenschaften wie z.B. Größe, Leistungszahl oder Wärmeverlustrate der Speicher zu vergleichen. Das Fürther Solarenergie Informations- und Demonstrationszentrum solid hat die Marktübersicht zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Berliner Solarpraxis AG herausgebracht.

Einen deutlichen Trend in der Speicherentwicklung kann man bei Solar-Kombispeichern erkennen. Immer mehr Anbieter verbinden Pufferspeicher mit einer externen Warmwasserbereitung. Kombispeichern haben zwar überwiegend interne Wärmetauscher oder innen liegende Trinkwasserbehälter, bei den Produktneuheiten gewinnen jedoch so genannte Frischwassersysteme an Bedeutung. Weniger Aufwand wird dagegen bei der Optimierung der Trinkwasserspeicher getrieben. Der Anteil der Trinkwasserspeicher hat sich deutlich von damals 50 Prozent auf derzeit 31 Prozent reduziert. Den gegensätzlichen Trend kann man bei den Kombispeichern erkennen. Hier stieg der Anteil von 21 Prozent auf aktuell 40 Prozent.

Die Marktübersicht Solarspeicher 2007 ist als DVD erhältlich kostet 79.- Euro.
Sie kann bei solid, wie auch bei der Solarpraxis in Berlin bestellt werden.