Biowärme kann preiswerter als konventionelle Heizwärme angeboten werden

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Noch ein interessanter Artikel, den ich bei Franz Alt gefunden habe. Im Artikel „Biowärme preiswerter als konventionelle Energie“ wird vom südbadischen Ort Mauenheim berichtet. Zwei Bauern beliefern eine Biogas-Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung, die in einem Nahwärmenetz den gesamten Ort versorgen kann. Zwei Drittel der Bewohner haben mittlerweile den alten Ölkessel gegen einen Nahwärme-Anschluss ausgetauscht. Und das nur für 4,9 Cent je Kilowattstunde, ohne Anschlussgebühr, und bei einer 20-jährigen Preisgarantie.
Wer braucht da noch Öl oder Gas?
solarcomplex, der Betreiber der Anlage.

Windstrom wird berechenbar

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Am 14.12.06 hatte ich bereits von gespeicherter Windenergie als CO2-freie Regelenergie geschrieben. Nun hat Franz Alt einen ausführlichen Artikel über dieses Thema von der Universität Oldenburg veröffentlicht.
Die Schwankung der Energie, die nicht immer zu dem Zeitpunkt verfügbar ist, wenn sie benötigt wird und die fehlende Speichermöglichkeit sind häufige Kritikpunkte der erneuerbaren Energien. Mittels Wasserstoff-Brennstoffzellen soll die Windenergie gespeichert werden, und bei Bedarf abgerufen werden. Ob das jemals praxisreif sein wird, oder ob wir noch mehr davon hören werden, bleibt interessant und wir warten auf weitere Meldungen.

Energiekonzept Contracting

Laut dem Verband für Wärmelieferung ist „Contracting der Realisierungsweg für zukunftsweisende Energiekonzepte. Die öffentliche Diskussion um Energieeffizienz und Ressourcenschonung macht deutlich, dass entsprechende Konzepte nicht mehr nur für einige Wenige sondern für die Mehrheit der Energieverbraucher von Interesse sind.
Angetrieben durch politische Vorgaben eröffnen sich neue Märkte und erweitern sich die vorhandenen Möglichkeiten, umweltgerechte, effiziente und kostenoptimale Energielösungen zu etablieren. Die Contracting-Branche entwickelt sich dabei zusehends zu einem Innovationsmotor.

Jedoch: Wie sehen die aktuellen technischen Möglichkeiten aus? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten und insbesondere in die Vertragsgestaltung einzubeziehen? Welche Rohstoffe sind als Energieträger zukunftsfähig? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für die verschiedenen Projekte? Sind die steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen förderlich für Contracting-Lösungen?

Die erstmalig stattfindende Konferenz Zukunftsweisende Energiekonzepte für Contractoren des Verbandes für Wärmelieferung e. V. gibt Interessierten die Möglichkeit, diese und andere aktuelle Fragen rund um das Thema Contracting zu diskutieren. Die eingeladenen Referenten sind ausgewiesene Experten auf den jeweiligen Gebieten und werden den Diskussionsstand und aktuelle Trends praxisbezogen darstellen.

Auf der aktuellen VfW-Konferenz am 8. – 9. Mai 2007 in Kassel, besteht die Möglichkeit in die Diskussion dieser Themen aktiv einzugreifen und sich an dem Prozess der Gestaltung umsetzbarer Strategien – zum Nutzen der Unternehmen und ihrer Kunden zu beteiligen.“
Ausführliche Infos zur Konferenz gibt es auf den Seiten des Verbandes für Wärmelieferung.
Weitere Infos zu diesem Thema werden sicher folgen.

Serie Energieberater (V): Vor-Ort-Energieberatungen

Die bekannteste geförderte Energieberatung ist die „Vor-Ort-Beratung“. Dieses Programm fördert die Energieberatung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Mehrfamilienhäuser in Form eines Zuschusses zu den Beratungskosten. Die Häuser (Baugenehmigung) müssen älter als 1984 (alte Bundesländer) bzw. 1989 (neue Bundesländer) sein.

Der Energieberater erstellt eine ausführliche Bestandsaufnahme des Gebäudes. „In einem schriftlichen Gutachten fasst der Berater die Ergebnisse zusammen, er gibt Hinweise auf empfehlenswerte Energiespar-Maßnahmen, ihre Wirtschaftlichkeit und prüft den Einsatz erneuerbarer Energien. Bei einem persönlichen Gespräch gibt er Tipps, wie der Eigentümer die vorgeschlagenen Maßnahmen am besten und kostengünstigsten umsetzen kann, und er informiert, ob dafür öffentliche Fördermittel abrufbar sind.“ (Zitat BMWi).

Weitere Informationen und Listen von anerkannten Energieberater beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfurkontrolle (BAFA) und beim Rationalisierungs- und Innovationszentrum der deutschen Wirtschaft e.V. (RKW).

neue dena-Kampagne zum Energieausweis

Im Winterhalbjahr denken viele Hausbesitzer über eine energieeffiziente Sanierung fürs Frühjahr oder den Sommer nach. Der Energieausweis für Gebäude ist der ideale Einstieg dafür. Um Gebäudeeigentümer und Mieter über die Vorteile des Energieausweises zu informieren, starten die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und ihre Projektpartner ab sofort eine Informationskampagne mit Print-Anzeigen, Plakatflächen, Flyern in ICE-Zügen und flankierenden PR-Aktivitäten.

Die Anzeigenmotive für Printmedien zum Thema ‚energieeffiziente Hausmodernisierung‘ verdeutlichen, an welchen Stellen ein Gebäude unnötig Energie verliert. Das erste Motiv zeigt die Außenansicht eines ansehnlichen Hauses. Das zweite Motiv, das auf der nachfolgenden Seite erscheint, zeigt dasselbe Haus mit einer Infrarot-Kamera aufgenommen – deutlich sind die Stellen zu erkennen, an denen Wärme austritt. „Der Energieausweis sieht, was Sie nicht sehen“, lautet die Botschaft.

Ziel der Informationskampagne ist es, den Gebrauchswert des Energieausweises für Gebäudeeigentümer hervorzuheben. Der Energieausweis, so die Botschaft, hilft Gebäudeeigentümern ihr Gebäude besser einschätzen zu können und Schwachstellen des Gebäudes zu erkennen. Die Modernisierungshinweise zeigen dem Gebäudeeigentümer, welche Verbesserungsmöglichkeiten an seinem Gebäude bestehen. Damit bildet der Energieausweis den Einstieg in die Planung einer Modernisierung.

Im die Zielgruppe der Ein- und Zweifamilienhausbesitzer besonders an den reiseintensiven Tagen von Weihnachten bis Silvester zu erreichen, werden die Motive als Citylight-Poster deutschlandweit in 70 Bahnhöfen auf den Bahnsteigen der ICE-Verbindungen platziert sowie als Flyer in ICE-Zügen ausgelegt. Darüber hinaus erscheinen Anzeigen in Medien wie Stern, Spiegel, BamS, FAZ, FAS, Zeit und Süddeutsche Zeitung.

Der Energieausweis gibt Auskunft über die energetische Qualität eines Gebäudes. Er ist bis zu zehn Jahre gültig und wird von qualifizierten Architekten, Ingenieuren, Energieberatern oder Handwerkern ausgestellt. Seit 2002 ist er durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten verpflichtend. Voraussichtlich ab Anfang 2008 wird er auch für alle bestehenden Gebäude schrittweise eingeführt. Verpflichtend ist er hier nur bei Verkauf oder Vermietung des Hauses oder einer Wohnung.
Den freiwilligen dena-Energieausweis gibt es seit zwei Jahren. Dass er sich bereits in der Praxis bewährt hat, zeigen über 40.000 freiwillig ausgestellte Ausweise.

Mehr Informationen im Internet unter www.dena-energieausweis.de oder über die kostenfreie Hotline unter 08000 736 734.

Weitere Informationen werden in der kommenden Zeit auch hier veröffentlicht.

dena empfiehlt Solarwärme in der Gebäudesanierung

Die dena hat einen neuen farbenfrohen Auftritt im Netz habe ich heute früh festgestellt. In der neuesten Pressemitteilung empfielt sie bei der Gebäudesanierung die Nutzung der Solarwärme für die Warmwasserbereitung und Raumheizung, um in gut gedämmten Häusern 25% der Heizenergie zu liefern.
Dazu kommen jedoch noch die Kosten für die Wärmedämmung des Gebäudes und für die neue Heizungsanlage. Die dena rechnet auch in der Beispiel mit Kosten von 45.000 Euro, die über einen zinsgünstigen Kredit von der KfW-Förderbank finanziert werden. Aber auch ein zinsgünstiger Kredit muss erst einmal bezahlt werden. Entweder muss man sehr gut verdienen, oder das Haus selber ist schon bezahlt. Dann kann man in die Sanierung mit Solarwärme investieren.
Hier noch ein Auszug aus der Presseinfo der dena:

Am Beispiel eines typischen Einfamilienhauses aus dem Jahr 1970 lässt sich das sehr gut zeigen. Das Gebäude weist eine Wohnfläche von 150 Quadratmetern auf, die von vier Personen genutzt wird. Vor Sanierung betragen die Heizkosten etwa 2.800 Euro pro Jahr. Nach Sanierung gemäß Neubaustandard sind es nur noch circa 900 Euro pro Jahr. Die Sanierung umfasst die Dämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke, der Außenwände und Rohrleitungen sowie den Einbau von Wärmeschutzfenstern und einer modernen Heizung mit Solarwärmeanlage. Die Kosten in Höhe von etwa 45.000 Euro können über einen zinsgünstigen Kredit von der KfW Förderbank finanziert werden.

Eine sinnvolle Sanierung sorgt zunächst dafür, dass der Heizenergiebedarf durch eine gute Gebäudedämmung verringert wird. In einem zweiten Schritt deckt den verbleibenden Energiebedarf eine moderne Heizungsanlage. Hier kommt in den meisten Sanierungsfällen eine Solarwärmeanlage zum Einsatz. Erzeugt die Anlage solare Wärme für die Wassererwärmung und die Raumheizung, kann sie in einem gut gedämmten Haus bis zu 25 Prozent der insgesamt benötigten Heizenergie liefern.

Für die Planung und Installation von Solarwärmeanlagen ist der Heizungsfachbetrieb der richtige Ansprechpartner. Adressen sowie weitere Informationen über Solarwärme gibt es im Internet unter www.solarwaerme-plus.info und bei der Solar-Hotline 0 18 02/00 08 70 (6 Cent pro Gespräch).