EEIP Congress 2012

Hohes Sparpotential von Hocheffizienzpumpen im Produktionsbereich der Chemie- und Pharmabranche

Einsparpotenziale bei industriellen Querschnittstechnologien, Quelle: stromeffizienz.de
Einsparpotenziale bei industriellen Querschnittstechnologien, Quelle: stromeffizienz.de

Weiter geht es mit der losen Serie von Interviews mit Unternehmen, die sich für mehr Energieeffizienz in der Industrie engagieren, eigene Erfolge vorweisen können und/ oder Produkte anbieten, um anderen Unternehmen bei der effizienteren Nutzung der Energie zu helfen. Anhand dieser Beispiele kann man sehen, was alles machbar ist und wo andere Unternehmen noch aktiv werden können. Alle Interviews sind auf der Übersichtsseite zum EEIP-Kongress, den ich gestern im Auftakt-Artikel zu der Woche der Energieeffizienz in der Industrie näher beschrieben habe.  Von diesem Kongress werde ich am Mittwoch und Donnerstag ausführlich berichten.

Für eine weitere Veranstaltung zum gleichen Thema mache ich hier per Banner Werbung, die 6. Jahrestagung „Energieeffizienz in der Industrie“ von T.A. Cook Conferences. Auch diese Tagung ist sehr interessant und hat hochkarätige Sprecher und spannende Vorträge zur Energieeffizienz in der Industrie. Hier werde ich aber leider nicht persönlich dabei sein können.

Zum heutigen Interview habe ich einen der Redner beim EEIP-Kongress gewinnen können. Der CEO der CP Pumpen AG (Twitter-Link), Thomas Würsch (Twitter-Profil), wird am 25.10. über „Intelligentes Engineering von Pumpensystemen in chemischen Prozessen“ sprechen. Ich habe ihm bereits vorab einige Fragen gestellt und freue mich über die ausführlichen Antworten von ihm, wofür ich mich hiermit bedanke.

Welche Bedeutung hat der Energieverbrauch Ihrer Produkte beim Kunden?

Die Industrie ist im Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz heutzutage immer stärker gefordert: die Strompreise steigen und der Handel mit CO2-Emissionen wächst. Pumpen gelten dabei als Schlüsselprodukte: Rund zwei Drittel der industriellen Energie wird von Motorsystemen verbraucht. Weil Pumpsysteme etwa einen Viertel dieses Verbrauchs ausmachen, bergen sie ein immenses Einsparungspotential an Energie und Kosten. CP hat dies bereits 1999 erkannt, entsprechend gehandelt und deshalb bei energiesparenden Pumpsystemen eine Vorreiterrolle übernommen. Unsere Kundschaft profitiert von umfassenden und maßgeschneiderten Lösungen, die langfristig Energiekosten und CO2-Emissionen senken.

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Start in eine Woche mit Schwerpunkt Energieeffizienz in der Industrie

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

In der kommenden Woche geht es hier schwerpunktmäßig um die Energieeffizienz in der Industrie. Die bereits begonnene Serie von Interviews mit Firmen, die sehr aktiv sind beim betrieblichen Energiemanagement und bei der Erhöhung der Energieeffizienz in ihrem Unternehmen oder sich mit ihren Produkten bei anderen Unternehmen engagieren. Die Beiträge der Serie sind gesammelt auf meiner Seite zum EEIP-Kongress.

Dieser Kongress mit dem Schwerpunkt Energierückgewinnung in der Industrie findet diese Woche in Berlin statt und wird von mir als Social-Media-Partner ausführlich begleitet. EEIP ist eine neutrale Non-Profit-Plattform für Unternehmen und Politik in Europa, die sich mit der Energieeffizienz befasst.

Zur Einstimmung auf diese Woche habe ich ein paar Videos gefunden zu einem energieintensiven Unternehmen, das erfolgreich Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Betrieb umgesetzt hat. Von der Firma Feinguss Blank habe ich bereits mehrfach geschrieben. Dieser  Film zeigt genau, was dieses Unternehmen unternommen hat, um die benötigte Energie effizienter einzusetzen.

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Erfolgreiches Beispiel für Energieeffizienz in einem Industrie-Unternehmen

Weidmüller Energiemanager Bernhardt Köhler präsentierte beim dena Energieeffizienzkongress sein Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz., Quelle: Weidmüller
Weidmüller Energiemanager Bernhardt Köhler präsentierte beim dena Energieeffizienzkongress sein Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz., Quelle: Weidmüller

Es geht jetzt weiter mit dem dritten  Teil der Artikelserie zum Thema “Energieeffizienz in der Industrie”. Ich habe einige Unternehmen zu diesem Thema befragt, was sie selbst in ihrem Unternehmen zur effizienteren Energienutzung tun, wo die größten Potentiale zur Einsparung liegen und welchen Beitrag ihre Produkte liefern können. Für weitere Interviews bin ich noch auf der Suche nach interessanten Unternehmen. Darüber hinaus bewerbe ich innerhalb dieser Beiträge zwei Veranstaltungen zu diesem Thema “Energieeffizienz in der Industrie”.

Für diese Ausgabe habe ich ein Unternehmen gewinnen können, das selbst sehr aktiv und erfolgreich ist bei der Verbesserung der Energieeffizienz im Unternehmen. Das mittelständische Unternehmen Weidmüller Interface GmbH & Co. KG aus Detmold  ist ein Spezialist für industrielle Verbindungstechnik in den Bereichen Energie, Signale und  Daten. Mehrfach ist das Unternehmen bereits für seine Energieeffizienz-Erfolge ausgezeichnet worden und war auch mehrfach aktiv in Energieeffizienz-Netzwerken. Meine Fragen hat Energiemanager Bernhardt Köhler ausführlich beantwortet, wofür ich mich auch auf diesem Wege bedanke.

Was war die Motivation in Energieeffizienz zu investieren? Warum hat das Unternehmen begonnen sich für mehr Energieeffizienz zu engagieren?

Weidmüller, ein seit 160 Jahren existierendes Familienunternehmen, hat schon frühzeitig die Notwendigkeit der Energie- und Ressourceneffizienz erkannt. Nachdem wir in den 1980er Jahren erste große Schritte in Richtung Umweltschutz getan hatten mit aktivem Kunststoffrecycling und der Gründung eines Arbeitskreises Umweltschutz, setzten wir Anfang der 1990er bereits die ersten Wärmerückgewinnungssysteme ein. Kompressor-Verbundsteuerungen reduzierten die Druckluft, Halbierung der Heizkesselleistung senkte den Erdgasverbrauch, elektronische Vorschaltgeräte für die Hallenbeleuchtung sparten Strom. Und weitere Projekte dieser Art folgten. Im Jahr 2007 wurden wir mit dem 1. Preis des Energy Efficiency Award der dena – Deutsche Energie Agentur – belohnt. Weitere, teileweise hochkomplexe Effizienzmaßnahmen sind danach realisiert worden.

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Vom Potential der Energieeffizienz mit modernen Lüftungsmotoren

Montage EC-Ventilatoren in Mulfingen, Quelle: ebm-papst
Montage EC-Ventilatoren in Mulfingen, Quelle: ebm-papst

Es geht jetzt weiter mit dem zweiten  Teil einer neuen Artikelserie zum Thema “Energieeffizienz in der Industrie”. Ich habe einige Unternehmen zu diesem Thema befragt, was sie selbst in ihrem Unternehmen zur effizienteren Energienutzung tun, wo die größten Potentiale zur Einsparung liegen und welchen Beitrag ihre Produkte liefern können. Für weitere Interviews bin ich noch auf der Suche nach interessanten Unternehmen. Darüber hinaus bewerbe ich innerhalb dieser Beiträge zwei Veranstaltungen zu diesem Thema “Energieeffizienz in der Industrie”.

Für diese Ausgabe hat mir Hauke Hannig, der Pressesprecher der ebm-papst Unternehmensgruppe, einige Fragen beantwortet. Wer das Unternehmen nicht kennt, ebm-papst gehört zu den weltweit großen Unternehmen in der Lüftungs- und Antriebstechnik und tritt immer wieder als innovatives Unternehmen in Erscheinung. Erst kürzlich wurde das Unternehmen EBM-Papst für sein Engagement im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz mit der Nominierung für den deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Welchen Stellenwert hat die Energieeffizienz im eigenen Unternehmen?

Bereits seit vielen Jahren ist ebm-papst ein Treiber energieeffizienter Produkte: Angefangen mit der Marktreife elektronisch geregelter EC-Ventilatoren, über die aerodynamischen Verbesserungen der Ventilatorflügel, bis hin zur ressourcenschonenden Materialauswahl. Neben der Entwicklung und Herstellung von energieeffizienten Ventilatoren und Motoren achtet ebm-papst auf ganzheitlichen Umweltschutz und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in Produktion und Prozessen. Diesen Ansatz hat der Technologieführer bereits seit dem Jahr 2009 unter der Unternehmensleitlinie GreenTech zusammengefasst.

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Energiemanagement ist die Grundlage für die Reduzierung des Stromverbrauchs im Unternehmen

ABB-Leitsystem, Bild: ABB
ABB-Leitsystem, Bild: ABB

Dieser Beitrag ist der Start einer neuer neuen Artikelserie zum Thema „Energieeffizienz in der Industrie“. Ich habe einige Unternehmen zu diesem Thema befragt, was sie selbst in ihrem Unternehmen zur effizienteren Energienutzung tun, wo die größten Potentiale zur Einsparung liegen und welchen Beitrag ihre Produkte liefern können. Für weitere Interviews bin ich noch auf der Suche nach interessanten Unternehmen. Darüber hinaus bewerbe ich innerhalb dieser Beiträge zwei Veranstaltungen zu diesem Thema „Energieeffizienz in der Industrie“.

Zum Auftakt hat Axel Lingg, Sales Manager Energiemanagementsysteme von der ABB Automation GmbH aus Frankfurt /Main, mir einige Fragen beantwortet.

Welche Leistungen bietet ABB an zur Optimierung der Energieeffizienz in Unternehmen?

ABB hat umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Bereitstellung von Energiemanagementsystemen für die Prozessindustrie.

ABB cpmPlus Energy Manager ist ein für alle energieintensiven Industrieanlagen geeignetes Lösungskonzept. Typische Kunden sind Unternehmen der Zellstoff- und Papierindustrie, der Metall- und Mineralindustrie sowie der Öl-, Gas- und petrochemischen Industrie. cpmPlus Energy Manager hilft, Energiekosten zu sparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Diese Ziele werden heutzutage von vielen Unternehmen als essenziell für eine nachhaltige Geschäftstätigkeit angesehen. Energy Manager verarbeitet Echtzeit-Daten von Prozessleit-, Automations- und Produktionsplanungssystemen, kombiniert mit den von Energielieferanten bereitgestellten Informationen.

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Drei ausgezeichnete Beispiele für mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Ich habe ja lange überlegt, wie und ob ich über die Preisträger des Energy Efficiency Award 2012 berichte. Immerhin ist es mir wichtig an guten Beispielen aufzuzeigen, was erreichbar ist in der Energieeffizienz. Die Potentiale sind in allen Bereichen groß, ob in der Gebäudehülle, in Betriebsprozessen oder in der Verwaltung. Gute Beispiele zeigen anderen Unternehmen auf, wo sie selbst noch tätig werden können, dies sieht man an dem Erfolg der Energieeffizienz-Netzwerke.

Die Videos zu den prämierten Unternehmen haben mir die Entscheidung leichter gemacht. So kann ich hoffentlich gut und ausführlich die Preisträger vorstellen. Weitere Beispiele werde ich in den kommenden Wochen in Form von Interviews mit Unternehmen aufzeigen.

Die Preisträger des dena energy efficiency award 2012

Den ersten Platz belegt HARTING, ein Hersteller von Verbindungstechnik, der für seine ganzheitliche Unternehmensstrategie zur systematischen Senkung des Energieverbrauchs geehrt wird. Der zweite Preis geht an das Einzelhandelsunternehmen famila-Handelsmarkt Kiel für den Bau eines energieeffizienten Einkaufszentrums. Der Messtechnikanbieter Endress+Hauser Conducta erhält den dritten Preis für die konsequente energetische Optimierung seiner Unternehmenszentrale in Gerlingen.

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