Kategorie: Windenergie

Offshore-Wind steht auch in München hoch im Kurs

Sponsored Post: Mehr als 6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt sind Jahr für Jahr fasziniert von der einzigartigen Kulisse des Oktoberfests in München: Doch um das größte Volksfest der Welt in vollem Lichterglanz erstrahlen zu lassen, sind 2,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom nötig. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 1.100 deutschen Haushalten. Aber wo wird all dieser Strom produziert? Zum Beispiel auf hoher See – Offshore. Hier errichten innovative Unternehmen derzeit wichtige Bausteine für die künftige Stromversorgung in ganz Deutschland. München soll erste Millionenstadt werden mit Stromversorgung aus 100% erneuerbaren Energien weiterlesen ›

Windpark im Hunsrück als Gemeinschaftsprojekt von Bürgern und Energieversorgern eingeweiht

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Windpark Kandrich, Foto: Thüga EE/ Schulte Windenergie ist nicht nur etwas für die Küstenregion oder für bevölkerungarme Regionen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Aber in Süddeutschland tut sich die Stromerzeugung aus Windenergie noch sehr schwer. In Rheinland-Pfalz hat der Zubau an Windenergie-Anlagen in den letzten Jahren jedoch deutlich zugenommen. Der Landesverband Rheinland-Pfalz im Bundesverband WindEnergie berichtet von einem deutlichen Anstieg des Zubaus in den letzten Jahren auf einen Rekordwert von 413 MW im Jahr 2013. Das war der zweithöchste Wert in den Bundesländern nach Schleswig-Holstein. Zu den mittlerweile über 2.300 MW installierte Windenergie-Leistung in Rheinland-Pfalz sind in der vergangenen Woche mit dem Gemeinschaftswindpark Kandrich weitere 18 MW hinzu gekommen. Der Windpark steht auf dem Kandrich im Hunsrück und erstreckt sich über die Gebiete der Gemeinden Daxweiler und Dichtelbach. weiterlesen ›

Höhenwindenergie könnte zur günstigen Alternative zu Offshore-Windenergie werden

In den Diskussionen um die Förderung erneuerbarer Energien müssen Onshore-Windenergie, Solar- und Bioenergie immer wieder Rückschläge einstecken. Die Offshore-Windenergie gilt jedoch als zuverlässiger Garant für Versorgungssicherheit, Systemqualität und günstige Gesamtkosten, wie die Zeitschrift “SonneWind&Wärme” im letzten November berichtet hat. Durch den kontinuierlichen Wind in Nord- und Ostsee kann fast das ganze Jahr über Strom geliefert werden. Doch die Stromgestehungskosten für Offshore-Windparks liegen derzeit, je nach Standort, zwischen 12,8 und 14,2 ct/kWh. In den nächsten Jahren könnten diese bis auf 9,1 ct/kWh gesenkt werden. Große PV-Freiflächenanlagen liegen heute bereits bei 8 ct/kWh und bei Onshore-Windenergie liegen die Gestehungskosten zwischen 5 und 11 ct/kWh, wie das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme im letzten Jahr ermittelt hat. Damit liegen die Kosten für Offshore-Windenergie auch künftig über den Kosten für Onshore-Windenergie und Solarstrom, eine Bevorzugung im Eckpunktepapier für ein EEG 2.0 kann man daher nicht nachvollziehen. Höhenwindenergie ist deutlich günstiger Es gibt aber eine Technologie, die könnte diese Stromgestehungskosten nochmal deutlich unterbieten. Zumindest hat im Hangout von X-Wind der Gründer Uwe Ahrens von möglichen Kosten seiner Höhenwindenergie-Technologie zwischen 2 und 3,5 ct/kWh berichtet. Das würde jede bisher bekannte Technologie der erneuerbaren Energien in den Schatten stellen. weiterlesen ›

Neue Windenergie-Technologie nutzt stärkeren und dauerhafteren Wind in großen Höhen

Höhenwindenergie NTS X-Wind

Modellansicht einer Höhenwindenergie-Anlage mit NTS X-Wind Technologie, Grafik: NTS X-Wind

Die Nutzung von Windenergie kennen wir vor allem von den mittlerweile riesigen Türmen und Generatoren mit drei Flügeln. Um den Wind besser zu nutzen werden die Windräder immer höher und die Rotoren immer länger. Über 100 Meter sind heute alle Windräder, denn nur so weit oben herrschen optimale Bedingungen zur Nutzung der Windenergie.

Noch weiter in der Höhe wird es technisch schwierig mit der herkömmlichen Windenergie. Daher hat sich der Luft- und Raumfahrt-Ingenieur Uwe Ahrens bereits vor sechs Jahren an die Arbeit gemacht und begonnen eine ganz neue Höhenwind-Technologie zu entwickeln. Auf Höhen zwischen 200 und 500 Metern kann die Energie des Windes dauerhafter, effizienter und fast unsichtbar geerntet werden.

Aus Drachen Strom ernten

Das Prinzip hinter der Technik klingt eigentlich sehr einfach. Drachen fangen den Wind ein und ziehen damit auf einer Art Bahnstrecke, die im Kreis angelegt ist, einen Wagen. Dieser Wagen funktioniert wie ein moderner Zug, der beim Bremsvorgang Strom wieder in das Netz einspeist. Im Prinzip ist das dann schon alles, auch wenn da noch viel mehr Technik in den Details steckt.

Mit der Firma NTS X-Wind nutzt Uwe Ahrens ausschließlich bewährte Technologien, wie automatisch gesteuerte Kites, Servomotoren, Motor/Generatorkombinationen der Eisenbahntechnik und Bahnschienen. Die Intelligenz steckt in der Kombination dieser Technologien und der Steuerungstechnik. weiterlesen ›

Konverterplattform für Offshore-Windpark zeigt Dimensionen der Offshore-Windenergie

Konverterplattform BorWin beta in der Warnow, am 04.08.2013, Foto: Andreas Kühl

Konverterplattform BorWin beta in der Warnow, am 04.08.2013, Foto: Andreas Kühl

Zu den umstrittensten Technologien der Energiewende gehört die Offshore-Windenergie. Sie ist teuer, sehr aufwändig, weit entfernt von Ballungsräumen und industriellen Verbrauchern und in der Struktur, bzw. Größenordnung, der bestehenden Energieversorgung ähnlich. Mit einer Bürger-Energiewende hat Offshore-Windenergie daher auch nichts mehr zu tun. Daher ist diese Technologie sehr umstritten, und ob Offshore-Windenergie für eine Stromversorgung mit 100% erneuerbaren Energien benötigt wird, ist mindestens ebenso umstritten. Für Verfechter der Bürger-Energiewende ist das die falsche Technologie und die großen Investitionen sollten sinnvoller  an Land getätigt werden.

Die Dimensionen, und der damit verbundene Aufwand, der Offshore-Windenergie sind enorm. Wenn man selbst einzelne Bauteile, oder Bestandteile, eines Offshore-Windparks mit eigenen Augen sehen kann, dann sieht man welche Ausmaße und Dimensionen diese Projekte haben. Diese Größenordnung erinnert an konventionelle Größenordnungen und hat mit einem Bürger-Windpark nichts mehr gemeinsam. weiterlesen ›

Macht es Sinn Nachtspeicherheizungen für überschüssigen Strom aus Windenergie zu nutzen?

Windräder in Brandenburg, Foto: Andreas Kühl

Windräder in Brandenburg, Foto: Andreas Kühl

Kürzlich erregte ein Vorstoß von RWE großes Aufsehen in vielen Medien. Es ging um die Idee Strom aus Windenergie in Nachtspeicheröfen zu speichern. Damit könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, überschüssiger Windstrom wird genutzt und die Nachtspeicheröfen müssen nicht außer Betrieb genommen, bzw. können wieder belebt werden. Mit moderner Regeltechnik kann der Strom aus Windenergie zu Heizzwecken genutzt werden und geht damit nicht verloren.

Klingt eigentlich gut, denn allein im Jahr 2010 sind, laut Bundesverband WindEnergie, bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, da die Netzbetreiber die Anlagen abschalten mussten. Einige Windparks hatten dadurch Ausfälle von nahezu einem Viertel ihres gesamten Jahresenergieertrags. Laut dem ftd-Artikel zu diesem Thema hat sich die Anzahl der zwangsstillgelegten Windräder im Jahr 2011 verdreifacht und es gingen so 407 Gigawattstunden Strom verloren. Diese Strommenge hätte ausgereicht um eine Stadt mit 100.000 Haushalten mit Strom zu beliefern.

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