Neue Vorschriften für Energieeffizienzlabel von Haushaltsgeräten

Neues EU-Label für Geschirrspüler (Quelle: Europäische Kommission)

Neues EU-Label für Geschirrspüler (Quelle: Europäische Kommission)

Das im März 2012 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz zur Neuordnung des Energieverbrauchskennzeichnungsrechts ist am Dienstag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und damit seit heute in Kraft. Mit dem Gesetz werden das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG) neu gefasst und die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) novelliert.

Das Gesetz dient der Umsetzung von Vorgaben des europäischen Rechts und ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Steigerung der Energieeffizienz im Produktbereich. Ziel ist es, die aus dem Haushaltsgerätebereich bekannte und erfolgreiche farbige Effizienzskala auf weitere, sogenannte energieverbrauchsrelevante Produkte auszudehnen. Neben Haushaltsgeräten und Konsumgütern gehören künftig etwa auch gewerbliche Produkte dazu. Daneben bildet die Verbesserung der Marktüberwachung durch erweiterte Vollzugspflichten und -befugnisse für die Bundesländer (u. a. Stichprobenkontrollen) einen zweiten wichtigen Schwerpunkt dieses Gesetzes.

Für welche konkreten Produktgruppen das EU-Effizienzlabel gilt, ergibt sich auch weiterhin aus den produktspezifischen Rechtsakten der EU-Kommission. Hier ist auch festgelegt, ab wann für die einzelnen Produktgruppen die Pflichten für Lieferanten, Hersteller und Händler greifen und welche Übergangsbestimmungen gelten.

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Kommunen können mit energieeffizienter Straßenbeleuchtung viel Geld sparen

Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de

Radweg Kremperheide bei Nacht, Quelle: www.indal-gmbh.de

Jede zweite deutsche Kommune schätzt den Zustand ihrer Straßenbeleuchtung als veraltet ein. Das ergab eine Umfrage der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter mehr als 1.000 deutschen Kommunen. Dabei könnten Kommunen in Deutschland durch moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung große Einsparungen erzielen – mehr als 300 Millionen Euro* pro Jahr.

Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten sind nach Einschätzung der befragten Kommunen das größte Problem bei der Umsetzung von Modernisierungsprojekten. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt Kommunen mit einem Online-Angebot unter www.lotse-strassenbeleuchtung.de bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung und bei der Wahl passender Finanzierungsmodelle.

Der „Lotse energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ zeigt, wie eine veraltete Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt saniert oder gegen eine neue Anlage ausgetauscht werden kann. Dabei werden für alle Teilaspekte – von der Bestandsaufnahme, über die Planung bis hin zu Ausschreibung, Vergabe und Wartung – umfangreiche Hintergrundinformationen, praktische Tipps und Tools angeboten.

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Sparsame Haushaltsgeräte leichter online finden

Gruenspar.de

Label Kühl-/Gefriergeräte mit 10 Klassen, Quelle: ZVEI

Label Kühl-/Gefriergeräte mit 10 Klassen, Quelle: ZVEI

Es ist ein bewährter Service der EnergieAgentur.NRW: das Online-Tool „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Es ermöglicht mit nur wenigen Eingaben und Mausklicks einen aussagekräftigen Vergleich der technischen Angaben und Energieverbrauchswerte so gut wie aller gängigen Neugeräte.

Das hilft ganz konkret, wenn eine Neuanschaffung ansteht. Denn beim Kauf eines Haushaltsgeräts sollte nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die langfristigen Strom- und gegebenenfalls auch Wasserkosten berücksichtigt werden können. Wer darauf achtet, kann unnötigen Stromverbrauch im Haushalt vermeiden und die Stromrechnung entlasten.

Jetzt hat das nützliche Online-Tool zum Thema Haushaltsgeräte ein Upgrade erhalten, denn es ist maßgeblich erweitert worden. Ergänzt worden sind die Daten von zahlreichen Altgeräten. Damit ist nun auch eine schnelle und unkomplizierte Altgeräte-Recherche möglich. Mit dieser können Interessenten ermitteln, wie viel Strom und eventuell Wasser ihr vorhandenes Altgerät verbraucht. Anhand dieser Angabe können sie die Ersparnis abschätzen, die ihnen im Vergleich dazu der Kauf eines Neugeräts einbringen kann.

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Bundesnetzagentur kritisiert mangelndes Engagement beim Netzausbau

Stand der vordringlichen Stromtrassen gemäß Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), Quelle: BUndesnetzagentur

Stand der vordringlichen Stromtrassen gemäß Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), Quelle: Bundesnetzagentur

Bei der Vorstellung des Jahresberichtes der Bundesnetzagentur 2011 hat der Präsident Jochen Homann den aktuellen Stand des Netzausbaus scharf kritisiert. Der geplante Leitungsausbau hinke deutlich dem Zeitplan hinterher und es sind gemeinsame Anstrengungen aller Behörden notwendig, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.

“Von den 1.834 km EnLAG-Leitungen (EnLAG = Energieleitungsausbaugesetz) sind 214 km realisiert. Von diesen 214 km wurden allerdings bisher weniger als 100 km auch tatsächlich in Betrieb genommen. Die Leitungen sind vielfach Teil von längeren Vorhaben, die über Grenzen zwischen Bundesländern hinweg gehen und erst dann Strom transportieren können, wenn auch die davor oder dahinter liegenden Abschnitte errichtet sind. Zu den restlichen Vorhaben ist festzuhalten, dass die Fahrpläne teilweise erneut um ein oder gar zwei Jahre nach hinten korrigiert werden mussten”, erläuterte Homann den aktuellen Genehmigungs- und Realisierungsstand der EnLAG-Projekte.

“Für die Energiewende ist dies eine Besorgnis erregende Nachricht. Alle Beteiligten – Netzbetreiber und Planungsbehörden der Länder – sollten deshalb die Anstrengungen erhöhen und weitere Verzögerungen vermeiden”, appellierte Homann. ”Der Stand der EnLAG-Projekte zeigt auch, dass der Gesetzgeber für künftige Projekte mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz die richtige Entscheidung getroffen hat.

Zurzeit erarbeiten die Übertragungsnetzbetreiber den Entwurf eines Netzentwicklungsplans. Dieser soll Klarheit darüber verschaffen, wie viele Leitungen in den kommenden Jahren über die 1.800 km nach EnLAG hinaus benötigt werden. Der Netzentwicklungsplan soll spätestens am 3. Juni 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt und dann mit ihr diskutiert werden. Die Bundesnetzagentur wird den Plan anschließend nach energiewirtschaftlichem Bedarf und netztechnischen Kriterien prüfen und gegebenenfalls Änderungen verlangen.

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Daten der Strombörse für Wind- und Solarstromerzeugung in Smartphone-App

Screenshot, Quelle: itunes

Screenshot, Quelle: itunes

Die Daten der Leipziger Strombörse, was die erzeugte Menge an Solar- und Windstrom angeht, wurden in den vergangenen Wochen häufig zitiert oder abgebildet, um den Einfluss und die Bedeutung der beiden Formen erneuerbarer Energien zu zeigen. Der Stromversorger Vattenfall hat diese Daten nun in eine Smartphone-App gepackt. Der Nutzen liegt lediglich darin, sich immer zu informieren zu können, wie hoch der Anteil von  Wind und Sonne an der gesamten Stromerzeugung in den vergangenen Stunden war.

In Deutschland stehen aktuell rund eine Million Solaranlagen und mehr als 22.000 Windturbinen bereit, um Strom aus Sonne und Wind zu produzieren – immer dann, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Die Erzeugung von Ökostrom ist wetterabhängig und kann bereits im Verlauf eines Tages stark schwanken. Wann besonders viel Ökostrom in den Steckdosen der Deutschen ankommt, zeigt jetzt die Smartphone- App „Stromwetter“, die Vattenfall entwickelt hat. Die App ist im Internet kostenlos erhältlich.

Die neue App hat eine „Stromuhr“ integriert, die immer dann auf grün springt, wenn der Ökostromanteil mehr als 10 Prozent (oder acht Gigawatt) der gesamten Strommenge im deutschen Stromnetz beträgt. Die App soll so helfen, die Erzeugung von regenerativem Strom für die Nutzer sichtbar zu machen.

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Praxistest mit Smart-Meter erbringt nur geringe Stromersparniss

Dass sich mit Smart-Meter alleine nicht sehr viel Strom einsparen lässt, hatte ich schon mehrfach dargelegt, z.B, in diesem Artikel. Aber bisher war ich von einer Einsparung von 10 bis 15% ausgegangen. Wie sind die, in dem Praxisversuch von CO2-online, ermittelten 2,9% einzuordnen? Ist die Einsparung hoch, im Vergleich zum allgemeinen Stromverbrauch, der im gleichen Zeitraum gestiegen ist, oder ist er, in Anbetracht der notwendigen Investition, gering?

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Moderner Smart-Meter neben altem Stromzähler, Quelle: EnBW

Rund 500 Haushalte haben deutschlandweit im Rahmen eines Praxistests ein intelligentes Energiesparsystem erprobt und gezeigt, dass innovative Technik im Alltag Energie und Geld sparen kann. So reduzierten die Testhaushalte ihren Stromverbrauch im Jahr 2010 gegenüber 2009 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Im bundesweiten Durchschnitt stieg der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum hingegen an, wie Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums belegen (Energiedaten 2011). Der Praxistest wurde von der gemeinnützigen co2online GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (izes) durchgeführt. Der Abschlussbericht ist ab sofort auf www.energiesparclub.de und auf www.izes.de abrufbar.

Energiesparsystem verbindet Hardware mit Software

Das getestete Energiesparsystem kombiniert intelligente Verbrauchszähler, sogenannten Smart Meter, mit dem Energiesparkonto, einer webbasierten Energieberatungssoftware von co2online. Die Verbrauchsdaten der Haushalte werden automatisch ins Energiesparkonto übertragen, das den Energieverbrauch interaktiv bilanziert und bewertet sowie Handlungsoptionen direkt aufzeigt.

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Berliner wollen ihre Stromnetz kaufen und selber betreiben

In einem beispiellosen Gemeinschaftsprojekt treten Bürgerinnen und Bürger an, gemeinsam das Berliner Stromnetz zu kaufen. Mit der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin eG i.G. (BEB) wollen sie das Netz der Hauptstadt in Bürgerhand bringen, um ein weithin sichtbares Zeichen für die Demokratisierung der Energielandschaft zu setzen und die Energiewende voranzutreiben.

Die Konzession mit dem jetzigen Netzbetreiber Vattenfall läuft Ende 2014 aus und wird in den kommenden Monaten neu vergeben. Damit eröffnet sich die Möglichkeit zum Kauf des Netzes. Jeder Bürger ist eingeladen, sich entsprechend seiner finanziellen Möglichkeiten am gemeinschaftlichen Kauf des Stromnetzes zu beteiligen. In Form von Genossenschaftsanteilen und Treuhandeinlagen sammelt die BEB die für den Netzkauf nötige Summe. Die erste Million dafür ist bereits beisammen.

Die BEB hat in der vergangenen Woche offiziell ihr Interesse an der Konzession gegenüber dem Berliner Senat bekundet und damit den ersten Schritt zu einem bürgereigenen Stromnetz getan. Die Fraktionen aller im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien haben in Gesprächen ihre Offenheit gegenüber dem Konzept der BEB zum Ausdruck gebracht.

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Wechselbereitschaft beim Strom ist deutlich angestiegen

Immer mehr Verbraucher wollen ihren Stromanbieter wechseln, so langsam scheint der Wettbewerb auf dem Markt der Stromanbieter Fahrt aufzunehmen. Nach einer Meldung im Bauletter-Blog, die Anfang April auch in vielen anderen Medien zu lesen war, wollen in diesem Jahr 35% der Kunden ihren Stromanbieter wechseln oder ziehen einen Wechsel ernsthaft in Erwägung.

Für die meisten Verbraucher ist der Preis ausschlaggebend, 90% der Befragten gaben an durch einen Wechsel Kosten sparen zu wollen. Mit großem Abstand folgten die Wünsche nach einem Tarif, der besser dem Verbrauch angepasst ist (60%) und nach einem Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien (37%).

Auch wenn der Wettbewerb vor allem über den Preis geht, versuchen die Stromversorger auch mit Zusatzleistungen ihre Kunden an sich zu binden. Gefragt sind unter anderem “ individuelle Energieberatung (46%), die Energieerzeugung zu Hause mittels Solar, Wind oder Geothermie (41%) und “Smart Home”-Lösungen, mit deren Hilfe sich der Verbrauch durch eine effizientere Steuerung senken lässt (40%). Allerdings wären lediglich 23% bereit, dafür mehr zu bezahlen oder könnten sich das zumindest vorstellen.”

Wer zu einem Ökostrom-Angebot wechseln möchte, sollte auf eines der Zertifizierungs-Label achten, die z.B. vom TÜV Süd oder TÜV Nord, von ok power oder der Grüner Strom Label. Bei allen gelten unterschiedliche Anforderungen, wie z.B. Investitionen in neue Anlagen.

Wechselwillige Verbraucher können einen  Gratis Strompreisvergleich online erstellen und Anbieter wecsheln. Um einen Überblick über die vielen Stromangebote mit Preisen, Konditionen und Stromarten zu erhalten, kann man einen Online Stromvergleich durchführen auf wechseln.de.

Auf diesen Seiten lässt sich in den meisten Fällen eine große Einsparung bei den Stromkosten ermitteln. Hilfreich für den Überblick über die vielen Stromanbieter sind nur die Vergleichsportale, dort findet kann man günstige Stromanbieter mit dem Stromrechner finden.

Weitere Einsparungen lassen sich dann durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz (effiziente Haushaltsgeräte, Energiesparlampen) oder Verhaltensänderungen, wie die vollständige Abschaltung der Geräte im Standby-Betrieb erzielen. Müssen alle Geräte wirklich ständig nebenbei laufen? Wäsche muss nur selten bei 90° gewaschen werden, eine Temperatur von 40° oder 60° ist meist ausreichend. Statt einem großen, überdimensionerten PC reicht meist ein sparsamer Laptop aus. Viele solcher Maßnahmen bewirken eine deutliche Einsparung, und machen unabhängig von weiteren Strompreiserhöhungen.

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Ökostrom ist Vertrauenssache

Dass Ökostrom nicht immer Ökostrom ist, das wissen mittlerweile viele, und nicht jedes Ökostrom-Angebot ist vergleichbar. Zu den bekanntesten und vertrauenswürdigsten Zertifikaten für Ökostrom gehören die Zertifikate des TÜV Süd.

Windkraftanlage Huell Stade2, Quelle: Naturstrom

Windkraftanlage Huell Stade2, Quelle: Naturstrom

Mit seinen Zertifikaten und Prüfzeichen leistet TÜV SÜD einen wichtigen Beitrag für Transparenz und Glaubwürdigkeit auf dem Ökostrom-Markt. Der internationale Dienstleister hat die Kriterien für die Zertifikate EE01 und EE02 noch klarer gefasst und weiter verschärft. Die Prüfzeichen mit dem blauen Oktagon sind laut einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes die bekanntesten Ökostrom-Nachweise in Deutschland.

Die Begriffe “Ökostrom” oder “Grüner Strom” sind nicht verbindlich definiert. Um vor zweifelhaften Angeboten sicher zu sein, können sich Verbraucher an entsprechenden Gütesiegeln orientieren. “Wegen des fehlenden gesetzlichen Standards gibt es allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Zertifikaten bzw. den Kriterienkatalogen der verschiedenen Anbieter”, sagt Klaus Nürnberger, Ökostromexperte bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH in München.

Auch die Überblicke von Verbraucher- oder Label-Portalen sind nicht immer aussagekräftig, weil die Informationen häufig nicht auf dem aktuellen Stand sind. Der Rat von Klaus Nürnberger: “Umweltbewusste Verbraucher sollten sich selbst einen Überblick verschaffen, um eine bewusste Entscheidung für ein bestimmtes Ökostrom-Produkt treffen zu können.” Um die Information über die TÜV SÜD-Zertifikate zu erleichtern, hat TÜV SÜD die entsprechenden Kriterienkataloge unter www.tuev-sued.de/oekostrom  hinterlegt.

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Die Daten-Cloud ist nur wirklich innovativ mit zukunftsfähigen Stromquellen

Servergang im Hosteurope Datacenter I

Wer heute im Netz sucht nach den Stromquellen für Rechenzentren, der sieht seitenweise die Meldung der neuen Kampagne von Greenpeace. Die Kampagne prangert an, dass die großen Unternehmen Apple, Amazon und Microsoft bei dem Strombedarf für ihre riesigen Rechenzentren auf Atom- und Kohlestrom setzen. Der Bedarf steigt durch die immer weiter steigende Auslagerung von Daten und Speicherung von Musik, Bildern und Filmen im Netz rasant an. Da spielt der Strombedarf für die Speicherung der Daten im Netz eine große Rolle.

Der Bericht How clean is your cloud? zeigt eine zunehmende Spaltung in saubere und dreckige IT-Firmen. Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook setzen zunehmend auf Erneuerbare Energien für ihre Rechenzentren, die die Clouds betreiben. Dagegen versorgen sich Apple, Amazon und Microsoft noch immer überwiegend mit dreckigem Kohle- und Atomstrom. Apple führt die Liste der dreckigen IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom.

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