Einheitliche Qualitätsstandards für Solarkollektoren mit regionalem Leistungsvergleich

Flachkollektor, Quelle: BSW-Solar/Citrin SolarFast unbemerkt von der öffentlichen Diskussion um die Förderung von Solarstrom hat sich die Nutzung der Solarwärme fast ebenso positiv weiter entwickelt. Auf immer mehr Dächern von Neubauten sind heute thermische Solaranlagen zu finden. Der Absatz von Solarwärmekollektoren hat im ersten Quartal 2012 mit einer Steigerung von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt. Damit setzt sich ein Wachstumstrend fort, der sich mit einem Plus von 10% übers Gesamtjahr 2011 bereits abzeichnete.

„Wer sich von der Heizkosten-Spirale abkoppeln möchte, setzt auf günstige Solarwärme – das gilt für Häuslebauer und für Eigenheimbesitzer mit Modernisierungsplänen gleichermaßen“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. „Dabei empfiehlt sich die Kombination aus Gas- oder Öl-Brennwerttechnik mit Solarwärme. Sie spart bis zu 40% Energie und wird zudem vom Bund finanziell gefördert“, ergänzt Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

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Neues Marketing-Magazin für Solarunternehmen findet großen Anklang

Man könnte sagen, ein neues Photovoltaik-Magazin erobert die Solarbranche. PV MARKETING ist das neue und vor allem kostenlose Marketingmagazin für Unternehmen aus der Solarbranche. Gegen Ende der letzten Woche veröffentlichte das PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler die erste Ausgabe des Marketingmagazins PV MARKETING – auch mit einem Beitrag von mir.

Bis zum heutigen Tag konnten mehr als 2.000 Downloads verzeichnet werden. Das Magazin widmet sich dem Online- und Offlinemarketing sowie der Werbung in der Solarindustrie. Das Magazin geht dabei gezielt auf Themen aus den Bereichen E-Commerce, Suchmaschinenmarketing und -optimierung, Social Media, Usability und Öffentlichkeitsarbeit ein. Das Magazin wird kostenlos als ePaper zum Download angeboten.

Hauptthema der aktuellen Ausgabe ist das neue soziale Netzwerk Google+, bei dem es u.a. um die Einbindung des Netzwerks in die eigene Unternehmenswebsite geht. Besonders hervorzuheben ist das exklusive Interview mit dem Social Media Team des Wechselrichterherstellers SMA Solar Technology AG. PV MARKETING, das Marketingmagazin speziell für die Solarbranche, beleuchtet Marketing- und Werbeaktivitäten von Solarunternehmen und zeigt Mängel sowie Verbesserungsmöglichkeiten auf.

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Zukunft der Solarvergütung liegt im Vermittlungsausschuss

Gruenspar.de

Die millionste Solarstrom-Anlage, Quelle: BSW-Solar

Die millionste Solarstrom-Anlage, Quelle: BSW-Solar

Heute hat der Bundesrat die Änderungen im EEG zur Vergütung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen, die bereits vom Bundestag beschlossen wurde und zum 01. April in Kraft trat, mit großer Mehrheit abgelehnt und damit in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der Bundesrat verlangt im Vermittlungsausschuss eine grundlegende Überarbeitung.

Der bisherige Beschluss des Bundestages stelle nicht nur die nationalen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Frage, sondern beeinträchtige die Investitionssicherheit der gesamten Branche und gefährde eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, so der Bundesrat. Zudem gefährdeten die vorgesehenen Übergangsfristen den Vertrauensschutz in das EEG.

Damit besteht die Chance einen Kompromiss zu finden, welcher der deutschen Solarindustrie und auch dem Handwerk eine Chance gibt wieder eine Zukunft zu haben. Es muss jetzt schnell ein Kompromiss gefunden werden, der verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beteiligten schafft. Die Kürzungen der Vergütungen müssen den Marktpreisen und dem Zubau angepasst sein, wobei der Zeitraum so kurz bemessen sein muss, dass es keine Zubau-Rally kurz vor der Absenkung mehr geben kann. Die Überarbeitung muss auch erkennen lassen, wo es hingehen soll mit dem EEG. Wie soll eine funktionierende Marktintegration aussehen?

Für die Solarbranche hoffe ich, dass sie mit einem blauen Auge davon kommen wird und diesen Warnschuss ernst nimmt. Die öffentliche Diskussion zeigt doch deutlich, dass man mehr für sein Bild in der Öffentlichkeit tun muss. Photovoltaik ist kein Selbstläufer.

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Energieeffiziente Gebäudehülle sollte Vorrang vor Anlagentechnik haben

Passivhaus in Darmstadt, Quelle: Johannes Gerstenberg/ pixelio.de

Passivhaus in Darmstadt, Quelle: Johannes Gerstenberg/ pixelio.de

Es gibt glücklicherweise selten Meldungen, die bei mir heftige Widersprüche auslösen. Aber wenn ich selbst erkenne, dass zwei Branchen gegeneinander ausgespielt werden, um selbst Aufmerksamkeit für ein scheinbar vergessenes Thema zu erreichen, dann kann ich eine solche Meldung nicht unkommentiert lassen. Konkret geht es um die Presseinformation des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zu Sonnenhäuser, die besser für das Klima sein sollen als Passivhäuser.

Die Nutzung der Solarthermie ist, durch den Erfolg der Photovoltaik in den vergangenen Jahren, in der öffentlichen Wahrnehmung fast in Vergessenheit geraten. Dabei hat auch dieser Sektor ein Wachstum zu verzeichnen und die Anzahl der thermischen Solaranlagen auf den Hausdächern übersteigt in manchen Region die Anzahl der Photovoltaik-Anlagen.

Doch jetzt möchte die Solarwirtschaft einen Schritt weiter gehen und das solare Heizen im Sonnenhaus als Standard etablieren. Dazu wurde eine Studie angefertigt, die besagt, dass Gebäude mit einem hohen Anteil an Solarenergie zur Heizung klimaschonender seien als Gebäude mit mehr Wärmedämmung. Als Beispiel wird dann folgende Aussage gemacht:

Ein Effizienzhaus 70 mit einer kombinierten Pellet- und Solarheizung, bei dem die Solarwärme-Anlage mindestens 60 Prozent des Raumwärme- und Warmwasserbedarfs abgedeckt, stößt nur 2 Kilogramm pro Quadratmeter Nutzfläche im Jahr aus. Der CO2-Ausstoß von einem Passivhaus vergleichbarer Größe mit Gastherme und Trinkwasser-Solaranlage liegt bei 6 Kilogramm – das ist die dreifache Menge.

Dass die Gebäudehülle und die Anlagentechnik gegeneinander ausgespielt werden können, liegt nun mal in der Natur der Energieeinsparverordnung (EnEV), die solche Rechenspiele zulässt. Im Einzelfall sind diese Abwägungen auch sehr sinnvoll für den Planer oder Bauherrn, aber in einer Verallgemeinerung halte ich dies für kritisch und nicht zielführend.

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Solarstrom wird mit neuen Batteriespeichern erzeugungsunabhängig

Sol-Ion-Konzept, Foto: Voltwerk

Sol-Ion-Konzept, Foto: Voltwerk

Mit einer Batterie können Hausbesitzer den lukrativen Eigenverbrauch von Solarstrom deutlich steigern. Doch gibt es bislang kaum Speichergeräte auf dem Markt. Batteriesysteme für den Endverbraucher alltagstauglich zu machen, das ist das Ziel des deutsch-französischen Forschungsprojekts „Sol-Ion“.

Erfahrungen aus 6 Monaten Dauerbetrieb im Feldtest am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) liegen jetzt vor: Ein im Rahmen des Forschungsprojekts entwickeltes Speichersystem konnte den Eigenverbrauchsanteil in einem Testgebäude im Frühling um 26 Prozentpunkte erhöhen. Die gespeicherte Energiemenge deckt den durchschnittlichen Strombedarf eines Einfamilienhaushaltes in den Abendstunden ab. Mit der Speicherung wird aus fluktuierendem, erzeugungsabhängigem Solarstrom eine abrufbare nachfrageorientierte Energiequelle.

Besitzer von neuen Photovoltaikanlagen auf dem Hausdach sparen künftig einige Cent pro Kilowattstunde, wenn sie ihren Solarstrom selbst verbrauchen und nicht in das Netz einspeisen. Der Eigenverbrauch wird seit Kurzem auch gesetzlich gefordert. Die EEG-Novelle von April 2012 sieht 20 Prozent vor. Mehr zu verbrauchen kann jedoch schwierig werden.

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Kürzungen der PV-Einspeisevergütung kann noch durch den Bundesrat gestoppt werden

Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Solarkürzung, Quelle: BSW-Solar

Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Solarkürzung, Quelle: BSW-Solar

Die Deutsche Umwelthilfe fordert die Länderkammer auf, am kommenden Freitag wegen des Gesetzes zur Beschränkung der Photovoltaik in Deutschland den Vermittlungsausschuss einzuberufen. Die EEG-Umlage wird für private Haushalte und Gewerbe nur teurer, weil die Regierung es zulässt, dass sich immer mehr Industriebetriebe aus der Umlage verabschieden.

Die Photovoltaikindustrie in Deutschland durchlebt ihren größten Boom und ihre erste existenzielle Krise. Und zwar beides gleichzeitig. Die Krise ist mindestens in Teilen hausgemacht von den Ministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU). Darauf hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hingewiesen und gleichzeitig den Bundesrat aufgerufen zu dem im Bundestag bereits verabschiedeten Gesetz zur Einschränkung der Solarförderung und Deckelung des Photovoltaik-Ausbaus den Vermittlungsausschuss mit dem Ziel einzuberufen, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Der Bundesrat entscheidet am kommenden Freitag (11. Mai) über das Gesetz.

Insbesondere fordert die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation, die in dem Gesetz vorgesehene drastische Absenkung des Zubaus der Photovoltaik auf nur noch 900 bis 1.900 Megawatt pro Jahr bis 2017 aufzuheben. Außerdem müsse sich die Höhe der Vergütungskürzungen eng an die Kostenentwicklung der Solarmodule anlehnen und dürfe diese nicht – wie insbesondere in diesem Jahr vorgesehen – deutlich übertreffen. Die Anlagenvergütungsklassen und ihre Vergütungssätze müssten überarbeitet und die Fördergrenze von 10 MW ersatzlos gestrichen werden. Auch das so genannte Marktintegrationsmodell werde seinen Zweck verfehlen und müsse aufgegeben werden.

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Solarwärme und Solarstrom machen unabhängiger von steigenden Energiepreisen

Öl und Gas immer teurer, Quelle: BSW-Solar

Öl und Gas immer teurer, Quelle: BSW-Solar

Die Preise für Strom und fossile Brennstoffe wie Öl und Gas steigen stetig. Vor diesem Hintergrund bietet die Selbstversorgung mit Solarstrom und Solarwärme ein wachsendes Sparpotenzial für Haushalte.

Dies unterstreicht eine Studie des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE), die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am Donnerstag anlässlich des Auftakts zur bundesweiten Woche der Sonne (4. bis 13. Mai) in Berlin vorstellte. An der Veranstaltung nahmen auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser, Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel und Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW, teil.

Mehr Energieunabhängigkeit für Verbraucher: Mit Solarstrom und Solarwärme können Haushalte schon heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst produzieren. Wie die IfnE-Studie ergab, kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt auf Jahressicht bis zu 40 Prozent seines Strombedarfs mithilfe der eigenen Solaranlage decken.

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Woche der Sonne wirbt für mehr Solarenergie

Woche der Sonne 2012Morgen beginnt wieder die Woche der Sonne, die in vielen Veranstaltungen vor Ort für die Nutzung der Sonnenenergie wirbt. Tausende Veranstaltungen in ganz Deutschland zeigen auf, dass sich mit Solarstrom oder Solarwärme in Haushalten Energie sparen lässt und diese zur Unabhängigkeit von Preissteigerungen, ob Öl, Gas oder Strom, beitragen.

Mehr Informationen zur Nutzung von Solarstrom und Solarwärme gibt es bei den bundesweit über 5.000 Veranstaltungen während der Woche der Sonne vom 4. bis 13. Mai 2012. Handwerksbetriebe, Kommunen, Vereine, Verbraucherzentralen, Energieberater, Schulen und Solarbegeisterte bieten ein vielfältiges Programm, z. B. Beratertage, Besichtigungen von Sonnenkraftwerken, Tage der offenen Tür, Probefahrten mit Solarmobilen, Erlebnisausflüge zu Erneuerbare-Energie-Projekten, bunte Solarfeste in Städten und Gemeinden sowie viele weitere Aktionen. Schirmherr der Aktionswoche ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

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Durch Photovoltaik gib es keinen teuren Spitzenlaststrom mehr

 Raiffeisen in Tauberbischofsheim , Quelle: SMA Solar Technology AG

Raiffeisen in Tauberbischofsheim , Quelle: SMA Solar Technology AG

Die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen beschert der Strombörse Epexspot einen weiteren denkwürdigen Tag. Am heutigen Freitag drücken die niedrigen Strompreise zur Mittagszeit den Strompreis für die Spitzenlastzeit (Peakload, 8 bis 20 Uhr) auf den niedrigen Wert für die Grundlast (Baseload, 0-24 Uhr). Mit 4,715 Cent pro Kilowattstunde liegt der Preis in der Spitzenlastzeit nur noch 0,5 Prozent über dem der Grundlastzeit (4,690 Cent pro Kilowattstunde).

Während der niedrigste Preis des Tages nachts in der Stunde ab 3 Uhr mit 3,501 Cent ermittelt wurde, steigt der Strompreis bis zur Stunde ab 8 Uhr auf 6,259 Cent an. Bis zur Stunde ab 13 Uhr fällt der Preis dann wieder auf 3,597 Cent in etwa auf nach Nachtniveau zurück um zum Abend hin in der Stunde ab 18 Uhr wieder auf 5,690 Cent anzusteigen.

Der Abstand zwischen dem Peakloadpreis und dem Baseloadpreis verringert sich seit ein paar Jahren aufgrund der preissenkenden Effekte der Photovoltaik zunehmend. Betreiber konventioneller Grundlastkraftwerke, die bisher mit teurem Spitzenlaststrom hohe Gewinne eingefahren haben, geraten durch den Preisverfall zunehmend unter Druck.

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Bundesrat sorgt für Hoffnungsschimmer am Photovoltaik-Himmel

Großdemo gegen Solar-Ausstieg, Quelle: BSW-Solar/UpmannDie Solarbranche darf hoffen, dass die im Deutschen Bundestag am 29.03.2012 beschlossenen, drastischen Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung über ein Vermittlungsverfahren zwischen Bundesrat und Bundestag nun doch noch nachgebessert werden. Der federführende Umweltausschuss der Länderkammer empfahl heute mehrheitlich, in Verhandlung mit dem Bund zu treten, um Nachbesserungen am Erneuerbare Energien-Änderungsgesetz (EEG ÄG) zu erzielen. Am 11. Mai 2012 entscheidet sich im Bundesrat, ob tatsächlich ein Vermittlungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat in dieser Frage eingeleitet wird.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) sieht sich durch das Votum der Umwelt- und Energieminister der Länder in seinen Forderungen bestärkt, die Fördersätze weniger schnell zurück zu fahren. Der Branchenverband hatte in den letzten Monaten gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltverbänden, Gewerkschaften und wissenschaftlichen Einrichtungen wiederholt vor zu drastischen Einschnitten bei der Solarstrom-Förderung gewarnt und für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie geworben, um die Energiewende und die Existenz tausender Solarjobs in Deutschland nicht zu gefährden.

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