Solarenergie

Warum der Hype um Google Sunroof gut ist für die Energiewende

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über einen US-amerikanischen Stadt, Foto: pixabay/ Unsplash

Es wäre doch schön einfach, sich online die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach überschlägig zu planen und gleich auch noch die Wirtschaftlichkeit angezeigt zu bekommen. Welche Kosten habe ich damit und wie viel Stromkosten kann ich durch den Eigenverbrauch einsparen? Den ersten Teil der Planung gibt es schon, wobei ich viele Daten zum Haus selbst eingeben muss. Viel Aufmerksamkeit bekommt nun ein neues Online-Angebot von Google, das Project Sunroof.

Das Google Project Sunroof (Link geht momentan nicht, aber die Beschreibung) soll jedem die Möglichkeit geben eine Photovoltaik-Anlage für das Haus zu planen und die Wirtschaftlichkeit zu ermitteln. Es ist also eine Art Solarkataster, mit Daten aus Google Maps und Wetterdaten, das einem die Möglichkeit gibt das Potential der Solarenergie zu ermitteln ohne etwas über das Gebäude zu wissen – abgesehen von der Anschrift. Dachneigung und -ausrichtung sind dem System bereits bekannt. Die Größe der Anlage wird auch automatisch aus der Größe des Daches ermittelt. …mehr »

Deutlich höhere Zuschüsse für Solarwärme sind kein Aprilscherz

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Solarwärme für die Heizung im EFH
Solarwärme im Einfamilienhaus mit attraktiver Förderung, Foto: pixabay.com/ bykst

Vorweg, es ist kein Aprilscherz. Seit heute sind die neuen Fördersätze für Heizungen mit erneuerbaren Energien gültig und diese sind zum Teil deutlich angestiegen. Die Förderung für Solarwärme steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt.

Wer seine alte Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren modernisieren möchte, sollte dies bereits im Frühjahr erledigen, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Hintergrund für diese Empfehlung ist einfach.

Die Förderkonditionen wurden zwar von der Bundesregierung deutlich verbessert, der Fördertopf bleibt für dieses Jahr aber unverändert auf rund 360 Millionen Euro limitiert. 2014 wurden nach Einschätzung des BSW-Solar bereits 112.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland errichtet. Der Verband rechnet in diesem Jahr vor dem Hintergrund verbesserter Zuschüsse mit einer Modernisierungswelle und einem Anziehen der Nachfrage. …mehr »

Zukunft der Photovoltaik mit Solarstrom für Mieter und mit Direktvermarktung

PV-Anlage Hattingen, Quelle: BSS Solarsysteme
PV-System mit 550 kWp, Logistikunternehmen, Hattingen. Quelle: BSS Solarsysteme

Der Zubau an Photovoltaikanlagen rutscht immer weiter nach unten. Ob die 107 MW vom Dezember der traurige Tiefpunkt sind oder diese noch weiter unterboten werden, kann man noch nicht sagen. Spätestens mit dem EEG 2014 sind neue Projekte mit Photovoltaik schwieriger geworden, so dass der negative Trend sich fortsetzen wird.

Dabei ist Solarstrom heute günstiger als der Bezug von Strom aus dem Netz und damit der Eigenverbrauch besonders interessant. Viele Genossenschaften und andere Betreiber wie Stadtwerke sowie Gebäudeeigentümer interessieren sich dafür den vor Ort erzeugten Solarstrom direkt an die Verbraucher im Gebäude zu liefern, auf dem eine Solaranlage installiert wird.

Praxisworkshop Verkauf von Solarstrom an Mieter

Für die vielen auftretenden rechtlichen, technischen und energiewirtschaftlichen Fragen bieten das Netzwerk Energiewende jetzt und die Heidelberger Energiegenossenschaft eG (HEG) ein Praxisworkshop „Solarstrom an Mieter liefern“ an. Dieser findet am 14. März 2015 in Wiesloch bei Heidelberg statt. …mehr »

Solarthermie-Markt: Rettung durch mehr Transparenz?

Foto: Austria Solar/ESTIF
Foto: Austria Solar/ESTIF

„5 essentielle Dinge, die den Solarthermiedurchbruch verhindern“, hat Cornelia Daniel-Gruber im Ecoquent-Positions Blog identifiziert. Diese lassen sich vielleicht auf eine Forderung herunterbrechen: „Mehr Transparenz“!

Und da schließe ich mich Cornelia voll und ganz an: Ohne mehr Transparenz in der Solarwärme werden wir es nicht schaffen. Der Umkehrschluss gilt dagegen leider nicht – mehr Transparenz führt nicht notwendigerweise auch tatsächlich zum Erfolg! Dazu braucht es sicherlich noch einige andere Veränderungen.

Transparenz für das gesamte Heizungssystem

Ich will das Thema noch etwas weiter ziehen: Transparenz braucht es nicht nur in der Solarwärme, sondern der gesamten Heizungsbranche. Denn der Endkunde entscheidet sich immer für ein System, das aus verschiedenen Komponenten besteht. Und da will er wissen, was am Ende eigentlich bei rum kommt – wie viel (konventionelle) Energie er verbrauchen wird, wie hoch die Anschaffungskosten sind, wie es mit den erwarteten Betriebskosten aussieht.

Beim Auto schauen wir ja auch nicht nur auf eine Komponente, z.B. den Motor, sondern wollen den Normverbrauch bzw. die typischen CO2-Emissionen für das Gesamtfahrzeug wissen. Auch bei anderen Systemen interessiert weniger eine Einzelleistung, als das Gesamtsystem. Zum Beispiel beim Computerkauf. Die Leistungsdaten des Hauptprozessors sind sicherlich wichtig (Taktrate, Zahl der Kerne usw.) aber daneben spielt auch die Größe und Schnelligkeit des RAM-Speichers eine Rolle, ob eine Festplatte oder eine SSD verbaut wurde usw. Am Ende steht ein Gesamtcomputer, der „für Büroarbeiten“ geeignet ist oder „als Spielerechner“ oder „für Multimediaarbeiten“. So ist es auch mit Heizungssystemen. Sie sollen einen jeweils bestimmten Zweck erfüllen und darüber sollte es dann eine Gesamtaussage geben. …mehr »

Weiterbetrieb der Wagner Solar durch niederländischen Investor gesichert

Installation einer solarthtermischen Anlage, Foto: Wagner-Solar
Installation einer solarthtermischen Anlage, Foto: Wagner-Solar.com

Vor einigen Wochen hatte ich einen gut gemeinten Vorschlag für die künftige Ausrichtung der insolventen Wagner Solar GmbH veröffentlicht. Dies war für den Fall der Übernahme des Unternehmens durch die Mitarbeiter gedacht. Es war auch ein Vorschlag für eine zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens.

Heute habe ich eine passende Pressemeldung erhalten. Soweit, wie in dem Vorschlag, kam es nicht, denn seit dem 06.09.2014 ist der Geschäftsbetrieb der Wagner & Co Solartechnik GmbH auf eine Tochter der Sanderink Holding unter der Führung des niederländischen Unternehmers Gerard Sanderink übergegangen. Die Geschäftsbereiche Solarthermie, Photovoltaik und Montagesysteme wurden vollumfänglich übernommen und die Marke Wagner Solar wird fortgeführt. …mehr »

Umfrage zum Thema Photovoltaik-Versicherungen verlost PV-Komplettpaket

Diese Pressemeldung von der Envaris GmbH gebe ich gerne weiter, betrifft alle Besitzer einer Photovoltaik-Anlage.

Umfrage zu PV-Versicherungen, Grafik: Envaris GmbH
Umfrage zu PV-Versicherungen, Grafik: Envaris GmbH

Es ist Halbzeit bei der deutschlandweiten Umfrage zum Thema Versicherung und Reparatur von laufenden Photovoltaik-Anlagen. Noch bis zum 15. September haben Betreiber von Solaranlagen die Möglichkeit, an der im Auftrag von ENVARIS, SecondSol und Milk the Sun erstellten Umfrage teilzunehmen. Als Dankeschön können Teilnehmer ein Photovoltaik-Komplettpaket der Firma Asola Technologies bestehend aus Photovoltaikmodul, Wechselrechter und Montagebügel gewinnen.

Vergangenen Monat haben die Player auf dem Solarmarkt, die Milk the Sun GmbH, die SecondSol GmbH und die ENVARIS GmbH eine Umfrage zum Thema Versicherung und Reparatur von laufenden Solaranlagen gestartet. Bis zum 15. September können Betreiber von Solaranlagen noch an der Umfrage teilnehmen. Die Umfrage zielt vor allem auf das Erfragen der verschiedenen Versicherungsarten, den Umgang der Anlagenbetreiber im Schadenfall, die Wahl von Original- oder Nachbauersatzteilen und die Motivation zum Kauf oder Verkauf von Photovoltaik-Anlagen. …mehr »