Optimale Ausnutzung einer Dachfläche, Foto: Andreas Kühl Der Eigenverbrauch des Stroms aus der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird immer wichtiger bei steigenden Strompreisen. Die Einspeisevergütung spielt gleichzeitig eine immer geringere Rolle, je weiter sie gesenkt wird. Technische Hilfsmittel können den Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich, dazu gehören gesteuerte Verbraucher und Stromspeicher. Welche Eigenverbrauchspotenziale Hausbesitzern mit Wärmepumpen und Batterien offen stehen, haben die Forscher des Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ermittelt. Bei kleineren Solaranlagen steigt mit einer Wärmepumpe für die Brauchwassererwärmung der selbst genutzte Solarstrom von 30 auf 45 Prozent. Kommt eine Batterie für den nicht nutzbaren Strom hinzu, erhöhen sich die Zahlen auf 70 Prozent. Größere Solaranlagen erlauben bei der Nutzung eines Speichers einen noch höheren Eigenverbrauch in absoluten Werten. Zu den weiteren großen Vorteilen des Eigenverbrauchs gehörtet die Entlastung der Stromnetze durch geringere Einspeisung und die Verringerung der EEG-Förderkosten. weiterlesen ›
Kategorie: Solarenergie
Über den deutschen Photovoltaik Systemkomplettanbieter Conergy
Solaranlage mit Conergy PwerPlus Modulen auf einem Dach in Lübeck, Foto: Conergy Viele deutsche Solarunternehmen sind in Schwierigkeiten geraten in den letzten Monaten oder mussten Insolvenz anmelden. Hauptsächlich der Preisverfall für Solarmodule bereitete vielen Firmen große Probleme, aber auch die Diskussionen um das EEG und Kürzungen der Einspeisevergütung stellte viele Unternehmen vor Probleme. Viele große und bekannte Firmen sind in Schwierigkeiten geraten, mussten vielleicht schließen und, wenn sie noch existieren, sind sie heute im Besitz ausländischer Investoren. Nur wenige Firmen, die in so große Schwierigkeiten geraten sind, konnten sich durch Restrukturierungen und mit Hilfe der Banken vorerst retten wie Conergy. Zu Beginn in den 90er Jahren wurden Komponenten zugekauft und auf Privat- und Gewerbedächern, sowie in großen Solarparks montiert. Man entwickelte sich zwischendurch auch zu einem Handelshaus für Module, Wechselrichter und Gestellsysteme. Danach begann die eigene Herstellung dieser Komponenten. Heute werden, wenn ich es richtig gelesen habe, die Solarzellen für die Modulproduktion zugekauft und die Modulproduktion flexibel gestaltet. Conergy präsentiert sich heute auf dem Markt als kompletter Systemanbieter für private und gewerbliche Solaranlagen, sowie für schlüsselfertige Großanlagen auf freier Fläche. Dazu gehören umfangreiche Service-Angebote für Installateure und Endkunden. Es scheint als wäre das Unternehmen auf dem richtigen Wege. Ob es reichen wird, werden wir in der Zukunft sehen. weiterlesen ›
Photovoltaik-Module für den Balkon brauchen Anschluss durch einen Fach-Installateur
Förderprogramm für Solarstrom-Speicher startet doch im Mai
Was für ein hin und her, aber jetzt soll das bereits angekündigte Förderprogramm für Batteriespeicher doch zum 01. Mai starten. Im März noch sah es so aus, als könnte das Programm nicht zustande kommen, zumindest konnte Bundesumweltminister Peter Altmaier zur Konferenz in Düsseldorf keine positive Nachricht mitbringen.
Die Solarbranche begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 1. Mai 2013 die Markteinführung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung zu fördern. Die Finanzierung des neuen Förderprogramms ist gesichert, wie heute vom Bundesumweltministerium bestätigt wurde. Künftig wird der Staat den Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen mit bis zu 660 Euro pro Kilowatt Solarstromleistung bezuschussen. Im ersten Jahr werden Fördermittel in einem Umfang von 25 Millionen Euro bereitgestellt und von der KfW Bankengruppe vergeben.
Die Nutzung dezentraler Energiespeicher gilt als wichtiger Baustein der Energiewende. Batteriespeicher helfen, das sonnenscheinabhängige Solarstromangebot mittels Zwischenspeicherung an die individuelle Stromnachfrage anzupassen. Sie verringern so auch den Bedarf, die lokalen Stromnetze für die Aufnahme größerer Anteile Erneuerbarer Energien auszubauen.
So wird Ihre Photovoltaik-Anlage fit für den Frühling
Endlich ist Frühling und die Sonne wärmt mit ihren Strahlen. Mit dem zunehmenden Sonnenschein im Frühjahr steigt auch die Solarstrom-Produktion der mittlerweile über 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland wieder deutlich an. “Solarstromanlagen sind zwar sehr wartungsarm und ihre Komponenten sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Dennoch sollten die Betreiber ihre Photovoltaik-Anlagen regelmäßig prüfen”, empfiehlt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). “Gerade nach dem langen Winter mit viel Schnee ist ein Frühjahrs-Check ratsam, damit Betreiber von Photovoltaik-Anlagen noch mehr Freude am eigenen Solardach haben können.”
Mittlerweile ist Solarstrom vom eigenen Dach deutlich günstiger als der Strombezug vom Energieversorger. Je nach Größe und Beschaffenheit der Photovoltaik-Anlage liegen die Erzeugungskosten von Solarstrom bei 15 bis 18 Cent pro Kilowattstunde.
Der Bundesverband Solarwirtschaft hat für Besitzer von kleinen Aufdachanlagen einige Tipps zum Frühjahrs-Check zusammengestellt.
1. Stromerzeugung prüfen
Mit dem Blick auf den Stromzähler lässt sich einfach und schnell ablesen, wie viel Elektrizität die Photovoltaik-Anlage erzeugt. Am sog. “Wechselrichter”, dem Gerät, dass den Strom für den Hausgebrauch umwandelt kann die aktuelle Anlagen-Leistung abgelesen werden. Auf beiden Wegen lässt sich prüfen, ob die Ertragskraft der Anlage im Rahmen des Üblichen liegt. Einige Wechselrichter oder spezielle Zusatzgeräte können die Stromproduktionsdaten über einen längeren Zeitraum speichern. So ist eine ausgeklügelte Analyse der Produktionsdaten möglich.
Eigenverbrauch von Solarstrom optimieren mit spezifische Wetterprognosen

Smart Home Systeme mit enercast Prognosen, Quelle: Enercast GmbH
Die Berücksichtigung des aktuellen Wetters und auch der Vorhersage für den aktuellen Tag für die Optimierung des Eigenverbrauchs von Strom aus der Photovoltaik-Anlage vom Dach hatte ich bereits im Podcast Nummer 13 mit Christian Höhle von SMA diskutiert. Dort ging es um die Funktionsweise des SMA Sunny Home Managers, der die großen Elektrogeräte im Haushalt entsprechend des zur Verfügung stehenden Solarstroms steuert. Soll zum Beispiel nur am Vormittag die Sonne scheinen, werden Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner am Vormittag eingeschaltet, damit sie mit Solarstrom laufen können und kein Netzstrom benötigt.
Meines Wissens nach ist das immer noch die Lösung zur Steuerung von Haushaltsgeräten entsprechend dem Wetter, nicht nur dem aktuellen Wetter nach, sondern auch dem des laufenden Tages. Dabei ist es wichtig für Betreiber von neuen Photovoltaik-Anlagen, die im letzten und in diesem Jahr in Betrieb genommen wurden, den erzeugten Strom möglichst selbst zu verbrauchen. Die Kosten für Strom aus dem Netz liegen mittlerweile deutlich über den Kosten für die PV-Anlage, so dass man durch den Verbrauch des selbst erzeugten Stroms Geld sparen kann.

