Noch bis Ende des Jahres von Förderung für neue Heizung profitieren

Die Energiepreise sind in diesem Jahr stark gestiegen. Das bekommen nun auch die Verbraucher zu spüren. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes können sich viele Menschen eine warme Wohnung mit 22 Grad nicht mehr leisten. Doch gerade in Zeiten stetig steigender Heizkosten sind Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer modernen, energieeffizienten Heizung mittlerweile eine zukunftssichere Geldanlage.

Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. hat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden, berechnet, dass für Hausbesitzer je nach Gebäudezustand und Alter der Heizungsanlage Energiekosteneinsparungen von bis zu 1.600 Euro pro Jahr möglich sind. Neben dem geringeren Energieverbrauch werden zusätzlich der Wert und damit die Attraktivität einer Immobilie gesteigert. Noch bis 30.12.2011 können Hausbesitzer von erhöhten staatlichen Fördermitteln für eine Heizungsmodernisierung profitieren.

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Wohneigentümer geben mehr Geld aus für Heizung als Mieter

Ehrgeizige Klimaziele sind nur erreichbar, wenn man auf die großen Einsparpotenziale bei den 17 Millionen Wohneigentümern in Deutschland setzt. Auf diesen Nenner lässt sich die Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes (EVS) bringen, die das Berliner Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) vorgenommen hat. Danach wurden im Jahre 2008 insgesamt 38,8 Milliarden Euro für Heizenergie ausgegeben. Mit 63 Prozent – fast 25 Milliarden Euro – entfiel der Löwenanteil auf die im Schnitt deutlich größeren selbstgenutzten Eigenheime und Eigentumswohnungen.

Die Berliner Forscher haben errechnet, dass 2008 im Durchschnitt aller deutschen Haushalte monatlich 82 Euro für Heizenergie ausgegeben wurden, also knapp 1.000 Euro im Jahr. Nach Angaben von LBS Research sind die Haushaltsenergiepreise im laufenden Jahr 2011 um mindestens sechs Prozent höher, so dass – trotz gewisser Erfolge bei Energie-Einsparmaßnahmen im Gebäudebestand in den letzten Jahren – jetzt mit Sicherheit die Marke von 1.000 Euro überschritten ist. Schon diese Zahl mache deutlich, wie wichtig verstärkte Anstrengungen zur Energieeinsparung seien.

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Wie kann man Wärme über lange Zeit speichern?

Gruenspar.de

Der Artikel zum Energy-Globe-Award für eine Solarsiedlung in Kanada und die Ankündigung einer Innovation eines deutschen Haustechnikherstellers haben mich dazu angeregt, darüber nachzudenken warum hierzulande so wenig über saisonale Wärmespeicherung nachgedacht wird. Die Idee sommerlichen Wärmeüberschuss für Herbst und Winter aufzuheben klingt eigentlich interessant.

Für eine effiziente Speicherung der Wärme müssen die Verluste gering gehalten werden. Wie dies geschieht, hängt vom Speicherkonzept ab. Es gibt prinzipiell unterschiedliche Konzepte zur saisonalen Wärmespeicherung (laut Thema-Energie), mit einigen Beispielen:

Weitere geförderte Projekte sind auf der Projektseite Solarthermie2000Plus zu finden. Wer weitere Projekte kennt, kann sie gerne als Kommentar hinterlassen, ich werde dann die Liste ergänzen.
Die Liste zeigt, dass es möglich Wärme aus dem Sommer für den Winter mit einem Deckungsanteil von 50% zu speichern, aber der Aufwand und die Kosten dafür sind noch recht hoch, so dass es sich vorerst weiter nur um geförderte Einzelobjekte handeln wird. Bei steigenden Energiepreisen können die Speicher dann aber interessant werden.
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Hauswärme-Studie betrachtet nur die Kosten von energetischen Gebäudesanierungen

Die neue Hauswärme-Studie von Shell betrachtet die nachhaltige Wärmeversorgung bzw. -nutzung privater Haushalte für Wohnzwecke. Ihr Untertitel lautet: Fakten, Trends und Perspektiven für eine nachhaltige Wärmeversorgung bis 2030. Schade, dass dabei die Kosten im Vordergrund stehen und weniger im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Gewinnen stehen. Wie viele Arbeitsplätze in der Baubranche  werden damit gesichert oder andere Fragen fehlen mir in der Studie, bzw. habe ich nicht gefunden.

Schade, dass wieder einmal nur die Kosten im Vordergrund stehen und nicht die Vorteile. Aufschlussreich ist aber das Fazit der Studie, dass Teilsanierungen wirkungsvoller sind um die Klimaschutzziele zu erreichen, als umfassende Vollsanierungen. Das heißt doch, dass Hausbesitzer eher dazu bereit sind, kleine Maßnahmen durchzuführen, da diese sich schneller bezahlt machen. Daher müssen auch weiter Einzelmaßnahmen von der KfW gefördert werden.

Die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich werden die privaten Haushalte milliardenfach belasten. Soll die jährliche Sanierungsrate von jetzt einem auf zwei Prozent des gesamten Gebäudebestandes verdoppelt werden, müssten bis 2030 rund 750 Milliarden Euro in die Gebäudesanierung investiert werden. Jedoch könnte dadurch der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen um bis zu 44 Prozent sinken.

Das ist das Ergebnis der ersten Shell Hauswärme-Studie, die Shell als führendes Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) unter dem Titel Nachhaltige Wärmeerzeugung für Wohngebäude – Fakten Trends und Perspektiven erstellt hat. Ausgehend von den technischen Potenzialen von Heizsystemen, Brennstoffen und Wärmeschutz werden vier Szenarien mit unterschiedlichen Sanierungsraten und unterschiedlicher Sanierungstiefe durchgerechnet und daraus Handlungsoptionen abgeleitet. Dabei ist unter Sanierungsrate der Anteil der pro Jahr sanierten Wohnfläche an der Gesamtwohnfläche und unter Sanierungstiefe der Umfang der Sanierungsmaßnahmen, insbesondere ob Teil- oder Vollsanierung, zu verstehen.
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Wärmepumpen sind zum Ausgleich von volatilem Windstrom geeignet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat heute eine Studie zu den “Potenzialen der Wärmepumpe zum Lastmanagement im Strommarkt und zur Netzintegration erneuerbarer Energien” veröffentlicht. Die Studie, die Ecofys und Prognos im Auftrag des BMWi durchgeführt haben, kommt zu dem Ergebnis, dass stromgeführte Wärmepumpen mit Pufferspeicher zur Lastverlagerung im Strommarkt beitragen können. Damit können sie auch einen Beitrag zur Entlastung eines zunehmend von volatilen Erzeugungsformen wie der Windkraft geprägten Stromversorgungssystems leisten.

Der Staatssekretär im BMWi, Jochen Homann: “Die Energiewende stellt unser Stromversorgungssystem vor große Herausforderungen. Wir müssen alle Optionen untersuchen, wie wir Bedarfsgerechtigkeit und Flexibilität auch in Zukunft sicherstellen können. Mit Hilfe eines intelligenten Einsatzes von Wärmepumpen und anderen steuerbaren Stromverbrauchern lässt sich ein Teil der Aufgabe bewältigen. Dafür müssen wir auch die erforderlichen intelligenten Infrastrukturen schaffen.”

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Mehr dezentrale Mini-Gaskraftwerke für Klimaschutz in NRW

Über die interessante Idee des Zuhaus-Kraftwerks hatte ich noch wenig berichtet, nur dass RWE jetzt ein ähnliches Konzept anbietet. Wird das der Heizungs-Markt der  Zukunft werden? Werden wir alle auch zu einem Stromanbieter und -verkäufer?

Der Energieanbieter LichtBlick hat in Nordrhein-Westfalen die ersten 10 ZuhauseKraftwerke installiert. Sie stehen in Privatgebäuden in Essen, Gelsenkirchen und Castrop-Rauxel. Die erdgasbetriebenen Mini-Kraftwerke von Volkswagen versorgen die Gebäude mit Wärme und produzieren parallel SchwarmStrom, den LichtBlick komplett ins öffentliche Stromnetz einspeist.

Nordrhein-Westfalen ist nach Hamburg, Berlin und Niedersachsen das vierte Bundesland, in dem der Energieversorger die effizienten VW-Anlagen in Betrieb nimmt. LichtBlick hat bislang 330 ZuhauseKraftwerke mit einer Gesamtleistung von 6,5 Megawatt ans Netz angeschlossen. Bis Ende des Jahres wird LichtBlick 400 ZuhauseKraftwerke installieren. In Zukunft sind 100.000 dezentrale und vernetzte Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2000 Megawatt geplant – das entspricht der Kapazität von zwei Atomkraftwerken. weiterlesen ›

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Die Liste der zehn Tipps zur Einsparung von Heizkosten

Der Winter kommt in dieser Woche mit Frost und Schnee nach Deutschland. Die Heizungen laufen auf Hochtouren, viele
Verbraucher denken mit einem unguten Gefühl an die nächste Heizkostenabrechnung. Laut Bundesweitem Heizspiegel auf www.heizspiegel.de gab jeder deutsche Haushalt 2009 im Schnitt 718 Euro für das Heizen aus, Tendenz steigend. Vor allem Haushalte, die mit Öl heizen, müssen sich auf einen kräftigen Anstieg der Heizkosten einstellen.

Ob Heizöl, Erdgas oder Fernwärme: Effektives Heizen lohnt sich in jedem Fall. Mieter und Eigentümer können ihre Heizkosten mit einfachen Kniffen senken. Die zehn Tipps von Heizspiegel.de – dem Portal rund ums Heizen – zeigen, wie es geht:

1. Wählen Sie die richtige Raumtemperatur

Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer reichen 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter heruntergedreht werden.

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RWE steigt in den Markt kleiner Blockheizkraftwerke für Privatkunden ein

Nach dem Zuhause-Kraftwerk von Lichtblick bietet jetzt mit RWE ein weiterer Stromversorger Blockheizkraftwerke für Privatkunden an. Im Gegensatz zu dem BHKW von Lichtblick hat RWE mit Vaillant einen etablierten Partner aus der Heizungsindustrie, der deutlich kleinere BHKW mit 4,7 kWel anbietet, die sich auch noch für größere Ein- oder Zweifamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser eignen. Bei Lichtblick werden, wenn ich es richtig gesehen habe, die BHKW nach dem Strombedarf geführt und bei RWE wohl nach dem Strom-und Wärmebedarf. Ansonsten ähnelt sich das Konzept der beiden Angebote.

Mit dem HomePower Mikro-KWK-System steigt RWE Effizienz in Zusammenarbeit mit Vaillant Deutschland in den Markt für die dezentrale Energieversorgung von Privatkunden ein. Die Kernelemente der stromerzeugenden Heizung sind ein Vaillant ecoPOWER 4.7 Blockheizkraftwerk sowie eine von RWE entwickelte ControlBox, die das intelligente Energiemanagement für den Kunden übernimmt.

Die Anlage wird nach dem Strom- und Wärmebedarf des Kunden gesteuert. Außerdem ist sie bereits dafür ausgelegt, künftig überschüssigen Ökostrom aus dem Netz in Form von Wärme zu speichern und zu nutzen. Die Regeltechnik dafür wurde gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft Duisburg entwickelt. Stromspitzen, die nicht aus der Mikro-KWK-Anlage gedeckt werden können, werden durch den Bezug von Ökostrom ergänzt.

Insgesamt lässt sich auf diese Weise der Primärenergieverbrauch eines Gebäudes um mehr als ein Drittel verringern und der CO2-Ausstoss um bis zu 50 Prozent reduzieren. Zum Marktstart will RWE Effizienz zunächst bis zu 50 Anlagen in Nordrhein-Westfalen installieren. Die Anlage eignet sich typischerweise für Kunden mit einem Wärmebedarf ab 60.000 Kilowattstunden pro Jahr. Kunden können die Anlage entweder als Contracting-Lösung oder komplett erwerben. RWE Effizienz plant, ab 2012 auch kleinere Mikro-KWK-Anlagen speziell für Einfamilienhäuser anzubieten. weiterlesen ›

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Heizungsmodernisierung trägt zur Wertsteigerung von Immobilien bei

Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden sind besonders jetzt eine interessante und zukunftssichere Geldanlage. Wer zum Beispiel seine alte Heizung in diesem Jahr noch komplett modernisiert, profitiert nicht nur von attraktiven Fördermitteln, sondern auch in vielen Fällen von bis zu 40 Prozent Energieeinsparung. Denn mehr als drei Viertel aller in Deutschland installierten Heizungsanlagen sind nach Angaben des BDH Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. unzureichend effizient.

Durch eine Investition in moderne Heizungstechnik steigt zusätzlich noch der Marktwert einer Immobilie. Dies besagt die repräsentative Studie “Marktmonitor Immobilien 2011″ des Immobilienportals immowelt.de. 48 Prozent der befragten Makler gehen davon aus, dass sich bereits der Anschein eines hohen energetischen Sanierungsbedarfs negativ auf den erzielbaren Immobilien-Preis auswirkt. Hausbesitzer sollten deshalb die Chance nutzen, z. B. mit einem Heizungs-Check die Schwachstellen ihrer Heizungsanlage von einem Fachhandwerker überprüfen zu lassen, um Energiesparpotenziale aufzudecken. weiterlesen ›

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Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Heizungen nur noch bis zum Jahresende

Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt noch bis zum Jahresende höhere Fördersätze.

Private Haushalte sollten daher schnell handeln und die neue Heizungsanlage noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Privatpersonen können eine Förderung nämlich erst dann beantragen, wenn die neue Anlage in Betrieb genommen wurde. Zu beachten ist, dass der Förderantrag bis zum 30. Dezember 2011 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen muss, damit die verbesserten Fördersätze anwendbar sind.

Beispielsweise können private Haushalte, die bis zum Jahresende einen neuen Brennwertkessel auf Öl- oder Gasbasis zusammen mit einer thermischen Solaranlage mit zwölf Quadratmeter Kollektorfläche in Betrieb nehmen, eine Förderung in Höhe von 2.040 Euro erhalten. Wird die Heizungsanlage erst im kommenden Jahr in Betrieb genommen, kann für die gleiche Anlage nur eine Zuwendung von 1.580 Euro ausgezahlt werden. weiterlesen ›

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