Eigentlich nichts wirklich neues, hatte ich schon oft, aber jetzt wieder besonders aktuell.
Wer möglichst viel Energie sparen will, sollte seinen Verbrauch fürs Heizen senken. Drei Viertel des Energieverbrauchs gehen im Durchschnittshaushalt auf Kosten der Heizung. 805 Euro pro Jahr fallen so beispielsweise laut Bundesweitem
Heizspiegel 2011 der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH bei einer 70 Quadratmeter-Mietwohnung mit Erdgasheizung an.
Unterstützung beim Senken der Heizkosten bietet der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb „Energiesparcup“. Mit zahlreichen Tipps und praktischen Hintergrundinformationen lernen Verbraucher, wie sie ihren Heizenergieverbrauch verringern können. „Auch nach dem Beginn der Heizsaison lässt sich ohne großen Aufwand noch einiges für mehr Komfort und weniger Verbrauch tun. Mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen sind zehn Prozent Ersparnis möglich“, sagt Claudia Julius, Projektleiterin des Energiesparcups.
Alle Haushalte können jederzeit kostenlos bei den Europameisterschaften der Energiesparer mitmachen. An dem seit einem Jahr laufenden Energiesparcup beteiligen sich elf europäische Länder und Regionen.
Wie effizient geheizt wird und wie wichtig dabei richtiges Lüften ist, zeigt ein aktuelles Themenspezial. Die sieben besten Tipps im Überblick:
- Die richtige Raumtemperatur wählen
Mit jedem Grad weniger sparen Sie rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer sind 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad ausreichend. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter gesenkt werden. - Effizient lüften
Zwei bis vier Mal sollten Sie täglich lüften, um Schimmel zu vermeiden. Dabei sind die Fenster ganz zu öffnen und nicht nur zu kippen. Je wärmer es draußen ist, desto länger ist zu lüften. Faustregel: Liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, genügen drei bis fünf Minuten, sonst zehn bis 15 Minuten. - Wärme im Raum halten
Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie Vorhänge schließen und Rollläden herunterlassen. So bleibt die Wärme im Raum. Vor allem bei älteren Fenstern werden die Kunststoffdichtungen porös und damit undicht. Sorgen Sie für Ersatz oder füllen Sie die Spalten mit Gummi- oder Schaumdichtungsband. weiterlesen





