Wie Sie mit einem Fahrplan profitabel die Heizung modernisieren

Photovoltaikversicherung

Der frostige Winter wird Eigenheimbesitzern vermutlich mit der nächsten Energiekostenrechnung nachhaltig in Erinnerung bleiben. Dafür sorgen in Deutschland rund 78 Prozent veraltete Heizungsanlagen, die im Vergleich zu einem neuen Heizungssystem schnell 30 bis 40 Prozent zu viel Energie verbrauchen. Um die Heizkosten langfristig zu senken, sollten Hausbesitzer über die Investition in eine moderne Heizungsanlage nachdenken.

Eine neue Checkliste bietet Hausbesitzern nützliche Tipps und Orientierung bei der Modernisierungsplanung. Denn wer von einer Heizungsmodernisierung profitieren will, sollte einige wichtige Details beachten. Die Checkliste, die Verbrauchern auch als Download (pdf) zur Verfügung steht, hilft dabei, den Überblick zu behalten. Alle Fragen beispielsweise zu passender Technik, Fördermitteln und Fachhandwerkern können auf der Website geklärt werden.

Einfach und schnell geht das mit dem “Heizungsmodernisierungs-Fahrplan”. Dieser leitet Interessierte an die für sie relevanten Informationen weiter: Alle Hausbesitzer, die sich das erste Mal mit dem Thema beschäftigen, können sich unter dem Stichwort “Heizungsmodernisierung” zunächst schrittweise anhand von Beispielen einen Überblick über Planung, Finanzierung und Profit verschaffen. Konkrete Fragen zu Technik und Kosten klärt das Intelligent heizen 1×1. Außerdem stehen Broschüren zu Heizungsmodernisierungsthemen und staatlichen Fördermitteln als kostenlose Downloads zur Verfügung.

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Offene Gebäudemanagement-Systeme zur Optimierung der Energieeffizienz

Es gibt viele interessante Neugründungen im Bereich grüner Technologien. Die internationale Konferenz für Smart Green Business Ecosummit 2012, vom 22. – 23. März 2012 in Berlin, prämiert mit dem Ecosummit Award die besten intelligenten grünen Unternehmen in Europa. Die Veranstaltung lockt 400 Topmanager von Investoren, Startups, Konzernen und Energieversorgern in die Hauptstadt.  Auf dem ECO12 geht es um Cleantech, erneuerbare Energien, Elektromobilität, Smart Green City und Venture Capital. Bereits 30 intelligente grüne Startups aus 6 Ländern sind für den ECO12 Award nominiert.

In einer losen Serie stelle ich die nominierten Unternehmen und ihre Technologien vor. Im sechsten Teil geht es um eine Technologie, die für jeden End-Anwender interessant sein könnte. Denn die Produkte von Passiv Systems aus Großbritannien könnten die Energieeffizienz in Gebäuden deutlich erhöhen und komfortabler gestalten – nach eigenen Angaben.

Das System der intelligenten Gebäudesteuerung von PassivSystems Limited ist eine intelligente Gebäudesteuerung zur Überwachung und Optimierung des Heizenergie- und Stromverbrauchs, wie auch Energieerzeuger mit Erneuerbaren Energien. Damit soll die Energieeffizienz des Gebäudes und auch die Kontrollmöglichkeit, wie auch die Bequemlichkeit, für den Eigentümer erhöht werden.

Die bequeme Überwachung und Steuerung der Energieparameter, wie z.B. Raumtemperaturen, kann mit üblichen Smartphones oder mit Bedienfeldern in den Räumen erfolgen. Damit weiß die Steuerung, wann Räume belegt sind und wann die Nutzer nach Hause kommen, etc. Mit dem System wird nicht nur die Heizung entsprechend geregelt, auch elektrische Warmwasserbereiter können damit angesteuert werden. Darüber hinaus lässt sich mit diesem System die Solaranlage (egal ob thermische Sonnenkollektoren oder eine PV-Anlage) überwachen.

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Passend zum Wetter – Tipps zur Reduzierung der Heizkosten

Gruenspar.de

Eigentlich nichts wirklich neues, hatte ich schon oft, aber jetzt wieder besonders aktuell.

Wer möglichst viel Energie sparen will, sollte seinen Verbrauch fürs Heizen senken. Drei Viertel des Energieverbrauchs gehen im Durchschnittshaushalt auf Kosten der Heizung. 805 Euro pro Jahr fallen so beispielsweise laut Bundesweitem
Heizspiegel 2011 der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH bei einer 70 Quadratmeter-Mietwohnung mit Erdgasheizung an.

Unterstützung beim Senken der Heizkosten bietet der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb „Energiesparcup“. Mit zahlreichen Tipps und praktischen Hintergrundinformationen lernen Verbraucher, wie sie ihren Heizenergieverbrauch verringern können. „Auch nach dem Beginn der Heizsaison lässt sich ohne großen Aufwand noch einiges für mehr Komfort und weniger Verbrauch tun. Mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen sind zehn Prozent Ersparnis möglich“, sagt Claudia Julius, Projektleiterin des Energiesparcups.

Alle Haushalte können jederzeit kostenlos bei den Europameisterschaften der Energiesparer mitmachen. An dem seit einem Jahr laufenden Energiesparcup beteiligen sich elf europäische Länder und Regionen.

Wie effizient geheizt wird und wie wichtig dabei richtiges Lüften ist, zeigt ein aktuelles Themenspezial. Die sieben besten Tipps im Überblick:

  1. Die richtige Raumtemperatur wählen
    Mit jedem Grad weniger sparen Sie rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer sind 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad ausreichend. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter gesenkt werden.
  2. Effizient lüften
    Zwei bis vier Mal sollten Sie täglich lüften, um Schimmel zu vermeiden. Dabei sind die Fenster ganz zu öffnen und nicht nur zu kippen. Je wärmer es draußen ist, desto länger ist zu lüften. Faustregel: Liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, genügen drei bis fünf Minuten, sonst zehn bis 15 Minuten.
  3. Wärme im Raum halten
    Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie Vorhänge schließen und Rollläden herunterlassen. So bleibt die Wärme im Raum. Vor allem bei älteren Fenstern werden die Kunststoffdichtungen porös und damit undicht. Sorgen Sie für Ersatz oder füllen Sie die Spalten mit Gummi- oder Schaumdichtungsband. weiterlesen »
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Was bringt die neue BHKW-Förderrichtlinie?

Am 18. Januar 2012 wurden die „Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kW“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit veröffentlicht. Gemäß dieser Richtlinien erhalten Mikro-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 20 kW eine einmalige Investitionsförderung, die ab dem 1. April 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden kann. Diese Förderung beträgt für eine Mikro-KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 1 KW, wie dies zum Beispiel in einem Einfamilienhaus eingesetzt werden kann, 1.500,- Euro. Eine 20 kW-Anlage erhält eine Förderung in Höhe von 3.500,- Euro.

Indes – nicht alle Mikro-KWK-Anlagen erhalten eine Investitionsförderung. Eine längere Liste von Bedingungen muss hierfür erfüllt werden. Wichtigste Einschränkung ist der Wegfall der Förderung für alle Mikro-KWK-Anlagen in Neubauten sowie in Gebieten, in denen ein Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme vorliegt.

Insbesondere für BHKW-Hersteller im Leistungsbereich bis 20 kW dürften die nächsten Monate zur wirtschaftlichen Herausforderung werden. Aufgrund der nun in Aussicht gestellten Förderung werden die meisten Kunden die Realisierung einer Mikro-KWK-Anlage auf einen Termin nach dem 01.04.2012 verschieben. Dies wird voraussichtlich zu einem Einbruch der Umsätze sowie angesichts der laufenden Kosten bei einigen BHKW-Herstellern ggf. auch zu Liquiditätsengpässen führen.

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Schornsteinfeger stellen nahezu 1,3 Mio. Mängel an Heizungsanlagen fest

So neu sind diese Ergebnisse nicht, aber wie kann man diese Mängel an Heizungsanlagen beheben? Welche wirtschaftliche Lösung ist besonders geeignet? Staatliche Förderung oder Wärmelieferung durch einen Dienstleister, bei dem sich der Hausbesitzer um nichts mehr kümmern muss?  

Jährlich untersuchen Bezirksschornsteinfeger fast 14 Millionen Heizanlagen bundesweit und decken dabei nahezu 1,3 Millionen Mängel auf. Ebenso wurde 2010 festgestellt, dass ca. 8 % der Heizungsanlagen älter als 27 Jahre sind und somit ersetzt werden müssen.

Heizkessel mit einer Nennleistung von 4 bis 25 KW dürfen nicht mehr als 11 % Abgasverlust zeigen, Anlagen > 25 bis 50 KW nicht mehr als 10 % und Anlagen > 50 KW nicht mehr als 9 % Verluste aufweisen.

Neben den Anforderungen der Bundesimmissionsschutz-Verordnung sehen sich Gebäudeeigentümer mit zahlreichen weiteren gesetzlichen Regelungen konfrontiert. Dazu gehören u.a. die Energieeinsparverordnung oder das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.

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Kraft-Wärme-Kopplung fehlt es an politischer Unterstützung

Von den Initiativen von Lichtblick und RWE für BHKW im Keller von Einfamilienhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern hatte ich schon berichtet. An weiteren Initiativen und Unterstützung für den Ausbau von BHKW und Kraft-Wärme-Kopplung im allgemeinen fehlt es aber leider, wobei das Einsparpotential groß und der Nutzen als Regelenergie für das Stromnetz groß ist.

In den Niederlanden und in Dänemark werden bereits mehr als 30% bzw. 42% der produzierten Strommenge in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Das Prinzip der dezentralen Energieversorgung mittels KWK-Anlagen umfasst kleinste Leistungen für das Einfamilienhaus bis hin zu sehr großen Leistungen für kommunale Fernwärme oder Industrieanlagen. Aufgrund der Dezentralität können KWK-Anlagen deutlich flexibler auf Lastschwankungen reagieren als jedes Kondensationskraftwerk.

Eine Eigenschaft, die bei der zukünftigen Stromversorgung umso wichtiger wird, je mehr Windkraft- und Photovoltaikanlagen in das Stromnetz einspeisen. Zudem wird bei KWK-Anlagen die im Brennstoff enthaltene Energie deutlich effektiver als bei „normalen“ Kraftwerken genutzt – statt nahezu 60% Verluste in Form von Dampfschwaden aus Kühltürmen betragen die Verluste bei der KWK lediglich 5-15%.
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Energieeinsparung durch verbrauchsbasierte Erfassung

Wie viel Energie lässt sich durch die verbrauchsbasierte Erfassung der Heizenergie einsparen?  Eigentlich ist es logisch und sollte selbstverständlich sein, dass die Erfassung des Energieverbrauchs bei der Energieeinsparung hilft. Oder haben Sie andere Erfahrungen?

Geringer als erwartet wird dieses Jahr laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz ausfallen: Während die Industrie weitestgehend auf dem Niveau des Vorjahres stagniert, konnten lediglich die privaten Haushalte ihre Energieeffizienz maßgeblich verbessern.

Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Einsparung von Heizenergie – sie allein macht rund 75 Prozent der Endenergie bei Privathaushalten aus. Maßgeblich dafür ist in erster Linie die verbrauchsgerechte Erfassung und Abrechnung der Heizenergie. Allein durch ihren positiven Einfluss auf das Verbrauchsverhalten der Mieter und Wohnungseigentümer lassen sich nachweislich bis zu 15 Prozent Energie einsparen. Darüber freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch der eigene Geldbeutel.

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Noch bis Ende des Jahres von Förderung für neue Heizung profitieren

Die Energiepreise sind in diesem Jahr stark gestiegen. Das bekommen nun auch die Verbraucher zu spüren. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes können sich viele Menschen eine warme Wohnung mit 22 Grad nicht mehr leisten. Doch gerade in Zeiten stetig steigender Heizkosten sind Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer modernen, energieeffizienten Heizung mittlerweile eine zukunftssichere Geldanlage.

Die VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. hat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden, berechnet, dass für Hausbesitzer je nach Gebäudezustand und Alter der Heizungsanlage Energiekosteneinsparungen von bis zu 1.600 Euro pro Jahr möglich sind. Neben dem geringeren Energieverbrauch werden zusätzlich der Wert und damit die Attraktivität einer Immobilie gesteigert. Noch bis 30.12.2011 können Hausbesitzer von erhöhten staatlichen Fördermitteln für eine Heizungsmodernisierung profitieren.

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Wohneigentümer geben mehr Geld aus für Heizung als Mieter

Ehrgeizige Klimaziele sind nur erreichbar, wenn man auf die großen Einsparpotenziale bei den 17 Millionen Wohneigentümern in Deutschland setzt. Auf diesen Nenner lässt sich die Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes (EVS) bringen, die das Berliner Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) vorgenommen hat. Danach wurden im Jahre 2008 insgesamt 38,8 Milliarden Euro für Heizenergie ausgegeben. Mit 63 Prozent – fast 25 Milliarden Euro – entfiel der Löwenanteil auf die im Schnitt deutlich größeren selbstgenutzten Eigenheime und Eigentumswohnungen.

Die Berliner Forscher haben errechnet, dass 2008 im Durchschnitt aller deutschen Haushalte monatlich 82 Euro für Heizenergie ausgegeben wurden, also knapp 1.000 Euro im Jahr. Nach Angaben von LBS Research sind die Haushaltsenergiepreise im laufenden Jahr 2011 um mindestens sechs Prozent höher, so dass – trotz gewisser Erfolge bei Energie-Einsparmaßnahmen im Gebäudebestand in den letzten Jahren – jetzt mit Sicherheit die Marke von 1.000 Euro überschritten ist. Schon diese Zahl mache deutlich, wie wichtig verstärkte Anstrengungen zur Energieeinsparung seien.

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Wie kann man Wärme über lange Zeit speichern?

Der Artikel zum Energy-Globe-Award für eine Solarsiedlung in Kanada und die Ankündigung einer Innovation eines deutschen Haustechnikherstellers haben mich dazu angeregt, darüber nachzudenken warum hierzulande so wenig über saisonale Wärmespeicherung nachgedacht wird. Die Idee sommerlichen Wärmeüberschuss für Herbst und Winter aufzuheben klingt eigentlich interessant.

Für eine effiziente Speicherung der Wärme müssen die Verluste gering gehalten werden. Wie dies geschieht, hängt vom Speicherkonzept ab. Es gibt prinzipiell unterschiedliche Konzepte zur saisonalen Wärmespeicherung (laut Thema-Energie), mit einigen Beispielen:

Weitere geförderte Projekte sind auf der Projektseite Solarthermie2000Plus zu finden. Wer weitere Projekte kennt, kann sie gerne als Kommentar hinterlassen, ich werde dann die Liste ergänzen.
Die Liste zeigt, dass es möglich Wärme aus dem Sommer für den Winter mit einem Deckungsanteil von 50% zu speichern, aber der Aufwand und die Kosten dafür sind noch recht hoch, so dass es sich vorerst weiter nur um geförderte Einzelobjekte handeln wird. Bei steigenden Energiepreisen können die Speicher dann aber interessant werden.
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