Kategorie: erneuerbare energien

Modell für Direktvermarktung von Ökostrom vom Erzeuger bis zum Verbraucher

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Funktion des Ökostrom-Markt-Modells, Grafik: naturstrom.de Die Verhandlungen und Beratungen für das sogenannte EEG 2.0 laufen zur Zeit. Nach den zur Zeit bekannten Plänen der Bundesregierung wird es vor allem für kleine Akteure schwerer neue Anlagen zu bauen. Vor allem wird es für Anbieter von Ökostrom dann kaum noch möglich sein die eigenen Kunden mit Ökostrom zu versorgen und dies auch glaubhaft nachzuweisen. Graustrom, der an der Börse aus allen Kraftwerken gemischt wird, soll der Strom der Zukunft sein. Ist die Zukunft des Stroms jetzt grau? Der Wunsch vieler Kunden nach einem klar definierten Strom-Produkt wird dann schwerer zu erfüllen sein, wenn es nur noch anonymen und grauen Strom aus der Steckdose geben soll. Alle Betreiber von Stromerzeugungs-Anlagen mit erneuerbaren Energien sollen ihren Strom selbst oder über einen Dienstleister an der Strombörse verkaufen. Es lässt sich dann noch weniger als heute sagen woher der Strom einzelner Anbieter kommt, es gibt nur Graustrom unbekannter Herkunft. weiterlesen ›

Energiewende mit großen Vorteilen bei dezentraler Struktur und Eigenverbrauch

Jetzt wird es ernst mit der Energiewende, die Zeiten sind vorbei in denen man Strom aus erneuerbaren Energien als Spielerei oder Liebhaberei abtun kann. Die derzeit geführten Verteilungskämpfe zeigen das sehr eindrucksvoll. Es wird sich nun zeigen müssen, wohin die Energiewende steuert. Energieblogger haben besten EEG-Entwurf gesucht Grafischer Vergleich der zentralen Studien zur Energiewende, Grafik: Benjamin Bauer, Cornelia Daniel-Gruber, Maria Nasswetter, Thomas Nasswetter Bei der Suche nach dem Germany´s Next Top EEG haben die Energieblogger bewusst völlig verschiedene Konzepte mit reingenommen in den Vergleich. So können wir gut erkennen in welche Richtung die Energiewende mit diesem oder jenem Konzept gehen wird. Wird der Trend zur dezentralen Energieversorgung anhalten, wird es weiterhin einen festen Einspeisetarif geben, wie soll dieser auf die Stromkunden umgelegt werden und welche Rolle wird künftig der Eigenverbrauch spielen? In der aktuell laufenden Auswertung der Aktion GNTEEG werden wir die untersuchten Konzepte mal genauer betrachten und die Auswirkungen vorstellen. Das Bewertungs-Schema hat Kilian Rüfer bereits gut erklärt, Kathrin Hoffmann hat das EEG Paradoxon erklärt, den günstigen Strom an der Börse und teuren Strom für Verbraucher, und Andreas Raetsch hat den Weg zum besten EEG-Entwurf aufgzeigt. weiterlesen ›

Liste der Studien und Konzepte für Germanys next Top EEG

TOPEEG-ENERGYNET-BLAUEs ist schon fast vier Monate her als ich von dem Konzept berichtet habe, die unterschiedlichsten Vorschläge zur Reform des EEG vergleichbar zu machen und zu bewerten. Die Aktion “Germanys Next Top EEG” stand damals noch in den Startlöchern und wir wollten das Interesse an diesem komplexen Thema testen.

Inzwischen gibt es 11 verschiedene Studien und Konzepte, die jetzt verglichen werden können und auf den verschiedensten Energieblogs veröffentlicht wurden. weiterlesen ›

Erneuerbare Energien im Winter – wie groß ist ihr Anteil bei Kälte und Dunkelheit?

Gastbeitrag von Byron Jochims

Erneuerbare Energien im Winter

Erneuerbare Energien im Winter

Werden die Tage immer kürzer und die Sonnenstunden immer weniger, fragt sich so mancher Besitzer von Photovoltaik-Modulen, ob der erzeugte Strom für alles Nötige ausreicht. Die Sorge ist jedoch unbegründet, denn auch in den Wintermonaten ist auf erneuerbare Energien Verlass. Insgesamt kommt Deutschland mit Sonnen-, Wind-, Wasser- und Bioenergie auf 25 Prozent Anteil an der gesamten Stromversorgung des Landes.

Wissenschaftler und Experten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien gehen davon aus, dass in Zukunft die Versorgung mit erneuerbaren Energien vollständig und ganzjährig möglich sein wird. Eine Studie des Fraunhofer Instituts zeigt gar auf, dass eine Energieversorgung, die ausschließlich auf erneuerbaren Energien basiert, bereits bis zum Jahr 2050 möglich ist.

Dezember als energieintensivster Monat des Jahres

Vor allem um die Weihnachtszeit herum sind die Tage besonders kurz, was zur Folge hat, dass die Beleuchtung draußen und im Inneren der Häuser besonders lange im Einsatz ist. Zudem will ein Haus geheizt werden und auch auf warmes Wasser will niemand verzichten. Aus diesen Gründen fällt ein Zehntel des gesamten Jahresverbrauchs an Energie auf den Dezember. Im Durchschnitt benötigt ein Haushalt mit drei Personen etwa 292 Kilowattstunden Strom pro Monat – im Dezember sind es dagegen 317 Kilowattstunden. weiterlesen ›

Konkrete Pläne zur Weiterentwicklung der Energiewende fehlen vor der Bundestagswahl

Energieblogger zur BundestagswahlDie aktuelle Debatte über die Energiewende und die Förderung erneuerbarer Energien im Speziellen erscheint mir in eine Sackgasse geraten zu sein. Auf der einen Seite gibt es die Blockierer und Bremser, die ihren Besitzstand wahren wollen und gegen jeden weiteren Ausbau von Sonnen- und Windenergie auf allen Ebenen kämpfen. Und auf der anderen Seite kommt gleich der Ruf nach dem gegen das “Dagegen”. Die Situation erscheint in einer Blockadesituation zu sein, keiner will von seiner Position abrücken.

Warten alle auf die Bundestagswahl? Man liest oft, dass konkrete Konzepte erst nach der Wahl vorgestellt werden sollen. Vor der Wahl möchte sich keiner mehr bewegen. Aber wie sollen die Wählerinnen und Wähler sich dann entscheiden? Schließlich spielt 39% der Bundesbürger die Energiepolitik bei der Wahlentscheidung eine Rolle und für weitere 29% sogar eine sehr große Rolle, wie eine Befragung im Auftrag des Stromversorgers Lichtblick ergeben hat. Damit ist die Energiewende ein Thema, das die Wahl mit entscheiden kann. weiterlesen ›

Umwelthilfe zeigt wie Kommunen vom Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren

IMG_7330Kommunen, die sich selbst aktiv einbringen und den Ausbau Erneuerbarer Energien auf ihrem Territorium gezielt steuern. Das ist ein zentrales Ergebnis einer gemeinsamen Forschungsarbeit der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) und des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS, Hochschule Trier). Während der zweijährigen Studie wurde untersucht, welche Rolle Kommunen beim Ausbau regenerativer Energietechnologien spielen und in welchem Umfang sie davon auch finanziell profitieren können.

Die Ergebnisse der vom Bundesumweltministerium geförderten Studie „Kommunale Investitionen in Erneuerbare Energien – Wirkungen und Perspektiven“ belegen zum einen, dass eigene Investitionen seitens der Kommunen beziehungsweise ihrer Unternehmen wie Stadtwerken und Wohnungsbaugesellschaften eine entscheidende Voraussetzung für die Umgestaltung des Energieversorgungssystems auf lokaler Ebene darstellen. Zum anderen zeigt die Untersuchung, dass den Kommunen grundsätzlich ein breites Instrumentarium zur gezielten Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien zur Verfügung steht. Durch planvolles Vorgehen seitens der Kommunen bei der Nutzung dieser Instrumente kann Wertschöpfung vor Ort gebunden werden. weiterlesen ›