erneuerbare energien

Negative Entwicklung von Arbeitsplätzen bei Erneuerbare Energien in 2014

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Arbeitsplätze Windenergie
Leichtes Wachstum von Arbeitsplätzen im Bereich der Windenergie, Foto: Andreas Kühl

Die Entwicklung der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien war in diesem Jahr ein Streitthema. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte nur mit Verzögerung eine Studie veröffentlicht, die der Energiewende positive Beschäftigungseffekte bescheinigt. Darin wird aber nur die langfristige Wirkung gezeigt. Wie sieht es heute aus mit der Entwicklung der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien? Leider negativ, die Zahl der Beschäftigten im Bereich erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent. Dies verkündete die DLR gestern in einer Pressemitteilung.

355.400 Menschen arbeiteten im Jahr 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. …mehr »

Positionspapier der Forschung zu erneuerbaren Energien im Wärmemarkt

Dieser Artikel ist Teil 4 von 6 über Heizen mit erneuerbaren Energien
Solarwärme
Solarwärme für Trinkwasser und Heizung, Foto: pixabay.com/ bykst

Passend zum aktuellen Thema der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt, der Wärmewende, hat der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) eine gute Analyse der Herausforderungen und Handlungsoptionen im Wärmesektor veröffentlicht. Diese ist gedacht als Beitrag zu einer fundierten Diskussion über adäquate Politikinstrumente für die Wärmewende. Das Positionspapier zeigt deutlich wie wichtig eine integrierte Energiewende unter Beachtung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität ist. …mehr »

Wie entwickelt sich die Nachfrage im Marktanreizprogramm für Förderung von Heizung mit erneuerbaren Energien?

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 über Heizen mit erneuerbaren Energien
BAFA Statistik MAP
BAFA Monatsstatistik Marktanreizprogramm MAP, Grafik: BAFA

Die Heizungsindustrie hat auf ihrer gestrigen Wärmekonferenz wieder einmal das Ausbleiben der Wärmewende beklagt. Dabei meint sie nur die Modernisierung der alten Heizungen – mit den meist gleichen fossilen Energieträgern. Eine Wende hin zu einer Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien scheint hingegen nicht auf der Wunschliste zu sein, dabei steht der Begriff Energiewende – und die Wärmewende sollte ein Teil davon sein – für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Liegt die Stagnation vielleicht daran, dass die Heizungsindustrie weiter auf fossile Energieträger setzt?

Ich kann die Frage nicht beantworten, aber zu einer Wärmewende gehört für mich ein wachsender Einsatz von erneuerbaren Energien in der Heizung. Um den Anteil erneuerbarer Energien in der Heizung zu steigern, wurden zum 01. April 2015 die Förderbedingungen im Marktanreizprogramm MAP verbessert. …mehr »

Sind Handwerk und Handel gut vorbereitet für Beratung zu erneuerbare Energien für die Heizung?

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 über Heizen mit erneuerbaren Energien
Beratung zum Energielabel für die Heizung
Energielabel für Heizungen, auf die Beratung kommt es immer noch an, Foto: VdZ

Mit dem neuen Energielabel, das ab dem 26.09. für fast alle neue Heizungsanlagen zur Pflicht wird, erhalten diese Geräte eine sichtbare Kennzeichnung der Energieeffizienz. Auch wenn  es viele berechtigte Kritik an der Ausgestaltung des Energielabels gibt, sollte es doch genutzt werden um die Vorteile der Solarwärme und von Wärmepumpen für die Raumheizung und Warmwasserbereitung aufzuzeigen. Beide können dazu beitragen, dass der fossile Anteil in der Heizung weiter reduziert werden kann.

In Anwendung einer europäischen Richtlinie werden künftig in allen EU-Ländern Heizgeräte entsprechend ihrer Energieeffizienz von der niedrigsten Kategorie G bis zur höchsten Kategorie A+++ ausgezeichnet. Die Labels betreffen Produkte und Produktkombinationen bis zu 70 Kilowatt Heizleistung. Heizungen auf der Basis von Biomasse sind zum jetzigen Zeitpunkt noch von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen.

Da die Angaben auf dem Energielabel je nach der eingesetzten Energiequelle und der Anwendung unterschiedlich ist, kommt es nach wie vor auf eine gute Beratung durch Fachhandwerker und den Fachhandel an. …mehr »

Stand des Crowdfundings für erneuerbare Energien weltweit

International nimmt Crowdfunding in der Finanzierung von Projekten mit erneuerbaren Energien eine immer größere Rolle ein. Die Anzahl der Plattformen wächst weiter an und bestehende Plattformen wachsen ebenfalls. Die Finanzierung über Crowdfunding ist zwar nicht zu vergleichen mit Energiegenossenschaften, aber sie ist dennoch in vielen Ländern an Bedeutung gewonnen.

Weltweit gibt es mehr als 24 Crowdfunding-Plattformen, die sich auf Projekte mit erneuerbaren Energien spezialisiert haben. Diese verteilen sich auf Europa, 17 Plattformen, und Nordamerika mit 7 Plattformen. Innerhalb von Europa hat Deutschland den größten Anteil, in der Infografik von Solarplaza sind die sieben aktivsten Plattformen genannt. Auch in den Niederlanden und im United Kingdom (UK) gibt es sehr aktive Crowdfunding-Plattformen, die auf erneuerbare Energien spezialisiert sind. In Frankreich sind jetzt auch drei Plattformen aktiv, in Portugal gibt es eine und in Italien und Finnland kommen in nächster Zeit weitere Plattformen hinzu.

Renewable Energy Crowdfunding
Renewabel Energy Crowdfunding Map, Infografik: Solarplaza

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Erneuerbare Energien in Bürgerhand gibt es in ganz Europa

Don´t camp renewables!
Don´t camp renewables!

Auch wenn wir in Deutschland relativ weit voran geschritten sind mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und eine riesige Anzahl von Bürger-Energiegenossenschaften haben, sind wir nicht die einzigen in Europa. In vielen anderen europäischen Ländern gibt es ebenfalls ein großes Engagement von Bürgern für den Ausbau der erneuerbaren Energien, für einen lokalen Bezug von Ökostrom, für die Reduzierung des Heizenergieverbrauchs oder für eine CO2-arme oder -neutrale Energieversorgung.

Es war in Brüssel bei der EU Sustainable Energy Week schön zu sehen was es alles an Projekten gibt in den anderen Mitgliedsstaaten. Ich war erstaunt welch großen Raum der Faktor dezentrale Energieversorgung in den Gemeinden, Städten oder Regionen einnimmt und, dass die Rolle die Bürger so betont wird. Es ist immerhin eine Veranstaltung der zentralen europäischen Einrichtung, der EU-Kommission.

Ich konnte selbst nur eine Session zum Thema Bürgerenergie verfolgen, „Cities and Citizens in the Energy Union“ – „Städte und Einwohner in der Energie Union“. Dort kamen neben Vertretern von den großen Städten Barcelona, Göteburg und London auch engagierte Energiebürger wie Dirk Vansintjan von der belgischen Energiegenossenschaft Ecopower und der ebenso engagierte Abgeordnete des Europaparlamentes Claude Turmes zu Wort. …mehr »