Kategorie: Best-Practice

Gelungenes Beispiel für Energiewende-Projekt in der Produktion

Greenfactory Allgäu, die energieautarke Produktion. Einblick in Produktionsablauf, Foto: Müller Produktions GmbH Erfolgreiche Energieeffizienz-Maßnahmen sieht man nicht von außen, sie müssen kommuniziert werden. Hier ist noch viel zu tun, denn ohne Kommunikation sieht man kaum was Effizienz leisten kann. Wir brauchen mehr Berichte von guten und vorbildlichen Projekten, egal ob in der Industrie, im  Gewerbe oder an Gebäuden. Ein solches Beispiel erreichte mich diese Woche und ein weiteres schönes Beispiel habe ich aus meiner Umgebung in der Planung. Industrielles Leuchtturmprojekt der Energiewende Green Factory im Allgäu Dieses Beispiel ist die weltweit erste energieautarke Produktions- und Ausbildungshalle der Müller Produktions GmbH in Ungerhausen, die so genannte Green Factory Allgäu. Die Müller Produktions GmbH produziert in Ungerhausen in erster Linie versorgungstechnische Komponenten, wie zum Beispiel PE-Bauteile für Geothermie wie Erdsondenanlagen oder Erdkollektoren, Rohrleitungssysteme aus Stahl und Edelstahl oder Gehäusekomponenten für Windkraftanlagen und Wärmepumpen. Im Bereich der Lüftungstechnik stellt Alois Müller unter anderem Lüftungskanäle, Luftauslasssysteme und Sonderkomponenten für Lüftungsanlagen her. Auch für die Kühlung von Werkzeugmaschinen bietet das Unternehmen aus Memmingen innovative Systeme an. Außerdem dient die Green Factory in Ungerhausen als Ausbildungshalle für den Nachwuchs der Unternehmen der Müller-Gruppe. weiterlesen ›

Schweizer Energiepreis Watt d´Or zeichnet zum 9. Mal innovative Unternehmen aus

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Letzte Farben vor dem Winter in der Schweiz, Foto: daniel stricker / pixelio.de Bereits zum achten Mal verleiht das Bundesamt für Energie in der  Schweiz den begehrten Energiepreis Watt d’Or. Ausgezeichnet werden innovative schweizerische Unternehmen welche die Energiezukunft längst erfolgreich und mutig in die Praxis umsetzen. Die goldenen Gewinner/innen des Jahres 2014 sind der Verband Textilpflege Schweiz VTS in Bern, die Kraftwerke Oberhasli AG in Innertkirchen, die glass2energy ag in Villaz-St-Pierre, das Institut für Dynamische Systeme und Regelungstechnik der ETH Zürich sowie die Kirchrainweg AG und die e4plus AG in Kriens gemeinsam mit der aardeplan ag aus Baar. Um diese Unternehmen zu ehren hat das Bundesamt für Energie im Jahr 2006 den Watt d’Or, das Gütesiegel für Energieexzellenz, geschaffen. Ziel des Watt d’Or ist es, aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt zu machen und so Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit zu motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien für sich zu entdecken. Der Watt d’Or ist nicht dotiert, es werden keine Preisgelder ausgeschüttet und es wird auf eine Rangierung unter den Siegerprojekten verzichtet. 65 Bewerbungen wurden bis Ende Juli 2013 für den Watt d’Or 2014 eingereicht und von einem Fachexpertenteam evaluiert. Für die Endrunde nominiert wurden schliesslich 28 Beiträge. Unter dem Vorsitz von Jurypräsidentin Pascale Bruderer kürte die Watt d’Or Jury daraus die folgenden fünf Siegerprojekte. weiterlesen ›

Elf herausragende Leuchttürme für Energieeffizienz in Unternehmen

Fabrikhalle, Quelle: pixabay.de Gute Beispiele für die Umsetzung von Energieeffizienz im Alltag werden auch im neuen Jahr zu einem der Schwerpunkte hier gehören. Nicht nur in privaten Haushalten ist effizienter Energieeinsatz von Interesse. Auch im Handel, in Handwerksbetrieben und in der Industrie hat die Energieeffizienz noch einiges an Potential zu bieten. Durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz verringern sich nicht nur die laufenden Kosten, auch der Einfluss künftiger Energiepreise verringert sich. Eine große Rolle für die Energieeffizienz in Unternehmen könnten künftig die Industrie- und Handelskammern (IHK) einnehmen. Hier laufen die Fäden zusammen, gibt es Kontakte zu allen Betrieben vor Ort, kompetente Ansprechpartner und das Interesse an wettbewerbsfähigen Unternehmen. Auch über der Ausbildung haben die IHK großen Einfluss auf die künftigen Mitarbeiter, sowie deren Einstellung zum Energieverbrauch und damit dem Umgang mit elektrischen Geräten und auch bei Entscheidungen von Investitionen. weiterlesen ›

Stadtwerke Bonn suchen Vorbilder in Sachen Energieeffizienz

Solardach

Solardach auf einem Altbau, Foto: Berliner Energieagentur

Das Engagement für die Energiewende, also für Energieeffizienz, für Energiesparen, sparsamen Gebäude und dem Einsatz erneuerbarer Energien ist vor Ort zu finden, in den Kommunen und Städten. Da gibt es die vielen Menschen, die handeln und mit großem Engagement sich für energiesparende Gebäude, neue sparsamere Heizungen und für erneuerbare Energien engagieren. Dieser Einsatz sollte mehr gewürdigt und gezeigt werden. Daher präsentiere ich gerne lokale Projekte aus dem Energiebereich aller Art, wie die Auszeichnung von Energieeffizienz der Lechwerke. Projekte bitte einfach per Mail  einsenden oder in den Kommentaren darauf hinweisen.

Ausschreibung Bonner Energieeffizienz-Preis

Eine lokale Preisverleihung, die das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Energieeffizienz und Klimaschutz würdigt ist der Bonner Energieeffizienz-Preis, der für 2013 gerade in der Ausschreibung ist. Mit diesem Preis wird das Engagement von Bonner Bürgern und Unternehmen in Sachen Energieeffizienz, dem Einsatz Erneuerbarer Energien und Klimaschutz von den Stadtwerken Bonn Energie und Wasser gewürdigt. Die SWB Energie und Wasser unterstützen ihre Kunden bereits im sparsamen Umgang mit Energie, bei der intelligenten und effizienten Nutzung von Energie, sowie beim Einsatz von erneuerbaren Energien. weiterlesen ›

Auszeichnung für Energieeffizienz in schwäbischen Unternehmen

Preisträger des LEW Innovationspreises Klima und Energie

Die Preisträger von den Unternehmen Molkerei Gropper, Interquell, Solarzentrum Allgäu und Firmengruppe Unger mit Vertretern der Jury und Franz Josef Pschierer (3.v.l.), Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Foto: LEW/Bleier

Gute und besonders vorbildliche Projekte zu zeigen sind mir besonders wichtig, das habe ich sicher schon häufig erwähnt. Aber Beispiele zeigen immer wieder gut, was alles gemacht wird und wo Energie effizienter eingesetzt werden kann. Für Unternehmen und bei öffentlichen Einrichtungen ergibt sich als weiteren Vorteil, dass sie damit in der Regel Energiekosten einsparen können

Die Molkerei Gropper aus Bissingen, der Getreideveredler Interquell aus Großaitingen, der Solarmodulehersteller Solarzentrum Allgäu und das Baustoffunternehmen Unger aus Donauwörth sind als Gewinner des diesjährigen LEW Innovationspreises Klima und Energie solche Beispiele, die es Wert sind gezeigt zu werden. Mir ist es nicht wichtig, wer die Auszeichnung vergibt, wichtiger sind die prämierten Projekte, die zeigen, was alles machbar ist in Unternehmen zur Einsparung von Energie und damit zur Reduzierung der Kosten und des CO2-Ausstoßes.

Aktive Energieeinsparung und Klimaschutz in Unternehmen

Die mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert Projekte aus der Region, die mit innovativen Ansätzen nachhaltig zu Klimaschutz und Energieeffizienz beitragen. Aus mehr als 70 Bewerbungen hat eine hochrangig besetzte Fachjury die vier ausgezeichneten Energiekonzepte ausgewählt. weiterlesen ›

Beim Klimaschutz ist die FU Berlin eine Exzellenz-Uni

Energieeinsatz an der FU Berlin, Grafik: FU Berlin/ Berlin spart Energie

Energieeinsatz an der FU Berlin, Grafik: FU Berlin/ Berlin spart Energie

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben ein großes Potential zur Einsparung von Energie. Auch dieser Bereich ist ein Thema in der aktuelle laufenden Aktionswoche “Berlin spart Energie”, die von den Energiebloggern als Medienpartner begleitet wird. Von einigen Beispielen aus der Industrie habe ich in diesem Jahr bereits berichtet und gezeigt, wie groß das Potential zur Energieeinsparung in einigen Branchen ist, zuletzt hatte ich dieses Thema in einer Ausgabe des Podcast über Energieffizienz in der Industrie aufgegriffen.

Mit öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen hatte ich mich aber noch nicht befasst. Dabei gibt es in diesem Segment ebenfalls ein großes Einsparpotential und die öffentlichen Haushalte werden mit gesunkenen Betriebskosten langfristig entlastet. Als Beispiel wird in der Aktionswoche die Freie Universität Berlin gezeigt, die sehr aktiv ist im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz. In den vergangenen 12 Jahren konnten durch verschiedene Maßnahmen der jährliche Energieverbrauch um rund ein Viertel bzw. um 40 Mio. Kilowattstunden reduziert werden. Mit den Preisen von 2012 betrachtet konnten Energiekosten von jährlich 3,5 Millionen Euro vermieden werden.

Mit Energiemanagement und Ausdauer zum Erfolg

Das ausdauernde Projekt der FU Berlin zur Reduzierung des Energieverbrauchs wurde in 2012 mit dem ersten Platz beim Gasag-Zukunftspreis in der Kategorie „Architektur und Klima“ ausgezeichnet. Von Anfang an wurde ein systematisches Energiemanagement betrieben, um den Energieverbrauch genau zu kennen und so gezielt reduzieren zu können. Das Energiemanagement beinhaltet die Planung, Steuerung, Organisation und Kontrolle des betrieblichen Energieeinsatzes und hat das Ziel der kontinuierlichen Optimierung des Energieeinsatzes.

Energiemanagement bedeutet, dass der Strom- und Wärmeverbrauch mindestens gebäudebezogen erfasst und ausgewertet wird. Mit Hilfe von neuen Online-Energiezählern kann der Energieverbrauch in der Universität in Echtzeit überwacht werden. Die Umrüstung läuft derzeit und soll bis Mitte 2014 abgeschlossen sein. weiterlesen ›