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Kategorie: Bauen

Energie-Flatrate für vernetzte Gebäude ermöglicht neue Geschäftsmodelle

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Geschäftsmodelle Energie-Flatrate
Energieautarkes Haus der VR Bank Altenburger Land bietet neue Geschäftsmodelle durch Energie-Flatrate, Grafik: HELMA Eigenheimbau AG

Eine Energie-Flatrate für Mietwohnungen ist ein ganz neues Konzept. Es ändert vieles für die Beteiligten, die zu einem vernetzten energieautarken Mehrfamilienhaus gehören. Die Wohnungswirtschaft und die Mieter haben dadurch viele Vorteile, der Energieversorger wird nach wie vor benötigt und Banken können zukunftsfähige Anlageprodukte anbieten. Es gibt also für unterschiedliche Interessensgruppen bei vernetzten energieautarken Häusern jeweils eigene Nutzen, die ein Geschäftsmodell darauf aufbauen können. Die Bewohner können mit sicheren Kosten für die nächsten zehn Jahre rechnen, die heute schon auf einem vergleichbaren Niveau oder oder sogar unter den Kosten von konventionellen Wohnungen liegen. Klingt sehr vielversprechend, doch die Idee steht noch am Anfang und wir müssen sehen, ob es sich so auch umsetzen lässt. Nach den technischen Informationen möchte ich hier in diesem Beitrag die wirtschaftlichen Aspekte aufzeigen. … den ganzen Artikel lesen »

Die Technik der energieautarken Mehrfamilienhäuser in Cottbus

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Technik der energieautarken Mehrfamilienhäuser
Baubeginn für zwei energieautarke Mehrfamilienhäuser mit Pauschalmiete und Energie-Flatrate für ein ganzes Jahrzehnt , Grafik: Timo Leukefeld

In Cottbus entstehen zur Zeit die ersten energieautarken Mehrfamilienhäuser, die den Mietern über zehn Jahre konstante Kosten für Wärme und Strom versprechen. Das heißt die Mieten enthalten eine konstante Pauschale, die Strom und Wärme bereits abdeckt. An den Gebäuden werden mit Solarwärme- und Solarstrom-Anlagen ein großer Teil der benötigten Energie für Wärme, Strom und Mobilität erzeugt. Dieses Konzept gibt es bereits für Einfamilienhäuser, doch im Mehrfamilienhaus ist dieses Konzept neu. Die Idee der Häuser stammt von dem Solar-Experten Timo Leukefeld, der hier zusammen mit der Cottbusser Wohnungsgenossenschaft eG  und der  HELMA Eigenheimbau AG arbeitet. In einem ersten Beitrag über dieses Projekt möchte ich die Technik der Häuser vorstellen. … den ganzen Artikel lesen »

Wie gelingt Energieeffizienz in Hotels und Herbergen?

Energieeffizienz Hotels und Herbergen
Energieeffizienz in Hotels und Herbergen, Foto: unsplash.com/ Bill Anastas

Auch in Hotels oder in Herbergen spielen die Energiekosten eine wesentliche Rolle. Mit Werten zwischen fünf und acht Prozent vom Umsatz liegt der Anteil für die Energie in diesen Gebäuden relativ hoch. Als Gast achten wir z.B. nicht immer darauf vor dem Verlassen des Zimmers die Heizung runter zu drehen. Ich nehme an, dies wird weniger der Fall sein als im eigenen Haus – es ist ja schließlich alles bezahlt. Hinzu kommt,, Betreiber von Hotels und Herbergen wissen häufig nicht wie sie am effektivsten Energie einsparen können und haben auch nicht das notwendige Eigenkapital für entsprechende Sanierungen. Diese Erkenntnisse gehören zum dena Modellvorhaben „Check-in Energieeffizienz“. In diesem Projekt soll untersucht werden wo die größten Einsparmöglichkeiten Hindernisse liegen und welche Hindernisse im Weg stehen. … den ganzen Artikel lesen »

degewo Zukunftshaus, eine Sanierung für die CO2-neutrale Zukunft

degewo Zukunftshaus
degewo Zukunftshaus

Das degewo Zukunftshaus ist ein gutes Beispiel, dafür wie sich Energiekonzepte für Gebäude heute verändern. Zunehmend geht es nicht nur um die Reduzierung des Energiebedarfs, sondern auch darum den verbleibenden Bedarf an Energie möglichst mit erneuerbaren Energien zu decken – bei Wärme, Strom und wo möglich auch bei der Mobilität. Abgesehen vom letzten Punkt scheint es bei diesem Beispiel auch gut gelungen zu sein. Die neuen Mieterinnen und Mieter können den Strom vom Dach, bzw. der Fassade beziehen. Und die Wärme erhalten sie direkt über die Hybridkollektoren vom Dach oder über eine Wärmepumpe und dem Erdspeicher neben dem Haus. Vor zwei Wochen hatte ich die Gelegenheit dieses Haus zu besichtigen und mich ausführlich über das Energiekonzept zu informieren. … den ganzen Artikel lesen »

Rolladen und Lüftung als sommerlicher Wärmeschutz

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sommerlicher Wärmeschutz
Außen liegender Sonnenschutz hilft am bestens als sommerlicher Wärmeschutz, Foto: pixabay/ EME

Endlich beginnt der Frühling. Es wird draußen mal richtig warm und die Sonne scheint. Doch höhere Temperaturen und Sonnenschein bringen auch für einige von uns Nachteile. Im Dachgeschoss wird es jetzt wieder richtig warm tagsüber. Ohne sommerlichen Wärmeschutz kann sich der Raum ganz schön aufheizen. Spätestens im Sommer wird es dann zu warm im Raum und die Hitze kann einem den Schlaf rauben. Was also tun? Wie schützt man sich in einer Dachgeschoss-Wohnung vor sommerlicher Wärme?

Gerade im Dachgeschoss ist der sommerliche Wärmeschutz wichtig. Das Dach besteht üblicherweise aus Holz-Sparren, die auf beiden Seiten mit Platten beplankt sind und der Wärmedämmung dazwischen. Vereinfacht reicht das aus, auch wenn die Folien für die Luft- und Winddichtung dazu kommen. Das Dach hat also eine leichte Bauweise. Damit lässt sich der Raum darunter leichter durch Sonneneinstrahlung aufwärmen. Es gibt keine Speichermasse, die erst erwärmt werden muss, bevor der Raum erwärmt wird.

Und dann hat das Dach auch noch schräge Fenster. Dort kann die Sonnenstrahlung gut eindringen und den Raum wie ein Gewächshaus erwärmen. Für sommerlichen Wärmeschutz setzt man daher am besten bei den Dachflächenfenstern an. … den ganzen Artikel lesen »

Erneuerbare Wärmeversorgung mit Langzeit-Monitoring in Köln

Wohngebäude
Wohngebäude, Foto: unsplash.com

Eine Wärmeversorgung von neu gebauten Gebäuden mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist heute bereits möglich. Ein Beispiel ist die „Vogelsiedlung“ in Köln-Westhofen mit 84 Wohnungen. Die Siedlung mit sechs neu errichteten dreigeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss wird mit Wärme aus 250 m² Solarkollektoren und vier Holzpelletkesseln versorgt. Alle sechs Gebäude erfüllen die hohen Anforderungen eines KfW Effizienzhaus 40 und weisen im Energieausweis einen geringen Energiebedarf von 32 kWh/m²a aus. Als Besonderheit werden die Meß- und Abrechnungswerte dieser Gebäude im Projekt ReConGeb über 15 Jahre lang gesammelt und ausgewertet. Das Ziel dieses Projektes ist die Überprüfung des tatsächlichen Erfolges für den Klimaschutz. … den ganzen Artikel lesen »