Bauen

Neue Discounter-Filiale mit Photovoltaik-Anlage als Passivhaus zertifiziert

Netto-Filiale
Dies ist nicht die Passivhaus-Filiale, Foto: pixabay/ wikilmages

Wer sich mit Energieeffizienz in Unternehmen befasst, der muss auch den Handel einbeziehen. Gerade im Einzelhandel ist noch ein großes Einsparpotential vorhanden wie die Studie „Energieeffizienz im Einzelhandel“ der dena aufzeigt. Eine neue Filiale des Lebensmittel-Disocunters Netto hat nun das Potential genutzt und ist als weltweit erster Passivhaus-Disocunter zertifiziert worden. Die Filiale in Hannover wurde jetzt offiziell vom Passivhaus-Institut als Passivhaus zertifiziert.

An der Planung der energieeffizienten und nachhaltigen Filiale waren Fachexperten der Netto-Expansionsabteilung, der Landeshauptstadt Hannover, vom enercity Fonds proKlima sowie vom Passivhaus Institut, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der CEV Immobilien GmbH im engen Austausch beteiligt. Investor, Entwickler und Errichter der Immobilie ist Ratisbona. …mehr »

Größte Auswertung von Energieausweisen zeigt schlechte energetischen Stand der Gebäude

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

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Energieausweis, Foto: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Seit der Einführung des Energieausweises lassen sich einfacher Aussagen machen über die energetische Qualität von Gebäuden. Auch wenn es unterschiedliche Wege gibt den Energieausweis auszustellen, mit jeweils eigenen Problemen (Abhängigkeit vom Nutzer beim verbrauchsabhängigen Energieausweis und theoretische Normbedingungen beim bedarfsgerechten Energieausweis), hat man zumindest einen Anhaltswert. In einer Untersuchung von über 10.000 Energiebedarfsausweisen für Wohngebäude wurde nun ein Bild erstellt von der energetischen Qualität des Wohngebäudebestands in Deutschland.

Für diese Untersuchung hatten TNS Infratest und der Dienstleister Energieausweis48 10.354 zwischen dem 1. Mai 2014 und dem 30. April 2015 erstellte Energiebedarfsausweise für Wohngebäude herangezogen. Seit dem Inkrafttreten der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 01. Mai 2014 werden die wesentlichen Gebäudedaten für die Erstellung des Energieausweises zentral beim Deutschen Institut für Bautechnik elektronisch gespeichert. Neu ist auch in der aktuellen Fassung die Einteilung der Gebäude in Energieeffizienzklassen, wie wir sie von Haushaltsgeräten her kennen. …mehr »

KfW gibt dem Plusenergiehaus statt dem Passivhaus eine Zukunft

Passivhaus
Neues Einfamilienhaus in Passivhaus-Bauweise, Foto: KfW-Bildarchiv/ Thomas Klewar

Über viele Jahre war das Passivhaus die effizienteste Form eines Gebäudes. Es war weltweit anerkannt, es gibt ein eigenes Forschungsinstitut für den Standard des Passivhauses und es wird von der KfW gfördert. Doch so richtig durchgesetzt auf dem Markt hatte es sich bislang nie, trotz einzelner bemerkenswerten Erfolge – in Frankfurt am Main setzt das städtische Wohnungsunternehmen ABG auf den Passivhaus-Standard. Seit wenigen Jahren steht das Passivhaus im Schatten des Plusenergie- oder Aktivhauses. Im kommenden Jahr soll dann das Passivhaus aus der KfW-Förderung fallen, wie in den letzten Tagen bekannt wurde. Hat das Passivhaus noch eine Zukunft?

Was ist eigentlich ein Passivhaus?

Wer sich nicht genau auskennt, fragt sich jetzt, was macht ein Haus zum Passivhaus? Eigentlich war die Idee mal ganz einfach. Das Passivhaus hat so wenig Wärmeverluste, dass die internen Wärmegewinne durch die Personen und Abwärme der elektrischen Geräte ausreicht, um das Haus warm zu halten. Damit sollte die übliche Heizung eingespart und die Mehrkosten der Gebäudehülle finanziert werden. Doch mittlerweile haben Passivhäuser meistens doch eine Heizung. …mehr »

Anreizprogramm Energieeffizienz ist kein Ersatz für die steuerliche Förderung

Optimierung Heizung im Anreizprogram Energieeffizienz
„Anreizprogramm Energieeffizienz“ legt den Fokus auf die Verbesserung der Haustechnik, Foto: pixabay.com/ byrev

Etwas mehr als zwei Monate ist das Scheitern der steuerlichen Förderung bereits her. Die verschiedenen Versuche dieses Instrument wieder zu beleben haben ebenfalls kein erfolgreiches Ende genommen. Da hilft es auch nicht, dass jeder weiß Steuer Ersparnisse sind das attraktivste Förderinstrument überhaupt. Die steuerliche Förderung wäre sicher umsetzbar ohne Gegenfinanzierung, doch für die Politik scheint das nicht überzeugend zu sein. Die beteiligten Parteien schieben sich gegenseitig die Schuld am Scheitern zu.

Kann es jetzt eine andere Lösung geben, die eine ähnliche Auswirkung hat wie eine Förderung über Steuerersparnisse? …mehr »

Welche Amortisationszeit hätten Sie denn gerne?

Studie "Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen"
Studie „Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen“

Folgenden Text habe ich veröffentlicht im Auftrag des Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI).

Es kommt bei vielen Investitionen für Energieeffizienz nun mal darauf an, wann die eingesetzte Summe wieder eingespart wird. Der Idealismus alleine reicht den meisten Menschen nicht aus. Es geht immerhin oft um größere Beträge, gerade bei der Sanierung des Gebäudes. Über die Dauer der Amortisation liest man dann ganz unterschiedliche Angaben. Welche Zahlen sind dann richtig?

Vereinfacht gesagt, kann jede dieser Zahlen richtig sein. Dies ist die Grundaussage der Studie, die Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW) am Rande der Berliner Energietage vorgestellt hat. Er plädiert für eine stochastische Bewertung der Amortisationszeiten. …mehr »

Mitdiskutieren beim Open-Table zur Kommunikation energetischer Gebäudesanierung

Open-Table bei den Berliner Energietagen 2015, Foto: Andreas Kühl
Open-Table bei den Berliner Energietagen 2015, Foto: Andreas Kühl

Von Konferenzen kennt man das übliche Format der Vorträge, Präsentationen und Diskussionen auf dem Podium. Wenn am Ende noch Zeit ist, dürfen vom Publikum eventuell noch Fragen gestellt werden. Es ist als ob man einen Fachartikel liest und dem Autor im Anschluss noch eine Frage stellen darf.

Ein etwas anderes Format durften wir in der vergangenen Woche wieder bei den Berliner Energietagen einsetzen. Bereits zum dritten Mal, nach den Berliner Energietagen 2014 und in der Aktionswoche Berlin spart Energie 2014, haben wir interessierte Fachleute eingeladen mit uns über die Kommunikation der Energiewende am Gebäude zu diskutieren.

Energieblogger kommunizieren mit den Lesern

Wir, das ist die Gruppe der Energieblogger in Zusammenarbeit dem VME-Verlag und im speziellen Kilian Rüfer von blog.sustainment.de und ich, mit Unterstützung von Frank Urbansky von enwipo.de und Clemens Weiß von Energiezukunft.eu, der wieder am schnellsten war mit dem Bericht von der Veranstaltung. …mehr »