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Kategorie: Gastbeitrag

Energierevolution in den Niederlanden – und die Folgen für Deutschland

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Ein Gastbeitrag von Hinnerk Willenbrink, FH Münster, Fachbereich Energie · Gebäude · Umwelt im Forschungsschwerpunkt Energie- und Klimaschutzkonzepte

Foto: © Russell-Wells / FH Münster 2015

Wie die Zeitung Algemeen Dagblad aus Rotterdam berichtet, will die mit gut 630.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Niederlande Erdgas vollständig aus dem Stadtgebiet verbannen. Im Jahr 2050 soll kein Haus mehr mit Erdgas beheizt werden dürfen. Auch kochen mit Gas soll dann tabu sein. Zur Verdeutlichung der Dimensionen: der Anschlussgrad der Haushalte ans Erdgasnetz liegt in den Niederlanden heute bei nahezu 100%. Zum Vergleich, in NRW liegt er bei ca. 60%.

Bis 2050 müssten demnach alle der momentan 263.000 mit Erdgas versorgten Häuser über eine alternative, umweltschonende Energiequelle versorgt werden. Unklar ist, wie das passieren wird, geschweige denn, wer das bezahlen wird: „Es ist eine Ambition, kein konkreter Handlungsplan“, zitiert das Algemeen Dagblad einen Sprecher der Stadt. … den ganzen Artikel lesen »

Neuigkeiten bei der Solarenergie – aus Sicht eines Installateurs

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Ein Gastbeitrag von Willi Harhammer, iKratos Solar und Energietechnik GmbH

Photovoltaik-Anlage von ikratos
Photovoltaik-Anlage auf Einfamilienhaus, Foto: ikratos

Nicht nur der Wunsch nach Unabhängigkeit ist groß, sondern auch der Wunsch den Klimawandel zu stoppen. Immer mehr Menschen können die Verbindung zwischen diesen beiden Komponenten mit Hilfe erneuerbarer Energien herstellen. Es bieten sich viele Möglichkeiten, wie die Stromproduktion durch Wind, Wasser oder Sonne. Auch die Wärmeversorgung kann durch Luft und Erde gewährleistet werden. Aber vor allem der Bereich Sonnenenergie stellt einen breiten und einfach nutzbaren Bereich der erneuerbaren Energien dar. So bietet die Natur den Menschen die Möglichkeit sich unabhängig von steigenden Strompreisen zu machen. Nun sollten auch die Menschen sich wieder für die Natur einsetzen und auf erneuerbare Energien zurückgreifen um die Umwelt zu schonen. … den ganzen Artikel lesen »

Eignung von Funktechnologien für die Digitalisierung der Energiewende – Teil 2

Gastbeitrag von Prof. Christian Lüders und Dr. Bernd Sörries, Fachhochschule Südwestfalen

Fortsetzung von Teil 1

Vergleich der Funktechnologien

Funktechnologien Digitalisierung Energiewende
Smart-City mit Funktechnologien

Beim Vergleich der Funktechnologien ist zunächst auffällig, dass LoRa im unlizenzierten Frequenzband bei 868 MHz eingesetzt wird. Da hier eine Kontrolle der Datenübertragung de facto gar nicht möglich ist, da Überlastungen, Interferenzen jederzeit auftreten können, kann LoRa netzkritische Anwendungen nicht hinreichend unterstützen. Bei der bidirektionalen Vernetzung von SMGWs scheint auf den ersten Blick dagegen der Einsatz von LoRa denkbar zu sein. Bei näherer Betrachtung und Analyse der hier zu erfüllenden Anforderungen kann jedoch nicht erwartet werden, dass LoRa die geforderten Latenzzeiten, notwendige Kapazitäten oder auch die Datenraten (z.B. für Updates) bereitstellen kann.14 … den ganzen Artikel lesen »

Eignung von Funktechnologien für die Digitalisierung der Energiewende – Teil 1

Gastbeitrag von Prof. Christian Lüders und Dr. Bernd Sörries, Fachhochschule Südwestfalen

Funktechnologien für Smart-Grid
Smart-Grid: Funktechnologien für die Digitalisierung der Energiewende

Mit der Verabschiedung des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) steht die bundesweite Einführung von intelligenter Messtechnik an 1. Parallel stehen die Verteilernetzbetreiber vor der Herausforderung, die ständig steigende Anzahl verteilter Erzeugungsanlagen sicher in ihre Netze zu integrieren 2. Beide Entwicklungen führen im Ergebnis zu einer informationellen Vernetzung von Millionen regional verteilter Messpunkte, Speicher- und Produktionsanlagen. Der abstrakte Leitsatz des Internets der Dinge, wonach alles was vernetzt werden kann, auch vernetzt wird, wird langsam Realität in der Energiewirtschaft.

Bei der Digitalisierung der Energiewende werden nun Strukturen und Prozesse einer kritischen Netzinfrastruktur erfasst und verändert. Damit müssen die zum Einsatz kommenden Informations- und Kommunikationstechnologien besonderen technischen Anforderungen genügen. § 21 Abs. 1 Nr. 3 MsbG fordert diesbezüglich, das bei der Digitalisierung des Messwesens nur sichere und leistungsfähige Fernkommunikationstechnik zum Einsatz kommen darf. … den ganzen Artikel lesen »

Solarstromspeicher verringert Abhängigkeit vom Stromversorger

Gesponsorter Gastbeitrag von Solarenergie-netzwerk.de

Solarstromspeicher
Preisrutsch bei Solarstromspeicher, Grafik: BSW-Solar

Solar- bzw. Photovoltaikanlagen entwickeln eine immer höhere Leistungsfähigkeit und werden zudem immer preiswerter. Im Eigenheimbereich sind PV-Anlagen mit innovativen Solarstromspeichern gegenüber den traditionellen Netzanschlüssen in der Lage eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu liefern. Wenn Solartechnologie im privaten Haushalt genutzt wird, kann eine gewisse Unabhängigkeit von den großen Stromerzeugern erreicht werden. Schöner Nebeneffekt – der selbstproduzierte Strom wird billiger. … den ganzen Artikel lesen »

Effizienzformel für Energiemanager: Energieverbauch senken, Wissensdurst steigern

Gastbeitrag von Alexander Engel, smartB Energy Management GmbH

Gewinner des EUREM Energiemanager Award 2016, Foto: Alexander Engel (smartB)
Gewinner des EUREM Energiemanager Award 2016, Foto: Alexander Engel (smartB)

Auf der UN-Klimakonferenz in Paris wurden letztes Jahr wichtige politische Weichen gegen den Klimawandel gestellt. Jetzt geht es um die Durchführung und die Umsetzung der gesetzten Ziele. Und um die Fragen zu beantworten, welche Maßnahmen ergriffen, wie Energie effizienter genutzt, wie mehr Erneuerbare einzusetzen und wie Energie einzusparen, braucht es Inspiration. Die gab es auf der EUREM Konferenz 2016 reichlich. Am 24. und 25.10. wurden in Berlin konkrete Beispiele und Lösungsansätze anhand von Erfahrungsprojekten vorgestellt. … den ganzen Artikel lesen »