Kategorie: Allgemein

Podcast-Ausgabe 24 über die Interessenvertretung der kleinen Solaranlagenbetreiber

Wir haben so viele Photovoltaikanlagen in Deutschland, mittlerweile sind es rund 1.265.911 Anlagen, nach Angaben der Statistik-Seite EnergyMap. Die meisten davon haben eine Leistung von unter 100 kW. Das ist eine riesige Anzahl an Anlagen, sehr viele kleine Betreiber von Kraftwerken. Diese Kraftwerksbetreiber hatten bis jetzt keine Interessenvertretung und keine Organisation oder neutrale Ansprechpartner bei Problemen.

Seit wenigen Wochen gibt es aber den Verband der Solarbetreiber, beziehungsweise den Deutschen Solarbetreiber-Club e.V., so der offizielle  Titel. Er soll alle Interessierten, Betreiber und Nutzer von PV-Anlagen in allen Fragen beraten und unterstützen, aber auch als politische Vertretung aktiv werden. Man kann sich diesen Verein auch als eine Art ADAC für die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen vorstellen, so der erste Vorsitzende Erhard Renz in der neuen Podcast-Ausgabe.

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Podcast Ausgabe 23 mit Kirsten Hasberg über die Entwicklung der erneuerbaren Energien in den USA

Nach einer ungeplanten Pause geht es jetzt wieder weiter dem Podcast. Für diese Ausgabe habe ich mich nur mit Kirsten Hasberg unterhalten. Sie war vier Wochen in den USA unterwegs und hat dort für die Crowdfunding-Kampagne ihres Projektes EnergyDemocracy.TV geworben. Über ihr Projekt hatte ich schon berichtet in einem ausführlichen Beitrag.  Es bleiben noch 10 Tage Zeit, um die Kampagne erfolgreich zu Ende zu führen und das benötigte Geld für die erste Ausgabe einzusammeln.

In dieser Zeit hat sie einiges gelernt über die Entwicklung der erneuerbaren Energien in den USA. Ausgangspunkt war die schon erwähnte Konferenz zu 100 Prozent erneuerbare Energien in San Francisco, die ein großes Interesse an dem Thema gezeigt hat. Besonders Bürgermeister einiger Städte waren dort, um sich zu informieren, wie sie ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen können. Der Druck mehr zu tun für erneuerbare Energien kommt auch in den USA von der Basis, aus den Städten und den Bundesstaaten, wie der Gastbeitrag von Jill Clayton zeigt (englische Version). Aber insgesamt ist das Thema dort noch sehr neu, besonders der Gedanke, dass man sich nur mit erneuerbaren Energien versorgen könnte oder, dass die Verbraucher auch zu Erzeugern werden.

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Energieblogger auf dem Vormarsch – Top Energieblogs im Mai 2013

Zu den Angeboten der Woche

Die letzte Auflistung der einflussreichsten Energie-Blogs war schon eine ganze Weile her, das war im September 2012. Für eine Auflistung der Energieblogs ist immer noch das Blog-Ranking bei ebuzzing das Maß aller Dinge. Es gibt zwar noch andere Charts, aber ohne Aufteilung nach Kategorien und mit der geringen Anzahl an Likes, Tweets, Links, etc. hat auch kaum ein Energieblog Chancen dort aufzutauchen oder gar nennenswerte Positionen zu erreichen. Um so erstaunlicher war es Anfang Mai als plötzlich das Ranking für den Bereich Umwelt verschwunden war, die Blogs waren in andere Bereich aufgeteilt. Gründe wurden uns nicht genannt. Nach einem Protest über Mail und Twitter ist der Bereich zurück unter neuem Namen “Energie & Umwelt”. Das zeigt gleich, welche Blogs heute in diesem Bereich dominieren. Vor wenigen Jahren waren das noch die Lohas-Blogger, heute sind die Energieblogger auf dem Vormarsch und stellen einen wachsenden Teil der vorderen Ränge in dieser Rubrik. weiterlesen ›

Großes Online-Voting mit grünen Innovationen für GreenTec Awards 2013

GreenTec Awards_Logo180In der letzten Woche hatte ich in einem kurzen Satz schon von den GreenTec Awards berichtet. Unter den nominierten sind so viele innovative Unternehmen und Produkte, auch aus dem Energiebereich, so dass ich kaum alle einzeln vorstellen kann. Noch bis zum 10. Mai 2013 kann jeder am öffentlichen Online-Voting teilnehmen, was sowohl auf der Homepage der GreenTec Awards als auch auf den Webseiten der Medienpartner ProSieben/Galileo und WirtschaftsWoche möglich ist.

Mehr als 300 Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen haben in diesem Jahr ihre zukunftsweisenden Beiträge eingereicht. Unter den Wettbewerbern befinden sich neben einigen Großunternehmen, renommierte Wissenschaftsinstitutionen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder das Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg Harburg auch vielversprechende Start-Ups und junge, kreative Erfinder. Letztere haben sich besonders in der Kategorie Galileo Wissenspreis beworben, die der TV-Sender ProSieben dieses Jahr erstmalig in Kooperation mit den GreenTec Awards ins Leben gerufen hat.

In acht verschiedenen Kategorien kann online gestimmt werden. Zu den Kategorien zählen Bauen & Wohnen, Energie, Galileo Wissenspreis, Kommunikation, Luftfahrt, Mobilität, Produktion und Recycling. Die Projekte, die im Online-Voting die meisten Stimmen in ihrer Kategorie bekommen, qualifizieren sich automatisch als einer von drei Nominierten der GreenTec Awards 2013. Zur Nominierung der weiteren zwei Bewerber stimmen rund 50 prominente Jurymitglieder ab. Die Jury orientiert sich an Kriterien wie Innovationsgrad, Beitrag zur Schonung der Umwelt, Wirtschaftlichkeit und langfristige Einsatzmöglichkeit.

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Neues Magazin zur Bürger-Energiewende mit Inhalten von uns allen und finanziert von vielen Menschen

EnergyDemocracy.TVWer in den letzten Wochen aufmerksam meine Podcast-Ausgaben 21 und 22 verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass ich bei diesen Gesprächen jetzt eine feste Gesprächspartnerin habe, die damit mehr Leben in den Podcast rein bringt und dieses Medium deutlich aufwertet. Meine Gesprächspartnerin Kirsten Hasberg kommt aus Dänemark, hat auch noch ungarische Wurzeln und ist noch bei einem amerikanischen Podcast, “This Week in Energy”, Ko-Moderatorin.

Mit so viel Energie ausgestattet, hat sie diese Woche die, im Podcast bereits vorgestellte, Crowdfunding-Kampagne für ein neues Projekt gestartet. Es geht um eine neue englischsprachige Magazin-App, die kostenlos erhältlich sein wird. Es geht bei EnergyDemocracy.TV, der weltweit ersten crowdpublishing Magazin-App, um die dezentrale Energiewende in der Hand der Bürger als Einzelperson oder Genossenschaft.

Der sperrige englische Begriff crowdpublishing heißt, dass jeder etwas dazu beitragen kann, die Masse der Menschen macht die Inhalte und bestimmt damit die Inhalte des monatlich erscheinenden Magazins. Durch die Form einer App können die Inhalte die verschiedensten Formen annehmen, wie Video, Ton, Text oder Grafiken – alles über die weltweite Energiewende hin zu erneuerbaren Energien in Bürgerhand.

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Sie frieren viel? Dann sanieren Sie! Sie haben schon saniert? Dann tun Sie endlich was gegen das Frieren!

Karin Hertzer2. Teil des Gastbeitrags von Karin Hertzer, www.warmup-cooldown.de, Teil 1 erschien gestern

Das Sanieren der Gebäude und Heizungsanlagen ist sinnvoll, um den Energieverbrauch für die Raumwärme zu senken. Darüber hinaus könnten wir ganz persönlich aber noch wesentlich mehr zum Erfolg der Energiewende beitragen. Um in der kalten Jahreszeit nicht mehr zu frieren, müssten wir nur etwas umdenken und uns anders verhalten – in Japan gibt sogar das Umweltministerium einfache Tipps zum Nie-wieder-Frieren. Mein Vorschlag als Gesundheitsjournalistin: Wie wäre es, zusammen mit Energieberatern eine umfassende Schulung der Mieter und Eigentümer auszuarbeiten?

Warm-Biz-Kampagne regt zum Nachdenken an

Eigentlich wäre alles ganz einfach: Im Winter kleiden und ernähren wir uns anders als im Sommer, um nicht frieren zu müssen. Sprich: Wir laufen in der kalten Jahreszeit zu Hause nicht mehr nur im Baumwoll-T-Shirt herum, sondern hüllen uns in Wolle oder moderne High-Techmaterialien, die durch ihren Flausch die Körperwärme nicht verpuffen lassen. Wir stellen auch unsere Ernährung um und bevorzugen wärmende Lebensmittel und meiden kühlende Lebensmittel.

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