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Start zur dritten Runde des StartGreen Award

StartGreen Award
Trophäen für den StartGreen Award, Copyright: Rolf Schulten
StartGreen Award
Trophäen für den StartGreen Award, Copyright: Rolf Schulten

Ab heute läuft wieder die Bewerbungsphase für den StartGreen Award, der Preis für die grüne Gründerszene in Deutschland. Dieser Preis wird bereits zum dritten Mal ausgeschrieben. Er hat das Ziel innovative Startups aus den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu unterstützen und sie sichtbar zu machen. Gründungsinteressierte, Gründerinen und Gründer in Startups und jungen Unternehmen können sich noch bis zum 31. Juli bewerben. Hier sind wieder die wichtigsten Informationen zu dem Wettbewerb.

Hintergrund über den StartGreen Award

Der StartGreen Award wird ausgeschrieben und veranstaltet vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Unterstützt wird dieser Wettbewerb vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks ist Schirmherrin des StartGreen Awards:

„Ich unterstütze den StartGreen Award, weil er innovative Gründungskonzepte und junge Unternehmen auszeichnet, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Die Hauptpartner des Wettbewerbs sind GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, RKW Kompetenzzentrum, KIC InnoEnergy und CleanTech Innovation Center sowie dem Technologiezentrum Dresden.

Bewerbung für den StartGreen Award 2017

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Gründerinnen, Gründer und jungen Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Der Preis soll die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft fördern.

Prof. Dr. Klaus Fichter, Juryvorsitzender des StartGreen Awards:

„Beim StartGreen Award geht es nicht in erster Linie um die Preise, sondern um das Netzwerk. Wir verschaffen den Bewerberinnen und Bewerbern Zugang zu neuen Partnern und Plattformen. Das bringt ihnen nachhaltigen Erfolg.“

In diesem Jahr gibt es drei Kategorien für den Wettbewerb:

  1. Gründungskonzepte: Diese Kategorie richtet sich an Gründerinnen und Gründer, bzw. an Gründerteams,, die kurz vor der Gründung in Deutschland stehen und bereits ein Produkt oder ein Konzept für eine Dienstleistung vorzeigen können.
  2. Start-ups: Hier kann sich bewerben, wer innerhalb der letzten fünf Jahre ein Start-up der Green Economy mit Firmensitz oder Niederlassung in Deutschland gegründet hat.
  3. Junge Unternehmen: Diese Kategorie ist für Unternehmen mit Firmensitz oder Niederlassung in Deutschland, die bereits die Startup-Phase hinter sich haben, also zwischen fünf und fünfzehn Jahre alt sind.

Entscheidend für die Auswahl der Bewerbungen in den einzelnen Stufen des Wettbewerbs sind die fünf maßgeblichen Bewertungskriterien, die von den Partnern der Gründerinitiative StartUp4Climate entwickelt wurden:

  1. Konzept: Welchen Nutzen hat das Angebot und wie sieht das Erlösmodell aus?
  2. Nachhaltigkeit und Wirkung: Welchen Beitrag leistet das Produkt oder das Angebot zu den Herausforderungen der Nachhaltigkeit? Wie sehen Umfang und Systematik des unternehmerischen Nachhaltigkeitskonzeptes aus?
  3. Innovation: Wie innovativ und wie einzigartig ist das Geschäftskonzept?
  4. Markt/ Förderbereich: Wie groß ist der Markt für dieses Angebot? Ist das Produkt oder die Leistung skalierbar?
  5. Umsetzung: Wie steht es um die Team- und Organisationskompetenzen, Umsetzungsfähigkeit und um die Finanzierungsbasis?

Eine weitere wichtige Bedingung für den StartGreen Award ist die Erstellung eines Profils im StartGreen Online-Netzwerk. Das dürfte aber eine der kleinsten Hürden sein.

Ablauf des StartGreen Award 2017

StartGreen Award 2016
Andreas Kühl beim StartGreen Award 2016, Foto: Rolf Schulten

Wer den StartGreen Award aus den beiden voran gegangenen Jahren kennt, weiß auch schon wie der Ablauf ist. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 31.07.2017. Für die Bewerbung ist eine Anmeldung im grünen Gründernetzwerk StartGreen notwendig, dort kann dann das Formular für die Bewerbung ausgefüllt werden. Anschließend sichten die Gründungs- und Nachhaltigkeitsexperten der Jury die eingegangenen Bewerbungen. Sie wählen dann die Teilnehmer des Public-Votings aus, das im Oktober stattfindet.

Damit stehen dann die jeweils drei Finalisten fest,  die im November kurz vor der Preisverleihung der Jury ihr Unternehmen persönlich vorstellen. Im Rahmen einer Networking-Veranstaltung im Bundesumweltministerium am 16.11.2017 erhalten die Gewinner des StartGreen Awards 2017 ihre Auszeichnungen und Preise.

Ich bin gespannt auf die diesjährigen Bewerbungen und werde spätestens nach der Preisverleihung wieder berichten.

Cleantech Open Ideas Challenge

In diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an der Cleantech Open Ideas Challenge. In Zusammenarbeit mit dem RKW Kompetenzzentrum wird die Teilnahme am internationalen Wettbewerb in San -Francisco, inklusive Vorbereitung mit Pitch-Training, ermöglicht. Der Wettbewerb findet im Februar 2018 statt.

 

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Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich.
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