Startups: Ausschreibung für A2 Energy Accelerator-Programm in Berlin

Auftakt zum A² Energy Accelerator-Programm
Start des A² Energy Accelerator Programms in Berlin, Foto: startupstockphotos.com

Berlin steht heute für junge kreative und innovative Unternehmen, meistens mit Bezug zur Digitalwirtschaft. Doch auch in der Energie- und Cleantech-Branche bewegt sich sehr viel. Am Innovations- und Wissenschafts-Standort Adlershof gibt es jetzt einen neuen Accelerator A² für Startups aus dem Energie-Sektor. Bis zum 15. Januar 2016 können sich interessierte Startups noch für die Teilnahme am A² Energy Startup Accelerator Programm 2016 in Berlin Adlershof bewerben.

Der Adlershofer Accelerator A² bietet jährlich fünf bis acht Gründerteams eine Chance, gemeinsam mit erfahrenen Unternehmern ihre Geschäftsideen umzusetzen und Wachstum zu generieren.

Diese Startups sind angesprochen mit dem A2 Energy Accelerator-Programm

Zielgruppe des Programms sind Gründerinnen und Gründer, die für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung bereits eine Vorabversion entwickelt haben und vor dem Markteintritt stehen. Auch Gründer, die für die Weiterentwicklung des Produktes oder der Idee einen industriellen Partner suchen sind gefragt, z.B. zur Erreichung des „Proof of Concept“.

Auch Gründerinnen und Gründer, die den Austausch mit anderen Gründern und potenziellen Geschäftspartnern oder Kunden suchen, sind angesprochen. Und auch solche, die ihren Außenauftritt optimieren und die Managementkompetenz professionalisieren wollen sind mit dem Aufruf angesprochen.

Startups mit hohem Marktpotenzial erhalten in dem fünfmonatigen Programm eine maßgeschneiderte Förderung mit professionellem Coaching und kostenlosem Raumangebot, sowie Zugang zu Netzwerken und Kontakten, da ein intensiver Austausch mit Industriepartnern stattfinden wird.

Premiere hat A² im Jahr 2016 zum Thema Energie. Das umfasst die gesamte Wertschöpfungskette sowie überlappende Dienstleistungen wie z. B. Big Data und ITK-Anwendungen. Gesucht werden Startups, die sich mit spezifischen Themen der Energiewirtschaft befassen, an Schnittstellen oder Zusatzleistungen arbeiten.

Ablauf im A2 Energy Acclerator-Programm

Die ausgewählten Unternehmen erhalten in einem fünfmonatigen Programm eine maßgeschneiderte Förderung. Dazu zählen kostenfreie Arbeits- und Wohnräume (bei Bedarf). Sie erhalten außerdem ein individuelles Coaching sowie Werbeunterstützung und nehmen an Workshops und regelmäßigen Treffen mit Partnerunternehmen teil. Im Rahmen eines „Demodays“ am Ende der Förderung präsentieren sie ihre Projekte und stellen im Idealfall den Prototyp eines Produkts vor.

WISTA-Geschäftsführer Roland Sillmann sieht einen entscheidenden Vorteil des Programms darin, dass, „anders als bei vielen Acceleratorprogrammen die Start-ups keine Firmenanteile im Gegenzug für ihre finanzielle Unterstützung abtreten müssen. Hinzu kommt, dass die WISTA-MANAGEMENT GMBH als landeseigener Betrieb für Neutralität, Transparenz und Fairness steht. Sie ist ein erfahrener Standortbetreiber und Netzwerkmanager für wissenschaftliche und innovative Einrichtungen. Mit unseren hochmodernen Einrichtungen in Adlershof und unseren Kontakten zu Forschungs- und Bildungseinrichtungen können wir ein Rahmenprogramm anbieten, das in Qualität und Ausrichtung auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Start-ups in Deutschland seinesgleichen sucht“.

Hintergrund zum A2 Energy Accelerator-Programm

Hinter dem A² Energy Accelerator-Programm steht die Wista Management GmbH. Diese steht als Betrieb des Landes Berlin für Unternehmensneutralität, Transparenz und Fairness. Sie ist zudem ein erfahrener Standortbetreiber und Netzwerkmanager für die wissenschaftlichen und innovativen Einrichtungen im Technologiepark Berlin-Adlershof. Die Adlershofer möchten mit diesem Programm Start-up Unternehmen die Chance bieten, sich am Standort Berlin zu etablieren und zu vernetzen. Dazu öffnet sie auch ihr Netzwerk in die Politik und Wirtschaft.

Warum das Thema Energie ausgewählt wurde, beschreibt Roland Silmann in der Pressemitteilung so:

„Wir haben das Thema ‚Energie‘ für unser erstes Accelerator-Programm ausgewählt, weil dank unserer Industriepartner die Möglichkeit zur Erprobung von Produkten unter reellen Marktbedingungen in der Energiebranche eine der größten Herausforderungen für junge Unternehmen darstellt.“

Projektpartner sind die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, die BTB Blockheizkraftwerks-Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin, die Stromnetz Berlin GmbH und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne). Weitere Programmlinien des Accelerators sollen folgen – für Optik, Medizintechnik und das „Internet der Dinge“.

Startups müssen keine Unternehmensanteile abgeben

Startups, die sich für das Programm bewerben, müssen keine Unternehmensanteile abgeben. Das Programm ist nicht abhängig von den beteiligten Unternehmen. Es ist zudem neutral, da es vom Land Berlin gefördert wird. Von den Betreibern des A² Energy Accelerator-Programms wird allen Teilnehmern eine deutschlandweite Sichtbarkeit versprochen durch die Schirmherrschaft des Landes Berlin.

Ich werde zumindest meinen Teil dazu beitragen und sicher über die Startups berichten, die im A² Energy Accelerator-Programm aufgenommen werden. Erst mal geht es an die Bewerbungen bis zum 15.01.2016. 31.01.2016

Update 20.01.2016

Nach Angaben des Portals start-green.net ist die Bewerbungsfrist bis zum 31.01.2016 verlängert worden.

Über Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich. Sie suchen für Ihre Informationsseiten oder Ihren Blog immer wieder nach neuen, interessanten Inhalten? Oder Sie wollen Ihre Online-Kommunikation analysieren lassen? Informationen zum Leistungsangebot von Andreas Kühl finden Sie unter energynet.de/leistungen.

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