Crowdfunding Solarenergie

Neue Solar-Ladegeräte im Crowdfunding

Solar-Ladegerät ClicLite, Foto: Sonnenrepublik GmbH
Solar-Ladegerät ClicLite, Foto: Sonnenrepublik GmbH
Solar-Ladegerät ClicLite, Foto: Sonnenrepublik GmbH

Wer viel unterwegs ist und dabei häufig das Smartphone oder Tablet nutzt, benötigt oft viel zu früh wieder eine Steckdose zum aufladen. Im ungünstigen Fall ist dann vielleicht gerade keine Steckdose erreichbar und man muss die Aktivitäten gut einteilen oder gar einstellen.

Da hat man einen großen Vorteil, wenn man einen extra Akku hat, um das Smartphone oder das Tablet wieder aufzuladen. Noch besser ist es, wenn man auch unterwegs den Akku mit Solarenergie wieder aufladen kann. Da gibt es einige Modelle bereits auf dem Markt und ein Anbieter hat für die neuen Modelle gerade eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Neue Produkte der Sonnenrepublik

Die kleinen bunten steckbaren Solarmodule mit 450 mAh Akku von Clicc gibt es schon einige Zeit. Je mehr dieser kleinen Module, 4 x 4 cm, zusammengesteckt sind, umso schneller wird der Akku aufgeladen. Mit gerade einmal 30 Gramm wiegt das Solarmodul nicht viel und kann immer mitgenommen werden. Die bisher verfügbare Variante, das ClicLite gibt es mit einem Solarmodul oder mit drei Modulen.

Seit Mitte April sind die neuen Varianten in einer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext. Für zwei neue Produkte soll die Serienproduktion finanziert werden. Das ist zum einen ein Direktladegerät mit einem größeren Solarmodul. Der ClicSwing ist zusammen geklappt nur so groß wie eine Visitenkarte, kann aber ausgeklappt den Strom produzieren, den man gerade für das Smartphone benötigt. Wer mehr Strom benötigt, kann weitere Clicc-Solarmodule an dieses Modul ranstecken.

Dann soll es noch den ClicDoc geben, ein größerer Akku mit 3.000 mAh, der für fast 2 Smartphone Ladungen reichen soll. Dieser hat 2 LED-Leuchten integriert und könnte auch als Fahrradlicht eingesetzt werden. Auf der Rückseite gibt es noch ein Display mit der Anzeige der Lichtenergie, verschiedenen Wetterdaten, der vermiedenen CO2-Menge und dem Ladezustand. Wenn mal keine Sonne scheint, können die genannten Akkus alle auch über den USB-Anschluss aufgeladen werden.


Das Konzept finde ich richtig gut, der Preis für die Produkte ist attraktiv und wenn dann noch die Versprechen gehalten werden können, sollte man diese Kampagne unterstützen.

Einige weitere Solarladegeräte sind bereits am Markt oder habe ihre Crowdfunding-Kampagne mit großem Erfolg hinter sich.

Solares Ladegerät mit eingebauter Community

Ebenfalls aus Deutschland, bzw. auch aus Berlin, und mittlerweile recht bekannt ist Changers.com. Ich hatte bereits vor drei Jahren einen Artikel über dieses Solarladegerät mit dazugehöriger Community geschrieben. Nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten hat sich Changers.com wohl gut etabliert und einige Startup-Preise gewonnen..

Dieses Solarladegerät besteht aus einem Solarmodul in DIN A4 Größe und einem Akku mit 4.400 mAh. Nicht nur Smartphone und Tablet lassen sich damit laden, auch mobile Spielekonsolen und E-Reader können mit den mitgelieferten  Adaptern aufgeladen werden.

Der Clou ist hier die Community, in der man seine Auswertungen mit anderen vergleichen kann, an Wettbewerben teilnehmen kann und Auszeichnungen erhalten kann.

Im Marktplatz bei Changers.com kann man die Credits, die man durch jede selbst erzeugte Wattstunde erhält, gegen nachhaltige Produkte und Dienstleistungen eintauschen. Das ist eine Besonderheit, die es bei anderen Produkten nicht gibt.

Solarmodul und Akku in einem Gerät

Einen anderen Weg geht Solartab. In der Größe eines iPad ist Solarmodul und Akku in einem schicken Gerät enthalten, auch die Hülle erinnert sehr an das Tablet von Apple. Das Gewicht liegt bei 400 Gramm. Die Speicherkapazität des Akkus liegt bei 13.000 mAh, die Ausgangsleistung der zwei USB-Ports liegt bei mindestens 5 Wp. Das Crowdfunding für das Solartab endete erst vor wenigen Tagen bei Kickstarter erfolgreich mit einer Summe, die doppelt so hoch ist wie angestrebt. Im Mai soll noch die Produktion beginnen.

Ein ähnliches Konzept mit einem kompakten Gerät, Solarmodul und Batterie mit zusätzlicher Leselampe in einem, ist das WakaWaka. Allerdings ist dieses Ladegerät deutlich kleiner mit 120 x 16 x 77 mm bei einem geringeren Gewicht von 200 Gramm. Die Speicherkapazität des Akkus wird mit 2.200 mAh angegeben. Im Crowdfunding bei Kickstarter wurde Anfang 2013 eine Summe von $ 50.000 angestrebt, erreicht  wurde am Ende über $ 400.000. Damit haben die Unterstützer eine größere Batteriekapazität erhalten, es gab als zusätzliche Prämie eine wasserdichte Tasche und es wurde eine Fertigung in Haiti errichtet, als Teil einer Unterstützung der Erdbeben-Opfer.

Gibt es Erfahrungen mit Solarladegeräten?

Habt Ihr bereits Erfahrung mit einem Solarladegerät? Ist es eines der genannten Geräte oder ein ganz anderes Ladegerät? Das würde mich sehr interessieren, schreibt dazu kurz einen Kommentar über Eure Erfahrung.

About the author

Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich.
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