Energieeffizienz und Energiemangement werden zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren

Energieeffizienz in der Industrie und in Gebäuden, Quelle: EEIP

Energieeffizienz in der Industrie und in Gebäuden, Quelle: EEIP

Mein Schwerpunktthema ist zur Zeit die Energieeffizienz, momentan für den privaten Haushalt und demnächst in der Industrie. Hier bewegt sich jetzt langsam doch etwas, zumindest gibt es einige Veranstaltungen die sich mit dem Thema befassen. Die Energieeffizienz-Messe in Frankfurt habe ich leider verpasst.

2.180 Entscheider (+18% zum Vorjahr) aus Industrie, Immobilienwirtschaft, Gewerbe und öffentlicher Hand sowie Energieeffizienz-Experten informierten sich am 30./31. August auf der 5. EnergieEffizienz-Messe Frankfurt. Dabei handelt es sich um die Zielgruppen, die entscheidend dafür sind, ob die Energiewende gelingt.

„Beamte in 16 Bundesländern erarbeiten die Richtlinien für die Energiewende. Innovationen und Investitionen kommen aber aus den Unternehmen. Es ist höchste Zeit, Unternehmer, besonders aus dem Mittelstand, in die entscheidenden Gespräche intensiver einzubeziehen und deren Interessen stärker zu berücksichtigen“, sagt Mireille Gaby Siebert, Geschäftsführerin des unabhängigen Messeveranstalters beewell Business Events GmbH.

Energiemanagement war das Topthema im Kongress der EnergieEffizienz-Messe. 1.200 Teilnehmer des 2-tägigen Energiemanagement Forums lernten in 13 Vorträgen und bei 25 Fachausstellern neue Lösungen, Best-Practice-Beispiele und rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen kennen. Energie muss stets zur richtigen Zeit und im gewünschten Umfang verfügbar sein: nicht zu früh und nicht zu spät – nicht zu viel und nicht zu wenig. Aber nur sinnvoll aufeinander abgestimmte Maßnahmen führen zum Erfolg. Der Schlüssel liegt in der Einführung eines Energiemanagementsystems, das dabei hilft, den Energieverbrauch zu ermitteln, zu analysieren und nachhaltig zu optimieren. Dies ist die Basis für eine kostengünstige, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung – und ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.

Das Green Building Forum stellte ausgezeichnete Gebäude vor, die ihrer Zeit weit voraus sind wie das KFW-Haupthaus in Frankfurt, die Michael-Grzimek-Schule in Frankfurt oder das Wohngebäude „Graues Haus“ in Oberursel. Die energetische Modernisierung von Immobilien war Hauptthema des Immobilien Forums. Mehr als 300 Besucher informierten sich im Kongress zu diesen Themen. Ein Großteil der jährlich erzeugten Energie wird in Gebäuden verbraucht. Daher ist die energetische Modernisierung im Gebäudebestand eine große Herausforderung auf dem Weg zur Energiewende.

„Die Besucher der EnergieEffizienz-Messe interessierten sich für innovative Lösungen, die funktionieren. Fündig wurden sie vor allem bei mittelständischen Ausstellern, die zu den Innovationsführern der Branche gehören“, so Mireille Gaby Siebert.

Veranstalter waren die beewell Business Events GmbH, die IHK Frankfurt am Main und die IHK-Arbeitsgemeinschaft Hessen. Partner waren das Energiereferat Stadt Frankfurt, die Mainova AG und die Frankfurter Rundschau. Im nächsten Jahr wird die 6. EnergieEffizienz-Messe am 10./11.09.2013 wieder in Frankfurt stattfinden. Mehr Informationen unter www.energieeffizienz-messe.de.

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Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible vor allem für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Aber auch die kostenlose Energie, die uns die Natur zur Verfügung stellt ist faszinierend und Herausforderung zugleich.

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Eine Antwort zu Energieeffizienz und Energiemangement werden zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren

  1. Sabine Possil schrieb:

    Oh ja, Energieeffizienz ist das Schlagwort der nächsten Generation. Ich denke aber, dass viele Unternehmen auf den Zug nicht aufspringen wollen, dass sie eine innerbetriebliche Energieumstellung mit erheblichen Kosten verbinden. Ich beschäftige mich ebenso seit länger Zeit mit dem Themen Energiemanagement und Energieeffizenz. Das Potenzial zur Umstellung ist meiner Meinung nach schon lange da, allerdings werden z.b. die Stromerzeugnisse von Windparks nur zu 30% genutzt. Wir müssen die Leistung die wir durch erneuerbare gewinnen können, auch wirklich 1:1 übernehmen können.

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