Geht Ihre Heizung gewartet und optimiert in den Herbst?

Ein SHK-Handwerker stellt ein voreinstellbares Thermostatventil ein.  (Quelle: co2online/Alois Müller)

Ein SHK-Handwerker stellt ein voreinstellbares Thermostatventil ein.
(Quelle: co2online/Alois Müller)

Bevor die Tage wieder spürbar kürzer und kälter werden, sollten Eigentümer noch vor der Heizperiode die Gelegenheit nutzen und ihre Heizungsanlage überprüfen lassen. Mit einer regelmäßigen Wartung lassen sich die Betriebskosten senken. Zudem können Umweltbelastungen reduziert und die Lebensdauer der Heizung verlängert werden.

„Wer seine Heizung nicht regelmäßig überprüfen lässt, verfeuert bares Geld“, warnt Stefan Materne, Energieexperte der Verbraucherzentrale. Zu einer professionellen Wartung gehören vor allem die Kontrolle der Verschleißteile und Sicherheitsfunktionen, die Reinigung bestimmter Bauteile sowie die Überprüfung regeltechnischer Funktionen und Systemkomponenten.

Die Reinigung des Heizkessels ist aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig, denn hier können sich Ruß-Ablagerungen bilden und damit die Wärmeabgabe beeinträchtigen. „Bereits eine Schicht von einem Millimeter kann den Brennstoffverbrauch um fünf Prozent in die Höhe treiben“, erläutert der Energieexperte.

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) gehört die regelmäßige Inspektion nicht nur zu den Pflichten des Betreibers, sondern muss auch von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Ein Wartungsvertrag kann das unkompliziert regeln. Vor Vertragsabschluss sollten Verbraucher unbedingt Leistungen und Preise verschiedener Installateure vergleichen. Muster-Wartungsverträge für Öl- und Gasheizungsanlagen gibt es in der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Nicht zuletzt kann die regelmäßige Wartung zum Anlass genommen werden, die Heizungsanlage insgesamt auf Herz und Nieren zu prüfen. Aus vielen Anlagen lässt sich bereits mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen mehr Effizienz herausholen.

Bei Fragen zu Wartung und Optimierung der eigenen Heizungsanlage hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 018 – 809 802 400 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Hydraulischer Abgleich – Geheimtipp für Hauseigentümer

Der hydraulische Abgleich ist ein Spar-Geheimtipp für Hauseigentümer. Dabei stellt ein Fachhandwerker alle Komponenten der Heizungsanlage – Pumpe, Kessel und Heizkörper – optimal aufeinander ein, so dass sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. Das senkt den Energieverbrauch. In einem Einfamilienhaus ist eine jährliche Heizkostenersparnis von 110 Euro drin. Die Kosten hängen vom Zustand der Heizung ab, liegen aber meist zwischen 400 und 800 Euro. Mit dem kostenlosen WärmeCheck auf www.meine-heizung.de können Hauseigentümer schnell herausfinden, wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich für ihr Haus rechnet.

Weitere Informationen zum heizen und dämmen finden Sie im Ratgeberbereich des Baumarktes Baumax.

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Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible vor allem für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Aber auch die kostenlose Energie, die uns die Natur zur Verfügung stellt ist faszinierend und Herausforderung zugleich.

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