Schornsteinfeger stellen nahezu 1,3 Mio. Mängel an Heizungsanlagen fest

So neu sind diese Ergebnisse nicht, aber wie kann man diese Mängel an Heizungsanlagen beheben? Welche wirtschaftliche Lösung ist besonders geeignet? Staatliche Förderung oder Wärmelieferung durch einen Dienstleister, bei dem sich der Hausbesitzer um nichts mehr kümmern muss?  

Jährlich untersuchen Bezirksschornsteinfeger fast 14 Millionen Heizanlagen bundesweit und decken dabei nahezu 1,3 Millionen Mängel auf. Ebenso wurde 2010 festgestellt, dass ca. 8 % der Heizungsanlagen älter als 27 Jahre sind und somit ersetzt werden müssen.

Heizkessel mit einer Nennleistung von 4 bis 25 KW dürfen nicht mehr als 11 % Abgasverlust zeigen, Anlagen > 25 bis 50 KW nicht mehr als 10 % und Anlagen > 50 KW nicht mehr als 9 % Verluste aufweisen.

Neben den Anforderungen der Bundesimmissionsschutz-Verordnung sehen sich Gebäudeeigentümer mit zahlreichen weiteren gesetzlichen Regelungen konfrontiert. Dazu gehören u.a. die Energieeinsparverordnung oder das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.

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Deutscher Zukunftspreis für Zukunftstechnik organische Elektronik

Letze Woche hatte ich schon von den Nominierten des Deutschen Zukunftspreis berichtet. Heute abend hat nun der Bundespräsident Christian Wulff an drei Dresdner Forscher für ihre Arbeit über organische Elektronik überreicht. Diese Technologie scheint in vielen Bereichen eine große Zukunft zu haben.

Den drei Wissenschaftlern ist es gelungen, organische Halbleiter fit zu machen für den Einsatz in verschiedensten Produkten. Damit schufen sie die Basis für innovative Anwendungen von Displays, Beleuchtung und Photovoltaik. Organische Halbleiter können künftig ganz neue Nutzungsmöglichkeiten der Elektronik eröffnen, die mit heute gebräuchlichen kristallinen Materialien wie Silizium nicht möglich sind. Der Vorteil organischer Halbleiter: Sie lassen sich vergleichsweise einfach und kostengünstig zu Elektronik-Produkten wie Transistoren, Leuchtdioden oder Solarzellen mit ungewöhnlichen Eigenschaften verarbeiten: als dünne, biegsame und transparente Folien fast beliebiger Größe.

Die Grundlagenforschung des Teams zur Organischen Elektronik begann vor 17 Jahren an der TU Dresden. Nach den ersten Forschungserfolgen startete man mit der angewandten Forschung am Fraunhofer IPMS und in den letzten Jahren entstanden hieraus zahlreiche erfolgreiche Ausgründungen in und um Dresden. Dadurch entstand Europas bedeutendstes Netzwerk zur Weiterentwicklung organischer Halbleiter.

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Bringt neuer Förderrahmen für Kraft-Wärme-Kopplung Planungssicherheit?

Gruenspar.de

Die Kraft-Wärme-Kopplung gehört zu den Technologien mit großer Zukunft, durch die doppelte Ausnutzung der Energieträger zur Erzeugung von Strom und Wärme (oder Kälte) kann der Wirkungsgrad gegenüber einer Heizung oder einer reinen Stromerzeugung deutlich erhöht werden. Damit kann die Kraft-Wärme-Kopplung als BHKW in Ein- und Mehrfamilienhäusern, für die Nah- oder Fernwärme und auch in der Industriebetrieben oder in Krankenhäusern eingesetzt werden. Durch die Fähigkeit zur Stromversorgung einen Beitrag leisten zu können, sollen BHKW künftig für die Regelenergie eingesetzt werden, wenn der Strom aus Sonne und Wind nicht ausreicht.

Doch die Kraft-Wärme-Kopplung leidet unter der wechselhaften Förderung in der Politik.

Heute hat die Bundesregierung den Entwurf  des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für eine Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes beschlossen. Hierdurch wird die Förderung hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ausgeweitet, um den Ausbau dieser Technologie zu beschleunigen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den Anteil der Stromerzeugung in KWK-Anlagen auf 25 % anzuheben. Derzeit beträgt dieser Anteil etwa 15%.

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Windpotenzialkarten für Hessen als Grundlage für Ausbau der Windenergie

Im Auftrag des hessischen Umweltministeriums hat TÜV SÜD eine Windpotenzialkarte für das Bundesland Hessen erstellt. Aufgrund ihrer hohen Genauigkeit ist die Windkarte ein wichtiges Instrument für die Ermittlung von Windvorrangflächen. Damit liefert die Karte eine belastungsfähige Datenlage für den gezielten Ausbau der Windenergie.

Mit der Windpotenzialkarte hat die hessische Landesregierung ein wichtiges Planungsinstrument für die Regionalverbände geschaffen. Durch die methodisch einheitliche Windkartierung für das ganze Land liegt den Regionalversammlungen eine belastungsfähige Entscheidungsgrundlage für die Ermittlung und Ausweisung von Vorrangflächen für neue Windenergieanlagen vor.

“Wir haben die Windkartierung nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und mit einem speziellen Berechnungsmodell durchgeführt, das auch im Binnenland und in komplexem Gelände aussagekräftige Ergebnisse liefert”, sagt Peter Herbert Meier, Leiter der Abteilung Windgutachten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. “Das Ergebnis ist eine umfassende Kartierung des nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nutzbaren Windenergiepotenzials in Hessen.”
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Altbauten benötigen dringend Verbesserung der Energiebilanz

Wissen wir das nicht schon längst? Aber was wir nicht wissen, ist wie wir von dem hohen unsanierten Gebäudebestand runterkommen, wie kann die Sanierungsquote erhöht werden? Würden die steuerlichen Anreize helfen?

Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung und bei 20 Prozent ist sie unzureichend. Nur rund 10 Prozent der Altbauten in Deutschland haben eine Dämmung, die aktuellen Anforderungen genügt.

Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik.

“Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Gebäudebestand in Deutschland muss dringend saniert werden. Umso wichtiger ist es, dass sich morgen der Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag auf die steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierungen verständigt”, erklärte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea). “Wer für die steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierungen stimmt, entscheidet sich langfristig für mehr Einnahmen in den Länderkassen. Neben sozialen Gesichtspunkten sprechen auch wirtschaftliche Gründe für die Steuerförderung, denn von einer Sanierungswelle profitieren hauptsächlich der Mittelstand und das Handwerk.”

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Meine Liste der Energie-Blogs

Als kleiner Blogger für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien erreicht man nur eine begrenzte Anzahl an Leserinnen und Leser. Daher ist eine Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Blogs mindestens so wichtig wie in der Offline-Welt, denn gemeinsam erreicht man mehr Leser und damit mehr Aufmerksamkeit für das Thema.

Ich habe mich schon oft gefragt, warum es so viele Blogs gibt im Energie-Bereich, aber so gut wie keine Vernetzung zwischen diesen Blogs. Man liest in vielen dieser Blogs oft die gleichen Artikel, ohne zu wissen wer von wem abgeschrieben hat – warum sollte man dazu schreiben, von wo man den Text hat? Viele von diesen veröffentlichen nur Pressemitteilungen, ohne über ihre eigene Meinung und Ansicht zu schreiben – auch das gehört zu einem Blog.

Daher freue ich mich über die Initiative von Cornelia Daniel aus Wien (mein Eindruck ist, dass der Vernetzungsgrad in Österreich höher ist, als in Deutschland). Sie hat in der vergangenen Woche dazu aufgerufen eine Liste von Energie-Blogs zusammen zu stellen. Jeder kann dazu beitragen, die Liste mit Blogs aus dem D-A-CH Raum in Google Docs zu füllen, sicherlich fehlen dort auch noch einige Blogs.

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Alle Jahre wieder feiert Deutschland ein Lichterfest

Na, wie haltet ihr es mit der Weihnachtsbeleuchtung? Sind die Bäume, Sträuche, Balkongeländer und Fenster schon voll mit weihnachtlicher Beleuchtung oder verzichtet ihr lieber auf all diesen leuchtenden, stromfressenden Weihnachtsschmuck? Habt ihr vielleicht schon komplett auf LED-Beleuchtung umgestellt?

In jedem deutschen Haushalt kommen im Schnitt sechs Leuchtdekorationen mit jeweils Dutzenden Lämpchen zum Einsatz. Bei 40 Millionen Haushalten in Deutschland erleuchten am Heiligen Abend rund 8,5 Milliarden kleine Lichtlein die Republik. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Öko-Energieversorgers LichtBlick.

Durch diese Masse an Festtagsbeleuchtung verbrauchen deutsche Haushalte während der Advents- und Weihnachtszeit rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Menge reicht aus, um rund 140.000 Haushalte ein Jahr lang komplett mit Strom zu versorgen, so eine Berechnung des Instituts für Energiedienstleistungen IfED. Das kann ins Geld gehen: Der Strom für Lichterketten und Deko-Leuchten kostet im Dauerbetrieb bis zu 50 Euro.

Einsparmethoden für eine nachhaltigere Weihnacht gibt es viele: Mit der Wahl der Leuchtmittel lässt sich bereits einiges an Energie einsparen. Denn speziell die beliebten Lichterketten und Lichtschläuche zeigen sich in der herkömmlichen Variante als äußerst stromhungrig. Ein neun Meter langer Lichtschlauch mit Glühbirnchen benötigt beispielsweise ganze 140 Watt. Ein Lichtschlauch mit LEDs von gleicher Länge kommt hingegen auf nur rund 14 Watt. Die Energie-Ersparnis liegt bei 90 Prozent. Die höheren Anschaffungskosten für LED-Leuchten amortisieren sich bereits nach zwei bis drei Jahren.

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Kraft-Wärme-Kopplung fehlt es an politischer Unterstützung

Von den Initiativen von Lichtblick und RWE für BHKW im Keller von Einfamilienhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern hatte ich schon berichtet. An weiteren Initiativen und Unterstützung für den Ausbau von BHKW und Kraft-Wärme-Kopplung im allgemeinen fehlt es aber leider, wobei das Einsparpotential groß und der Nutzen als Regelenergie für das Stromnetz groß ist.

In den Niederlanden und in Dänemark werden bereits mehr als 30% bzw. 42% der produzierten Strommenge in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Das Prinzip der dezentralen Energieversorgung mittels KWK-Anlagen umfasst kleinste Leistungen für das Einfamilienhaus bis hin zu sehr großen Leistungen für kommunale Fernwärme oder Industrieanlagen. Aufgrund der Dezentralität können KWK-Anlagen deutlich flexibler auf Lastschwankungen reagieren als jedes Kondensationskraftwerk.

Eine Eigenschaft, die bei der zukünftigen Stromversorgung umso wichtiger wird, je mehr Windkraft- und Photovoltaikanlagen in das Stromnetz einspeisen. Zudem wird bei KWK-Anlagen die im Brennstoff enthaltene Energie deutlich effektiver als bei „normalen“ Kraftwerken genutzt – statt nahezu 60% Verluste in Form von Dampfschwaden aus Kühltürmen betragen die Verluste bei der KWK lediglich 5-15%.
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Regenerative Energien zum kennenlernen und selber basteln

Als ich jung war gab es  Experimentierkästen zum Bau eines Radios oder verschiedene elektrische Spielereien, an Elektronik-Bausätze war noch nicht zu denken. Heute, ca. 25 Jahre später, ist das Angebot an Experimentier- und Bastelkästen viel größer und kaum überschaubar. Auch für erneuerbare Energien und Brennstoffzellen gibt es heute eine Auswahl an Experimentierkästen (Experimentierkästen Solarenergie).

Schon für Kinder ab 5 Jahren gibt es erste Experimente zum Thema Sonne & Wärme, um sich altersgemäß an das Thema heranzutasten und Naturgesetze kennen zu lernen. Ich kann nicht beurteilen, wie sehr Kinder sich in dem Alter für Naturwissenschaften interessieren, meinen Kindern habe ich bis jetzt noch nicht versucht Naturwissenschaften näher zu bringen. Der erste Experimentierkasten “Mein Körper” war anfangs interessant, konnte meine Tochter (heute fast 7 Jahre alt) aber nicht lange begeistern.

Vielleicht sind weitere Kästen in einem Jahr interessanter für sie, um Technik und neue Energien kennen zu lernen, wie z.B. der Experimentierkasten “Wind-Energie Modelle“.

Was haltet ihr von diesen Kästen? Sind diese geeignet, um Kinder näher an Naturwissenschaften, Technik, Stromerzeugung im allgemeinen und an Erneuerbare Energien im speziellen näher zu bringen?

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KfW Bankengruppe senkt ihren CO2-Ausstoß um mehr als 50 Prozent

Die KfW Bankengruppe hat ihren CO2-Ausstoß in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt: Zwischen 2006 und 2010 hat sie ihre Emissionen an Kohlendioxid, insbesondere aus Dienstreisen und dem Energieverbrauch der Gebäude, von etwa 29.000 Tonnen auf rund 13.000 Tonnen mehr als halbiert.

Das gelang vor allem durch konsequentes Energiesparen, durch den Einsatz zertifizierten Ökostroms, durch modernste Gebäudetechnik, aber auch durch den verstärkten Einsatz von Videokonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Den unvermeidbaren Rest ihrer Emissionen kompensiert die KfW Bankengruppe mit Klimaschutzzertifikaten aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Die KfW Bankengruppe war die erste Bank in Deutschland, die sich im Jahr 2006 klimaneutral gestellt hat.

“Wir schützen Umwelt und Klima nicht nur über die von uns mitfinanzierten Projekte im In- und Ausland, sondern fordern umweltgerechtes Verhalten auch von uns selbst”, sagt der Umweltvorstand der KfW, Dr. Axel Nawrath. Um dem Prinzip Nachhaltigkeit auch im eigenen Haus gerecht zu werden, folgt die KfW Bankengruppe dem Leitsatz “Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren.”

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