Hoppla, gleich nach Weihnachten geht es los mit einer Hammermeldung. Die Deutsche Energie Agentur GmbH (dena) verbreitete heute die Meldung, dass sie von einer Steigerung der Strompreise um 20 Prozent bis 2020 ausgeht. Bedingt durch die Energiewende und dem damit notwendigen Umbau der Energieversorgung mit neuen Kraftwerken, neuen Stromnetzen und einem Ausbau mit Speichern werden die Kosten für Strom deutlich ansteigen.
Damit, so erscheint es mir, werden beim Verbraucher Ängste vor der Energiewende geschürt, anstatt dafür zu werben. Der Anstieg klingt enorm und erschreckend. Für viele Verbraucher könnte diese plakative Aussage doch abschreckend sein, wo doch für die meisten Menschen immer noch nur “Geiz ist Geil” zählt. Sie könnten sich damit gegen die Energiewende positionieren, da sie angeblich den Strompreis erhöht.
Das waren jedenfalls meine erste Gedanken. Dabei ist, wie eine kurze Recherche ergab, der Strompreis im Zeitraum 2000 – 2008 noch viel mehr angestiegen – um mindestens 25% (Quelle: Energiebörse Deutschland). Dann sind 20% bis 2020 doch akzeptabel, wie Ron Kirchner bei Twitter meinte? Immerhin ergab eine Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien eine hohe Akzeptanz der Bevölkerung für die Energiewende und damit verbundenen höheren Kosten.




