Europa zögert beim Energie sparen und schiebt Kosten auf die Verbraucher

Die europäischen Wirtschaftsminister haben am Donnerstag bei ihrem Treffen in Brüssel die Erwartungen zur EU-Energieeffizienzrichtlinie heruntergeschraubt und verbindliche Energiesparziele vertagt. Die Rechnung dafür müssten die Verbraucher zahlen, kritisierte der Deutsche Naturschutzring.

Zwar betonen alle EU-Staaten das große Potenzial und die positiven Auswirkungen von Energieeffizienz. In den Verhandlungen zur Richtlinie sträuben sie sich jedoch, wirkungsvolle Maßnahmen zu beschließen. So haben sich mehrere Länder gegen verbindliche Energieaudits für Großunternehmen oder eine höhere Sanierungsquote für öffentliche Gebäude gestellt.

„Wenn der Energieverbrauch nicht sinkt, brauchen wir mehr Stromnetze und Kraftwerke, und das wird nicht billig“, warnte Hubert Weinzierl, Präsident des Deutschen Naturschutzrings. Die EU-Kommission schätzt die nötigen Investitionen in den nächsten zehn Jahren auf eine Billion Euro[1]. Hinzu kommt, dass die Preise für fossile Energieträger in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen werden. Erst diese Woche berichteten die Zeitungen erneut von höheren Strom- und Gaspreisen. „Die nächste Energierechnung kommt garantiert. Wenn Deutschland und Europa das Energiesparen weiter hinauszögern, dürfte sie in den nächsten Jahren deutlich steigen“, so Weinzierl.  weiterlesen ›

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Welche Aussage hat der Energieausweis?

Wer einen Energieausweis in den Händen hält, möchte wissen was er nun aussagt. Der Laie kann anhand der Farbskala erfahren, wie gut die Wohnung oder das Haus einzuordnen ist. Aber sagt der Energieausweis etwas aus über den künftigen Energieverbrauch in der neuen  Wohnung oder in dem neuen Haus?

Wer es genau wissen will, dem muss man die Frage leider mit Nein beantworten. Ein bedarfsabhängiger Energieausweis für den Alt- oder Neubau gibt einen theoretischen Wert an, ohne den Einfluss des Nutzers und des Standortes zu berücksichtigen. Bei Neubauten wird zudem nicht geprüft, ob die Umsetzung auf der Baustelle den Annahmen bei der Erstellung des Energieausweises entspricht. Beim verbrauchsabhängigen Energieausweis ist das Ergebnis vom Nutzer abhängig, aber jeder hat andere Heizgewohnheiten. weiterlesen ›

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IPPNW ruft zu Volksbewegung für Solarstrom in Bürgerhand auf

Gruenspar.de

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert das aktuelle Vorhaben der Regierungskoalition, den Ausbau der Solarstromerzeugung “in Bürgerhand” mit einer maximalen Zubaurate von einem Gigawatt nahezu zum Stillstand zu bringen und die stromintensive Industrie immer stärker zu privilegieren. „Interessierte Kreise in Politik und Wirtschaft verschleiern sittenwidrige Extrem-Renditen der Atomindustrie von 280 Prozent – Renditen von wenigen Prozenten einfacher Bürger, kleiner Unternehmen und der Kommunen werden hingegen skandalisiert“, so IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz.

„Nicht thematisiert wird zudem, dass mit den geringfügigen Renditen kleiner Solardachanlagen der so genannte kleine Mann auf der Straße Geld verdienen kann, während er für die 280%-Gewinne der Konzerne umgekehrt durch überhöhte Strompreise nur draufzahlt. Seit Jahren schon werden willkürlich steigende Strompreise, die nachweislich allein der Steigerung der Milliarden-Gewinne der großen Energiekonzerne dienen, in haltloser Weise beständig den erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben.“ weiterlesen ›

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RWE steigt in den Markt kleiner Blockheizkraftwerke für Privatkunden ein

Nach dem Zuhause-Kraftwerk von Lichtblick bietet jetzt mit RWE ein weiterer Stromversorger Blockheizkraftwerke für Privatkunden an. Im Gegensatz zu dem BHKW von Lichtblick hat RWE mit Vaillant einen etablierten Partner aus der Heizungsindustrie, der deutlich kleinere BHKW mit 4,7 kWel anbietet, die sich auch noch für größere Ein- oder Zweifamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser eignen. Bei Lichtblick werden, wenn ich es richtig gesehen habe, die BHKW nach dem Strombedarf geführt und bei RWE wohl nach dem Strom-und Wärmebedarf. Ansonsten ähnelt sich das Konzept der beiden Angebote.

Mit dem HomePower Mikro-KWK-System steigt RWE Effizienz in Zusammenarbeit mit Vaillant Deutschland in den Markt für die dezentrale Energieversorgung von Privatkunden ein. Die Kernelemente der stromerzeugenden Heizung sind ein Vaillant ecoPOWER 4.7 Blockheizkraftwerk sowie eine von RWE entwickelte ControlBox, die das intelligente Energiemanagement für den Kunden übernimmt.

Die Anlage wird nach dem Strom- und Wärmebedarf des Kunden gesteuert. Außerdem ist sie bereits dafür ausgelegt, künftig überschüssigen Ökostrom aus dem Netz in Form von Wärme zu speichern und zu nutzen. Die Regeltechnik dafür wurde gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft Duisburg entwickelt. Stromspitzen, die nicht aus der Mikro-KWK-Anlage gedeckt werden können, werden durch den Bezug von Ökostrom ergänzt.

Insgesamt lässt sich auf diese Weise der Primärenergieverbrauch eines Gebäudes um mehr als ein Drittel verringern und der CO2-Ausstoss um bis zu 50 Prozent reduzieren. Zum Marktstart will RWE Effizienz zunächst bis zu 50 Anlagen in Nordrhein-Westfalen installieren. Die Anlage eignet sich typischerweise für Kunden mit einem Wärmebedarf ab 60.000 Kilowattstunden pro Jahr. Kunden können die Anlage entweder als Contracting-Lösung oder komplett erwerben. RWE Effizienz plant, ab 2012 auch kleinere Mikro-KWK-Anlagen speziell für Einfamilienhäuser anzubieten. weiterlesen ›

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KfW-Programme sind wichtiger Baustein für die Energiewende

Die KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und sind damit ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Dies zeigen die Ergebnisse der Evaluierung der inländischen Programme der KfW Bankengruppe im Bereich Erneuerbare Energien für den Förderjahrgang 2010 durch das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW).

„Die KfW-Förderprogramme für Erneuerbare Energien unterstützen den angestrebten Umbau der deutschen Energieversorgung hin zu regenerativen Energien. Sie gehören zu den zentralen Instrumenten für die Umsetzung der Energiewende. Darüber hinaus haben sie erhebliche positive Effekte auf die Schaffung von Arbeitsplätzen im Mittelstand“, sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Mittels KfW-Förderkrediten wurden im vergangenen Jahr Investitionen in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Höhe von 11,0 Mrd. EUR angestoßen; das sind 41,5 % aller in Deutschland im Jahr 2010 getätigten Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmebereitstellung. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist der Anteil KfW-geförderter Investitionen um ca. 7 Prozentpunkte gewachsen. Die Bedeutung der KfW-Programme zeigt sich vor allem im Strombereich: Insgesamt 46 % der in Deutschland im Jahr 2010 neu installierten elektrischen Leistung an Erneuerbaren Energien wurden über die KfW gefördert. Ein besonders hoher Anteil entfällt mit knapp 80 % auf Windkraftanlagen. weiterlesen ›

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TÜV Rheinland unterstützt Ukraine bei energetischen Sanierung von Aufzügen

Der international tätige Prüfdienstleister TÜV Rheinland startet in der ukrainischen Millionenstadt Odessa im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ein Projekt zur energetischen Sanierung von Aufzugsanlagen. Gegenstand ist ein Betriebs- und Finanzierungskonzept für die Erneuerung der bestehenden Aufzüge im kommunalen Gebäudebestand – schätzungsweise rund 3.000.

“Bei diesem Projekt werden wir unser gesamtes Know-how in der Aufzugstechnik einbringen und in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Partner aus Verwaltung, Industrie und Bildung die Rahmenbedingungen für eine landesweite Steigerung der Betriebseffizienz von Aufzügen schaffen “, sagt Hartmut Meier-Escherich, Key Account Manager im Bereich Energie und Nachhaltigkeit bei TÜV Rheinland. Das Projekt wird im Rahmen des develoPPP.de-Programms im Auftrag des BMZ umgesetzt: daher teilen sich die GIZ und der TÜV Rheinland die entstehenden Kosten.

Mit dem Projekt, das voraussichtlich im Oktober 2013 abgeschlossen wird, sollen die technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden, um mittel- bis langfristig Aufzugssanierungen in Odessa umzusetzen. Ein Großteil der Anlagen in der ukrainischen Hafenstadt ist zwischen 20 und 40 Jahre alt. weiterlesen ›

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Studie zur Energiewende von IVG Research

Strukturkomponenten der zukünftigen Energieversorgung

In Deutschland bieten sich große Chancen für Immobilieninvestoren im Energieinfrastruktursektor durch die Energiewende. So lautet, wenngleich verkürzt, das Ergebnis einer Studie, welche die Researcher der IVG Immobilien AG in Bonn vorgelegt haben. Unter dem Titel „Investitionen in Infrastruktur – Chancen durch die Energiewende“ haben die Analysten erstmals einen umfassenden Überblick zu den potenziellen Infrastrukturen gegeben und deren Chancen-Risikoprofile untersucht.

„Ein neuer Markt entsteht – der Markt für Energieinfrastruktur, den man in der zeitlichen Abfolge durch die drei Komponenten Energieerzeugung, -speicherung und -transport definiert“, erläutert Thomas Beyerle, Head of Corporate Sustainability & Research bei der IVG.ich große Chancen für Immobilieninvestoren im Energieinfrastruktursektor durch die Energiewende. So lautet, wenngleich verkürzt, das Ergebnis einer Studie, welche die Researcher der IVG Immobilien AG in Bonn vorgelegt haben. Unter dem Titel „Investitionen in Infrastruktur – Chancen durch die Energiewende“ haben die Analysten erstmals einen umfassenden Überblick zu den potenziellen Infrastrukturen gegeben und deren Chancen-Risikoprofile untersucht.

Dieser Markt – infolge der politisch propagierten Energiewende – wird dabei forciert durch verschiedene Trends: Reinvestitionsbedarf in Infrastruktur bei leeren Staatskassen, geringe Renditeerwartungen in den traditionellen Asset-Klassen sowie der Kapitalbedarf bei bestehenden Infrastrukturanlegern.

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Auszeichnungen für Energieeffizienzprojekte in Kommunen

Nach der gestrigen Auszeichnung von Energieeffizienzprojekten in Unternehmen, wurden heute Kommunen für gute Beispiele in effizienter Energienutzung ausgezeichnet:

Vier vorbildliche kommunale Energiesparprojekte wurden heute von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit Preisgeldern von insgesamt 25.000 Euro in Berlin ausgezeichnet. Mit drei ersten Preisen und einem Anerkennungspreis wurden Projekte aus Duisburg, Rastatt, Rastede und Worms prämiert. Die Projekte zeigen die vielfältigen Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen auf: Von Informations- und Motivationsaktivitäten über Energiemanagement und energetische Gebäudesanierung bis hin zur Integration von Energieeffizienz in das Schulleben reichen die dabei angewandten Maßnahmen, die sich sehr gut in anderen Städten und Gemeinden umsetzen lassen.

Die Prämierung erfolgte auf dem zweiten dena-Energieeffizienzkongress im Rahmen des Wettbewerbs “Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2011″, den die dena mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft- und Technologie (BMWi) und in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) durchgeführt hat. Die Preisträger erhielten gleichzeitig das Label “Good Practice Energieeffizienz” der dena, das erfolgreiche Energieeffizienzprojekte in Kommunen, Institutionen und Unternehmen sichtbar macht. weiterlesen ›

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Ist die Umwandlung von Strom zu Gas die Lösung der Speicherfrage?

Die unstete Erzeugung von Strom bei Erneuerbaren Energien ist einer der Hauptkritikpunkte. Zudem werden Windräder immer häufiger abgeschaltet, da das Netz den Strom nicht mehr aufnehmen kann. Diese Probleme müssen bei dem weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien geklärt werden. Eine der Ansätze zur Lösung ist die Umwandlung von Strom zu Gas als Zwischenspeicher.

Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten heute in Berlin Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel hatten zu einem Workshop zum Thema “Power-to-Gas” eingeladen.

Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. weiterlesen ›

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Zeichen setzen und für den Clean Tech Media Award 2012 bewerben

Preisträger Nachwuchs 2011Zu seinem fünften Jubiläum rollt der Clean Tech Media Award am 07. September 2012 den grünen Teppich in Berlin aus. Seit 2008 stellt sich der erfolgreiche Deutsche Umweltpreis jährlich der Verantwortung, den Einsatz von Umwelttechnologien sowie einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern.

Nun startet der Wettbewerb in eine neue Runde. Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen mit nachhaltigen und visionären Projekten sind ab sofort aufgefordert, sich in den Kategorien Energie, Mobilität, Kommunikation, Lebensstil und Nachwuchs für den Clean Tech Media Award 2012 zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2012.  weiterlesen ›

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