Solarenergie Strom

So ist Handy laden mit Solarenergie modern und sexy

Es muss nicht immer die große technische Lösung oder das neue große Solar- oder Windkraftwerk sein, das eine interessante Lösung verspricht. Auf der Verbraucherseite sind es ja auch die vielen kleinen Stromverbraucher, die einen nicht unerheblichen Teil des Stromverbrauchs ausmachen. Wer sein Handy, Smartphone, Tablet oder anderes technisches Gerät jeden Tag aufladen muss, weiß um den Stromverbrauch vielleicht Bescheid und hat sich sogar eventuell Gedanken gemacht über eine alternative Stromversorgung.

Diese Gedanken hatte sich auch ein Gründerteam aus Berlin gemacht und überlegt, was man tun kann um eine Stromversorgung moderner technischer Geräte auf der Basis erneuerbarer Energien sicherzustellen und dies dann auch noch attraktiv zu gestalten. Via Gründerszene.de wurde ich aufmerksam auf dieses Startup, das ein interessantes Produkt anbietet und damit fast jeden ansprechen dürfte.

Das Solar-Ladegerät von Changers.com ist nicht nur ein weiteres Solar-Ladegeräte für Handys, Smartphones, etc., es macht das Laden der Geräte mit Solarenergie zum Erlebnis, weil es die Strommenge und das eingesparte CO2 angibt und damit greifbar macht. Solarenergie wird sogar zu einem sozialen Erlebnis, weil man seine eingesparte CO2-Menge anderen mitteilen kann, z.B. über Twitter oder Facebook, und sich dabei mit anderen messen. Wer es handfester haben möchte, kann seine eingesparte Energie künftig in Credits eintauschen und bei Partnershops einlösen.

Man bekommt von Changers.com ein  Solarpanel, ungefähr DIN A4 groß, und einen Akku, beides sieht sehr schick aus und erinnert vom Design her an Produkte von Apple oder andere moderne Gadgets.

Ich wollte eigentlich gar keine Lobhudelei schreiben, anfangs dachte ich eher an eine Spielerei, aber ich glaube, dass mit diesem Produkt Solarenergie attraktiver werden kann und vielleicht sogar ganz neue Zielgruppen erschließen kann. Wäre doch toll, wenn das Ladegerät von Changers.com so selbstverständlich wird, wie das Smartphone oder der Twitter-Account. Was denkt Ihr darüber? Ich überlege mir ein Changers.com Solarladegerät zu kaufen.

Über den Autor

Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich.
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5 Kommentare

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  • Ich seh das eher als ein vernetztes Spielzeug an.
    Wenn ich mein Handy mit einer Akkukapazität von etwa 1400mAh bei ca. 3,6V jeden Tag komplett laden würde, hätte ich eine Ladungsmenge von ca. 5Wh. Wenn ich nun von einem Wirkungsgrad von 70% für alles was mit der Ladung zusammenhängt ausgehe wären das etwa 6,5Wh am Tag also etwa 2,4kWh im Jahr. Bei 0,25€ pro Kilowattstunde macht das dann im Jahr etwa 0,60€ im Jahr. Das alles wäre dann dank Ökostrom schon Co2 frei!!!
    Wenn ich nun das Ladegerät mit einem Standby Verbrauch von ca. 1W annehme und es nach der etwa zweistündigen Ladung nicht vom Netz trennen würde kämen da noch mal ca. 8kWh bzw. etwa 2€ im Jahr hinzu. Immer noch Co2 frei!
    Da kann ich für umgerechnete 110€ für den Lader ziemlich lange am Netz hängen.
    Um meine Co2-Einsparung in alle Welt zu tragen (ist das eigentlich Co2 frei???) reicht auch das Wissen über den deutschen Strommix und ein bisschen Dreisatz 😉

  • Wer länger ohne Netz unterwegs ist, wird sich über jedes Solarladegerät freuen. Für den Hausgebrauch ist das weniger interessant und wegen“modern und sexy“ würde ich kein Geld ausgeben.

  • Das Konzept ist toll, da es Energiesparen mit modernem Design und sozialen Netzwerken verknüpft. Im Vergleich zu den vielen anderen Solar-Ladegeräten, die es derzeit auf dem Markt gibt, ist das ein eindeutiger Fortschritt. Ob die Rechnung am Ende tatsächlich für den Verbraucher aufgeht, ist vielleicht gar nicht mal das Entscheidende. Denn das Projekt hat definitiv das Potential, die Themen Energiesparen und Erneuerbare Energien noch ein Stück populärer zu machen.

  • Es gibt viele Menschen, die wegen „modern“ und „sexy“ Geld ausgeben, diese Argumente vielleicht sogar noch über den wirklichen Nutzen stellen.

    CO2-frei ist nur die Stromerzeugung, das Gerät bzw. die Herstellung an sich natürlich nicht.

    Auch wenn es für manchen eine Spielerei ist, vielleicht wird Solarenergie für manchen damit attraktiver, wenn man sich mit anderen vergleichen kann.

  • Hallo,

    habe das Changers Solarmodule seit ca. einem halben Jahr im Einsatz und kann sagen, dass es wirklich Spaß macht. Im Sommer liefert das Modul auch ausreichend Strom um das Smartphone regelmäßig aufladen zu können. Ganz gut gefällt mir die Idee mit der angeschlossenen Community.

    Negativ ist jedoch der hohe Preis für das Modul und den kleinen Zwischenspeicher. Rentieren wird sich das wohl eher nie. Insgesamt allerdings ein tolles Gadget.

    Viele Grüße,
    Christian

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