Die Speicherung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern – egal ob thermische Energie oder elektrische Energie – ist eine der Schlüsselfragen bei der Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien an der gesamten Energieversorgung. Denn nur mit funktionierenden und wirtschaftlichen Lösungen für Kurz- und Langzeitspeicher lässt sich die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen signifikant verringern und eine zukunftsfähige, klimafreundliche Energieversorgung herstellen.
Über die Speicherung von Strom habe ich schon einiges berichtet, aber über Wärmespeicher noch nicht. Wärmespeicher sind schon lange in Gebrauch, z-B. in Wohngebäuden für die Bereithaltung von Warmwasser. Thermische Solaranlagen kommen nicht ohne Wärmespeicher aus, da ja nicht immer dann die Wärme benötigt wird, wenn sie vorhanden ist. Dieses Beispiel ist ein Kurzzeit-Speicher, es gibt aber auch schon länger Forschungsprojekte zur Speicherung der thermischen Solarenergie bis in den Winter hinein, z.B. die Nahwärmeversorgung mit Solarenergie in Neckarsulm-Amorbach.
Mehr als zehn Jahre später hat sich die Technik weiterentwickelt, aber die Idee Wärme aus dem Sommer für den Winter nutzbar zu machen, wurde meist nur in kleinen Einzelfällen umgesetzt. Dabei gibt es heute völlig neue Materialien zur Speicherung von Wärmeenergie, so forscht Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler vom Institut für Chemie an der Magdeburger Universität an einem Projekt mit Zeolithen zur Speicherung der sommerlichen Wärme für den Winter. weiterlesen ›


