Sommerwärme für den Winter mit effizienter Wärmespeicherung aufheben

Die Speicherung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern – egal ob thermische Energie oder elektrische Energie – ist eine der Schlüsselfragen bei der Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien an der gesamten Energieversorgung. Denn nur mit funktionierenden und wirtschaftlichen Lösungen für Kurz- und Langzeitspeicher lässt sich die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen signifikant verringern und eine zukunftsfähige, klimafreundliche Energieversorgung herstellen.

Über die Speicherung von Strom habe ich schon einiges berichtet, aber über Wärmespeicher noch nicht. Wärmespeicher sind schon lange in Gebrauch, z-B. in Wohngebäuden für die Bereithaltung von Warmwasser. Thermische Solaranlagen kommen nicht ohne Wärmespeicher aus, da ja nicht immer dann die Wärme benötigt wird, wenn sie vorhanden ist. Dieses Beispiel ist ein Kurzzeit-Speicher, es gibt aber auch schon länger Forschungsprojekte zur Speicherung der thermischen Solarenergie bis in den Winter hinein, z.B. die Nahwärmeversorgung mit Solarenergie in Neckarsulm-Amorbach.

Mehr als zehn Jahre später hat sich die Technik weiterentwickelt, aber die Idee Wärme aus dem Sommer für den Winter nutzbar zu machen, wurde meist nur in kleinen Einzelfällen umgesetzt. Dabei gibt es heute völlig neue Materialien zur Speicherung von Wärmeenergie, so forscht Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler vom Institut für Chemie an der Magdeburger Universität an einem Projekt mit Zeolithen zur Speicherung der sommerlichen Wärme für den Winter. weiterlesen ›

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Zeitalter der Brennstoffzellen-Heizung beginnt in Luxemburg

Sanem, eine Gemeinde im südwestlichen Teil des Großherzogtums Luxemburg, ist in dem Land Vorreiter bei der Einsparung von Primärenergie: Das Brennstoffzellen-Heizgerät vom Typ GAMMA 1.0 wird hier dezentral zwei Jahre lang gleichzeitig Wärme und Strom liefern.

Installiert wurde das Pilotprojekt im Neubau der Ehleringer Primarschule. Bereits in der ersten Betriebswoche speiste das Aggregat des Hamburger Herstellers Baxi Innotech ca. 110 kW elektrischer Leistung in das öffentliche Netz. Übers Jahr deckt das Brennstoffzellen-Heizgerät im Einfamilienhaus neben 100 Prozent der Wärme mit 75 Prozent bereits den Großteil des Eigenbedarfs an Strom ab. weiterlesen ›

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Privatpersonen sind Motor der Energiewende

Gruenspar.de

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sind Bürgerinnnen und Bürger die mit Abstand wichtigste Gruppe unter den Investoren. Mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen befinden sich im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten. Für die Energiewende ist das Engagement von Privatpersonen damit ein entscheidender Impuls.

In den Sparten Photovoltaik und Windenergie an Land sind Privatpersonen traditionell die wichtigste Gruppe unter den Investoren. Zu diesem Ergebnis kommen das Marktforschungsinstitut trend:research und das Klaus Novy-Institut (KNi) in einer aktuellen, vom Bundesumweltministerium geförderten Studie. Daraus geht hervor, dass im Bereich Windenergie onshore mehr als jedes dritte installierte Megawatt (36,2 Prozent) im Jahr 2010 von Privatleuten investiert wurde. Ihr Anteil an der insgesamt installierten Leistung lag sogar bei mehr als 51 Prozent. weiterlesen ›

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Strategische Untersuchung des Erdgasnetzes als Speicher für erneuerbaren Strom

In verschiedenen Artikeln habe ich schon über sogenanntes Windgas berichtet, das aus  überschüssigem Strom aus Windkraft hergestellt wird und momentan die Speichertechnologie mit den größten Zukunftsaussichten ist. Jetzt soll diese Technologie unter der Führung der dena , und mit Einbeziehung zahlreicher Partner aus der Industrie, strategisch untersucht werden:

Stromspeicher werden im künftigen Energiesystem eine Schlüsselrolle spielen, um die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auszugleichen. Eine vielversprechende Systemlösung, um große Mengen erneuerbaren Stroms langfristig zu speichern, ist die Nutzung des Erdgasnetzes. Die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit dieser Option wird zurzeit analysiert. Um den effizienten Einsatz dieser Speicherlösung weiterzuentwickeln, hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) die Strategieplattform Power to Gas gestartet.

Zusammen mit Fachakteuren aus Wirtschaft und Forschung untersucht die dena, welchen Beitrag das Erdgasnetz zur Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem leisten und wie die neue Speicherlösung zur Anwendung gebracht werden kann. Die dena organisiert dabei einen Austauschprozess zwischen den Branchen und Institutionen, die an entsprechenden Fragestellungen arbeiten. Das neue Online-Portalwww.powertogas.info  bereitet das Themenspektrum für die Politik und Fachöffentlichkeit auf und stellt die Ergebnisse der Strategieplattform vor. weiterlesen ›

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Weitere Tipps zur Reduzierung der Heizkosten

Die Heizsaison hat begonnen und damit werden die Weichen gelegt für den Energieverbrauch in der neuen Heizperiode. Wie Sie Energie und damit Kosten sparen können, hatte ich schon in einer Auflistung von 7 Tipps und in einem Artikel über Heizungspumpen berichtet.

Wenn es draußen zunehmend kalt wird, soll es drinnen umso gemütlicher und behaglicher sein. Zum Start in die neue Heizsaison sollte deshalb der Fachhandwerker einen professionellen Blick in den Heizungskeller werfen, um den allgemeinen Zustand der Heizungsanlage zu überprüfen. Besonders durch “Heizungs-Oldtimer” wird in vielen Altbauten weiterhin sehr viel Energie verschwendet.

Dabei können noch zu Beginn der kalten Wintermonate mit vergleichsweise geringen Mitteln Einsparerfolge realisiert werden. Der Einbau einer neuen, effizienten Heizungspumpe und moderner Thermostatventile hilft zum Beispiel, die Heizwärme nach Bedarf zu verteilen und damit spürbar Kosten zu senken.

“Wenn eine Heizung noch funktioniert, heißt das leider nicht, dass sie effizient arbeitet. Das ist vergleichbar mit einem alten, noch fahrenden Auto, das Unmengen an Sprit verbraucht und die Umwelt belastet”, erklärt Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. in Berlin.

Wer die Heizkosten deutlich reduzieren möchte, muss deshalb in eine neue Heizungsanlage investieren – oder vorab wichtige Teilkomponenten wie Thermostat-Köpfe oder die Heizungspumpe erneuern. Thermostatventile, die vor 1988 installiert wurden, entsprechen nicht dem heutigen Stand der Technik. weiterlesen ›

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Neue Datenbank für wissenschaftliche Studien zu erneuerbaren Energien

Für den notwendigen Umbau des Energiesystems auf eine 100-prozentige Versorgung mit Erneuerbaren Energien spielt die Wissenschaft eine wichtige Rolle. In dem jungen interdisziplinären Forschungsfeld sorgt das neue Online-Portal www.energie-studien.de der Agentur für Erneuerbare Energien für mehr Orientierung. Das „Studienradar Erneuerbare Energien“ informiert Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger über aktuelle Forschungsberichte zum Thema.

Im Rahmen der Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) stellt die Agentur für Erneuerbare Energien erstmals das „Studienradar Erneuerbare Energien“ vor. Es führt in seiner Datenbank Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der Erneuerbaren Energien auf.

Eine Fachredaktion bereitet ausgewählte Berichte, Gutachten und Analysen auf und fasst sie inhaltlich zusammen. Zentrale Aussagen und Ergebnisse werden in Grafiken anschaulich dargestellt. Die Agentur für Erneuerbare Energien arbeitet dabei eng mit dem ForschungsVerbund Erneuerbare Energien zusammen, um eine hohe Qualität der Studienaufbereitungen zu gewährleisten. Durch diese redaktionelle Aufbereitung können Internetnutzer Forschungsarbeiten unterschiedlicher Institute und Auftraggeber einander gegenüberstellen und vergleichen. weiterlesen ›

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7 Tipps zur Reduzierung der Heizkosten

Wer möglichst viel Energie sparen will, sollte seinen Verbrauch fürs Heizen senken. Drei Viertel des Energieverbrauchs gehen im Durchschnittshaushalt auf Kosten der Heizung. 805 Euro pro Jahr fallen so beispielsweise laut Bundesweitem Heizspiegel 2011 der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH bei einer 70 Quadratmeter-Mietwohnung mit Erdgasheizung an.

Unterstützung beim Senken der Heizkosten bietet der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb “Energiesparcup”. Mit zahlreichen Tipps und praktischen Hintergrundinformationen lernen Verbraucher, wie sie ihren Heizenergieverbrauch verringern können. “Auch nach dem Beginn der Heizsaison lässt sich ohne großen Aufwand noch einiges für mehr Komfort und weniger Verbrauch tun. Mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen sind zehn Prozent Ersparnis möglich”, sagt Claudia Julius, Projektleiterin des Energiesparcups.

Teilnehmer des Wettbewerbs können außerdem Sparhelfer wie elektronische Funk-Thermostate oder Dichtungsbänder gewinnen. Alle Haushalte können jederzeit kostenlos bei den Europameisterschaften der Energiesparer mitmachen. An dem seit einem halben Jahr laufenden Energiesparcup beteiligen sich elf europäische Länder und Regionen.

Themenspezial bietet praktische Spartipps

Wie effizient geheizt wird und wie wichtig dabei richtiges Lüften ist, zeigt ein aktuelles Themenspezial auf der Wettbewerbsseite www.energiesparcup.de. Die sieben besten Tipps im Überblick:

1. Die richtige Raumtemperatur wählen

Mit jedem Grad weniger sparen Sie rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer sind 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad ausreichend. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter gesenkt werden. weiterlesen ›

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Neue Studie zur Zukunft der Speicherung von Strom aus Erneuerbaren Energien (II)

Fortsetzung des ersten Artikels zur neuen Studie über die Zukunft der Energiespeicherung von Strom aus erneuerbaren Energien:

Die langfristige Speicherung von elektrischer Energie versprechen derzeit nur Druckluftspeicher, Pumpspeicherkraftwerke und sogenanntes Windgas. All diese Technologien wandeln bereits erzeugten Strom zunächst in einen anderen Energieträger um. Wird Strom aus diesen Speichern benötigt, erfolgt eine kurzfristige Rückumwandlung in elektrische Energie.

Windgas mit größtem Potenzial

Synthetisch hergestelltes Methan, oftmals auch Windgas genannt, besitzt in diesem Kontext einige Vorteile. Deutschland besitzt bereits heute ein sehr gut ausgebautes Erdgasnetz, in das synthetisches Methan problemlos eingeleitet werden kann. Aktuelle Berechnungen gehen davon aus, dass die heutige Speicherkapazität des Netzes bei etwa 220 TWh liegt, was mehr als einem Drittel des deutschen Jahresbruttostromverbrauches entspricht.

Die stärkere Nutzung des vorhandenen Erdgasnetzes würde tendenziell auch den Bedarf neuer Stromleitungen in Deutschland reduzieren.
Jedoch hat diese Technologie eine gravierende Schwachstelle: der errechnete Wirkungsgrad beträgt derzeit nur zwischen 20 und 40 Prozent. Die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie wird daher noch in Frage gestellt. weiterlesen ›

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Neue Studie zur Zukunft der Speicherung von Strom aus Erneuerbaren Energien (I)

Die Energiewende kommt. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung steigt weiter: aktuell beträgt der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix schon 20 Prozent – bis 2020 soll dieser bei mehr als 40 Prozent liegen.Sogenanntes Windgas besitzt die größten Chancen, Strom aus Erneuerbaren Energien bedarfsgesteuert bereitzustellen.

Zu diesem Schluss kommt die Studie ″Update zu Speichertechnologien – Wo stehen wir mit diesen wichtigen Wegbereitern für das Wachstum der Erneuerbaren Energien?″ der Personalberatung ALINGHO, die sich auf Erneuerbare Energien spezialisiert hat. ″Wir sind der Meinung, dass Windgas-Speicher eine herausragende Rolle bei der Bewältigung der Speicherprobleme spielen wird” sagt Dr. Axel von Perfall, Geschäftsführer von ALINGHO. ″Das Fehlen von Speichermöglichkeiten wird die weitere Entwicklung der Erneuerbaren Energien hemmen″. Kurzzeitspeicher befinden sich schon im Einsatz, die vorhandenen Speichertechnologien sind jedoch noch nicht in der Lage,
Energie mittel- und längerfristig zu speichern.

Erneuerbare Energien sind weiterhin auf Wachstumskurs. Spätestens seit der Deutsche Bundestag den Atomausstieg endgültig beschlossen hat, stellt sich die Frage, wie die Zukunft der Stromerzeugung in Deutschland aussehen wird. Durch politische Unterstützung steigt der Anteil der Erneuerbaren am Energiemix. Derzeit beträgt ihr Anteil am deutschen Strommix mehr als 20 Prozent.

Im Gegensatz zur konventionellen Stromerzeugung lässt sich die Stromproduktion aus regenerativen Quellen zumeist jedoch nicht flexibel, bedarfsgerecht steuern. Die produzierte Strommenge hängt von natürlichen, nicht beeinflussbaren Faktoren wie zum Beispiel Wind ab. Deshalb entsteht für die Energiewirtschaft das Problem der Speicherung von Strom, um auch bei gleichzeitig hoher Nachfrage und geringer Produktion lieferfähig zu bleiben. weiterlesen ›

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Windenergieverband fordert Beseitigung von Mängel bei der Weitergabe und Berechnung der EEG-Umlage

Dass die Übertragungsnetzbetreiber eine nur geringe Steigerung der EEG-Umlage für das nächste Jahr veranschlagen, ist eine gute Nachricht. Dass es jedoch nicht zu einer Absenkung der EEG-Umlage gekommen ist, offenbart auch Mängel bei der Weitergabe und Berechnung der Umlage. So werden immer größere Teile der Industrie von der EEG Umlage ganz oder teilweise befreit (wie bereits berichtet). Dabei ist es gerade die Industrie, die schon jetzt von den Erneuerbaren massiv profitiert. Denn bei erhöhter Einspeisung durch Erneuerbare sinkt der Preis an der Strombörse und damit vor allem der Industriestrompreis.

In Folge dessen steigt die EEG-Umlage für die übrigen Verbraucher, weil ein niedrigerer Börsenstrompreis höhere Differenzkosten nach sich zieht. “Über dieses Paradoxon müssen wir offen reden und zu einer gerechten Lösung kommen. Klar ist: Die Energiewende kann nicht nur von den Privathaushalten und Kleinstunternehmen finanziert werden. Denn kurz-, mittel- und langfristig profitiert die gesamte deutsche Industrie vom Umbau unserer Energieversorgung,” erklärt die Vizepräsidentin des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Sylvia Pilarsky-Grosch. weiterlesen ›

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