Neue Anreize zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung notwendig

Trotz KfW-Förderung geht scheinbar die Anzahl der Förderungen von energetischen Gebäudesanierungen zurück. Es wird also Zeit weitere und neue Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden zu setzen.

Nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind die hocheffizienten energetischen Gebäudesanierungen 2011 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurückgegangen. Wesentliche Gründe dafür sieht die dena in dem seit Monaten schwelenden Streit um steuerliche Anreize und in den finanziell nicht ausreichenden Förderprogrammen für energetische Sanierungen. Die dena fordert deshalb die Bundesregierung und die Bundesländer auf, eine schnelle Lösung im Streit um die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung zu finden und das Fördervolumen auf 5 Milliarden Euro zu erhöhen.

“Die Zahlen, die uns zur Entwicklung des Sanierungsmarktes vorliegen, sprechen eine deutliche Sprache. Die Hausbesitzer sind extrem verunsichert und nehmen energetische Sanierungen immer weniger in Angriff”, erklärt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. “Wenn die steuerliche Erleichterung der Gebäudesanierung nicht kommt, ist eine große Chance vertan. Die Bundesregierung muss jetzt dringend handeln und den Vermittlungsausschuss anrufen, um den Steueranreiz für hocheffiziente energetische Sanierungen doch noch zu retten. Außerdem muss die Steuererleichterung auch auf Teilsanierungen ausgeweitet werden. Die von der Bundesregierung angestrebte und notwendige Verdoppelung der Sanierungsrate auf 2 Prozent ist sonst nicht zu schaffen.” weiterlesen ›

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Einrohrheizungen verursachen 20 Prozent höhere Heiz- und 70 Prozent höhere Stromkosten

Einrohrheizungen verursachen in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus jährlich um 300 Euro höhere Kosten bei der Gas- oder Ölrechnung plus weitere 50 bis 60 Euro Stromkosten für den Betrieb der Heizungspumpe. Installiert wurden die ineffizienten Heizsysteme in Deutschland zumeist zwischen 1975 und 1985 – in Ost wie West.

Bis heute arbeiten hierzulande ca. 1.500.000 Einrohrheizanlagen, die im Gegensatz zum Zweirohrsystem kein separates Rohr für den Rücklauf des Heizwassers haben. Was Verbraucher gegen die hohen Heizkosten ihrer Einrohranlage tun können, erfahren sie in einem neuen Beratungs- und Informationsangebot der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“. weiterlesen ›

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Bundesregierung fördert Plusenergie-Häuser

Gruenspar.de

Klingt ja ganz toll, aber die steuerlichen Anreize zur energetischen Gebäudesanierung sind immer noch nicht verabschiedet, die Einhaltung der Energieeinsparvordnung (EnEV) wird immer noch nicht kontrolliert und neue Ideen für wirksamen Klimaschutz werden, auch bei diesem großen Beitrag zum CO2-Ausstoss und bei diesem großen Potential, nicht einmal diskutiert.

“Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat ein neues Förderprogramm für Modellhäuser aufgelegt, die den sogenannten “Plus-Energie-Standard” erfüllen. Dafür stehen zunächst im Jahr 2011 rund 1,2 Millionen Euro bereit. Mit dem Programm werden Bauherren unterstützt, die Gebäude errichten, die deutlich mehr Energie produzieren, als für deren Betrieb notwendig ist. Diese Energie soll insbesondere für die Elektromobilität zur Verfügung stehen. weiterlesen ›

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Jetzt bewerben für den DESERTEC Thesis Award

Die Industrieinitiative Dii, die DESERTEC Foundation und das DESERTEC University Network schreiben in diesem Jahr erstmals den DESERTEC Thesis Award aus. Die Gewinner werden bei der Jahreskonferenz der Dii im November in Kairo geehrt. Mit diesem Wettbewerb möchten die drei Organisationen Studenten und junge Forscher prämieren, die zum Thema erneuerbare Energien in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens forschen.

Bewerben können sich Studenten und Akademiker aus Nordafrika, dem Nahen Osten und Europa, die an einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut eine wissenschaftliche Arbeit verfasst haben. Die Arbeit sollte sich mit einer Frage beschäftigen, die für die Umsetzung von DESERTEC relevant ist. Dazu gehören Themen wie Stromerzeugung aus Wind oder Sonne in den Wüsten, Stromübertragung über lange Distanzen oder Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien. Auch Arbeiten, die sich auf die sozio-ökonomischen Effekte der Umsetzung der DESERTEC Vision in den Erzeugerländern beziehen, sind von Interesse.  weiterlesen ›

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8 Tipps zur Reduzierung des Stromverbrauchs von PCs und Drucker

Vor dem Hintergrund hoher Strompreise und der Klima-Diskussion wächst das Interesse an umweltfreundlichen Hightech-Geräten. Sparsame, energieeffiziente Computer und Zubehörgeräte lohnen sich nicht nur für Firmen. Auch Privatanwender können Geld sparen und der Umwelt helfen. Der BITKOM gibt Tipps, wie man ITK-Geräte möglichst energieeffizient einsetzt:

1. Energiesparfunktion des PCs nutzen

PCs und Notebooks werden meist mit einer Energiesparfunktion (Power Management) ausgeliefert. Werden sie eine Zeit lang nicht genutzt, verringern sie automatisch den Stromverbrauch. Bei PCs wird der Verbrauch oft mehrstufig heruntergefahren, bei Zubehörgeräten ist Standby die häufigste Energiespar-Variante. Sie ist vor allem für Geräte wichtig, die nur kurze Zeit arbeiten, aber dennoch immer verfügbar sein sollen – etwa Drucker. Inzwischen sind auch Monitore und PCs mit “Null-Watt-Standby” verfügbar. Nach einer vom Nutzer definierten Zeit schalten sie vollständig ab, wenn sie kein Signal empfangen oder keine Eingabe erfolgt. Bei einem neuen Signal sind sie sofort wieder einsatzbereit.

Die Energiesparfunktion lässt sich im Betriebssystem individuell anpassen. So kann man einstellen, ob und wann Monitor und Festplatte ausgeschaltet werden und wann der PC in den Standby- oder Ruhezustand übergeht. Je früher dies geschieht, umso weniger Energie wird verbraucht. In der Regel zahlt es sich aus, bei Pausen ab 15 Minuten den Bildschirm auszuschalten und den PC in den Standby- oder Ruhezustand zu versetzen. weiterlesen ›

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Neuer Master-Fernstudiengang “Architektur und Umwelt”

Bauen nach ökologischen Kriterien wird zunehmend beliebter. Laut einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Bank erwägen 42 Prozent der Bauherren für ihr aktuell geplantes Bauvorhaben, in die ökologische Bauweise zu investieren. Dafür brauchen sie spezialisierte Fachkräfte. WINGS, das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar, bietet den berufsbegleitenden Fernstudiengang “Architektur und Umwelt” an.

“Das Ziel unseres Masters ‘Architektur und Umwelt’ ist es, den Studierenden zusätzlich zum klassischen Architekturstudium die Komplexität und die dafür notwendigen Fachkenntnisse des ökologischen Bauens zu vermitteln”, sagt Professor Martin Wollensak, der zusammen mit Professor Detlef Glücklich den Studiengang leitet. Der Master “Architektur und Umwelt” basiert in erster Linie auf den Aspekten des nachhaltigen, ökologischen Planens und Bauens.

Das Besondere: Es ist ein interuniversitärer Fernstudiengang. Alle Dozenten sind praktizierende Architekten, Wissenschaftler und Forscher verschiedener Hochschulen und Forschungsinstitutionen. “Die Studierenden erhalten somit einen direkten Einblick in innovative und wissenschaftlich begleitete Projekte”, sagt Wollensak. In den vergangenen Semestern haben sie Konzepte für Bauvorhaben, wie zum Beispiel für den Flughafen Berlin Tempelhof oder den Bahnhof Tübingen, aktiv mit entwickelt. weiterlesen ›

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RWE Werbespot erweckt schönen Schein der intelligenten Energie

Was haltet Ihr von dem RWE Werbespot zu “Intelligenter Energie”? Ich glaube der geht weit an der Realität vorbei und zeigt nur eine schöne neue Welt. Wäre aber schon toll, wenn sich das Unternehmen an diesen Spot anpassen würde.


In dem Spot heißt es:

Habt Ihr schon mal über Strom nachgedacht? Energie ist intelligent geworden und wird vieles verändern: Technologien, Angebote und Services werden dafür sorgen, dass wir Energie deutlich effizienter nutzen können.
Intelligente Energie bietet uns allen die Chance, bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen. Denn Klimaschutz bedeutet nicht nur, Energie umweltfreundlich zu erzeugen, sondern auch, sie möglichst effizient einzusetzen.

Was tut RWE aber wirklich in Sachen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien? Werbewelt und Realtiät sind hier leider immer noch völlig unterschiedliche Welten.

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Jeder Fünfte Deutsche interessiert sich nicht für die rund 98 Euro Sparpotenzial pro Jahr und Haushalt

Fast jeder Fünfte Deutsche “outet” sich als Abschaltmuffel, wenn es darum geht, die Energiekosten, die durch Elektrogeräte im Bereitschaftsmodus verursacht werden, zu reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer TNS-Infratest Studie im Auftrag des Gas- und Stromanbieters E WIE EINFACH. Als besonders nachlässig erweisen sich dabei die Hessen, während sich die Bürger im Nord-Osten und Osten der Republik als Vorreiter beim Abschalten hervortun.

“Gerade bei der Kommunikations-Elektronik zeigt sich, dass die Konsumenten beim Kauf von Geräten, die in der Regel rund um die Uhr auf Bereitschaft sind, bewusst auf den Energieverbrauch achten sollen”, so Paul Vincent Abs, Geschäftsführer von E WIE EINFACH. Denn Fax, Anrufbeantworter und DSL-Router zählen zu den Dauer-Stromfressern. Bei der Unterhaltungselektronik sieht es schon besser aus – doch auch hier wird noch viel Energie verschwendet: nur 80 Prozent der Befragten gaben an, die typischen Standby-Geräte “immer” bzw. “meistens” bewusst vom Stromnetz zu nehmen. Und das, obwohl im selben Atemzug fast jeder Bundesbürger von sich behauptet, bewusst auf die Standby-Kostenbremse zu treten. weiterlesen ›

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Bürger betreiben Sonnenkraftwerke gemeinsam mit der Kommune

Die schwäbische Gemeinde Weissach im Tal ist für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ des Monats August 2011 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor.

Kommunen können einen entscheidenden Beitrag für den erfolgreichen Start einer Energiegenossenschaft liefern, etwa indem sie als Experten die notwendige Vorarbeit leisten, die Bürger auf Veranstaltungen informieren und Dachflächen für Photovoltaikanlagen bereitstellen. Dies zeigt das Beispiel der Gemeinde Weissach imTal, unweit der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Dort legten Vertreter der Kommune, der örtlichen Raiffeisenbank und des Genossenschaftsverbands Baden-Württemberg den Grundstein der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG. weiterlesen ›

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