Studie zur An- und Verpachtung von Dächern für Photovoltaikanlagen

Nach der überaus erfolgreichen Erstauflage der Studie zum Thema An- und Verpachtung von Dächern für Photovoltaikanlagen, erscheint nun mit einigen Neuerungen die zweite aktualisierte Auflage. Die Solarstudie gibt für Investoren und Verpächter gleichermaßen Aufschluss darüber, wie hoch die Pacht für Dachflächen, gemessen an der zu erwartenden Gesamtkapitalrendite des Investors, im Jahr 2011 sein kann und ob sich die Dachverpachtung für beide Seiten noch immer lohnt. Das PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler hat erneut dazu aktuelle Marktdaten recherchiert und umfangreiche Berechnungen durchgeführt.

Neuerungen gegenüber der ersten Auflage

Die Bezugspreise für schlüsselfertige Solarstromanlagen sind von Beginn des Jahres bis Juni 2011 nochmals um etwa 13,14 Prozent gesunken. Das entspricht einer Senkung der Anlagenpreise um ca. 360 Euro/kWp (Kilowattpeak). Die aktuellen Bezugspreise werden daher in der Neuauflage zur Berechnung herangezogen. Da die Berechnungen in der ersten Auflage von einem Inbetriebnahmezeitpunkt im April ausgingen, basieren diese nun auf November. Des Weiteren wurde die Bandbreite der Anlagenleistung um zwei weitere Leistungsklassen (250/500 kWp) erweitert. Zudem ist der spezifische Anlagenertrag von 850 kWh/kW hinzugekommen. Auch wurden die Werte aus der ersten Studie in die Zweitauflage übertragen und gegenübergestellt, um so die Entwicklung der Pachthöhe in den vergangenen Monaten nachvollziehen zu können.

Michael Ziegler, Geschäftsführer des PhotovoltaikZentrums und Autor der Studie: „Die aktuellen Pachtzinsen im Blick zu haben ist insofern wichtig, da jeder Euro der zuviel oder zuwenig an Pacht gezahlt wird, über die gesamte Laufzeit eine stattliche Summe ausmachen kann. Am Beispiel einer 100 kW-Solaranlage und einem Euro Pacht zuwenig, kann das für den Dachgeber über eine Laufzeit von 20 Jahren immerhin eine Differenz von 2.000 Euro bedeuten.“

Die über 35 Seiten starke Studie ermittelt anhand der Gesamtkapitalrendite die Höhe der Pacht, wahlweise prozentual vom Ertrag oder pro installiertes Kilowatt, und stellt diese in Verbindung mit verschiedenen spezifischen Anlagenerträgen (kWh/kW) sowie neuerdings vier Anlagengrößen und unterschiedlichen Anlagenpreisen dar. Weiterhin legt die Studie alle Bezugsreise einzelner Solarkomponenten sowie sonstigen anfallenden Kosten offen.

Auch wird erneut bei den Einkaufspreisen zwischen deutschen und chinesischen Solarmodulen unterschieden und ob die Solarkomponenten durch den Investor direkt beim Händler bzw. die Photovoltaikanlagen schlüsselfertig über ein Solarunternehmen bezogen werden. Die Studie richtet sich an Investoren und Dachgeber, die Dächer für die Installation von Photovoltaikanlagen An- und Verpachten sowie an Solarmakler und Solarunternehmen, die schlüsselfertige Photovoltaikanlagen vermitteln und an Investoren vertreiben.

Die Zweitauflage der Studie ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/shop/marktstudien/studie-1006-dachverpachtung.php

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TU-Studierende der Umweltplanung richten Wiki zur “Grünen Energie” ein

Wikipedia hat mit wissenschaftlichem Arbeiten nichts zu tun? Studierende des Fachs Umweltplanung an der TU Berlin zeigen, wie die Idee “der freien Enzyklopädie” in der Lehre umgesetzt werden kann. Sie richteten das Wiki “Welcoming the wind, waiting for the sun” ein, das sich einem umweltgerechten Ausbau von Wind- sowie Solarenergie in Deutschland und den USA widmet.

“Viele schreiben zum Abschluss eines Studienprojektes einen Bericht. Wir haben stattdessen ein Wiki angelegt”, erklärt Gesa Geißler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am TU-Fachgebiet Umweltprüfung und Umweltplanung. “Grüne Energie” grün umzusetzen, also beispielsweise eine Windkraftanlage so zu platzieren, dass sie keine Vogelzüge behindert, war Thema eines Projekts im Master-Studiengang Environmental Planning (Umweltplanung) im Wintersemester 2010/2011 bei Prof. Dr. Johann Köppel. Es geht darum, Barrieren beim Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und den USA auszumachen und Lösungsansätze zu entwickeln. Die Studierenden arbeiten gemeinsam an den Inhalten; die Zwischenschritte und Ergebnisse sind auf dem Wiki transparent und die Texte entstehen in einem interaktiven, demokratischen Prozess.

Für Gesa Geißler gehören Arbeitsweisen, die Partizipation und Dialoge ermöglichen, zum Beruf eines Umweltplaners dazu: “Die Öffentlichkeit soll in Planungsprozesse einbezogen werden. Es ist deshalb auch wichtig, Web-2.0-Angebote für die spätere Berufspraxis zu vermitteln.” Die junge Umweltplanerin ist überzeugt: “Wikis sind auch sehr gut für die Wissenschaft geeignet. Man sollte mehr darüber nachdenken, wie man sie speziell in der Lehre einsetzen kann.”

Die TU Berlin fördert den Umgang mit Blogs und Wikis in der Lehre: Die Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) bietet Beschäftigten Fortbildungsmöglichkeiten dazu an, wie sie frei zugängliche Blog- und Wikisoftware wie “WordPress” und “Mediawiki” nutzen können. Auch die Umweltplanerin Gesa Geißler ging diesen Weg.

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Erneuerbare Energien in Skandinavien haben noch viel Potential

Gruenspar.de

Wie einige der Leserinnen und Leser vielleicht mitbekommen haben, war ich im Urlaub in Schweden und in Norwegen unterwegs. Da stelle ich mir die Frage für diesen Blog, wie es mit erneuerbaren Energien in diesen Ländern aussieht.

Offensichtlich sichtbar waren nicht viele Anlagen zur Gewinnung von Strom oder Wärme aus erneuerbaren Energien, abgesehen von Wasserkraft. Vereinzelt waren ein paar Windräder zu sehen, maximal fünf Stück zusammen. Insgesamt war es jedoch, verglichen z.B. mit Brandenburg, sehr wenig und, verglichen mit dem Potential, sehr wenig. Aber es  scheint sich einiges zu tun, denn ich habe zwei aktuelle Meldungen von dem Bau zwei großer Windenergieparks gefunden. Der dänische Hersteller Vestas gibt den Bau von 30 Windräder nördlich des Polarkreises bekannt. Die Inbetriebnahme des Windenergieparks, der 43.000 Haushalte versorgen soll, ist für Herbst 2012 geplant. Den größten Windpark Schwedens wird der deutsche Hersteller Nordex mit dem 150-MW-Windpark „Blaiken“ errichten.

Photovoltaik und Solarthermie waren hingegen so gut wie gar nicht zu sehen. Dabei ist das Potential recht hoch, immerhin soll Oslo mehr  Sonnenstunden haben als München (laut einem Reisemagazin).

Das Potential an Wind- und Solarenergie in den Ländern Skandinaviens ist enorm, so ist mein Eindruck, und ich glaube dass sich noch etwas tun wird. Denn große neue Kraftwerke rechnen sich nicht mehr, wie Vattenfall festgestellt hat, siehe Verzicht auf AKW-Neubau.

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Energieeinsparung durch Dachdämmung

Ein Beitrag des IPEG Instituts, Paderborn, als Teil einer Artikelserie. Teil 1 zur Dämmung der Außenwand.

Peter Liese, Abgeordneter der CDU im Europaparlament formuliert es in einer Pressemitteilung vom 14. April 2011 deutlich: „Energieeffizienz kann mehr als Kernenergie“. Wenn Europa die Effizienzziele bis 2020 erreiche, dann werde die Energieleistung von 213 Atomkraftwerken eingespart, übertreffe also bei weitem die Produktion der 143 existierenden europäischen Atomkraftwerke.

Energieeffizienz und Energieeinsparung hängen eng zusammen: Im zweiten von 6 Fachartikeln zu diesem Thema geht es heute um das Thema Dachdämmung. Über das Dach gehen etwa 20% der Energie eines Hauses verloren. Wichtig ist hier, den Energieverlust rechtzeitig zu stoppen.

Dämmung der obersten Geschossdecke:
Ist das Dachgeschoss nicht bewohnt, ist die wirtschaftlichste Dämmung die der obersten Geschossdecke. Bei einer Betondecke ist z.B. eine gute Lösung der Aufbau einer Konstruktion aus Dämmhülsen und einer Spanplatte zur Begehbarkeit. Der Zwischenraum wird dann mit Zellulose Dämmstoff ausgeblasen (Zeichnung Nr. 3 Dämmstoff und 4 Traghülsen). Der aus Papier hergestellte Dämmstoff passt sich durch seine lose Konsistenz jeder Unebenheit an und sorgt für eine lückenlose Wärmedämmung.

 

 

 

Bodeneinschubtreppe:
Schnell vergessen und dabei doch so wichtig – die Dämmung der Bodeneinschubtreppe. Wärmeverluste konzentrieren sich immer an den schwächsten Stellen und die Treppe ist ein ideales Angriffsziel. Da wenig Raum zur Verfügung steht, muss der gewählte Dämmstoff über hervorragende Dämmeigenschaften verfügen, Vakuumisolationspaneele gehören dazu (Zeichnung 7). Hierbei wurde das Prinzip der Thermoskanne auf Platten übertragen. Vakuum Dämmung kann einen 10mal günstigeren Dämmwert als herkömmliche Dämmstoffe erreichen.

 

 

 

Zwischensparrendämmung:
Ist das Dachgeschoss ausgebaut, bietet sich beim Steildach die Dämmung zwischen den Sparren an. Um dabei gute Dämmwerte zu erreichen, kann der Sparrenquerschnitt durch Aufdoppelung vergrößert werden. Ein möglicher Dämmstoff für diese Anwendung ist Glaswolle (Zeichnung Nr. 4). Dieses Material besteht oft zu einem großen Anteil aus Recyclingglas, dass während dem Schmelzvorgang zerfasert und zu verschiedenen Dämmstoffen weiterverarbeitet wird. Glaswolle wird in verschiedenen Wärmeleitfähigkeiten angeboten, man sollte hier versuchen, den herstellen mit dem „besten Material“ einzusetzen.

 

 

 

Aufsparrendämmung:
Reicht der Sparrenquerschnitt nicht aus, kann zusätzlich quer über das Dach unterhalb der Dacheindeckung gedämmt werden. Nicht jeder Dämmstoff ist für diese Anwendung geeignet, hier kommt häufig Polyurethan zum Einsatz (Zeichnung Nr. 8) Nr. 4 kann wie im Beispiel zuvor mit Glaswolle ausgeführt werden. PUR-Hartschaum entsteht durch eine chemische Reaktion flüssiger Grundstoffe, z.B. Erdöl, unter Zusatz von Treibmitteln. Der so entstandene Dämmstoff gehört in Bezug auf seine Wärmeleitfähigkeit zu den besten Materialien am Markt.

 

 

 

Die Zeichnungen veranschaulichen in vereinfachter Form die verschiedenen Konstruktionen. Da nicht jeder Dämmstoff für jede Konstruktion einsetzbar ist, macht es immer Sinn, für die Wahl der richtigen Konstruktion und des richtigen Dämmstoffes fachlichen Rat von neutraler Stelle einzuholen oder bestehende Angebote neutral überprüfen zu lassen. Wichtig ist, die verschiedenen Dämmmöglichkeiten eines Hauses durchkalkulieren zu lassen, denn viele Beispiele sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch extrem wirtschaftlich. Das Energieeinsparung gut aber teuer ist, ist ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört

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Die Energiewende kostet heute 2.800 Euro

Dies ist ein Gastbeitrag von Nicole Mehr, Pressesprecherin 123energie (Onlinemarke der PFALZWERKE AG) und Autorin auf blog.123energie.de

Damit 365 Tage im Jahr der Toaster toastet, der Fön fönt, der Staubsauger saugt oder die Waschmaschine wäscht, braucht ein Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 2.900 Kilowattstunden (kWh). Dafür muss ein altes Atomkraftwerk zwar nicht lange stricken – etwa 7,9 Milliarden Kilowattstunden schafft es innerhalb eines Jahres – aber eigentlich soll es in Zukunft in Deutschland ja auch ohne AKW laufen. Statt die Ausbeute der erneuerbaren Energien einzig und allein dagegen zu rechnen – alle Windkraftanlagen Deutschlands zusammen erzeugten 2009 an die 38,6 Milliarden Kilowattstunden – ist auch noch eine andere Rechnung sinnvoll. Weil sie ein Variable enthält, die wir selbst verändern können: unseren eigenen Stromverbrauch.

Trockner, Waschmaschine und Co. verbrauchen oft zu viel Strom

Jede Kilowattstunde, die ein Haushalt einsparen kann, muss erst gar nicht produziert werden – weder von einem AKW noch von einem Wasserkraftwerk oder einer anderen erneuerbaren Energiequelle. Unser Stromverbrauch setzt sich zusammen aus der Summe der betriebenen Geräte. Auf die sogenannte „weiße Ware“ wie Trockner, Waschmaschine oder Kühlschrank, entfallen sogar bis zu 45 Prozent des Stromverbrauchs. Sicher lässt sich über die Kosten-Nutzen-Bilanz einiger Geräte streiten. Wie lebenswichtig im Alltag eine 200 Liter-Gefriertruhe ist und wie unumgänglich der Wäschetrockner, muss jeder für sich entscheiden. weiterlesen ›

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Finanzierung von Energiesparhäusern über die KfW in 2011

Ein Gastbeitrag von ForwardDarlehen-Vergleich.de – Dem Ratgeber- und Serviceportal für die Finanzierung von Immobilien.

Da Energiesparen schon seit einigen Jahren hoch im Kurs steht, gibt es auch im Jahre 2011 nach wie vor verschiedene Möglichkeiten, auf welche Art und Weise man als Eigentümer Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Energiesparhäuser nutzen kann. Wenn es um die Finanzierung eines Energiesparhauses geht, egal ob dieses gekauft, gebaut oder auch modernisiert wird, stehen meistens günstige Kredite zur Verfügung, und teilweise kann man sogar eine Förderung in Anspruch nehmen.

Die angesprochenen günstigen Kredite sind in der Hauptsache bei drei verschiedenen Kreditgebern zu finden, nämlich bei einigen Städten (Gemeinden) bzw. den Bundesländern, bei einigen Universalbanken und vor allen Dingen bei der KfW Bank, die auch als Förderbank des Staates fungiert. Ob die eigene Gemeinde bzw. das eigene Bundesland eine solche Förderung und Finanzierung des Energiesparhauses vornimmt, muss im Einzelfall bei der zuständigen Behörde abgeklärt werden. weiterlesen ›

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In der Sonne schwitzen und das Klima schützen

Die Sommerferien stehen vor der Tür, die Temperaturen steigen – Zeit für Urlaub und Erholung. Ob zu Hause, auf Reisen oder beim Sommerfest – die Kampagne “Klima sucht Schutz”, gefördert vom Bundesumweltministerium, zeigt pünktlich zum Ferienbeginn, wie man nicht nur sich, sondern auch dem Klima etwas Gutes tut. Alle Tipps finden Sie ausführlich auf www.klima-sucht-schutz.de.

1. Duschen – heiße Tipps für kühle Köpfe

Eine kalte Dusche sorgt bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf. Warum nicht dauerhaft im Sommer kälter oder kalt duschen? Das spart Energie für die Erwärmung des Wassers. Kreislauf und Bindegewebe freuen sich ebenfalls. Heißer Tipp: Sparduschköpfe – sie mischen Wasser mit Luft und halbieren so den Wasserverbrauch. Pro Jahr können Verbraucher damit 16.425 Liter Wasser und 164 Euro sparen.

2. Wäsche – kalt waschen, warm trocknen

Auch Ihre Wäsche kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Farben. Den Trockner können Sie ebenfalls getrost in den Sommerurlaub schicken: Bei sommerlichen Temperaturen auf dem Balkon oder im Garten trocknet Ihre Wäsche schnell, ohne Energie zu verschwenden. weiterlesen ›

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Welche Außenwand braucht welchen Dämmstoff

Ein Beitrag des IPEG Instituts, Paderborn, als Teil einer Artikelserie

Wenn man im Moment der laufenden Diskussion folgt, dann steht das Thema „erneuerbare Energien“ über allem. Jeder Ansatz dreht sich im Moment darum, wie wir die Energie, die Atomkraftwerke erzeugen, durch erneuerbare Energieträger ersetzen können. Die beste Energie aber ist die, die gar nicht verbraucht wird. Heizen frisst mehr als 50% unseres Energiebedarfs und das IPEG Institut aus Paderborn hat ausgerechnet, das bei Erreichen eines Mindeststandards an Dämmung bei allen Gebäuden in Deutschland so viel Energie eingespart würde, das die Hälfte unserer Atomkraftwerke aufwiegen würde. weiterlesen ›

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Einzelfall ist wichtig für optimalen Betrieb von Brennwertheizungen

Dieser Beitrag des Zentralverband Sanitär Heizung Klima wurde mir zur Verfügung gestellt vom Fachverband SHK Land Brandenburg als Erwiderung auf die Untersuchung von Brennwertheizungen in der “Aktion Brennwertcheck” der Verbraucherzentrale.

Die von der Verbraucherzentrale Bundesverband vorgestellten Ergebnisse der „Aktion Brennwertcheck“ zeichnen nach Auffassung des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) nur ein sehr verzerrtes Bild von den tatsächlichen Gegebenheiten in den deutschen Heizungskellern. „Diese ungerechtfertigte Vereinfachung führt zu Verunsicherung bei den Anlagenbetreibern und Unverständnis bei den Heizungsbauern“, erklärt Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Die von der Studie aufgelisteten Mängel an modernen Brennwertgeräten berechtigten nicht zu einer pauschalen Kritik an den handwerklichen Leistungen.

„Um die Effizienzpotenziale eines modernen Heizkessels bestmöglich auszunutzen, reicht der Kesseltausch allein nicht aus.“ Notwendig dafür sei ferner eine zusätzliche Optimierung der Wärmeverteilung. Das gelte etwa für den hydraulischen Abgleich oder für den Einbau einer Hocheffizienzpumpe. „Die Energieberater der Verbraucherschützer haben unter anderem das Fehlen dieser Leistungen als mangelhafte handwerkliche Arbeit gewertet, ohne zu klären, ob der Anlagenbetreiber mit seinem Heizungsbauer hierüber überhaupt verhandelt hat“, beanstandet Elmar Esser. Entscheidend für die Rechtmäßigkeit von Kritik und Reklamation sei daher immer, was im Einzelfall beauftragt worden sei. weiterlesen ›

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