Finanzierung von Energiesparhäusern über die KfW in 2011

Ein Gastbeitrag von ForwardDarlehen-Vergleich.de – Dem Ratgeber- und Serviceportal für die Finanzierung von Immobilien.

Da Energiesparen schon seit einigen Jahren hoch im Kurs steht, gibt es auch im Jahre 2011 nach wie vor verschiedene Möglichkeiten, auf welche Art und Weise man als Eigentümer Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Energiesparhäuser nutzen kann. Wenn es um die Finanzierung eines Energiesparhauses geht, egal ob dieses gekauft, gebaut oder auch modernisiert wird, stehen meistens günstige Kredite zur Verfügung, und teilweise kann man sogar eine Förderung in Anspruch nehmen.

Die angesprochenen günstigen Kredite sind in der Hauptsache bei drei verschiedenen Kreditgebern zu finden, nämlich bei einigen Städten (Gemeinden) bzw. den Bundesländern, bei einigen Universalbanken und vor allen Dingen bei der KfW Bank, die auch als Förderbank des Staates fungiert. Ob die eigene Gemeinde bzw. das eigene Bundesland eine solche Förderung und Finanzierung des Energiesparhauses vornimmt, muss im Einzelfall bei der zuständigen Behörde abgeklärt werden.

Oftmals sind hier auch die Banken bei der Suche nach Fördermitteln behilflich, wobei die Banken zum Teil auch selbst bestimmte Kredite anbieten, die spezielle der Finanzierung von Maßnahmen zum Energiesparen dienen. Die Hauptanlaufstelle, wenn es um Förderung und Finanzierung von Energiesparhäusern geht, ist aber nach wie vor die bereits kurz erwähnte KfW Bank. Die KfW bietet unterschiedliche Förder- und Finanzierungsprogramme an, die nahezu ausnahmslos auch sehr preiswerte Kredite beinhalten. Neben speziellen Modernisierungskrediten und Darlehen, die beim Umbau einer Immobilie genutzt werden können, stellt die KfW auch ein bestimmtes Programm zur Finanzierung und Förderung von Energiesparhäusern bereit, das Programm 153. Dieses Förderprogramm, welches unter der Bezeichnung “Energieeffizient Bauen” angeboten wird, kann im Prinzip jeder Eigentümer nutzen, dessen Immobilie einen bestimmten, von der KfW definierten Effizienzhaus-Standard erreicht, was den Energieverbrauch betrifft.

Vor der Inanspruchnahme dieses KfW-Programms sind natürlich vor allem die Konditionen zu beachten. Zudem ist wichtig zu wissen, dass diese Kredite der KfW über die Hausbank beantragt werden können/müssen. Zu den wichtigen Konditionen des angesprochenen Förderprogramms gehört zum Beispiel, dass die Darlehenssumme maximal 50.000 Euro beträgt, wobei je nach erreichtem Energiespar-Standard ein Tilgungszuschuss von bis zu zehn Prozent von der KfW-Bank zu erhalten ist. Ab einem Zinssatz von 3,75 Prozent (Stand 6. Juni 2011) kann man dieses Darlehen in Anspruch nehmen, wobei die mögliche Zinsbindung zwischen acht und zehn Jahren beträgt. Vorteilhaft für den Kreditnehmer ist darüber hinaus, dass zu jedem gewünschten Zeitpunkt Sondertilgungen durchgeführt werden können, die zudem auch noch kostenlos sind.

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Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible vor allem für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Aber auch die kostenlose Energie, die uns die Natur zur Verfügung stellt ist faszinierend und Herausforderung zugleich.

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