Urlaubscheck: Richtig abschalten spart unnötige Stromkosten

Photovoltaikversicherung

Vor dem Start in den Sommerurlaub sollten Verbraucher alle elektrischen Geräte komplett vom Netz trennen, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden. Gerade ältere Elektrogeräte* verbrauchen sonst unbemerkt weiter Strom und verursachen während des Urlaubs unnötige Kosten. Darauf verweist die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die Stromkosten von 42 Euro**, die durchschnittlich in einem typischen Vier-Personen-Haushalt während eines zweiwöchigen Urlaubs anfallen, lassen sich durch richtiges Abschalten auf beinahe Null senken.

So  lohnt es sich zum Beispiel, ältere Fernseher, DVD-Player, Receiver oder Hifi-Anlagen vor der Abreise vollständig vom Netz zu trennen. Auch Computer, Drucker oder Scanner belasten im weit verbreiteten Betriebszustand “Schein-Aus” unnötig die Haushaltskasse. Die Lösung: Über eine schaltbare Steckdosenleiste können mit einem Handgriff gleich mehrere Geräte komplett vom Netz genommen werden.

Auch in der Küche lässt sich der Stromverbrauch für die Dauer des Urlaubs fast vollständig herunterfahren: Bei Mikrowelle oder Kaffeevollautomat kann problemlos der Stecker gezogen werden. Wer seine Lebensmittel vor der Abreise aufbraucht, kann auch den Kühlschrank in die Ferien schicken und abschalten. Die Türen sollten nach dem Abtauen geöffnet bleiben, damit sich im Inneren kein Schimmel bildet.

Ebenfalls sparen kann man bei der elektrischen Warmwasserversorgung. Während es sich rechnet, kleinere Elektroboiler schon bei kurzer Abwesenheit auszuschalten, sollten größere Speicher nur bei längeren Urlaubsreisen vom Netz getrennt werden. Aus hygienischen Gründen ist es dabei ratsam, das Wasser im Boiler beim Wiedereinschalten auf über 60°C zu erhitzen. weiterlesen »

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Bundesregierung verteuert Energiewende unnötigerweise

Die Bundesregierung feilscht mit dem Bundestag und dem Bundesrat um Detailregelungen bei der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Die Parteien rudern hilflos im turbulenten Fahrwasser der eigenen Meinungsvielfalt, verstricken sich in Ankündigungen und Korrekturen. Das energiepolitische Bild, das die Politik in Berlin abgibt, ist verheerend. Es fehlt der Kompass für die Gestaltung der Energiewende.

Hier verspricht die 100% erneuerbar Stiftung Abhilfe. Sie hat eigens für die Politik ein Modell entwickelt, das die Richtung für die Energiewende weist. In einer für iPads optimierten Applikation wird anschaulich gezeigt, wie die Energiewende schneller und zum halben Preis gestaltet werden kann. Auch auf www.100-prozent-erneuerbar.de können diese Vorschläge eingesehen werden. weiterlesen »

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Verbände fordern Einigung über Effizienzmaßnahmen zur Gebäudesanierung

Gruenspar.de

Ein Bündnis aus Unternehmens- und Verbraucherverbänden hat Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung in einer gemeinsamen Erklärung zu einer schnellen Einigung über die Förderung der energetischen Gebäudesanierung aufgerufen. Hintergrund sind die aktuellen Differenzen zwischen Bund und Ländern in der Frage der Lastenverteilung. Die Erklärung im Wortlaut:

Die steuerliche Förderung von Effizienzmaßnahmen im Gebäudebereich kann ein wichtiger Schritt hin zu einer erfolgreichen Energiewende werden – und muss jetzt zügig von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat umgesetzt werden.

Die unterzeichnenden Verbände erklären:

Um die Sanierungsrate zu verdoppeln und die Ziele des Energiekonzeptes zu erreichen, ist eine steuerliche Förderung ergänzend zum KfW-Gebäudesanierungsprogramm ein entscheidender Schritt. Dieser Anreiz ist von enormer Bedeutung, insbesondere um Kleinvermieter und selbstnutzende Gebäudebesitzer effektiv für Energie einsparende Maßnahmen an ihren Gebäuden zu gewinnen. Mit den bestehenden Instrumenten konnten diese als Eigentümer von mehr als zwei Dritteln des deutschen Gebäudebestandes, bislang nicht ausreichend motiviert werden. weiterlesen »

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Beispiel TelDaFax: Vorkasse und Billiganbieter unter der Lupe

Dies ist ein Gastbeitrag von Nicole Mehr, Pressesprecherin 123energie (Onlinemarke der PFALZWERKE AG) und Autorin auf blog.123energie.de

Über die Tarifvielfalt günstiger Stromanbieter kann man sich freuen. Dennoch warnen Verbraucherschützer inzwischen vor sogenannten „Strom-Discountern“. Der Fall „TelDaFax“ hat sensibel gemacht für die Risiken, die vor allem Angebote mit Vorkasse mit sich bringen können.

Viele betroffene TelDaFax-Kunden kündigen und wechseln zu einem anderen Anbieter. Vorkasse-Kunden haben allerdings noch ein Problem: Sie haben bereits für eine Leistung gezahlt, die TelDaFax nicht mehr erbringen kann. Verbraucherschützer fürchten, das Geld der Kunden könnte endgültig verloren sein. Die vorläufigen Insolvenzverwalter sind dagegen nach eigenen Aussagen fest entschlossen, das Unternehmen aus der Krise zu führen. Wie es weitergeht, muss sich im Insolvenzfortgang nun zeigen.

Drum prüfe, wer sich wirklich bindet

Ein Stromanbieterwechsel ist heute kein Hexenwerk mehr: ein paar Klicks im Netz und schon findet sich ein neuer und wesentlich günstigerer Tarif. Aber Achtung: Ein seriöser Anbieter muss dahinter stecken. Für einen günstigen Anbieter spricht, wenn er Teil einer starken Firmengruppe oder eines größeren Unternehmens ist. Eine Recherche zur Stabilität und zum Hintergrund des Anbieters verschafft Klarheit.

Auch im Bezug auf die Qualität des Produkts muss der neue Anbieter zu 100 Prozent vertrauenswürdig sein. Zum Beispiel im Bereich Ökostrom – für viele jetzt eine notwendige Alternative zum herkömmlichen Strom. weiterlesen »

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EU-Pläne für Energieeffizienz in letzter Minute unter deutschem Druck verwässert

Nach der Vorab-Kritik und der offiziellen Präsentation der neuen EU-Energieeffizienzrichtline, nun die Nachkritik, die sich an insbesondere an den deutschen Einfluss zur Verwässerung an die Anforderungen.

Auf Druck von EU-Kommissar Oettinger und der deutschen Bundesregierung hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine Energieeffizienzrichtlinie kurz vor der Veröffentlichung am 22. Juni stark verwässert.  Der Deutsche Naturschutzring (DNR) warnt davor, dass die Maßnahmen nicht ausreichen, um Europa auf Energiesparkurs zu bringen.

Der Richtlinienvorschlag habe vor allem auf ein Instrument gesetzt. Die Energieversorger sollten verpflichtet werden, eine Energiemenge von jährlich 1,5 Prozent des Verkaufsvolumens vom Vorjahr einzusparen. „Das wäre ein richtiger Schritt gewesen und hätte geholfen den Markt für Energiedienstleistungen zu stimulieren“, erklärt der DNR-Präsident Hubert Weinzierl. Doch auf Druck der deutschen Bundesregierung und von EU-Energiekommissar Günther Oettinger bleibe das Instrument nun freiwillig. Stattdessen sollten Mitgliedstaaten jede andere Maßnahme anrechnen können, um diese Menge an Energie einzusparen. „Deutschland müsste dann eigentlich gar nichts mehr tun. Bundesminister Rösler kann dann die Hände in den Schoß legen und auf bestehende Programme wie die KfW-Förderung verweisen“, kritisiert Weinzierl.

Dabei seien die sogenannten Energieeffizienzverpflichtungen bereits im ersten Entwurf nicht besonders ambitioniert gewesen. Anders als in den deutschen Medien dargestellt, so Weinzierl weiter, handele es sich bei dem Instrument nicht um eine Deckelung des Energieverbrauchs. Energieversorger müssten lediglich Energiesparprogramme durchführen, wie dies bereits in anderen Ländern wie Dänemark, Italien, Großbritannien oder Frankreich üblich sei. weiterlesen »

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Europa möchte starke Impulse für Energiesparen und Energieeffizienz setzen

Nach den gestrigen Vorab-Kritiken der Verbände zur neuen EU-Energieeffizienzrichtlinie, kann ich hier die offizielle Pressemitteilung präsentieren. Auch wenn es immer was zu kritisieren gibt, ist sehr wichtig, dass mehr getan wird zur Erreichung der Ziele für die Energieeffizienz in der EU und diese Richtlinie ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Auch wenn  Kritik aus der Industrie kommt, muss man genauer hinsehen, denn die Industrie hat naturgenmäß Interesse an Einsparung und Kostenreduzierung.

Die billigste Energie ist die, die man nicht verbraucht. Der Countdown für das Erreichen des Ziels einer Steigerung der Energieeffizienz um 20 %, das Europa sich für 2020 gesetzt hat, läuft. Wenn sich in den nächsten Jahren nichts ändert, wird die EU ihr Ziel nur zur Hälfte erreichen, was unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere Bemühungen zur Verringerung der CO2-Emissionen und unsere Versorgungssicherheit gefährden würde. Außerdem sind die Energiekosten ein großer Posten im Budget der Verbraucher. Die Europäische Kommission schlägt heute ein neues Maßnahmenpaket zur Steigerung der Energieeffizienz vor, um die bestehende Lücke zu schließen und die EU wieder auf Kurs zu bringen. Der neue Richtlinienvorschlag sieht Maßnahmen zur Intensivierung der Anstrengungen der Mitgliedstaaten für eine effizientere Energienutzung in sämtlichen Abschnitten der Energiekette – von der Energieumwandlung über die Verteilung bis zum Endverbrauch – vor.

„Ziel unseres Vorschlags ist es, unsere Energienutzung im Alltag effizienter zu machen und Bürger, öffentliche Einrichtungen und die Industrie bei einer wirksameren Kontrolle ihres Energieverbrauchs zu unterstützen, was letztlich auch zu einer niedrigeren Energierechnung führen dürfte. Außerdem erschließt der Vorschlag auch ein erhebliches Beschäftigungspotenzial in der gesamten EU“, erklärte der für Energiefragen zuständige Kommissar Günther Oettinger. weiterlesen »

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Auf welchem Weg ist die Energieeffizienz in Europa?

Mein wichtigstes Anliegen ist auf die Bedeutung und das Potential der Energieeffizienz hinzuweisen und diese zu unterstützen. Bisher scheint es, als würde Energieeffizienz zu wenig unterstützt und zu wenig auf die Bedeutung hingewiesen. Es sieht auch so, als wäre die neueste Energieeffizienzrichtlinie der EU nicht ambitioniert genug, so vzbv und deneff, aber der nabu wünscht sich dennoch die Zustimmung :

Die Energieeffizienzrichtlinie, die am Mittwoch von der EU Kommission vorgestellt wird, droht durch eine Blockadehaltung Deutschlands zur Luftnummer zu werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) fordern EU-Kommission und Bunderegierung auf, ambitioniertere Einsparziele und konsequente Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Deutschland müsse eine europäische Vorreiterrolle beim Thema Energieeffizienz einnehmen statt zu blockieren. Sonst drohe die jüngst ausgerufene Energiewende zur Farce zu werden. Als “deplatziert” bezeichnen vzbv und DENEFF Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der -Medienberichten zufolge – die EU-Pläne zur Energieeffizienz kritisiert und unverbindliche Ziele zur Effizienzverbesserung fordert. Für vzbv und DENEFF geht der für morgen angekündigte Kommissionsvorschlag hingegen nicht weit genug. weiterlesen »

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Erheblicher Optimierungsbedarf bei Brennwertheizungen

Brennwertheizungen halten nicht, was sie versprechen – zu dieser ernüchternden Bilanz kommt die “Aktion Brennwertcheck” der Energieberatung der Verbraucherzentralen. Nur bei einem Drittel der Anlagen können die Besitzer zufrieden sein, in zwei Drittel der Anlagen besteht zum Teil erheblicher Optimierungsbedarf. Damit nicht genug: Etwa die Hälfte der Heizungsanlagen sind überdimensioniert. Höhere Grundkosten beim Gaslieferanten, höherer Geräteverschleiß und höhere Emissionen sind die Folge.

Bundesweit rund 1.000 Brennwertgeräte haben die Energieberater der Verbraucherzentralen im Februar und März 2011 unter die Lupe genommen. Das Fazit von Energieexperte Stefan Materne: “Wir haben kaum eine Anlage gesehen, bei der alles gepasst hat.”

Einfache Maßnahmen für mehr Effizienz
Besitzer von Brennwertanlagen sollten die Effizienz ihrer Heizungsanlage überprüfen und optimieren lassen – idealerweise noch innerhalb der Gewährleistungsfrist. Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich aus vielen Anlagen mehr Effizienz herausholen. “In einem typischen Einfamilienhaus können mit wenig Aufwand Heizkosten von 150 Euro oder mehr pro Jahr eingespart werden”, so Materne. weiterlesen »

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Fehlplanung bei Förderinstrumenten bedroht Energiewende

Führende deutsche Solarunternehmen warnen vor weiteren Einschnitten bei der Solarstromförderung. In der Kritik steht insbesondere die derzeit geplante de-facto Abschaffung bestehender Anreize zum Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms durch intelligente Energiemanagementsysteme und Stromspeicher in privaten Haushalten. Derartige Einschnitte würden nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) die deutsche Solarwirtschaft in ihrer Technologieführerschaft zurückwerfen, die angestrebte Energiewende erschweren und unnötig verteuern.

Seit 2009 kann die mit einer Solarstromanlage erzeugte Energie teilweise oder vollständig selbst verbraucht werden. Wenn es Verbrauchern zum Beispiel durch Batteriespeicher und intelligente Steuerungstechnik gelingt, mehr als 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, bekommen sie dafür – noch – einen kleinen finanziellen Anreiz. Diese Regelung senkt die von allen Stromkunden gezahlte Förderung von erneuerbarem Strom, weil die Vergütungssätze deutlich unter denen für Netzeinspeisung liegen. Außerdem entlastet sie Stromnetze, da lokal verbrauchte Energie nicht über Stromtrassen transportiert werden muss, und schafft zugleich wesentliche Anreize für Innovationen.

„Eigenverbrauch ist ein wichtiger Impuls zur Entwicklung intelligenter Systeme der Verbrauchssteuerung und der Speicherung von Solarstrom“, betont Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender von Bosch Solar Energy AG. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an solchen Lösungen – und wir sind beileibe nicht das einzige deutsche Unternehmen.“ weiterlesen »

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Klimaschutz muss kein Preistreiber für Mietwohnungen sein

“Die energetische Modernisierung von Gebäuden wird zu Unrecht als Preistreiber für steigende Mieten an den Pranger gestellt”, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Eine Verdrängung einkommensschwacher Haushalte in attraktiven Innenstadtbereichen finde vor allem deshalb statt, weil die Nachfrage nach hochwertigerem Wohnraum steige. “Dennoch muss bei allen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz darauf geachtet werden, dass sie sozialverträglich gestaltet werden”, betont Miller.

Die angestrebte Aufstockung der Förderprogramme und die geplanten steuerlichen Anreize für die energetische Gebäudesanierung sind aus NABU-Sicht nur ein erster Schritt, um die Energieverschwendung durch ungedämmte Häuser und ineffiziente Heizungssysteme zu verringern. “Klimaschutz und hohe Energiestandards für Wohnraum müssen keine Preistreiber sein, wenn Kosten und Nutzen der Modernisierungsmaßnahmen fair verteilt werden. weiterlesen »

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