Energieeffizienz kann Strom von 10 AKWs einsparen

Schön, dass sich endlich mal jemand dem Thema Energieeffizienz annimmt und zeigt, dass wir immer noch zu verschwenderisch mit Energie umgehen. Energieeffizienz ist nicht nur wirtschaftlich, sondern spart viel Geld, Strom und Heizenergie ein und schafft auch Arbeitsplätze.

Gesamteffekte des Energieeffizienz-Sofortprogramms

Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) hat eine Expertise vorgestellt, wie mit Effizienzmaßnahmen ein schneller Atomausstieg bis zum Jahr 2020 wirtschaftlich gewinnbringend machbar ist. Das mit wissenschaftlicher Beratung des Wuppertal Instituts ausgearbeitete 10-Punkte-Programm schlägt unter anderem die schnelle Einführung des von der Bundesregierung angekündigten Energieeffizienzfonds vor sowie eine bessere Unterstützung von Hausbesitzern bei Sanierungsvorhaben. Allein im Stromsektor könnten jährlich 68,3 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom bis 2020 eingespart werden. Das entspricht der Jahresproduktion von etwa zehn Atomkraftwerken. Durch Effizienzmaßnahmen im Wärmebereich können zudem jährlich 155 Mrd. kWh Wärmeenergie eingespart werden. Dies ermöglicht, alle weiteren Atomkraftwerke klimaneutral zu ersetzen, selbst wenn in den nächsten Jahren der Bedarf an Strom aus fossilen Kraftwerken steigt. weiterlesen ›

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Elektrische Wärmepumpen bestehen langjährige Feldtests

Die Effektivität von Wärmepumpen in der Praxis ist immer wieder umstritten. Sie sind aber eine ernst zunehmende Alternative zu Öl und Gas, die immer häufiger eingesetzt wird, besonders in Einfamilienhäusern.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben die Endergebnisse zweier Feldtests zur Wärmeversorgung von Einfamilienhäusern durch elektrische Wärmepumpen vorgelegt. Ihr Fazit: Sorgfältig geplante Systeme können ökonomische und ökologische Vorteile gegenüber Anlagen mit fossilen Brennstoffen haben. Besonders effizient sind Erdreich-Wärmepumpen. In einem soeben gestarteten neuen Projekt mit 100 Systemen erleben Interessierte eine neue Form der Kommunikation von Messergebnissen: Sie können online unter http://wp-monitor.ise.fraunhofer.de direkt auf Messdaten ausgewählter Häuser zugreifen.

Ergebnisse der Wärmepumpen-Feldtests
»Elektrische Wärmepumpensysteme gewinnen immer größere Marktanteile bei Heizung und Warmwasser, mittlerweile sind es 380 000 installierte Anlagen in Deutschland«, so Marek Miara, Teamleiter »Wärmepumpen« am Fraunhofer ISE. »Als unabhängiges Forschungsinstitut ermitteln wir die Effizienz von Wärmepumpenanlagen und evaluieren die Ergebnisse durch eine ausführliche Analyse der Systeme.« Im Projekt »WP-Effizienz«, dessen Endbericht gerade fertig gestellt wurde, untersuchten die Wissenschaftler Wärmepumpen in Neubauten. Bei dem Projekt »WP im Gebäudebestand« waren die Anlagen überwiegend in unsanierten Häusern installiert. weiterlesen ›

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15. Internationale Passivhaustagung präsentiert Lösungen für Energieeffizienz von Gebäuden

Gruenspar.de

Die Antwort auf die Frage, welche Energie am verträglichsten ist, heißt: Weniger Energie. Gute energieeffiziente Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben der Energieeinsparung ein Mehr an Komfort und Sicherheit bringen. Sie stellen einen Gewinn sowohl für die Investoren als auch die Nutzer sowie für die regionale und europäische Wirtschaft dar. Bei Gebäuden leistet dies das Passivhaus. Dieses Jahr findet die Internationale Passivhaustagung in Österreich statt. Am weltweit wichtigsten und größten Kongress für energieeffizientes Bauen werden vom 27. bis 28. Mai 2011 in Innsbruck hocheffiziente Lösungen für nachhaltiges Bauen gezeigt.

Der Energieverbrauch für den Betrieb von Gebäuden macht europaweit 40% des gesamten Endenergieverbrauches aus. “Gerade dieser Bereich ist von den explodierenden Energiepreisen betroffen. In keinem anderen Sektor bieten sich andererseits derart umfangreiche wirtschaftlich hoch attraktive Energieeffizienzmaßnahmen, die 80 – 95% einsparen helfen. Energieeffizienz ist die wichtigste, kostengünstigste und sicherste Energieoption und zugleich Grundvoraussetzung für eine weitgehende erneuerbare Energieversorgung”, betont Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts und Professor an der Universität Innsbruck. weiterlesen ›

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Welche Vorschriften und Regeln gibt es für die Wohnungslüftung?

Neben den Gründen für Wohnungslüftung, die ich in einem anderen Artikel bereits beschrieben habe, sind die rechtlichen Anforderungen häufig unklar. Diese Missverständnisse möchte ich gerne beseitigen und die Anforderungen und Vorschriften bezüglich der Lüftung von Wohngebäuden darstellen. Dabei geht es mir nur um die baurechtlichen Fragen.

EnEV2009
Die Energieeinsparverordnung lässt noch immer alle Varianten der Wohnungslüftung, auch der Fensterlüftung, offen. Gefordert wird lediglich die Sicherstellung eines Mindestluftwechsels. Andererseits wird auch eine dichte Gebäudehülle gefordert. Wie aber der Mindestluftwechsel sichergestellt wird, bleibt dem Bauherrn überlassen. Es wird im Referenzgebäude allerdings ein Standard vorgegeben, der – wenn er nicht erfüllt wird – an anderer Stelle ausgeglichen werden muss. Das Referenzgebäude beinhaltet eine bedarfsgeführte zentrale Abluftanlage mit einem DC-Ventilator.

Zur EnEV 2012 ist noch nicht bekannt, wie sich die erhöhten Anforderungen auf die Wohnungslüftung auswirken werden. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass eine mechanische Wohnungslüftung oder eine gar Wärmerückgewinnung zur Pflicht wird – die Verbände der Wohnungsunternehmen werde sicher dagegen Sturm laufen. weiterlesen ›

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Netzstabilität bei Stromversorgung mit 100 % Erneuerbaren Energien

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung allein aus Erneuerbaren Energien ist in Deutschland machbar – auch ohne sogenannte Schattenkraftwerke. Das soll das neue Forschungsprojekt “Kombikraftwerk 2″ des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) gemeinsam mit neun Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft nachweisen. Wind- und Biogaskraftwerke sowie Solarstromanlagen werden in Modellen und Feldversuchen verknüpft und zentral gesteuert. Die Forscher erhoffen sich davon Erkenntnisse darüber, wie sich der steigende Anteil von Wind- und Sonnenenergie in die Stromversorgung integrieren lässt. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 den Bei­trag Erneuerbarer Energien im Strombereich auf mindestens 35 Prozent zu erhöhen. Bis spätestens zum Jahr 2050 rechnen Experten mit einer vollständigen Strom­versorgung aus erneuerbaren Quellen.

Darüber hinaus soll untersucht werden, welchen Beitrag Erneuerbare Energien zur Versorgungsqualität leisten können. Bereits heute verfügen Solar-, Biogas- und Windenergieanlagen über technische Eigenschaften, die zur Netzstabilität beitragen und bei Engpässen das Stromnetz entlasten können. Die Wirksamkeit so genannter Systemdienstleistungen bei einer regenerativen Vollversorgung testet das “Kombikraftwerk 2″ unter realen Wetterbedingungen. Mit dem Fokus auf die System- und Netzintegration knüpft das “Kombikraftwerk 2″ an sein Vorgängerprojekt an, das bereits 2007 eine bedarfsgerechte Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien nachgewiesen hatte – siehe Videodokumentation zum Kombikraftwerk oder weitere Beiträge. weiterlesen ›

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Mit LED-Strips die optimale Beleuchtung finden

Bezahlter Beitrag der LED Leisten UG, Berlin:

Dank der unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Größe der einzelnen LEDs haben die Hersteller nun auch eine besonders flache Möglichkeit der Beleuchtung gefunden, welche sich LED Strips nennt. Diese ultraflache und zugleich auch sehr schmale Art der Beleuchtung ist mit einem doppelseitigen Klebeband versehen und kann praktisch überall angebracht werden. Die besondere gewerbliche Benutzung liegt vorwiegend in der Autoindustrie als Hintergrundbeleuchtung für die einzelnen Instrumente und zugleich auch für die Ausleuchtung der verschiedenen Schalter. Eine andere weitere gewerbliche Möglichkeit findet in der Multimediatechnik Verwendung, so beispielsweise in den PCs und auch in den Laptops für die Beleuchtung.

Im privaten Bereich können die LED Streifen auch vor allem im Modellbau eingesetzt werden, da diese Strips eine so geringe Abmessung und den doppelseitig klebenden Rücken haben. Gerade hier bietet sich den Modellbauern sowohl im Bereich Modelleisenbahn als auch bei den einzelnen Auto- und Flugmodellen die ideale Möglichkeit, bestimmte Bereiche auszuleuchten und dem Modell somit einen besonderen Effekt geben. Diese besonders flachen LED Strips sind obendrein extrem flexibel, sodass den Einsatzmöglichkeiten schon fast keine Grenzen gesetzt sind.

Diese flachen flexiblen LED Leisten können von den Herstellern mit verschiedenen Lichtstärken und Bestückungen ausgerüstet werden, sodass auch hier den unterschiedlichen Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt sind. Die derzeit größtmögliche Lichtstärke dieser Strips liegt bei bis zu 850 Lumen pro Meter, an einer Erhöhung dieser Kapazität wird derzeit noch gearbeitet. Wird nur eine ganz schwache Beleuchtung gewünscht, so kann der Kunde auch die Strips in der geringen Lichtstärke von 20 Lumen pro Meter erhalten, was einer sehr starken Dimmung bei den herkömmlichen Leuchtmitteln gleichkommt. Da aber die LED-Technik noch nicht vollends erschöpft ist, darf man auf weitere Möglichkeiten gefasst sein.

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Immense Preisspannen und Unterschiede im Stromverbrauch bei Kühlschränken und Gefriergeräten

Wer auf der Suche nach einem neuen Kühlschrank oder Gefriergerät ist, findet in der Verbraucherinfothek der Verbraucherzentralen den idealen Ratgeber. Diese bietet im aktuellen Marktcheck einen Vergleich der Leistungsmerkmale und Preise von insgesamt 344 Geräten.

Bei der Anschaffung sollten Verbraucher vor allem auf den Stromverbrauch achten, der bei einem ineffizienten Gerät geringe Anschaffungskosten schnell auffressen kann. So verbrauchen Geräte der Energieeffizienzklasse A+ und A++ rund 25 beziehungsweise 45 Prozent weniger Energie als ein Gerät der Klasse A. Wer mit einer Anschaffung noch ein wenig warten kann, dürfte bald auch aus A+++-Geräten wählen können. Hier liegt die Verbrauchsspanne bei rund 60 Prozent.

Der aktuelle Marktcheck des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, der ausschließlich Geräte mit der Energiekennzeichnung A+ und A++ berücksichtigt, weist wieder einmal immense Preisunterschiede auf. Nimmt man die Internetangebot hinzu, reicht die Preisspanne für identische Kühlschränke ohne Kühlfach schon mal bis 400 Euro €. Bei Kühl-Gefrierkombinationen als Einbaugeräte erreicht bei einem identischen Gerät die Spanne schon einmal 600 Euro. Bei einer aufwendigeren Side-by-Side-Kombination ist auch ein Unterschied von 1.200 Euro möglich.

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Energieeffizienz an Gebäuden wird eingespart

In diesen stürmischen Zeiten der Energiepolitik kann man sich auf keine politische Aussage lange verlassen. Vor ein paar Tagen habe ich noch bei Twitter gelesen, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Volker Kauder, mehr Förderung von Energieeffizienz von Gebäuden fordert statt weiterer Subventionierung von Photovoltaik. Die Quelle dieser Aussage ist leider unbekannt. Beides, Energieeffizienz von Gebäuden und Photovoltaik, lässt sich eigentlich gar nicht vergleichen, schlielich geht es einmal um Heizenergie von Gebäuden und einmal um Stromerzeugung aus Sonnenenergie.

Positiv an dieser Aussage wäre immerhin, dass Energie, die nicht benötigt wird, auch nicht erzeugt werden muss – wie auch immer. Und hervorzuheben ist auch, dass in der  Beheizung von Gebäuden ein enormes Einsparpotential liegt. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sieht dies eigentlich ähnlich auf seiner Seite zur CO2-Gebäudesanierung. Immerhin ist das CO2-Gebäudesanierungsprogramm erfolgreich und sichert Arbeitsplätze. weiterlesen ›

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Mehr BHKW-Ausbau, Contracting und virtuelle Kraftwerke statt Atomkraft

Der Verband für Wärmelieferung e.V. fordert Taten statt Worte und mehr Förderung für BHKW und Contracting:

Atomkraft ist überholt und bedarf einer dringenden Ablösung. Spätestens seit dem jüngsten Vorfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 sind die möglichen und  äußerst weitreichenden Gefahren dieser Technologie präsenter, als sie es jemals waren. Bei der Suche nach alternativen Lösungen bietet sich die Energieversorgung von Häusern und Wohngebieten mit Blockheizkraftwerken (BHKW) an, weil dieses Verfahren hohe Energieeffizienz ohne großen Netzumbau ermöglicht.

Wärme- und Stromlieferung mittels BHKW-Technik bietet eine weite Palette von Vorteilen, die sich inzwischen nicht nur Inhaber großer Industrieanlagen zunutze machen können. Denn Blockheizkraftwerke sind sowohl zur Deckung der Grundlast von einzelnen Gebäude- und Mietkomplexen als auch von ganzen zusammenhängenden Wohngebieten geeignet. Durch die vielfältigen Gerätespezifikationen lassen sich die Anlagen auf die individuellen Bedürfnisse des vor Ort gegebenen Energiebedarfs ausrichten. Somit wird die passende Anlage zur Nutzungsstruktur ausgesucht, und nicht umgekehrt. Auch an anderer Stelle überwiegen die Vorteile gegenüber herkömmlichen Energienutzungsanlagen, wie z.B. Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken. Im Gegensatz zu großen Anlagen dieser Art entfällt bei der Realisierung lokaler BHKW-Netze ein großer und langwieriger Planungs- bzw. Genehmigungsaufwand.  Dazu passt, dass lokale BHKW-Anlagen direkt ins lokale Niederspannungsnetz einspeisen können und dadurch Atomstrom ersetzen können, ohne dass das Netz ausgebaut werden muss, wie z. B. im Falle von Wind- oder Wasserkraft . Mehrere BHKW-Anlagen können zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschaltet werden. Darum: Atomkraftwerke abschalten und virtuelle Kraftwerke einschalten!

Bei der Realisierung einer Versorgungsstruktur mit BHKW sollten Interessenten auf Fachkompetenz und Know-How eines Energiedienstleisters bauen. Er kennt sich mit Vertragswerk und der umfangreichen Rechtslage aus, kennt Planungs- und Kostenaufwand genau, weiß welche Anlage geeignet ist, kümmern sich um die fortwährende Wartung und ist Ansprechpartner für alle weiteren Fragen, die mit der Zeit auftreten können. Deshalb empfiehlt der Verband für Wärmelieferung e. V. die Installation einer BHKW-Anlage mit einem seiner ausgebildeten 270 Mitglieder, damit die die Anlage vom ersten bis zum letzten Tag effizient, sicher und stressfrei arbeitet.

Informationen zur BHKW-Technik und passenden Contractoren sind unter www.energiecontracting.de erhältlich.

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